Alkenole
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| Einteilung der Alkenole |
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Alkenole (Hydroxyalkene) sind organisch-chemische Verbindungen, die neben der Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung zudem eine Hydroxygruppe tragen. Alkenole sind (Zwischen-)Produkte der Chemischen Industrie und des Stoffwechsels von Tieren und Pflanzen. GehĂ€uft treten Alkenole unter den Terpenoiden auf, wo sie ursĂ€chlich und prĂ€gend fĂŒr den Geruch und den Geschmack vieler Pflanzen sind und deren Verwendung als GewĂŒrz bedingen.
Eine besondere Gruppe sind die Enole, die in Keto-Enol-Tautomerie zu Aldehyden bzw. Ketonen stehen. Dabei steht die Hydroxygruppe an einem sp2-hybridisierten Kohlenstoffatom des Alkenylrestes.[2]
In diese Gruppe gehören unter anderem:
- Allylalkohol â Chemischer Grundstoff, einfachster stabiler Vertreter dieser Gruppe
- Vinylalkohol â einfachster Vertreter, instabil
- cis-3-Hexenol
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Beyer / Walter: Lehrbuch der Organischen Chemie, 19. Auflage, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-7776-0356-2, S. 122.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Alkenole â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Alkenol â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Siegfried Hauptmann: Organische Chemie, 2. Auflage, VEB Deutscher Verlag fĂŒr Grundstoffindustrie, Leipzig 1985, ISBN 3-342-00280-8, S. 377.
- â Eintrag zu enols. In: IUPAC (Hrsg.): Compendium of Chemical Terminology. The âGold Bookâ. doi:10.1351/goldbook.E02124Â â Version: 2.3.1.

