Zum Inhalt springen

Cowboy und Zirkuskind

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Film
Titel Cowboy und Zirkuskind
Originaltitel My Own Pal
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1926
LÀnge 60 Minuten
Stab
Regie John G. Blystone
Drehbuch Lillie Hayward
Kamera Daniel B. Clark
Besetzung

Cowboy und Zirkuskind (in Österreich als Der Ruf von irgendwo gezeigt) ist ein US-amerikanischer Stummfilmwestern aus dem Jahr 1926 von John G. Blystone mit Tom Mix und Olive Borden in den Hauptrollen.

Der Cowboy Tom O’Hara hat die Weiten des Westens satt, zudem glaubt er, dass ihn etwas in die Stadt zieht. Er verabschiedet sich von seinen Freunden und reitet auf seinem treuen Pferd Tony in die Stadt. Unterwegs reitet Tom in einen Zirkus und kommt Jill, einer sechsjĂ€hrigen Zirkusartistin, die von ihrem Vater misshandelt wird, sofort zu Hilfe. Als Jills sterbende Mutter Tom bittet, sich um ihr kleines MĂ€dchen zu kĂŒmmern, stimmt er sofort zu und entfĂŒhrt das Kind mit Hilfe eines Zirkusclowns aus der Gewalt seines brutalen Vaters, den Tom in einem Kampf besiegt.

Auf Tony reitend springen Tom und Jill in den GepĂ€ckwagen eines vorbeifahrenden Zuges und begegnen dort Alice Deering, einer hĂŒbschen jungen Frau, die Toms Aufmerksamkeit erregt. In der Stadt angekommen, bekommt Tom, nachdem er Alice vor einem Verkehrsunfall gerettet hat, von dem Polizeichef August Deering, ihrem dankbaren Onkel, einen Job als Motorradpolizist. Kurze Zeit spĂ€ter verhaftet Tom ein Mitglied einer Bande von Juwelendieben, wird jedoch spĂ€ter von der Bande ĂŒberlistet, als diese einen weiteren großen RaubĂŒberfall begeht. Baxter Barton, der AnfĂŒhrer der Bande, entfĂŒhrt Alice, doch sie wird von Tom gerettet, der schließlich die gesamte Bande vor Gericht bringt und Alices ewige Liebe gewinnt.

Gedreht wurde der Film von Ende Oktober bis Ende Dezember 1925. Die Premiere des von der Fox Film Corporation produzierten und vertriebenen Films fand am 28. Februar 1926 statt. Der Film basiert auf einer Originalstory von Gerald Beaumont.[1]

Da keine Kopien der Filmrollen existieren, gilt der Film als verschollen.[2]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ My Own Pal (1926). In: American Film Institute. Abgerufen am 2. Januar 2026 (englisch).
  2. ↑ Progressive Silent Film List. In: SilentEra.com. 11. November 2008, abgerufen am 27. Juli 2024 (englisch).