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Christian ZĂŒbert

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Christian ZĂŒbert (2011)

Christian ZĂŒbert (* 27. August 1973 in WĂŒrzburg) ist ein deutscher Drehbuchautor und Filmregisseur.

ZĂŒbert studierte an der UniversitĂ€t WĂŒrzburg sechs Semester Deutsch auf Magister, was ihn nach eigenen Worten jedoch nicht maßgeblich auf seinen heutigen Beruf vorbereiten konnte.[1]

Nach dem Studium arbeitete ZĂŒbert zunĂ€chst als Drehbuchautor vor allem im Fernsehbereich und wirkte seit 1997 auch an einer Reihe von DrehbĂŒchern fĂŒr Kino- und Fernsehproduktionen wie beispielsweise MĂ€dchen, MĂ€dchen oder Soloalbum mit. Filmproduzent und Regisseur Sönke Wortmann ĂŒberredete ihn, fĂŒr den Film Lammbock auch erstmals Regie zu fĂŒhren, nachdem er bereits zuvor das Szenario fĂŒr den erfolgreichen Kinofilm verfasst hatte. So wurde er schnell einem grĂ¶ĂŸeren Publikum bekannt. Seine zweite Regiearbeit war der ProSieben-Film Echte MĂ€nner?, zu dem er ebenfalls das Drehbuch schrieb.

Im Jahre 2004 inszenierte er den Kinder- und Jugendfilm Der Schatz der weißen Falken. ZĂŒberts zweiter Kinofilm konnte bei weitem nicht so viele Zuschauer ins Kino locken wie sein Erstling, erhielt aber meist sehr gute Kritiken und wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.

Nach mehreren preisgekrönten Fernseharbeiten kehrte er im Oktober 2011 mit Dreiviertelmond auf die große Leinwand zurĂŒck. Die Tragikomödie brachte knapp 400.000 Zuschauer ins Kino und wurde als bester Spielfilm fĂŒr den Deutschen Filmpreis nominiert. ZĂŒbert erhielt außerdem fĂŒr das Drehbuch den Bayerischen Filmpreis. Im selben Jahr folgte fĂŒr Christian ZĂŒbert die doppelte Auszeichnung mit dem Adolf Grimme-Preis, der ihm als Drehbuchautor fĂŒr Neue Vahr SĂŒd und als Regisseur fĂŒr den BR-Tatort Nie wieder frei sein verliehen wurde.

2013 drehte er die von Florian Gallenberger und Benjamin Herrmann produzierte Tragikomödie Hin und weg mit Florian David Fitz, Julia Koschitz, JĂŒrgen Vogel, Miriam Stein und Hannelore Elsner in den Hauptrollen. Der Film hatte ĂŒber 300.000 Besucher.

Mit seinem deutsch-griechischen Drama Ein Atem wurde ZĂŒbert 2015 im zweiten Jahr hintereinander zum Toronto International Film Festival eingeladen.

2025 erschien der von ihm inszenierte und geschriebene Thriller Exterritorial auf Netflix. Laut Flixpatrol gelangte der Film am 5. Mai 2025 in 88 LĂ€ndern auf den ersten Platz der Netflix-Charts.[2][3][4] In der Startwoche verzeichnete der Film 38,3 Millionen Views,[5] in der zweiten Woche erzielte der Film weitere 23,7 Millionen Aufrufe. Der Film ist damit bislang der erfolgreichste deutsche Netflix-Film. Nach sechs Wochen verzeichnete der Film ĂŒber 83 Millionen Views und steht damit auf Platz 5 der erfolgreichsten Netflixfilme aller Zeiten.[6][7]

Filmografie (Auswahl)

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Preise und Auszeichnungen

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DoppelpreistrĂ€ger des Grimme-Preises Christian ZĂŒbert bei der Verleihung 2011
  • Manfred Hobsch, Ralf KrĂ€mer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 489 f.
Commons: Christian ZĂŒbert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Michaela Thiel: Alumni-Galerie: Christian ZĂŒbert, Drehbuchautor und Regisseur. Alumni Netzwerk der Julius-Maximilians-UniversitĂ€t WĂŒrzburg, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 3. Mai 2009. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)
  2. ↑ Exterritorial. In: flixpatrol.com. Abgerufen am 5. Mai 2025.
  3. ↑ Björn Becher: Jetzt bereits in 88 (!) LĂ€ndern auf Platz 1 bei Netflix: Sensations-Erfolg des Action-Krachers aus Deutschland (!) geht weiter. In: filmstarts.de. 5. Mai 2025, abgerufen am 5. Mai 2025.
  4. ↑ Björn Becher: In 69 (!) LĂ€ndern auf Platz 1 bei Netflix: Action-Kracher aus Deutschland (!) begeistert weltweit. In: filmstarts.de. 2. Mai 2025, abgerufen am 3. Mai 2025.
  5. ↑ Hendrik Busch: Deutscher Netflix-Film startet international durch: In 74 LĂ€ndern auf Platz 1. In: watson.de. 7. Mai 2025, abgerufen am 8. Mai 2025.
  6. ↑ Fabian Riedner: «Nonnas» kommt ĂŒber Muttertag auf Platz 1. In: www.quotenmeter.de. 14. Mai 2025, abgerufen am 14. Mai 2025.
  7. ↑ Michel MĂŒller: „Exterritorial“ auf dem Weg zu Platz 4 der ewigen Netflix-Bestenliste. In: www.the-spot-mediafilm.com. 14. Mai 2025, abgerufen am 14. Mai 2025.