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Algenhaus

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Das Algenhaus (auch BIQ genannt) ist ein Demonstrationsprojekt der IBA Hamburg. Es gehört zu den sogenannten „Smart Material Houses“, die im Rahmen der IBA anhand von Praxisbeispielen die Möglichkeiten anpassungsfĂ€higer Baukonstruktionen und intelligenter haustechnischer Konzepte verdeutlichen sollen. Neben dem Algenhaus zĂ€hlen auch das Soft House, der Woodcube, und das Haus „Smart ist grĂŒn“ zu den Smart Material Houses der IBA.

Das kubische, fĂŒnfgeschossige Algenhaus zĂ€hlt zu den PassivhĂ€usern und wurde nach einem Entwurf von Splitterwerk Architekten aus Graz gestaltet. Besonderheit sind die zwei unterschiedlich gestalteten SĂŒdwest- und SĂŒdostfassaden, in deren Glaspaneele Mikroalgen wachsen. Diese weltweit erstmals[1] in eine Fassade integrierten Photobioreaktoren erzeugen durch Photosynthese Biomasse, die die Beheizung des GebĂ€udes unterstĂŒtzen soll, und leisten ĂŒberdies einen Beitrag zur Lichtsteuerung und Beschattung des GebĂ€udes. Durch das regelmĂ€ĂŸige Wachstum der Algen ist die Biomasse in stĂ€ndiger Bewegung und die Fassade verĂ€ndert ihre Farbe.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Robert Doelling auf energie-experten.org: Weltweit erste Bioreaktorfassade entsteht in Hamburg-Wilhelmsburg (Memento vom 16. Januar 2020 im Internet Archive), 13. Juli 2012.

Koordinaten: 53° 29â€Č 48,7″ N, 10° 0â€Č 4,9″ O