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Einfalt

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Patron der EinfÀltigen: Hl. Wilhelmus
Der Heiratsantrag des EinfÀltigen, Kupferstich von Daniel Chodowiecki

Einfalt bezeichnete ursprĂŒnglich Einfachheit. Der Begriff hat manchen Bedeutungswandel erfahren und wird in verschiedenen ZusammenhĂ€ngen unterschiedlich bewertet, das Substantiv ebenso wie das entsprechende Adjektiv einfĂ€ltig. Das Antonym der Einfalt ist Vielfalt, das sich mit dem Begriff der DiversitĂ€t in der Soziologie, mit dem Begriff der BiodiversitĂ€t in der Biologie und mit der Metapher von der kulturellen Vielfalt im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert hat. In der Regel wird die „Einfalt des Herzens“ von der Einfalt des Denkens oder des Verstandes unterschieden. Abwertend wird der Begriff Einfalt gemeinhin mit EinfĂ€ltigkeit oder NaivitĂ€t gleichgesetzt und grenzt an die negativ besetzte Torheit.

Der Begriff geht auf einen germanischen Wortstamm zurĂŒck (gotisch ainfalĂŸs, althochdeutsch einfalti) und bedeutete ursprĂŒnglich Einfachheit im Sinne von Eingestaltigkeit, Ungeteiltheit und dementsprechend diametral zu Begriffen wie denen der Vielfalt oder Dreifaltigkeit.

Im Mittelalter wurde mit dem Ausruf Sancta Simplicitas! („Heilige Einfalt!“) die weltfremde Geradlinigkeit frommer Menschen bewundert.

Martin Luther bediente sich 1529 hĂ€ufig der Begrifflichkeit in seinem Großen Katechismus. „Diese Predigt“, so schreibt er einleitend, „ist dazu geordnet und angefangen, daß es sei ein Unterricht fĂŒr die Kinder und EinfĂ€ltigen, darum sie auch von alters her auf griechisch heisst Katechismus, das ist, eine Kinderlehre“. Den Katechismus der Jugend „oft vorzupredigen“ sei „kurz und aufs einfĂ€ltigste“ nötig, „auf daß es ihnen wohl eingehe und im GedĂ€chtnis bleibe“. Luther spricht vom „einfĂ€ltigen Volk“, das er mit dem Pöbel gleichsetzt. Die „EinfĂ€ltigen“ sollen „den Glauben an ihm selbst fassen und verstehen lernen“. Man â€žĂŒberlade“ sie nicht „und was sie in der Schrift lernen“, wĂŒrde dazu fĂŒhren, dass sie „in reicherem Verstand zunehmen und wachsen“. In einem Atemzug nennt Luther die EinfĂ€ltigen nicht nur mit Kindern, sondern auch mit „Ungelehrten“ und „Schwachen“.[1]

Ästhetische Einfalt

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Der Begriff Einfalt taucht nicht nur in historischen Schriften der Theologie, sondern auch in jenen der Philosophie auf, beispielsweise mit Friedrich Kirchner in spezieller Bedeutung:

„Die Ă€sthetische Einfalt oder Einfachheit besteht im ungekĂŒnstelten Zusammenstimmen aller Teile eines Kunstwerkes. Sie gibt nie mehr, als der Zweck des Ganzen fordert; ihre Kunstmittel sind die einfachsten; ihre Anordnung und Verbindung ist natĂŒrlich; sie ist fern von aller Überladung und Verschnörkelung. Solche Einfalt adelt die Werke aller wahren Genies. Sie herrschte in der Kunstrichtung der Alten und fehlt in vielen Richtungen der modernen Kunst (vgl. Schillers Gedicht an Goethe: â€șDes falschen Anstands prunkende GebĂ€rden verschmĂ€ht der Sinn, der nur das Wahre preistâ€č)“

– Friedrich Kirchner: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe (1886)[2]

Einfalt in lexikalischen Werken

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In dem von Wilhelm Traugott Krug 1838 unter dem Titel EncyklopĂ€disches Lexikon in Bezug auf die neueste Literatur und Geschichte der Philosophie herausgegebenen Lexikon werden unter dem Stichwort Einfalt Goethe und Schiller zitiert. Goethe habe in einem Brief geschrieben: „Es ist nichts wahr, als was einfĂ€ltig ist“, allerdings sei dies „eine schlechte Recommendation“ (Empfehlung) „fĂŒr die wahre Weisheit“. Schiller wird zitiert mit dem Satz: „Was kein Verstand der VerstĂ€ndigen sieht, das ĂŒbt in Einfalt ein kindlich GemĂŒth.“ Relativierend heißt es: „Die beiden großen Dichter mögen es freilich mit ihren AussprĂŒchen nicht so genau genommen haben; sie wollten nur etwas recht Frappantes sagen.“[3]

In Kirchner’s Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe, 1886 in erster Auflage von dem Philosophen Friedrich Kirchner veröffentlicht und 1907 von Carl MichaĂ«lis ĂŒberarbeitet, findet sich folgende Definition:

„Einfalt (lat. simplicitas) bezeichnet 1. eine gewisse Begrenztheit des Verstandes und Geradheit des Urteils, und, da diese den Kindern eigen ist, die echte Kindlichkeit, 2. die Abwesenheit von Ziererei, falscher RĂŒcksichtnahme, Verstellung und Unredlichkeit. [
] Wer einfĂ€ltigen Verstandes ist, kann nicht nach weitaussehenden und verwickelten Absichten handeln; wer einfĂ€ltigen Herzens ist, will es nicht. Der EinfĂ€ltige ist das Gegenteil vom Gewandten, Pfiffigen und Weltklugen. Sein Leben ist naturgemĂ€ĂŸ, ohne Luxus und Affektiertheit; seine Gesinnungen und Handlungen stehen, frei von allen Nebenabsichten, in Harmonie.“

– Kirchner: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe[2]

Meyers Großes Konversations-Lexikon hob 1906 auf das ab, „was nur wenige Bestandteile“ habe, „sich auf das Wesentliche“ beschrĂ€nke und „schmucklos“ sei. In diesem Sinne sei Einfalt „mit Einfachheit gleichbedeutend“. Einfalt werde „sowohl in lobendem als in tadelndem Sinn“ gebraucht, je nachdem, ob von Einfalt des Herzens oder des Verstandes die Rede sei. Um „Àsthetische Einfachheit“ gehe es mit dem Begriff der Einfalt in der Kunst und dies „im Gegensatz zu prunkender Effekthascherei und Überladung“.[4]

Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS) sieht ebenfalls zwei Bedeutungen vor, zum einen eine „leichte BeschrĂ€nktheit des Geistes“ und daneben als gehobene Bedeutung eine „einfache, reine Beschaffenheit des GemĂŒtes“, Arglosigkeit und „Schlichtheit“. Aus dem 8. Jahrhundert wurde das Adjektiv einfalt mit der Bedeutung von „aufrichtig“ und „rechtschaffen“ zitiert, das „allmĂ€hlich ersetzt“ werde „durch die jĂŒngere Weiterbildung einfĂ€ltig“, auch im Sinne von „beschrĂ€nkt“ und „töricht“. Der „geringschĂ€tzige Sinn“ sei „heute vorherrschend“. Der abgeleitete Begriff des Einfaltspinsels sei „in der Studentensprache gelĂ€ufig“.[5]

Einfalt in der Literatur

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Der Abentheurliche Simplicissimus Teutsch

Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen erzĂ€hlt in seinem 1668 erschienenen Schelmenroman Der abenteuerliche Simplicissimus die Lebensgeschichte eines Viehhirten, der so wenig weiß, dass er nicht mal seinen Namen kennt. Ein Einsiedler, der den Jungen bei sich aufnimmt, gibt ihm den sprechenden Namen «Simplicius» und drei Leitmotive mit auf den Weg: Selbsterkenntnis, Welterkenntnis und BestĂ€ndigkeit. Bei Hofe zwingt man ihn wegen seiner Einfalt als «Simplicissimus» ins NarrenkostĂŒm, spĂ€ter wird er als Gigolo hochgestellter Damen bekannt. Er begeht zahllose Untaten und gerĂ€t in Gefangenschaft, kommt aber immer ungeschoren davon und blickt am Ende auf sein Schelmenleben zurĂŒck.[6]

WĂ€hrend im 17. Jahrhundert Jean de La BruyĂšre in seinem Buch Die Charaktere[7] die Auffassung vertrat, der EinfĂ€ltige sei „immer lĂ€cherlich“, es gehöre „zu seinem Charakter“, gab es im 18. Jahrhundert andere Stimmen.

Laokoon-Gruppe in den Vatikanischen Museen

Nach Johann Joachim Winckelmann kennzeichne „edle Einfalt und stille GrĂ¶ĂŸe“ die MeisterstĂŒcke der griechischen Kunst, wobei laut einem Artikel in den WestfĂ€lischen Nachrichten die edle Einfalt „damals soviel wie geistliche Reinheit bedeutet“ habe.[8] Die berĂŒhmt gewordene Formel entstand 1756 in der Schrift Gedanken ĂŒber die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst, in der Winckelmann u. a. die Skulptur der Laokoon-Gruppe interpretierte.[9][10] Immanuel Kant hielt in seiner Schrift TrĂ€ume eines Geistersehers 1766 die „wahre Weisheit“ fĂŒr die „Begleiterin der Einfalt“.

Karl Heinrich Heydenreich unterzog den Begriff der Einfalt 1793 im Anhang seiner Schrift Originalideen ĂŒber die kritische Philosophie einer ausfĂŒhrlichen Betrachtung.[11] Einfalt sei im Allgemeinen „keineswegs die Abwesenheit der Theile, die Unzertrennlichkeit eines Dinges“. Sie könne „herrschen in Gesinnungen, Thaten, Reden“ und in „Erscheinungen der Natur“. Ihre verschiedenen Bedeutungen mĂŒssten auseinandergehalten werden, „da sie vorzĂŒglich in der SphĂ€re der schönen Kunst“ stattfĂ€nden. Doch spreche man auch „von der edlen Einfalt eines Charakters, einer Gesinnung, einer sichtbaren Form, einer mahlerischen Composition, eines GebĂ€udes, eines musikalischen Werkes, eines Tanzes, des Inhalts und Styls eines Gedichtes, einer Rede, u.s.w.“.

„Edle Einfalt eines Charakters, edle Einfalt in den praktischen Gesinnungen, Sitten und Betragen eines Menschen besteht darin, dass derselbe eine Fertigkeit besitzt, unter allen UmstĂ€nden, durch einfache Prinzipien, oder auch wohl durch das blosse GefĂŒhl geleitet, ohne einiger Anstrengung und mĂŒhsamen Ueberlegung zu bedĂŒrfen, auf die geradeste und umschweifloseste Weise gesetz- und zweckmĂ€ssig zu handeln. Wir nennen diese Fertigkeit Einfalt, weil die GrĂŒnde der Handlungen eines solchen Charakters auf das leichteste ĂŒbersehen werden, edel, weil sie Hoheit der Seele und angestammte sittliche StĂ€rke ankĂŒndigt.“

– Karl Heinrich Heydenreich: Originalideen ĂŒber die kritische Philosophie[11]

Im 19. Jahrhunger schrieb beispielsweise Wilhelm Raabe in seinem Roman Stopfkuchen (1891): „Die Klugen haben wahrhaftig lange nicht so viel Behaglichkeit in die Welt gebracht und so viele GlĂŒckliche drin gemacht, wie die EinfĂ€ltigen.“[12]

Seiner Dissertation ĂŒber Hölderlins spĂ€te Dichtungen gab der Literaturwissenschaftler Bart Philipsen 1995 den Titel Die List der Einfalt und stellt ihr mit der letzten Strophe aus Hölderlins Gedicht Dichterberuf ein Epigramm voran:[13]

Furchtlos bleibt aber, so er es muß, der Mann
Einsam vor Gott, es schĂŒtzet die Einfalt ihn,
Und keiner Waffen brauchts und keiner
Listen, so lange, bis Gottes Fehl hilft.

Über ihr Jugendsachbuch Der hellwache TrĂ€umer. Die Lebensgeschichte des Jean-Jacques Rousseau,[14] mit dem die Autorin Monika Pelz versuchte, junge Leute fĂŒr einen Philosophen aus einer anderen Zeit zu interessieren, berichtete sie 2005 im Deutschlandfunk, dass sich Rousseau dem damaligen Zeitgeist entgegenstellte und die „schlichte Einfalt und Frömmigkeit der Vorfahren, die Besitzlosigkeit und BedĂŒrfnislosigkeit vergangener Völker und gegenwĂ€rtiger Wilder“ verherrlicht habe, „ohne jedoch eine RĂŒckkehr zu diesen Lebensformen fĂŒr möglich zu halten“.[15]

Einfalt in der Umgangssprache

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Der „geringschĂ€tzige Sinn“ des Wortes Einfalt gilt inzwischen als „vorherrschend“.[5] Der Begriff einfĂ€ltig scheint aus der Mode gekommen. Einfalt wird zunehmend in Abgrenzung zu dem Begriff der Vielfalt verwendet. Vielfalt statt Einfalt hat sich zu einer Metapher entwickelt, die in allfĂ€lligen ZusammenhĂ€ngen eine feststehende GrĂ¶ĂŸe geworden ist.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fĂŒhrte von November 2009 bis Januar 2010 unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt – Gemeinsam fĂŒr Gleichbehandlung“ eine deutschlandweite Kampagne durch.

Der Verein Vielfalt statt Einfalt – fĂŒr ein freundliches Frankfurt (Oder) e. V. sammelt seit 2014 Spenden fĂŒr die Menschen in griechischen FlĂŒchtlingslagern.[16]

Am Adolfinum helfen seit September 2015 LehrkrĂ€fte gemeinsam mit SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern der Oberstufe unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt“ FlĂŒchtlingen bei der Integration.[17]

Das EuropĂ€ische Parlament startete 2016 unter dem Titel Vielfalt statt Einfalt? Migration, eine Herausforderung fĂŒr die EU den Kreativ-Wettbewerb Euroscola fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler.[18] Die Gewinner wurden „nach Straßburg eingeladen, um dort ĂŒber europĂ€ische Politik und aktuelle Themen zu diskutieren“.[19]

Thomas Sattelberger verfasste 2016 seine Streitschrift unter dem Titel Vielfalt statt Einfalt. FĂŒr Offenheit und Pluralismus streiten.[20]

Die Stiftung Cellex Foundation rief im September 2021 in Dresden zu einer Demonstrationen gegen Homophobie und Menschenfeindlichkeit auf.[21]

  • Eberhard Gottlieb Graff: Althochdeutscher Sprachschatz oder Wörterbuch der althochdeutschen Sprache. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1963, DNB 451638743 (Reprografischer Nachdruck der Ausgabe Berlin 1834–46).
  • Friedrich Kirchner: Einfalt. In: Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe. 1907, S. 166–167, abgerufen am 19. Dezember 2021.
  • Bart Philipsen: Die List der Einfalt. NachLese zu Hölderlins spĂ€testen Dichtungen. Fink, MĂŒnchen 1995, ISBN 3-7705-2941-3.
  • Claudia Schmölders: SimplizitĂ€t, NaivetĂ€t, Einfalt – Studien zur Ă€sthetischen Terminologie in Frankreich und in Deutschland, 1674–1771. 1974, urn:nbn:de:kobv:11-100184000.
  • Wolfgang Stammler: „Edle Einfalt“. Zur Geschichte eines kunsttheoretischen Topos. In: Bruno Markwardt, Gustav Erdmann, Alfons Eichstaedt (Hrsg.): Worte und Werte. Bruno Markwardt zum 60. Geburtstag. De Gruyter, Berlin, Boston 2019, ISBN 978-3-11-082618-0, S. 359–382, doi:10.1515/9783110826180 (Erstausgabe: 1961).
Wikiquote: Einfalt – Zitate

Einzelnachweise

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  1. ↑ Martin Luther: Der Große Katechismus. Deutsch. In: Book of Concord. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. Dezember 2021; abgerufen am 20. Dezember 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. 1 2 Friedrich Kirchner: Einfalt. In: Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe. 1907, abgerufen am 19. Dezember 2021.
  3. ↑ Wilhelm Traugott Krug (Hrsg.): EncyklopĂ€disches Lexikon in Bezug auf die neueste Literatur und Geschichte der Philosophie. Erste Abteheilung. A bis L. Brockhaus, Leipzig 1838, S. 333 (Volltext in der Google-Buchsuche [abgerufen am 20. Dezember 2021]).
  4. ↑ Einfalt. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. Band 5. Leipzig 1906, S. 450 (zeno.org [abgerufen am 20. Dezember 2021]).
  5. 1 2 Einfalt, die. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 19. Dezember 2021.
  6. ↑ Bories vom Berg: Die Weisheit des Narren. In: Literaturzeitschrift.de. 12. August 2020, abgerufen am 25. Januar 2022.
  7. ↑ Jean de La BruyĂšre: Die Charaktere. Insel-Verlag, Frankfurt, M., Leipzig 2007, ISBN 978-3-458-17339-7 (französisch: Les caractĂšres ou les moeurs de ce siĂšcle. Übersetzt von Otto Flake, Mit einem Nachwort von Ralph-Rainer Wuthenow).
  8. ↑ Winckelmann: Edle Einfalt, stille GrĂ¶ĂŸe. In: WestfĂ€lische Nachrichten. 7. Dezember 2017, abgerufen am 20. Dezember 2021.
  9. ↑ Johann Joachim Winckelmann: Gedanken ĂŒber die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst. 2. Auflage. Verlag der Waltherischen Handlung, Dresden, Leipzig 1756, S. 21, doi:10.11588/diglit.5803 (uni-heidelberg.de [abgerufen am 19. Dezember 2021]): „Das allgemeine vorzĂŒgliche Kennzeichen der griechischen MeisterstĂŒcke ist endlich eine edle Einfalt und eine stille GrĂ¶ĂŸe, sowohl in der Stellung als im Ausdruck.“
  10. ↑ Johann Joachim Winckelmann: Gedanken ĂŒber die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst. In: Zeno.org. (zeno.org [abgerufen am 19. Dezember 2021]).
  11. 1 2 Karl Heinrich Heydenreich: Originalideen ĂŒber die kritische Philosophie. Nebst einem pragmatischen Anzeiger der wichtigsten philosophischen Schriften der philosophischen Litteratur. Friedrich Gotthelf BaumgĂ€rtner, Leipzig 1793, S. 193 ff. (google.de [abgerufen am 20. Dezember 2021]).
  12. ↑ Wilhelm Raabe: Stopfkuchen. Eine See- und Mordgeschichte. Verlag von Otto Janke, Berlin 1891, S. 144 (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv [abgerufen am 19. Dezember 2021]).
  13. ↑ Bart Philipsen: Die List der Einfalt. NachLese zu Hölderlins spĂ€testen Dichtungen. Fink, MĂŒnchen 1995, ISBN 3-7705-2941-3, S. 3 (digitale-sammlungen.de [abgerufen am 19. Dezember 2021]).
  14. ↑ Monika Pelz: Der hellwache TrĂ€umer. Die Lebensgeschichte des Jean-Jacques Rousseau. Beltz & Gelberg, Weinheim, Basel 2005, ISBN 3-407-80934-4.
  15. ↑ Simone Hamm: Held seiner eigenen Philosophie. In: Deutschlandfunk. 30. Juli 2005, abgerufen am 20. Dezember 2021.
  16. ↑ Spendensammlung fĂŒr die Menschen in Griechenland! In: Vielfalt statt Einfalt. FĂŒr ein freundliches Frankfurt (Oder) e.V. Abgerufen am 20. Dezember 2021.
  17. ↑ "Vielfalt statt Einfalt". Adolfiner Lehrer und SchĂŒler helfen. In: Gymnasium Adolfinum Moers. Abgerufen am 20. Dezember 2021.
  18. ↑ Wettbewerb Euroscola 2016. In: EuropĂ€isches Parlament, VerbindungsbĂŒro in Deutschland. 2016, abgerufen am 20. Dezember 2021.
  19. ↑ Wettbewerb Euroscola gestartet. In: Die Bundesregierung. 12. Januar 2016, abgerufen am 20. Dezember 2021.
  20. ↑ Thomas Sattelberger: Vielfalt statt Einfalt. FĂŒr Offenheit und Pluralismus streiten (= Hirschfeld-Lectures. Band 10). Wallstein-Verlag, Göttingen 2016, ISBN 978-3-8353-1908-0.
  21. ↑ Vielfalt statt Einfalt. Demonstration fĂŒr Vielfalt gegen Homophobie und Menschenfeindlichkeit am 9. September in Dresden. In: Cellex Foundation. Abgerufen am 20. Dezember 2021.