Brienzlig
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Brienzlig (Coregonus albellus) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Coregonus albellus | ||||||||||||
| Fatio, 1890 |
Der Brienzlig (Coregonus albellus) ist ein SĂŒĂwasserfisch aus der Unterfamilie Coregoninae.
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wie auch die anderen Coregoninenarten weist der Brienzlig einen heringsartigen Körperbau mit zahlreichen kleinen, silbrigen Rundschuppen auf. ZusĂ€tzlich verfĂŒgt er als Mitglied der Ordnung der Lachsartigen ĂŒber eine Fettflosse. Er wird nicht ĂŒber 26 Zentimeter lang.[1]
Verbreitung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Brienzlig ist im Thuner- und im Brienzersee in der Schweiz endemisch. Da er dort aber reichlich vorhanden ist und die Seen sehr sauber sind, wird er auf der Roten Liste der IUCN unter âLeast Concernâ (nicht gefĂ€hrdet) gelistet.[2]
Lebensweise und Fortpflanzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Brienzlig lebt benthopelagisch (bodenorientiert im Freiwasser) im Tiefwasser der beiden Seen. Ab einer LĂ€nge von 12 cm wird er geschlechtsreif. Im September schlĂŒpfen die Jungtiere in einer Tiefe von ĂŒber 30 bis 100 m. Er ernĂ€hrt sich vornehmlich von Zooplankton. Beim Brienzlig handelt es sich auch um einen guten Speisefisch, er wird mit der Hegene gefangen.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Paul Steinmann: Monographie der schweizerischen Koregonen. Beitrag zum Problem der Entstehung neuer Arten. Spezieller Teil. Schweizer Zeitschrift fĂŒr Hydrobiologie 12, S. 340â491, 1950.
- Maurice Kottelat & Jörg Freyhof: Handbook of European Freshwater Fishes. 2007, ISBN 978-2-8399-0298-4.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Brienzlig auf Fishbase.org (englisch)
- â Coregonus albellus in der Roten Liste gefĂ€hrdeter Arten der IUCN 2015.1. Eingestellt von: J. Freyhof & M. Kottelat, 2008. Abgerufen am 2. Juni 2015.