Cembratal
| Cembratal â Val di Cembra | |
|---|---|
Das Cembratal von San Floriano | |
| Lage | Trentino, Italien |
| GewÀsser | Avisio |
| Gebirge | Fleimstaler Alpen |
| Geographische Lage | 46° 10âČ 0âłÂ N, 11° 15âČ 0âłÂ O |
| Typ | Kerbtal |
Das Cembratal (italienisch Val di Cembra, deutsch veraltet Zimmerstal[1] oder Schimmers[2]) liegt im Trentino in Italien und ist ein linkes Seitental des Etschtals. Es bildet den untersten Abschnitt des Verlaufs des Avisio und ist somit mit dem Fleimstal und dem Fassatal Teil eines gemeinsamen Talsystems.
Das vom Wein- und Apfel-Anbau geprĂ€gte Cembratal endet im Westen im Etschtal bei Lavis. TalaufwĂ€rts stellt Capriana die Grenze zum Fleimstal dar. Im Cembratal gibt es sieben Gemeinden: Cembra Lisignago, Altavalle, Sover, Segonzano, Lona-Lases, Albiano und Giovo. Organisatorisch gehörte das Cembratal bis zur Reform der zweiten Verwaltungsebene zur Bezirksgemeinschaft Valle dellâAdige; seit 2006 bildet das Cembratal eine eigene Talgemeinschaft.
Sehenswert sind die Erdpyramiden von Segonzano.
Im Cembratal erreicht die Rebsorte MĂŒller-Thurgau ihren höchsten Verbreitungsgrad in ganz Italien.[3]
FĂŒr den Kraftverkehr ist das Tal in erster Linie durch die Strada Statale 612 della Val di Cembra erschlossen.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Dizionario di toponomastica. Storia e significato dei nomi geografici italiani (2010) UDET, S. 221
- â Hannes Obermair: Soziale Produktion von Recht? Das Weistum des Gerichts Salurn in SĂŒdtirol von 1403 (= Concilium Medii Aevi. Nr. 4). Edition Ruprecht, 2001, ISSN 1437-9058, S. 179â208, hier S. 200 (gbv.de [PDF; 275 kB]).
- â Giorgio Nicolini, Istituto Agrario S. Michele all'Adige: Die Bedeutung der Rebsorte MĂŒller-Thurgau in Italien, in: 125 Jahre MĂŒller-Thurgau, August 2007 (Forschungsanstalt Geisenheim)

