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Josef Hopmann

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Josef Hopmann (* 22. Dezember 1890 in Berlin; † 11. Oktober 1975 in Bonn) war ein Astronom.

Er arbeitete als Astronom in Bonn, wo er sich 1920 habilitierte. 1930 wurde er ordentlicher Professor fĂŒr Astronomie an der UniversitĂ€t Leipzig. An der UniversitĂ€t Wien ĂŒbernahm er 1951 die Leitung des Instituts und der UniversitĂ€tssternwarte Wien. Von 1932 bis 1954 war er ordentliches Mitglied der SĂ€chsischen Akademie der Wissenschaften.

Hopmann war ab 1933 Mitglied des Opferrings der NSDAP. 1938 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP, wurde jedoch nicht aufgenommen. Er war zudem Mitglied des NS-Dozentenbunds, der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt, des NS-Reichskriegerbunds und des Reichsluftschutzbunds.[1]

Seine ForschungstĂ€tigkeit lag unter anderem auf den Gebieten Sternhaufen, Fixstern-Parallaxen, Astrometrie und Doppelsterne, sowie Profilmessungen und Höhenbestimmungen auf dem Erdmond. Er fĂŒhrte sie auch nach seiner Emeritierung 1961 intensiv weiter und publizierte bis zu seinem Ableben 1975.

Der 90 km große Krater Hopmann auf der MondrĂŒckseite trĂ€gt Hopmanns Namen. Ferner wurde auch der Asteroid (1985) Hopmann nach ihm benannt.

Hopmann zÀhlt zu den wenigen Sternforschern, die auch populÀre Darstellungen verfasst haben.

  • Weltallkunde – Arbeitsweise und Ergebnisse der heutigen Astronomie (231 S.), Buchgemeinde, Bonn 1928.
  • zahlreiche Artikel in Zeitschriften, z. B. im Wiener Sternenboten 1958–1974,

Einzelnachweise

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  1. ↑ Peter-Michael Steinsiek: Die Forstliche FakultĂ€t der UniversitĂ€t Göttingen im Nationalsozialismus. 2015, S. 246.