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Der Klostermann Verlag ist wieder Partner-Unternehmen von Ärzte ohne Grenzen.

Ärzte ohne Grenzen leistet weltweit medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten und nach Naturkatastrophen. Die internationale Organisation hilft schnell, effizient und unbürokratisch - ohne nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung der betroffenen Menschen zu fragen.

Ohne Spenden keine Nothilfe

Weitere Informationen unter: www.aerzte-ohne-grenzen.de

 

 

Daniel Damler Mundus Novus in hr2Trennlinie

 

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Im Rahmen der Sendereihe Am Nachmittag brachte hr2 am 20. August ein Gespräch mit unserem Autor Daniel Damler über seinen Roman Masaya und den bei Klostermann erschienenen, den Roman begleitenden und reich illustrierten Materialienband Mundus Novus.

Mit seinen zahlreichen Beispielen aus Kultur-, Natur- und Kunstgeschichte bietet Mundus Novus eine historische Kontextualisierung des fiktiven Romangeschehens – eine lebendige Darstellung der Welt seines historischen Protagonisten, des spanischen Weltreisenden und Naturforschers Gonzalo Fernández de Orviedo (1478–1557).  

Die Sendung können Sie hier nachhören.

 

 

Andreas Dorschel nominiert für die Shortlist des Tractatus 2026!Trennlinie

 

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Wir freuen uns sehr über die Nominierung des Buches von Andreas Dorschel für die Shortlist zum Tractatus-Essaypreis 2026 des Philosophicum Lech und gratulieren dem Autor!

"Prämiert werden herausragende Essays oder essayistische orientierte Sachbücher, die philosophische Fragen für eine breitere Öffentlichkeit verständlich diskutieren und einen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen Debate von philosophischen Fragen liefern", so Konrad Paul Liessmann zur Intention des Preises.

Hier können Sie die Pressemitteilung lesen.

 

 

Interview mit Alexander SchnellTrennlinie

 

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Hier nun ein Interview mit Alexander Schnell, dem zweiten Herausgeber der neuen phänomenologischen Buchreihe Zu den Sachen selbst. Von Alexander Schnell ist bei Klostermann zuletzt eine phänomenologische Auslegung von Gilles Deleuzes Logik des Sinns erschienen; ein Kommentar zu Heideggers Sein und Zeit wird im Herbst 2026 herauskommen. Hier finden Sie das Gespräch mit Alexander Schnell:

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Interview mit Inga RömerTrennlinie

 

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Die Philosophin Inga Römer ist zusammen mit Alexander Schnell Herausgeberin der neuen Reihe Zu den Sachen selbst, die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der phänomenologischen Forschung ein Forum bieten möchte (zuletzt ist in dieser Reihe der Band von Fabian Erhardt zur Phänomenologie Marc Richirs erschienen). Unter diesen Links finden Sie ein Gespräch mit Inga Römer:

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Karl Mannheim: Militante DemokratieTrennlinie

 

978-3-465-04750-6


In einer Rezension vom 9.5.2026 in der FAZ lobt Alexander Gallus die von Oliver Neun herausgegebene und "kundig eingeleitete" Edition der Texte Mannheims zur "militant democracy", die hier erstmals gebündelt vorliegen. Der Rezensent nennt "Mannheims Appell an eine politische Erziehung zu individueller Urteilskraft" und deren Artikulation im Medium einer aufgeklärten Öffentlichkeit "anspruchsvoll" und gibt zu bedenken: "Da heute das Schlagwort der 'militanten Demokratie' zuweilen wie ein verzweifelter Rettungsruf oberhalb des eigentlichen politischen Tageskampfs erklingt, ist es lehrreich, sich an Mannheims gesellschaftlich-kulturell weiter ausgreifendes Begriffsverständnis zu erinnern." 

 

 

  

 

Interview mit Till DembeckTrennlinie

 

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Till Dembeck hat mit Luthers Schatten ein Buch geschrieben, das der Frage nachgeht, inwiefern die Tatsache, dass sich der Diskurs über KI zunehmend in ethischen Kategorien ausspricht, Symptom gesellschaftlicher Veränderungen in der Folge von Medienrevolutionen ist.

Unter diesen Links finden Sie ein Gespräch mit dem Autor zum Buch:

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Florian Arnold: Die Götter des GestellsTrennlinie

 

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Über Gottheiten im digitalen Zeitalter zu schreiben hat etwas Anachronistisches. Kann man sich nach den Aufklärungsbemühungen der Moderne noch eine solche religiöse Unbekümmertheit leisten? Und doch erleben wir heute, als eine Konterrevolution gegen die Errungenschaften der Aufklärung, den weit verbreiteten Glauben an eine heilsbringende KI. 

Dem setzt Florian Arnold in seinem scharfsichtigen Essay entgegen: Den Heilsangeboten einer solchen schlechten Metaphysik gilt es mit einer religiösen Aufklärung zu begegnen, die sich nicht mit billigen Götzen abspeisen lässt.

Hier können Sie ein Gespräch mit dem Autor über sein Buch lesen, das im TITEL kulturmagazin erschienen ist.

 


 

 

 

Sonja Dierks: Antigones poetisches UniversumTrennlinie

 

978-3-465-04752-0

Wahrscheinlich hat kein zweiter klassischer Text so sehr zu Interpretationen, kritischen Fragen und kreativen Arbeiten inspiriert wie Sophokles’ Antigone. Warum verfolgt uns die Figur Antigone bis in die Gegenwart? Was macht ihre Widersprüchlichkeit, ihren Eigensinn, ihr gewaltsames Begehren so aktuell?  Sonja Dierks zeichnet in ihrem Essay die Spur dieses Begehrens nach, das die Figur des Sophokles vorzeichnet und das sich über Jahrtausende hinweg als nicht zu bewältigende Spannung bis in die Gegenwart durchhält.. In unzähligen philosophischen und soziologischen Studien wird dafür argumentiert, dass Kunst für das gelingende Leben von Menschen und eine lebenswerte Gesellschaft höchste Relevanz besitzt.

 

 

  

 

 

M. Rainer Lepsius: Soziologie des NationalsozialismusTrennlinie

 

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Seine in den 1980er Jahren an der Universität Mannheim gehaltene Vorlesung Soziologie des Nationalsozialismus bündelt die einschlägigen Forschungen des Soziologen M. Rainer Lepsius (1928–2014) zu den gesellschaftlichen Voraussetzungen des Nationalsozialismus zu einem großen Essay. Robert Probst schreibt dazu am 16.2.2026 in der Süddeutschen Zeitung:

"Der Duktus der Vorlesung [...] ist von solch argumentativer Schärfe und Klarheit, die auch Nichtsoziologen trotz zahlreicher Fachbegriffe nicht überfordern sollte. [...] Besonders bei der Antwort auf die Frage, warum sich eine hoch organisierte und differenzierte Industriegesellschaft einem solchen Typ von politischer Ordnung fügte, zeigt sich die ganze Meisterschaft von Lepsius – denn sie führt die wesentliche Verantwortung der Eliten der damaligen Zeit ganz klar vor Augen. Ein exorbitanter Beitrag zu Deutschlands Entschleimung." 

 

 

Andreas Dorschel: Die Welt verändernTrennlinie

 

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Was könnte es bedeuten, die Welt zu verändern? Manifeste treten an, in den grundlegenden Konflikten der Moderne Weg und Ziel zu weisen: im Kampf der Arbeiterschaft gegen ihre Ausbeutung (Karl Marx), im Kampf kolonialer Untertanen gegen ihre Herren (Mahatma Gandhi), im Kampf von Frauen gegen männliche Unterdrückung (Shulamith Firestone) sowie im Kampf eines schwerer zu fassenden Subjekts gegen die Verwüstung der Erde (Bruno Latour).

Andreas Dorschel beleuchtet in seinem Buch die Aporien, die sich im Verhältnis solcher Texte zu ihren jeweiligen Adressaten niederschlagen. Deren möglicher Unfolgsamkeit antwortet im Manifest die apokalyptische Warnung: Weltveränderung oder Untergang. 

 

 

 

Sabine Döring: Wissenschaftsfreiheit in der liberalen DemokratieTrennlinie

 

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Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Autonomie der Wissenschaft. Sabine Döring entwickelt eine historisch-systematische Theorie dieses Freiheitsrechts und zeigt, warum es heute ebenso gegenüber staatlicher Einflussnahme wie gegenüber ideologisch motiviertem Aktivismus verteidigt werden muss.

Wissenschaftsfreiheit ist ein Prüfstein für die Resilienz liberaler Ordnungen; sie schützt die freie Gesellschaft als solche und darf nicht zur bloßen akademischen Redefreiheit verzwergt werden. Insofern ist das Buch gleichermaßen ein Beitrag zur Geschichte und Theorie der Wissenschaftsfreiheit wie zur Philosophie des Liberalismus.

 


 

 

Reinhard Zimmermann: Der NachfolgerTrennlinie

 

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Ernst Heymann (1870–1946) war Inhaber des repräsentativen Berliner Lehrstuhls für Rechtsgeschichte. Als Nachfolger des Gründungsdirektors Ernst Rabel leitete Heymann von 1937 bis zu seinem Tod 1946 zudem das Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht.

Anlässlich des hundertsten Jahrestages der Gründung dieses Instituts zeichnet der Band Leben, Werk und Wirken eines Mannes nach, der, seinerzeit hoch geschätzt, eine Vielzahl einflussreicher Positionen im Wissenschaftssystem des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und während des Nationalsozialismus innehatte.

 

 

 

Dieter Henrich: Das Andere seiner selbstTrennlinie

 

978-3-465-04661-5
Mit Das Andere seiner selbst wird eine Studie von Dieter Henrich publiziert, die am Anfang der achtziger Jahre entstand und seitdem in verschiedenen Formen als "Bellagio-Manuskript" unter Schülern und Schülerinnen kursierte.

Es handelt sich um eine Arbeit, in der Henrich ausführt, wie in der Auseinandersetzung mit Schellings Identitätssystem am Beginn des 19. Jahrhunderts der große Gedanke eines Systems erscheint, in dem das Eine als von sich selbst unterschieden begriffen wird.

"Henrichs Aufsätze erhellen die Motive Kants und stellen andere Kant-Interpretationen in den Schatten."
Wolfgang Hellmich, Zeitschrift für philosophische Forschung


 

 

 

edition Text neu bei KlostermannTrennlinie

 

978-3-465-04720-9

 

Die edition Text wurde von Roland Reuß und Peter Staengle 1999 im Stroemfeld Verlag gegründet. Sie wird nun bei Klostermann fortgeführt. Die Reihe bringt exemplarische historisch-kritische Einzeleditionen mit Handschriftenfaksimiles, ausführlichen Einleitungen und Kommentar in schön gestalteten Ausgaben.

Wir haben alle noch lieferbaren Titel in unser Programm übernommen. Bereits 2026 werden die ersten neuen Bände in der Reihe erscheinen, mit Editionen von Friedrich Gundolf, Franz Grillparzer und Georg Büchner.


 



 

 

Gertrude Lübbe-Wolff: Der ehrliche DeutscheTrennlinie

 

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Unter dem Titel "Moralität muss man sich leisten können" bespricht Michael Pawlik in der FAZ vom 9. Oktober das "detailgesättigte und messerscharf argumentierende" neue Buch von Gertrude Lübbe-Wolff und bilanziert:

"Nach dem Buch von Lübbe-Wolff kann sich [...] niemand mehr damit herausreden, an dem unbefriedigenden Status quo lasse sich ohnehin nichts ändern. Was das Hegel'sche Prinzip, dass das Wahre sich nur im Konkreten äußert, in der Anwendung auf ein drängendes Gegenwartsproblem zu leisten vermag, hat die Hegel-Preisträgerin von 2012 in fulminanter Weise ausbuchstabiert."

 


 

 

Juristische Bücher des Jahres 2025
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Die JZ hat die sechs Juristischen Bücher des Jahres 2025 gekürt. Gleich zwei davon kommen aus unserem Verlag. Wir freuen uns und gratulieren der Autorin und dem Autor!

 

Zum Buch Körperliche Selbstbestimmung von Anne Röthel schreibt Reinhard Zimmermann in JZ 19/2025:

"Sofern an dem Buch überhaupt Kritik geübt werden kann, betrifft sie eher Detailfragen. [...] Dies ändert nichts daran, dass Röthel eine luzide Darstellung vorlegt, die nicht nur aus rechtlicher Perspektive interessant ist, sondern auch spannende gesellschaftshistorische Einblicke verschafft." Ab sofort OpenAccess_klein

 


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Und zu Josef Isensees Hermeneutik lesen wir dort:

"Dem Juristen begegnen in diesem fesselnden Buch so gut wie alle Grundlagenfragen seines Fachs. [...] Die brillante Hermeneutik des Bonner Staatsrechtslehrers möchte man nicht nur dem gestandenen Juristen zur Lektüre ans Herz legen, sondern auch vor allem dem Rechtsstudenten. Er kann hier früh erleben, dass sich staunenswerte Gelehrsamkeit in unprätentiösem Ausdruck mitteilen und dass schöne Sprache einfach und klar sein kann."