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KaisermĂŒhlen Blues

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Fernsehserie
Titel KaisermĂŒhlen Blues
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Genre Dramedy
LÀnge 52 (Staffel 1-2), 45 (Staffel 3-7) Minuten
Episoden 64 + Sonderfolge in 7 Staffeln
Titelmusik Arthur Lauber und Andreas Radovan– KaisermĂŒhlen Blues
Produktions­unternehmen MR Film
Idee Ernst Hinterberger
Musik
Erstausstrahlung 1992 – 2000
Besetzung

KaisermĂŒhlen Blues, andere Schreibweisen[1][2] KaisermĂŒhlen-Blues, KaisermĂŒhlenblues, ist eine im Auftrag des ORF von der MR Film von 1992 bis 2000 produzierte österreichische Fernsehserie, die es weit ĂŒber die Grenzen Österreichs hinaus zu Kultstatus gebracht hat.

Die Handlung der Serie spielt im namensgebenden Bezirksteil KaisermĂŒhlen des 22. Wiener Gemeindebezirks Donaustadt. Hauptschauplatz ist ein Gemeindebau, auf dessen „10er Stiege“ die meisten der Hauptfiguren wohnen. Gedreht wurden diese Szenen in dem in der Zeit des Roten Wien erbauten SchĂŒttauhof (die „10er Stiege“ in der Serie entspricht der realen Stiege 7) sowie an dessen der Neuen Donau zugewandter Straßenseite am KaisermĂŒhlendamm. Abgebildet wird das alltĂ€gliche Zusammenleben der Bewohner des Gemeindebaus, die vor allem dem Wiener Arbeitermilieu zugehörig sind, und deren Interaktion mit anderen Gesellschaftsschichten. In den Folgen wurden hĂ€ufig Themen und Probleme des aktuellen politischen und gesellschaftlichen Geschehens wie beispielsweise Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Toleranz, aber auch Arbeitslosigkeit, Behinderung, Alkoholismus, Ausgrenzung, Korruption sowie KriminalitĂ€t aus sozial-ökonomischer Sicht behandelt. Obwohl viele Aspekte einen ernsten Hintergrund haben, wurde schlussendlich ein humanistischer Inhalt humoristisch vermittelt. Teilweise neigte man zur Übertreibung, um die Klischees sowie die Ideologie der politischen Parteien in dieser Gegend zu untermauern. Sprachlich bedient sich die Serie stark des Wiener Dialektes und dessen spezieller AusdrĂŒcke mit oft rustikaler bis vulgĂ€rer Wortwahl.

Das Drehbuch der Serie stammt ebenso wie der die Serie begleitende Roman (1994)[3] von Ernst Hinterberger, der in vielen Folgen als ewig nörgelnder Wiener, meist gegen die Goethehof-Bewohner schimpfend, in einer Kurzrolle auftritt. Die Musik wurde zum Teil von Roland Neuwirth und seinen Extremschrammeln beigesteuert, die in einzelnen Folgen auch in Erscheinung treten. Das Ensemble bestand zu einem Großteil aus damals schon bekannten sowie erst spĂ€ter bekannt gewordenen österreichischen Schauspielern und Kabarettisten.

Zwischen 2000 und 2008 wurde mit Trautmann ein Spin-off des KaisermĂŒhlen Blues gedreht. Diese Kriminal-Fernsehreihe spielt rund um die Figur des von Wolfgang Böck dargestellten und stets nur beim Nachnamen genannten Polizeikommissars Polycarp Trautmann, der, versetzt in das Karmeliterviertel im 2. Bezirk Leopoldstadt, im dort angesiedelten Rotlicht- und Milieu der Kleinganoven sowie rund um einen korrupten Nationalratsabgeordneten ermittelt.

Entstehung und Produktion

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Hinterberger wollte nach dem Erfolg der Fernsehserie Ein echter Wiener geht nicht unter wieder etwas fĂŒrs Fernsehen schreiben, allerdings sollten mehr Hauptpersonen darin vorkommen. So wurde die Idee geboren, die Serie in einem Gemeindebau in KaisermĂŒhlen spielen zu lassen, wo sich „die Leute untereinander noch kennen“.

In sieben Staffeln wurden 64 Folgen sowie eine Sonderfolge hergestellt.[2]

Staffeln:

  1. 1992/93 (6 Folgen, Regie: Reinhard Schwabenitzky, Kamera: Gérard Vandenberg/Walter Kindler)
  2. 1993/94 (6 Folgen, Regie: Reinhard Schwabenitzky, Kamera: Gérard Vandenberg/Walter Kindler)
  3. 1995 (10 Folgen, Regie: Harald Sicheritz, Kamera: Walter Kindler)
  4. 1996 (10 Folgen, Regie: Harald Sicheritz, Kamera: Walter Kindler)
  5. 1997 (12 Folgen, Regie: Erhard Riedlsperger, Kamera: Peter Zeitlinger)
  6. 1997 (10 Folgen, Regie: Erhard Riedlsperger, Kamera: Jiƙí Ơtíbr)
  7. 1999 (10 Folgen, Regie: Erhard Riedlsperger, Kamera: Jiƙí Ơtíbr)

1. Folge – Zentrum der Welt

  • Buch: Ernst Hinterberger / Bearbeitung Reinhard Schwabenitzky
  • Regie: Reinhard Schwabenitzky

Handlung:

  • Einzug von Lena und Franz („Franzi“, „FĂŒnfer“) Mayerhofer in den Gemeindebau („10er Stiege“)
  • Aufregung um den neuen Bewohner Franzi, der vermutlich das Down-Syndrom hat, der die Straßenbahnlinie 5 „spielt“ und deshalb fĂŒr VerĂ€rgerung bei Auto- und Busfahrern sorgt.
  • Bezirksrat Erwin Schoitl hat ein VerhĂ€ltnis mit Sabine Leitner, findet dann aber auch an Lena Mayerhofer Gefallen.
  • Renate Schoitl lĂ€sst ihren Mann glauben, sie hĂ€tte eine AffĂ€re, derweil kommt ihr Bruder Walter aus Norddeutschland zu Besuch.
  • Gitti Schimek ist in Sorge, an Krebs erkrankt zu sein, der Hausarzt stellt aber nur Gallensteine fest. Trotz der bevorstehenden Operation wird sie in der Fabrik gekĂŒndigt.

Gastrolle: Horst Chmela als Möbeltransportfahrer, Hartmut Becker als Bruder von Renate Schoitl und Roland Neuwirth als er selbst.

2. Folge – Nette MĂ€nner

Handlung:

  • Der Ex-Profifußballer Burschi Lukas Resetarits wird von Herbert Fux ĂŒberredet, fĂŒr den FC VorwĂ€rts KaisermĂŒhlen weiterzuspielen.
  • Gitti Schimek unterzieht sich nun der Gallenoperation. Ihre Tochter Ines eröffnet ihr, dass sie ausziehen möchte. Erwin Schoitl findet fĂŒr Gitti eine Arbeitsstelle als Kellnerin, worĂŒber Gitti sehr froh ist. Schoitls anzĂŒgliche Versuche wehrt sie jedoch ab. Beim Picknick mit Herrn Kudrnac, Josephus (einem farbigen UNO-Chauffeur) und den Mayerhofers lernt Gitti einen Mann (Fritz von Friedl) kennen und macht mit diesem einen Tagesausflug nach Bratislava, jedoch bricht sie die Reise in Hainburg ab, da sie fĂŒrchtet, einem Hochstapler, der sich nur von einer Frau aushalten lassen möchte, auf den Leim gegangen zu sein.
  • Die BezirksrĂ€te Schoitl und Gneisser planen den Kauf eines verfallenen Hauses, um daraus ein Asylantenheim zu machen, das sie anschließend teuer weiterverkaufen wollen, wenn eine FußgĂ€ngerzone nebst desselben beschlossen wird.
  • Renate Schoitls Bruder verlĂ€sst Wien wieder.

Gastrolle: Herbert Prikopa als Wirt und neuer Arbeitgeber von Gitti Schimek und Hartmut Becker als Walter Jakobus, Renate Schoitls Bruder.

3. Folge – Muttertag

Handlung:

  • Franzis „Straßenbahnfahrten“ als FĂŒnfer werden zu einem Problem fĂŒr die KaisermĂŒhlner, der junge Mann wird deshalb unter die Aufsicht von zwei jugoslawischen Hilfsarbeitern (Slobodan und Svetlana) gestellt. Franzi nimmt jedoch Reißaus, nachdem sich Svetlana vor ihm entblĂ¶ĂŸt, er bleibt daraufhin verschwunden.
  • Gustl Schimek erzĂ€hlt beim Muttertags-FrĂŒhstĂŒck, dass er von den uniformierten Polizisten zur Kriminalpolizei oder Staatspolizei wechseln möchte.
  • Sabine Leitners Hausarzt bewundert ihre handgefertigten Vasen und verspricht sich nach Förderern fĂŒr ihr Hobby umzuhören.
  • Der Muttertagsausflug fĂŒhrt Familie Schoitl, samt Mutter Schoitl, auf eine ÖVP-Seniorenveranstaltung, dort eskaliert die brodelnde Feindschaft zwischen Renate und Erwins Mutter.

4. Folge – VerrĂŒckt

Handlung:

  • Auf Josephus’ Vorschlag erhĂ€lt Gitti das Angebot, als HaushĂ€lterin von Dr. Ogobonna zu arbeiten. Anfangs lehnt sie ab, entschließt sich aber dann doch dazu, die Stelle anzunehmen, als sie Zeugin einer ungerechten Behandlung gegenĂŒber ihrer Kollegin Koziber wird. Trotz neuer, schöner Aufgabe ist die Stimmung getrĂŒbt, da es zu einem heftigen Streit im Hause Schimek kommt, in dessen Folge Gitti Sohn Gustl vor die TĂŒre setzt und der frisch getrennten Ines sein altes Zimmer anbietet. Gustl machte seiner Mutter VorwĂŒrfe, dass er unter dem Tratsch der KaisermĂŒhlner leide, die behaupten, Gitti sei mit einem Schwarzafrikaner liiert.
  • Dr. Pölzl findet den tagelang verschwundenen Franzi auf der Donauinsel. Ein Unbekannter lĂ€sst den verĂ€ngstigten ZurĂŒckgebliebenen daraufhin in die psychiatrische Klinik einweisen, als seine Schwester Lena nicht zuhause ist. Renate Schoitl entdeckt schließlich, dass die verzweifelte Lena selbst diese Maßnahme aus Angst um ihren Bruder gesetzt hat. Die Politikergattin behĂ€lt dieses Geheimnis jedoch fĂŒr sich.
  • Ehestreit bei den Leitners: Sabine hat von Burschis Machogehabe die Nase voll und droht mit ernsthaften Konsequenzen.

5. Folge – Hof-Konzert

Handlung:

  • Liebeleien: Der, nach dem Rausschmiss aus der mĂŒtterlichen Wohnung, obdachlose Gustl Schimek lernt Nancy, die Kellnerin von Burschis und RenĂ©s Stammkneipe kennen, Hausbesorgerin Turecek wiederum hat es ein junger Roma/Sinti namens Joszy angetan, Pepi Schoitl bandelt mit Claudia Gneisser an, Josephus bittet Herrn Kudrnac um Hilfe, da er gerne Gitti Schimek nĂ€her kennenlernen wĂŒrde.
  • Herr Kudrnac beginnt Franzi zu betreuen, um dessen Schwester Lena zu entlasten.
  • Burschi verdĂ€chtigt seine Frau der Untreue.
  • Ein Hoffest mit Grill, Musik und Miss-Wahl unter der Leitung der Roma und Sinti-Sippe Joszys findet statt.

Gastrolle: Fritz Hammel als Joszy Papai und Gideon Singer.

6. Folge – Der Abschied

Handlung:

  • Josephus und Gitti kommen sich endlich nĂ€her. Dr. Ogbonna gesteht Gitti, dass er Wien schon bald wieder verlassen muss, Josephus kĂŒndigt daraufhin bei der UNO, um mit Gitti in ihrer KaisermĂŒhlner Wohnung zusammenzuleben.
  • Frau Kaiser kommt mit gegipstem Fuß in den Gemeindebau zurĂŒck und verrĂ€t das LiebesverhĂ€ltnis zwischen Sohn Schoitl und Tochter Gneisser.
  • Tureceks Eifersucht fĂŒhrt dazu, dass sie von Joszy verlassen wird.
  • Sabine Leitner eröffnet ihre Töpfereiausstellung, obendrein kommt heraus, dass sie mit Dr. Pölzl ein VerhĂ€ltnis hat. Burschi benimmt sich bei der Vernissage seiner Frau daneben, diese verlĂ€sst ihn darauf prompt. Danach macht Ines ihr VerhĂ€ltnis mit Burschi offiziell.
  • Franzi ertappt die Krandiebe auf frischer Tat.
  • Bezirksrat Gneisser möchte Renate Schoitl zu einem Seitensprung ĂŒberreden. Diese nĂŒtzt die Situation geschwind und erzwingt Gneissers Zustimmung zur Beziehung der Sprösslinge.

7. Folge – Der erste KaisermĂŒhlner

Handlung:

  • Josephus zieht bei Gitti ein. Gitti erhĂ€lt daraufhin anonyme Drohanrufe, Josephus Autoreifen werden aufgestochen und die WohnungstĂŒre der beiden wird beschmiert.
  • Franzi und Herr Kudrnac finden einen ausgesetzten Hund, den sie „Bezirksrat“ nennen und der ab dieser Folge zum stĂ€ndigen Begleiter des Herrn Kudrnac wird.
  • Ein Skelett wird auf einer Baustelle entdeckt. Gneisser und Schoitl vermuten einen prĂ€historischen Fund und somit den „ersten KaisermĂŒhlner“.
  • Leopoldine Tureceks neueste Eroberung Schurli zieht in den Gemeindebau. Die Polizei verdĂ€chtigt diesen, die rassistischen Attacken gegen Gitti und Josephus begangen zu haben. Anfangs hĂ€lt Turecek dies noch fĂŒr eine bösartige Verleumdung der Frau Kaiser, doch als Burschi Schurli auf frischer Tat ertappt, wirft Turecek ihren Liebhaber enttĂ€uscht aus der Wohnung.
  • Burschi wird Bademeister im GĂ€nsehĂ€ufl, er möchte sich wieder von Ines trennen.
  • Renate Schoitl kehrt vom Heimaturlaub in die Donaustadt zurĂŒck, erwischt ihren Mann in Damenbegleitung und quartiert ihn darauf prompt ins GĂ€stezimmer ein.

Gastrolle: Wolfgang Ambros als Baggerfahrer, Wilfried als LKW-Fahrer

8. Folge – Drunter und drĂŒber

Handlung:

  • Burschi tut alles, um Ines loszuwerden. Sabine und er werden nun endlich geschieden, weiters lernt er beim Joggen Renate Schoitl kennen.
  • Gitti fĂ€hrt auf Kur nach Bad Goisern. Josephus findet wieder Arbeit als Chauffeur, dennoch wird er abermals Opfer eines rassistischen Übergriffes, bei dem er verprĂŒgelt und der Dienstwagen ruiniert wird. Der Afrikaner wird daraufhin wieder entlassen.
  • Nancy arbeitet nun als Kellnerin in einem chinesischen Restaurant, sie erwartet ein Kind von Gustl.
  • Lena Mayerhofer wird von Halbstarken ĂŒberfallen, RenĂ© kommt ihr zur Hilfe.
  • Gneisser und Schoitl wollen ein GrĂ€tzlmuseum eröffnen und Kudrnac als Museumsdirektor anwerben, dieser willigt ein, aber nur unter der Bedingung, dass die zwei Provinzpolitiker Gitti zu einer neuen Arbeitsstelle verhelfen.
  • Ärger bei den BezirksrĂ€ten: Der Traum vom ersten KaisermĂŒhlner zerschlĂ€gt sich, da der Skelettfund erst 50 Jahre alt ist. Auch der Nachwuchs macht Probleme: Claudia lehnt einen, vom Vater verschafften, Posten im Wiener Rathaus ab, außerdem ist sie von Pepi schwanger.

Gastrolle: Gerold Rudle als Skinhead.

9. Folge – Saure Wiesen

Handlung:

  • Gneisser und Schoitl versuchen jeder auf eigene Faust fĂŒr Gitti ein gutes Wort einzulegen, damit sie die Trafik in der SchĂŒttaustraße ĂŒbernehmen kann.
  • Pepi und Claudia suchen eine gemeinsame Wohnung, im Goethehof werden sie fĂŒndig.
  • Lena fĂŒhlt sich durch RenĂ©s Umwerbungen geehrt, ist aber wegen ihrer mangelnden Erfahrung mit MĂ€nnern verunsichert.
  • Turecek fĂŒhrt ihre Nachfolgerin Koziber in die 10er-Stiege ein.
  • Sabine ist von Dr. Pölzl verlassen worden und arbeitet nun bei einem anderen Arzt als Sprechstundenhilfe. Burschi bandelt derweilen mit Renate Schoitl an, wĂ€hrend er ihr „Jogging-Unterricht“ gibt.

10. Folge – Die Trafik

Handlung:

  • Gitti hat die Tabaktrafik ĂŒbernommen. Gneisser ist böse auf Schoitl, da dessen Intervention Gitti zur Trafikantin gemacht hat und Gneissers BemĂŒhungen fruchtlos geblieben sind, weiters ist beiden die Beziehung ihrer Kinder noch ein Dorn im Auge. Renate Schoitl droht Gneisser damit, dass sie seine eindeutigen Avancen ihr gegenĂŒber öffentlich macht, wenn er sich nicht wieder mit Schoitl versöhnt. Weiters organisiert sie eine HĂŒtte fĂŒr Herrn Kudrnac an der alten Donau.
  • RenĂ©s AnnĂ€herungsversuche sind endlich erfolgreich. Doch Franzi stört das junge LiebesglĂŒck, er ist eifersĂŒchtig auf den neuen Freund seiner Schwester.
  • Josephus bekommt wieder ein Angebot als Fahrer zu arbeiten, Gitti möchte aber, dass er ihr in der Trafik hilft. Josephus entscheidet sich dazu, wieder zu arbeiten, die Beziehung zu Gitti leidet deshalb. Gitti braucht Hilfe in der Tabakwarenhandlung und ĂŒberredet Lena sie zu unterstĂŒtzen.
  • Burschi trainiert Renate selbst wĂ€hrend seiner Arbeitszeit, er vernachlĂ€ssigt daher seine Aufgabe derart, dass er als Bademeister gekĂŒndigt wird. Um von den GerĂŒchten ĂŒber eine AffĂ€re zwischen ihm und Renate abzulenken, flirtet Burschi mit Hausmeisterin Koziber.
  • Pepi flattert der „EinrĂŒckungsbefehl“ ins Haus.
  • Das GrĂ€tzlmuseum wird eröffnet, allerdings ohne rege Teilnahme der Einwohner.

11. Folge – Das GlĂŒck ist ein Vogerl

Handlung:

  • Pepi rĂŒckt nach Baden ein, Claudia lĂ€sst eine Abtreibung vornehmen.
  • Herr Kudrnac hat einen Herzinfarkt und muss ins Krankenhaus. Burschi, Renate und die Mayerhofers betreuen einstweilen „Bezirksrat“.
  • Frau Gneisser hat fĂŒr Franzi ein Tagesheim mit BehindertenwerkstĂ€tte als Betreuungsplatz organisiert.
  • Gitti und Lena machen den FĂŒhrerschein, um die neue Arbeitsaufgabe besser meistern zu können.
  • Burschi wird in einer Druckerei angestellt.

Gastrolle: Franz Buchrieser als Dr. Schneider und Roland Neuwirth und die Extremschrammeln als sie selbst.

12. Folge – Kein Baum wĂ€chst in den Himmel

Handlung:

  • RenĂ© möchte, dass Lena zu ihm zieht, diese hat Bedenken wegen ihres Bruders.
  • Die BezirksrĂ€te schmieden wieder PlĂ€ne: Sie möchten den althergebrachten Holzsteg auf der Alten Donau abreißen und eine AluminiumbrĂŒcke errichten. Wilma Gneisser ist gegen diese Schnapsidee und sucht bei Turecek und Koziber um UnterstĂŒtzung an. Gemeinsam werben sie auch Renate Schoitl als Mitstreiterin an und starten eine BĂŒrgerbewerbung.
  • Sabine hat ein Rendezvous mit ihrem neuen Arbeitgeber, Dr. Schneider.
  • Gustl ist bei der Wirtschaftspolizei.
  • Im Viertel wird erzĂ€hlt, dass Josephus Gitti betrĂŒgt. Josephus verlĂ€sst Gitti schließlich.
  • Renate hat genug von Erwins Untreue, sie zieht vorĂŒbergehend in das feine Hotel Intercontinental und verabredet sich dort mit Burschi. Die beiden ĂŒberlegen die Eröffnung eines Fitnesscenters.

Gastrolle: Franz Buchrieser als Dr. Schneider, Peter Uray als Bezirksvorsteher, Toni Böhm als Ober und Werner Sobotka als Portier.

13. Folge – Der Held von KaisermĂŒhlen

Handlung:

  • In KaisermĂŒhlen wird die Bank ĂŒberfallen. Franzi stellt todesmutig den BankrĂ€uber, daraufhin wird er geehrt.
  • Joschi TĂ€ubler erscheint erstmals auf der BildflĂ€che. Der Rowdy war im GefĂ€ngnis, erzĂ€hlt aber, dass er sich mehrere Jahre in den USA aufgehalten hat. Joschi möchte in KaisermĂŒhlen ein Fitnesscenter eröffnen und quartiert sich kurzerhand in Burschis verlassener Wohnung ein, bis Sabine ihn hinauswirft. Er sucht bei Gneisser und Schoitl um UnterstĂŒtzung fĂŒr sein Fitnesscenter an, auch FPÖ-Politiker Vysloczil kreuzt seinen Weg, Joschi erkennt in ihm einen Zellengenossen.
  • Die Schoitls haben sich scheiden lassen, Renate ist mit Burschi nach Deutschland gezogen. Beide Figuren verschwinden somit aus der Serie.
  • Frau Schoitl senior zieht ins Blockhaus zu ihrem Sohn. Die erblondete Frau Turecek flirtet mit Erwin.
  • Lena ist schwanger.

Gastrolle: Klaus Rott als Polizeioffizier und Christian Schmidt als BankrÀuber.

14. Folge – Bis dass der Tod Euch scheidet

Handlung:

  • Mutter Schoitl fĂŒhrt auch im GeschĂ€ft ihres Sohnes ein hartes Regiment, dieser möchte ihr Leopoldine Turecek zur Seite stellen. Doch damit ist die Frau Mama gar nicht einverstanden, Frau Kaiser lĂ€sst ihr einen Brief mit der AufzĂ€hlung der Verflossenen Tureceks zu kommen.
  • Gustl und Nancy heiraten. Ihr Ungeborenes wollen sie nach dem Mutterschutz bei Gitti unterbringen, da Nancy bei Gustl im Kommissariat arbeiten wird.
  • Auch Pepi und Claudia sollen vor den Altar treten, Mutter Schoitl versucht ihnen den Ehestand mit einer altmodischen Eigentumswohnung schmackhaft zu machen.
  • Alle guten Dinge sind drei: Bei RenĂ© und Lena lĂ€uten ebenso die Hochzeitsglocken. So wie Gustl bittet auch RenĂ© den alten Sebesta darum, dass er das Amt des Trauzeugen ĂŒbernimmt.
  • In KaisermĂŒhlen wird nun eine Triple-Hochzeit gefeiert. Bei der Hochzeitsfeier setzen bei Nancy die Wehen ein.

15. Folge – Wie aus dem Gesicht geschnitten

Handlung:

  • Nancy und Gustl bekommen einen Sohn, August Leopold Viktor, genannt Gusti. Taufpatin wird Koziber. Zum ersten Weihnachtsfest ĂŒberrascht Gustl seinen Sprössling mit einer Glock-Pistole.
  • Vysloczil stellt Joschi als „Schweigegeld“ einen Altbau fĂŒr sein Fitnesscenter zur VerfĂŒgung. Letzterer beginnt sofort mit der Rekrutierung des zukĂŒnftigen Personals.
  • Ines hat einen neuen Freund, Abdul, ein Medizinstudent aus Ägypten.
  • Lena erleidet einen abortus. Der Arzt befĂŒrchtet, dass sie nicht mehr Kinder bekommen kann.
  • Leopoldine Turecek fordert von Erwin Schoitl mehr „Emanzipation“ von seiner Frau Mutter. Um den Weihnachtsabend mit Turecek verbringen zu können, verlĂ€sst Schoitl sogar frĂŒher als geplant das familiĂ€re Weihnachtsessen, auch Pepi und Claudia nĂŒtzen die erstbeste Gelegenheit, um sich davonzumachen.

16. Folge – Partnerschaften

Handlung:

  • Kudrnac und Franzi empfangen Besuch aus Berlin-Kreuzberg. Sie wollen eine Partnerschaft der beiden Bezirke erwirken. Die Aufstellung einer Tafel fĂŒhrt zu einem Tumult, in den Vysloczil, Gneisser und Schoitl verwickelt sind.
  • Joschi TĂ€ubler sucht SportgerĂ€te fĂŒr sein Fitnesscenter, Erwin Schoitl bemĂŒht sich um einen Kredit fĂŒr ihn. Schließlich wird das Sportstudio eröffnet.

Gastrolle: Tini Kainrath als Besucherin im Fitnesscenter.

17. Folge – Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben

Handlung:

  • In Gittis Trafik ist eingebrochen worden. Als der TĂ€ter erwischt wird, lernt Gitti den Kommissar Trautmann kennen.
  • Das Haus in der SchĂŒttaustraße soll abgerissen werden. Gitti lĂ€uft also Gefahr ihre Tabakwarenhandlung zu verlieren.
  • Franzi ist im Bus beleidigt worden und verlĂ€sst seitdem die Wohnung nicht mehr. Gneisser und der Bezirksvorsteher organisieren einen Platz in einer Wohngemeinschaft fĂŒr ihn.
  • Kudrnacs Bezirksrat wird eingeschlĂ€fert.
  • Schoitl schickt seine Mutter fĂŒr 3 Wochen auf Kur nach Rappoltenwinkel um einige freie Tage mit Leopoldine Turecek zu genießen. Diese drĂ€ngt ihn zur Heirat, wĂ€hrend Mutter Schoitl auf Trennung der beiden besteht.
  • Claudia langweilt der Alltag: Sie und zwei Freunde experimentieren mit Kokain, Pepi ist skeptisch.
  • Joschi unterschreibt einen Mietvertrag bei Sabine Leitner.
  • Die Alleinerzieherin Irene Vesely zieht mit ihrer Tochter Birgit in die „Zehnerstiege“.

Gastrolle: Tini Kainrath als Besucherin im Fitnesscenter, Monica Weinzettl und Thomas Maurer als Claudias Freunde.

18. Folge – Fasching

  • Joschi TĂ€ubler sucht Unterschlupf bei Koziber.
  • RenĂ© und Lena ziehen nach Floridsdorf um. Beide finden Arbeit bei Ankerbrot.
  • Leopoldine drĂ€ngt Erwin zur Heirat. Dieser versucht sie mit einer Einladung zum Opernball zu besĂ€nftigen.
  • Rudi entdeckt, dass Wilma eine AffĂ€re mit einem Parteifreund hat.
  • Frau Kaiser bemerkt, dass die Neumieterin Vesely als Striptease-TĂ€nzerin bei einer Peep-Show arbeitet.

19. Folge – Voll daneben

Handlung:

  • Rudi wird Abgeordneter im Wiener Landtag, Schoitl Mitglied in der Wirtschaftskammer. Beide fahren als Delegierte zu einer Verhandlungsrunde nach Budapest. Dort wollen sie sich ein SchĂ€ferstĂŒndchen mit zwei Prostituierten gönnen und werden prompt von diesen betĂ€ubt und ausgeraubt. Ihr faux pas wird auch noch fotografisch festgehalten und zu einem österreichweiten Skandal.
  • Gitti lernt einen Schweizer Dokumentarfilmer kennen, der einen Film ĂŒber KaisermĂŒhlen dreht. Bereitwillig hilft sie diesem, als sie jedoch bemerkt, dass der Film ganz KaisermĂŒhlen diffamiert, streikt sie.

Gastrolle: Autor Ernst Hinterberger schlĂŒpft erstmals in die Rolle des Herrn Naderer, Stefan Weber und Haymon Maria Buttinger als "StammgĂ€ste" vor dem Brantweiner

20. Folge – TrĂ€ume sind SchĂ€ume

Handlung:

  • Kudrnac sammelt Unterschriften gegen den Schweizer Dokumentarfilm.
  • Wilma will die Scheidung und zieht aus. Rudi verliert sein Mandat als Abgeordneter, selbst an seinen angestammten Posten im Stadtgartenamt kann er nicht zurĂŒckkehren, die Parteispitze versetzt ihn zur Bestattung.
  • Trautmann und Gitti treffen sich wieder.
  • Joschi versucht sich als VerkĂ€ufer von California Ice-Cream, er wird Untermieter von Sabine, als diese die Wohnung selber benötigt, weil sich Dr. Pölzl von ihr trennt.
  • Gittis Trafik muss jetzt bald schließen, ein Angebot von Hermann Vysloczil, eine neue Trafik zu bekommen, wenn sie Propaganda fĂŒr die FPÖ macht, weist Gitti brĂŒsk zurĂŒck.

Gastrolle: Chris Lohner als SpaziergÀngerin, Roland Neuwirth als er selbst, Karl Ferdinand Kratzl als TotengrÀber, I Stangl als Exekutor.

21. Folge – Freud und Leid

Handlung:

  • Kudrnac glaubt in einem Hund aus dem Wiener Tierschutzhaus seinen wiederauferstandenen Bezirksrat zu erkennen.
  • Auf Intervention eines Stammkunden bekommt Gitti die Trafik im Goethehof.
  • Abduls Eltern kommen zu Besuch. Frau Kaiser erzĂ€hlt Unwahrheiten ĂŒber das Liebesleben der beiden Schimek-Damen, und Abduls Mutter verlangt deshalb, dass sich ihr Sohn von Ines trennt.
  • Pepi lĂ€sst sich von Claudia scheiden und zieht in sein altes Kinderzimmer, er lĂ€sst sich schließlich nach Moskau versetzen.
  • Joschis neueste GeschĂ€ftsidee ist ein HeiratsbĂŒro.

Gastrolle: Sandra Kreisler als Bibliothekarin.

22. Folge – Die Kittelfalte

Handlung:

  • Gitti und Trautmann kommen sich nĂ€her. Schließlich zieht Trautmann sogar bei Gitti ein.
  • Joschi und Sebesta eröffnen eine Heiratsvermittlung. Zwillingsschwestern, die einen Mann suchen, verlieben sich in Joschi und heften sich an seine Fersen.
  • Gneisser lauert Vesely vor deren Arbeitsstelle auf, diese gibt ihm einen Korb.
  • Trautmann wird in die Brigittenau versetzt, da er nicht in dem Bezirk arbeiten darf, in dem er wohnt. Er wird somit Gustls Vorgesetzter.
  • FĂŒr Gitti findet eine GeburtstagsĂŒberraschung zum 50er im Schutzhaus statt, bei der auch die Extremschrammeln geladen sind.

Gastrolle: Erni Mangold als Prostituierte, Roland Neuwirth und seine Extremschrammeln als sie selbst.

23. Folge – Wie im ewigen Leben

Handlung:

  • Robert Henker zieht in den Gemeindebau.
  • Schoitl verliert seinen Wirtschaftskammerposten, auch sein GeschĂ€ft geht pleite.
  • Ines wird der Platz in der Wohnung zu eng. Sie bietet Sabine Leitner ein TauschgeschĂ€ft an: Sabine kann Ines’ Posten in Gittis Trafik haben, dafĂŒr wird Ines Sabines Mitbewohnerin.
  • Gneisser bekommt Besuch von der ungarischen Prostituierten, die ihn in Budapest ĂŒbers Ohr gehauen hat. Diese sucht um Asyl an, und Gneisser erliegt wieder einmal seinen Trieben.
  • Claudia wird von den Schoitls aus der Wohnung geworfen und kehrt in den Gemeindebau zu Papa Rudi zurĂŒck.
  • Joschi zieht aus Sabines Wohnung aus und trifft auf einen alten Bekannten, den Unterweltkönig King.
  • Das China-Lokal brennt aus. Der Wirt stirbt, Sebesta wird geborgen und in die psychiatrische Klinik Steinhof gebracht, dort bekommt er Besuch von einem Journalisten, der ihm anbietet fĂŒr seine Zeitung zu schreiben.

Gastrolle: Eva Billisich als ungarische Prostituierte, Ernst Konarek als Unterweltkönig King.

24. Folge – Las Molinas Imperiales

Handlung:

  • Gneisser und Schoitl wollen die Alte Donau ĂŒberdachen und eine Freizeitanlage namens Las Molinas Imperiales (spanisch fĂŒr KaisermĂŒhlen) errichten. Sebesta macht sich in seiner Kolumne darĂŒber lustig, fĂŒr die beiden BezirksrĂ€te gibt es deswegen Ärger vom Bezirksvorsteher.
  • Sabine leidet unter Ines Lebensstil. Auch Ines fĂŒhlt sich nicht wohl und gesteht Trautmann, dass sie wieder bei Gitti einziehen möchte.
  • Aranca, die ungarische Prostituierte, möchte, dass Gneisser auch ihre Freundin bei sich einquartiert.
  • Trautmann feiert Geburtstag.
  • Frau Kaiser zeigt Kudrnac beim Jugendamt an, weil er Birgit sexuell belĂ€stigt haben soll. Es kommt heraus, dass Irene in der Peep-Show arbeitet. Der Bezirksvorsteher lĂ€sst die Anzeige schließlich fallen, als er erfĂ€hrt, dass Kaiser die Antragstellerin ist.
  • Mutter Schoitl erleidet einen Herzinfarkt.
  • Joschi macht einen stattlichen Gewinn beim Pokern.

25. Folge – Schön wĂ€r's auf einer Insel

Handlung:

  • Mutter Schoitl hat sich vom Herzinfarkt erholt.
  • Wilma wird versetzt, da die Ehefrau ihres Liebhabers eifersĂŒchtig ist. Wilma trennt sich schließlich.
  • Joschi beginnt, US-amerikanische Oldtimer zu verkaufen. Die Zwillingsschwestern wollen ihr Geld zurĂŒck.
  • Aranca hat ihre Kollegin, Ilona, und ihren ZuhĂ€lter, Hansi, zu Gneisser in die Wohnung gebracht. Claudia stört dies so sehr, dass sie zu ihrer Mutter zieht. Alle drei werden jedoch verhaftet.
  • Franzi stört Lenas und RenĂ©s Privatleben. Gitti rĂ€t Lena, wieder in den 22. Bezirk zurĂŒckzukehren, damit Franzi nicht so alleine ist. Daraufhin lĂ€sst sie sich in die Anker-Filiale nach KaisermĂŒhlen versetzen.
  • Robert Henker und Irene Vesely verabreden sich.
  • Trautmann wird bei einer Festnahme verletzt.

Gastrolle: Andrea Eckert als Wilmas Arbeitskollegin, Ludwig Hirsch als ZuhĂ€lter Hansi, Wolfgang Pissecker als Lenas Vorgesetzter und Simon Schwarz als Einbrecher „Schurli“.

26. Folge – Keiner ist mit Nichts zufrieden

Handlung:

  • Koziber gewinnt eine Heimsauna und ein Solarium bei einem Telefonquiz.
  • Joschi inszeniert einen Unfall nach dem anderen, um an Geld zu kommen.
  • Kudrnac will eine Chronik ĂŒber KaisermĂŒhlen schreiben. Robert ist ihm behilflich.
  • Robert ist unsicher, weil Irene in der Peep-Show arbeitet. Er trennt sich von ihr.
  • „Mausi-Maus“ Turecek und „BĂ€rli-BĂ€r“ Schoitl fahren an den Wörthersee zu Schoitls altem Freund, Max Bauer. Schoitl versucht ĂŒber seinen Freund an Geld zu kommen, dieser lĂ€sst ihn aber abblitzen.
  • Wilma möchte, dass Claudia wieder zu Rudi zieht.
  • Gustl und Nancy haben eheliche Probleme. Gitti und Trautmann ĂŒberlegen, dass den beiden Abwechslung guttun könnte.

Gastrolle: Herwig Seeböck als Max Bauer, Erwins Freund. GĂŒnter Tolar als Quizmaster.

27. Folge – Der Traumurlaub

Handlung:

  • Gitti, Trautmann, Nancy und Gusti fahren nach Lignano auf Urlaub. Dort gibt sich Nancy einem Strandcasanova hin und hat ein schlechtes Gewissen.
  • Kaiser erpresst Joschi, da sie von seinen inszenierten UnfĂ€llen weiß, und zwingt ihn, mit ihr ebenfalls nach Italien zu reisen. An der Grenze werden sie aufgehalten und Joschis Corvette wird beschlagnahmt, da sie als gestohlen gemeldet ist. Joschi macht sich aus dem Staub und Frau Kaiser fĂ€hrt allein weiter. Gustl bekommt einen anonymen Anruf von Frau Kaiser, die ihm erzĂ€hlt, dass Nancy eine MĂ€nnerbekanntschaft gemacht hat. EifersĂŒchtig machen sich Gustl und Joschi sofort ans Meer auf. In Lignano lĂ€sst sich Gustl davon ĂŒberzeugen, dass ihm Nancy treu ist, und aus Rache macht er Grenzpolizisten weis, dass Frau Kaiser eine Drogendealerin ist.
  • Mutter Schoitl lernt einen verwitweten Hofrat kennen. Bei ihrem Rendezvous beim Heurigen treffen sie Ines, die eine Beziehung mit dem verheirateten Vysloczil hat.
  • Die Ehe von Lena und RenĂ© steht wegen der Belastung durch Franzi auf der Kippe.

28. Folge – Turbulenzen

Handlung:

  • Koziber wird ihre Sauna endlich los. Sie findet Gefallen an dem Polizisten Reini.
  • Ines möchte Robert als Freund gewinnen.
  • TĂ€ubler lĂ€sst wieder jemanden in seine Unfallfalle tappen, es handelt sich um Turecek. TĂ€ubler bespricht mit ihr seine neueste Idee von einem Schnitzelgarten. Turecek möchte jetzt Geld von ihrem LebensgefĂ€hrten Schoitl, er soll eine Hypothek auf sein Haus aufnehmen. Turecek linkt TĂ€ubler aber, indem sie auf ihn als Partner verzichtet und die Idee allein umsetzt.
  • Claudia liegt benommen im Hof.
  • Gustl wird suspendiert, da er mit einem Hofrat bei einer Razzia zu forsch umgeht. Der nĂ€chste inszenierte Unfall von Joschi trifft ihn, er ruft jedoch sofort seine Kollegen.
  • Kaiser lĂ€sst auffliegen, dass Vysloczil mit Ines liiert ist.

29. Folge – Leben und leben lassen

Handlung:

  • TĂ€ubler wird wegen Versicherungsbetruges angezeigt. Er rettet Claudia vor Dealern, die sie vergewaltigen wollen, und verhindert auch noch, dass sie sich eine Überdosis Heroin setzt.
  • Tureceks Personal fordert eine Lohnerhöhung, außerdem tauchen Marktaufsicht und Gewerbeamt auf.
  • Reini ĂŒberlegt, den Polizeidienst zu quittieren und wie Koziber als Hausmeister zu arbeiten.
  • Ines kassiert fĂŒr ihren neuen Liebhaber Vysloczil die Mieten ein und erfĂ€hrt dabei, welche schĂ€bigen Wohnungen Vysloczil fĂŒr teures Geld vermietet und dass ihr Angebeteter verheiratet ist. Daraufhin verlĂ€sst sie ihn.
  • Koziber, Gitti und ihre Freundin zwingen Frau Kaiser, die Verbreitung von GerĂŒchten zu unterlassen; anderenfalls wĂŒrden sie ihren Job als Wahrsagerin dem Finanzamt melden.

30. Folge – Wer hoch steigt 


Handlung:

  • Franzi zieht zu Kudrnac. Sie planen eine Kampagne gegen die korrupten KaisermĂŒhlner Politiker und hĂ€ngen einen „Offenen Brief“ auf. Plötzlich ist Franzi verschwunden.
  • Trautmann „begnadigt“ TĂ€ubler, er lĂ€sst dessen Akte verschwinden, weil TĂ€ubler sich fĂŒr Claudia so heldenhaft eingesetzt hat. Trautmann wird wohl auch an den Drogentod seiner eigenen 17-jĂ€hrigen Tochter erinnert. Rudi möchte sich erkenntlich zeigen und verschafft Joschi einen Job als Fahrer fĂŒr Bestattungen.
  • Claudia kommt in die Entzugsklinik, Wilma möchte wieder einziehen, um Claudia eine funktionierende Familie bieten zu können.
  • Trautmann wird ein Lehrgang zum Abteilungsinspektor angeboten, er möchte allerdings nicht daran teilnehmen.
  • Sabine wĂŒrde gerne Robert heiraten. Gitti versucht zu vermitteln, und tatsĂ€chlich macht Robert Sabine einen Antrag.
  • Robert und Kudrnac arbeiten weiter an der Chronik ĂŒber KaisermĂŒhlen.
  • Mutter Schoitl ist entsetzt ĂŒber Erwins TĂ€tigkeit als GeschĂ€ftsfĂŒhrer im Restaurant seiner LebensgefĂ€hrtin.

Gastrolle: Vera Russwurm als sie selbst.

31. Folge – Ein Stern wird geboren

Handlung:

  • Frau Pippal, die Telefon-GesprĂ€chspartnerin von Frau Kaiser ist 86-jĂ€hrig gestorben. Erbin wird die Nichte, Christine Brantner.
  • Als Gitti und Trautmann essen gehen, treffen sie zufĂ€llig auf Gustl, der mit einer Chinesin im selben Lokal fröhlich zu Abend isst.
  • Frau Kaiser bekommt einen Gewerbeschein als anerkannte Wahrsagerin.
  • Mama Schoitl heiratet ihren Hofrat Gampernig, was Erwin Schoitls Chancen auf ein Erbe verringert.
  • Franzi wird gefunden und nach Steinhof gebracht. Lena verliert seine Vormundschaft an den Bezirksvorsteher. Nach seinem Aufenthalt zieht Franzi wieder zu Kudrnac, spricht aber vorerst nicht.
  • RenĂ© ist seinen Job leid. Joschi TĂ€ubler will ihm aus der Misere helfen. Er hat RenĂ© singen gehört, und als sein zukĂŒnftiger Manager hat er auch sofort einen Plan: Er verspricht RenĂ© eine große SĂ€ngerkarriere als „Ray the Voice“. RenĂ©s erster Auftritt findet beim BegrĂ€bnis von Frau Pippal statt, findet allerdings nur bei Reini Pospischil und Frau Koziber Gefallen.
  • Da er eine Bestattung verschlĂ€ft, verliert Rudi Gneisser seinen Job in der Feuerhalle des Wiener Zentralfriedhofs. Das gibt ihm Zeit, sich gemeinsam mit Schoitl der Planung der KaisermĂŒhlner Zukunft zu widmen. Sein Vorschlag, KaisermĂŒhlen vom 22. Wiener Gemeindebezirk abzukoppeln, wird aber nicht positiv angenommen.

Gastrolle: Stefan Weber (Bandleader der Drahdiwaberl) als Drogendealer

32. Folge – Das Drittel-Millennium

Handlung:

  • Kudrnac plant eine DreihundertfĂŒnfundzwanzigjahrfeier fĂŒr KaisermĂŒhlen („Drittel-Millennium“). Die BezirksrĂ€te sind sich ausnahmsweise einig und wollen eine MĂŒhle zu diesem JubilĂ€um errichten. Bei der Feier hat RenĂ© einen erfolgreichen Gesangsauftritt und interpretiert gemeinsam mit Gitti Schimek das Titellied „KaisermĂŒhlen Blues“, das die Serie sonst in der instrumentalen Version eröffnet.
  • Gneisser arbeitet in der „ZukunftswerkstĂ€tte“ des Wiener Landtages.
  • Reini und Koziber treten vor den Traualtar. Als Ehefrau eines Polizisten fĂŒhlt sich Koziber nicht mehr in der Lage als Hausmeisterin zu arbeiten, sie bietet Ines ihren Posten an. Ines fĂŒhlt sich gefrotzelt und beschließt nach Tirol zu gehen, um als Kellnerin zu jobben.
  • Claudia wird aus der Entzugsklinik entlassen, kaum schreitet sie durch das Tor, wird sie schon von einem Radfahrer niedergefahren. Im Spital bekommt sie Besuch von Pepi.
  • Joschi TĂ€ubler hat fĂŒr RenĂ© eine Band, „The T(r)anz Danubiens“, organisiert.
  • Erwin macht Leopoldine einen Heiratsantrag, diese erbittet sich Bedenkzeit.
  • Franzi fĂŒhlt sich vernachlĂ€ssigt und beginnt wieder als „FĂŒnfer“ zu fahren.

Gastrolle: GĂŒnther Paal als Mitarbeiter in der ZukunftswerkstĂ€tte, der Regisseur Harald Sicheritz tritt als Bassist der „The T(r)anz Danubiens“ in Erscheinung.

33. Folge – Das Amulett

Handlung:

  • Eine indische Familie zieht in die Wohnung der verstorbenen Frau Pippal.
  • RenĂ© fĂ€hrt zu einem Konzert in Öd im Winkel, es floppt. ZurĂŒck in Wien wird er von einer Agentur als WienerliedsĂ€nger unter Vertrag genommen und lĂ€sst Manager Joschi fallen.
  • Reini ist nach Floridsdorf versetzt worden, sein Kollege erhĂ€lt nun eine neue Partnerin (Ulla Weigerstorfer).
  • Gitti wird der entzĂŒndete Blinddarm entnommen, die neue indische Mitbewohnerin schenkt ihr auf dem Weg ins Spital ein GlĂŒcksamulett.
  • Irene Vesely verlĂ€sst die Peep-Show und wird BrieftrĂ€gerin.
  • FĂŒr Turecek und Schoitl lĂ€uten die Hochzeitsglocken, Gneisser und der Herr Bezirksvorsteher sind Trauzeugen.
  • Pepi und Claudia beschließen Freunde zu bleiben.
  • Gitti verdĂ€chtigt Trautmann eine AffĂ€re mit ihrer Krankenschwester zu haben, dabei ist er rein dienstlich unterwegs.

34. Folge – Guter Hoffnung

Handlung:

  • Reini quittiert den Polizistendienst und wird Privatdetektiv.
  • Obwohl erst seit kurzem verheiratet, bandelt Erwin mit einer Lieferantin des Schnitzelplatzls an, wĂ€hrend Leopoldine mit einem anderen Mann im Stundenhotel verschwindet. Gitti und Trautmann begegnen Erwin schließlich noch in der Stadt mit der Lieferantin.
  • Joschi trifft eine wohlhabende, junge Witwe am Friedhof.
  • RenĂ© singt erstmals beim Heurigen, Gitti stimmt spontan ein Duett mit ihm an.
  • Ines kehrt aus Tirol zurĂŒck, sie erzĂ€hlt Trautmann, dass sie vom Bruder ihres Chefs vergewaltigt wurde.
  • Robert macht Sabine nun nochmals im Prater einen Heiratsantrag.
  • Sebesta verliert seine Kolumne.

35. Folge – Gottes MĂŒhlen

Handlung:

  • Ines lĂ€sst den Fötus abtreiben, zeigt den Vergewaltiger aber nicht an.
  • Claudia und Pepi schmieden ZukunftsplĂ€ne. Claudia interessiert sich fĂŒr einen Job bei Humana. Pepi richtet es ein, dass Frau Kaiser seine neue Stiefmutter mit ihrem Liebhaber sieht und sofort Mathilde Schoitl, verehelichte Gampernig, benachrichtigt.
  • Die junge Witwe, die Joschi kennengelernt hat, ist die ZahnĂ€rztin Inge GĂŒrt und behandelt ihn. Noch am Behandlungsstuhl verabreden sich die beiden, es treffen aber verschiedene intellektuelle Welten aufeinander, so kommt Joschi in den Genuss seines ersten Burgtheaterbesuches.
  • Schoitl macht den Liebhaber von Leopoldine ausfindig. Es handelt sich um einen Parteigenossen von Gneisser, Albin Stamberger.

36. Folge – Neue VerhĂ€ltnisse

Handlung:

  • Gitti ruft einen KaisermĂŒhlner Frauenklub zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch ins Leben.
  • Kudrnacs Chronik ĂŒber KaisermĂŒhlen ist fertig, er sucht nun einen Verlag.
  • Sebesta wird aus Steinhof entlassen.
  • Trautmann verhaftet einen langgesuchten MĂ€dchenhĂ€ndler, die angebotene Beförderung lehnt er großzĂŒgig zu Gustls Gunsten ab und versucht auch noch Ines einen Job in der Polizeiverwaltung zu verschaffen.
  • Claudia nimmt eine Stelle bei Humana an. Pepi heuert in Vysloczils ImmobilienbĂŒro an, sein Vater wirft ihn daraufhin aus dem Haus und Pepi sucht um Asyl bei den Gneissers an.
  • Reini beschattet Erwin Schoitl und wird von dessen Liebhaberin verprĂŒgelt.
  • Rudi und Wilma finden wieder zusammen.

37. Folge – Der Fremde

Handlung:

  • Die Ehe Turecek-Schoitl steht auf der Kippe: Durch Beichte und Buße gereinigt, wollen die beiden einen Neuanfang versuchen.
  • Ein FremdenlegionĂ€r treibt sich in KaisermĂŒhlen herum. Schließlich stellt sich heraus, dass der Unbekannte Gittis leiblicher Vater ist.
  • Zwischen Joschi und der jungen Witwe, Inge, wird es ernst. Joschi verliert seine Stelle bei der Bestattung.
  • RenĂ© bekommt ein Engagement als WienerliedsĂ€nger bei einem Heurigen in GyƑr.
  • Der Frauenclub tagt das zweite Mal. Frau Kaiser zeigt diesen wegen Steuerhinterziehung an.

Gastrolle: Jaromír Borek – Francois Bachmann/Huber

38. Folge – Das vierte Gebot

Handlung:

  • Gneisser fĂ€hrt im Auftrag der Zukunftswerkstatt nach GyƑr.
  • Sebesta wird Jugendtrainer des FC KaisermĂŒhlen.
  • Pepi kĂŒndigt bei Vysloczil, als er bemerkt, dass dieser ihn stĂ€ndig ausnutzt. Vater Schoitl möchte sich mit seinem Sohn versöhnen.
  • Robert und Sabine heiraten.
  • Ines bekommt auf Trautmanns Vermittlung eine Stelle im Kommissariat.
  • Gitti ist ihrem Vater gegenĂŒber reserviert.

39. Folge – Wer will mich

Handlung:

  • Wahlkampf in KaisermĂŒhlen: Vysloczil hat erfolgreich das BezirksrĂ€tewahlergebnis angefochten. Nun sind alle Parteien erneut auf Stimmenfang. Kudrnac kandidiert mit einer eigenen Liste. Als die Wahlergebnisse schließlich gezeigt werden, gibt Gittis Fernseher den Geist auf.
  • Nancys Schwangerschaft hat sich als Fehlalarm erwiesen. Trotzdem möchte sie weiteren Nachwuchs bekommen, Gustl streikt jedoch.
  • Claudia bewirbt sich fĂŒr einen Arbeitsplatz in Afrika. Irene Vesely besucht einen Massagekurs.
  • Sebesta möchte wieder zurĂŒck nach Steinhof.

Gastrolle: GĂŒnther Nenning als WahlkĂ€mpfer fĂŒr die Liste von Kudrnac.

40. Folge – Alles Walzer

Handlung:

  • SĂ€mtliche KaisermĂŒhlner fahren zum Tanzen auf ein Donauschiff. Dort treffen Gitti und Rudi auf Hilde Hawlicek, mit der sie gemeinsam bei den Roten Falken waren. Frau Kaiser stellt ihre geschickten TanzkĂŒnste unter Beweis.
  • RenĂ© kommt mit zerschundenem Gesicht aus GyƑr zurĂŒck. Das ungarische Heurigenlokal ist von der Mafia demoliert worden.
  • Sebesta tut alles, um nach Steinhof zurĂŒckgeschickt zu werden.
  • Franzi hilft einer gehbehinderten, jungen Frau, Sandra, und verliebt sich in diese.
  • Joschi macht GeschĂ€fte mit Russen.
  • Ines hat ein Rendez-vous.
  • Sebesta wird zurĂŒck nach Steinhof gebracht.

Gastrolle: Hilde Hawlicek als sie selbst, sie wird als alte Freundin von Gitti und Rudi dargestellt.

41. Folge – Undank ist der Welten Lohn

Handlung:

  • Rudi verschafft Pepi einen Posten im Rathaus und schreibt ihn bei der SPÖ ein.
  • Die PrĂ€sentation von Kudrnacs KaisermĂŒhlner Chronik findet statt.
  • Gittis Vater wird abgeschoben, da er wegen eines Einbruches verhaftet wird.
  • Pepi und Claudia sollen die alte Wohnung der Henkers bekommen, doch Claudia gesteht Pepi, dass sie nach Mosambik gehen möchte.
  • Trautmann droht Pipsi.
  • Vesely kĂŒndigt bei der Post und bietet Hausbesuche als Masseuse an.

42. Folge – Es wĂ€r' so schön gewesen

Handlung:

  • Die Henkers fliegen nach Gran Canaria.
  • Claudia reist nach Mosambik.
  • Vysloczil kĂŒndigt Schoitl-Turecek, da sie die Miete nicht bezahlt hat. Das Schnitzelplatzl schließt also. Schoitl wird nach dem Ende des Schnitzelplatzls von Humana angestellt.
  • Trautmann besucht einen Fortbildungskurs zum Abteilungsinspektor.
  • Gneisser und Schoitl lassen eine Ampel aufstellen. Diese wird jedoch an einem falschen Platz errichtet. Beide werden deshalb vom Bezirksvorsteher gerĂŒgt.
  • Gneisser wird ins Wasserwerk versetzt.

Gastrolle: Wolfgang Ambros als Joschis Kartenfreund.

43. Folge – Aufsteiger

Handlung:

  • Schoitl wechselt wieder seinen Beruf, er kontrolliert jetzt Pornofilme bei der katholischen Filmkommission.
  • Auch Pepi hat einen neuen Arbeitsplatz beim „Sozialistischen Akademikerbund“ gefunden.
  • Reini borgt sich Bezirksrat aus, um eine „Zielperson“ am Hundeabrichtplatz zu observieren.
  • Ein DoppelgĂ€nger von Franzi verkehrt in KaisermĂŒhlen.
  • Vysloczil bietet RenĂ© das KaisermĂŒhlner Schutzhaus zur Pacht an.
  • Trautmann wird ins SicherheitsbĂŒro zur Mordkommission versetzt.

44. Folge – Schlussakkord

Handlung:

  • Rudi Gneisser wird auch im Wasserwerk entlassen, aber seine Partei lĂ€sst ihn auch diesmal nicht im Stich und gibt ihm eine Chance als Abgeordneter im Bundesrat. Ein großer Karrieresprung fĂŒr den ehemaligen Bezirksrat.
  • Auch im Leben von Erwin Schoitl tut sich einiges: Er erhĂ€lt einen Professorentitel, außerdem verlĂ€sst ihn seine Ehefrau Leopoldine Turecek und tritt einen lĂ€ngeren Urlaub auf den Bahamas an.
  • RenĂ© und Lena eröffnen mit einer großen Feier das Schutzhaus.
  • Gustl und Nancy erwarten ein zweites Kind.
  • Joschi bekommt am Flughafen große Probleme mit zwei Beamten vom Finanzamt.

Gastrolle: Roland Neuwirth und seine Extremschrammeln

45. Folge – Die heilige Johanna

Handlung:

  • In der „Junggesellenbude“ von Pepi und Erwin herrscht Chaos. Erwin ĂŒberredet Putzfrau Suntil, ihm auszuhelfen. Suntil trifft auf Trautmann und nimmt diesem das Versprechen ab, weder Schoitl noch jemand anderem zu erzĂ€hlen, dass sie einst kriminell war.
  • Joschi wird aus dem GefĂ€ngnis entlassen. Sogleich macht er sich auf den Weg zu seiner Herzensdame Inge, diese hat jedoch einen Amerikaner kennengelernt und setzt TĂ€ubler postwendend vor die TĂŒre. ZusĂ€tzlich muss sich Joschi mit seinem BewĂ€hrungshelfer KuchenbĂ€cker herumĂ€rgern.
  • Sabine flirtet mit einem Surflehrer.
  • Nancy und Gustl bekommen eine Tochter, Leonore.
  • Sebesta ist auf Kurzbesuch in KaisermĂŒhlen.

Gastrolle: Nora Frey als Hebamme.

46. Folge – LebenslĂŒgen

Handlung:

  • Die KaisermĂŒhlner Freiheitlichen möchten unter der FĂŒhrung Hermann Vysloczils den modernen Kirchturm abreißen. Gneisser und Schoitl stemmen sich gegen die Idee, als Ausgleich werden ParkbĂ€nke in den Farben der politischen Parteien aufgestellt.
  • Sabine und der Surflehrer haben eine AffĂ€re.
  • Wochenendausflug: Trautmann und Gitti besuchen Ines und ihren Freund am Plattensee. Die Unterkunft im Wohnmobil, bluthungrige Gelsen, laute Musik und der viele Alkohol sind aber nicht nach ihrem Geschmack, so dass sie verfrĂŒht abreisen wollen. Um Ines und Hubsi nicht zu krĂ€nken, erfinden sie einen Doppelmord in Margareten, mit dessen Ermittlungen Trautmann beauftragt ist.
  • Schoitl findet Gefallen an seiner Putzfrau Suntil.
  • Pepi möchte ein Fernstudium an der Jelzin-UniversitĂ€t in Moskau beginnen.
  • Gustl lĂ€sst sich von Vysloczil ein GrundstĂŒck mit Bruchbude andrehen. Er lĂ€sst sich vom windigen Politiker ĂŒber den Tisch ziehen.
  • Irene Vesely und Birgit brechen ihre Zelte in KaisermĂŒhlen ab, da Irene eine Stelle als Masseurin in Loipersdorf erhĂ€lt.
  • Sebesta wird wegen Überbelegung als „leichter Fall“ entlassen. ZurĂŒck in KaisermĂŒhlen sucht er eine Schlafgelegenheit.
  • Joschi wird von Trickdiebin Nina beinahe ĂŒbers Ohr gehauen, Reini schreitet ein.

Gastrolle: Monica Weinzettl als Trickdiebin Nina.

47. Folge – Auf krummen Linien

Handlung:

  • Reini, der Privatdetektiv, soll im Auftrag von Mutter Schoitl herausfinden, wie weit die Beziehung ihres Sohnes zu der Putzfrau Suntil geht.
  • Joschi kommt in Probleme mit der Polizei, doch Reini hilft ihm aus der Patsche. Daraufhin arbeitet Joschi als Hilfsdetektiv fĂŒr Reini. Die beiden filmen Schoitl und Suntil inflagranti.
  • Sandras Tante aus Tirol kommt und verdreht Kudrnac den Kopf.
  • Gustl zeigt seiner Familie stolz das erworbene Haus und löst allgemeines Entsetzen aus.

Gastrolle: Barbara Weber als Resi Holzer (Tante von Sandra)

48. Folge – Immer diese Asiaten

Handlung:

  • Rudi Gneisser wird beauftragt, koreanische Kollegen auf ihrem Besuch in Wien zu begleiten. Er organisiert eine Tour durch KaisermĂŒhlen, wo er den GĂ€sten stolz die dekorierte „Zehner-Stiege“ prĂ€sentiert, jedoch handelt es sich bei den zahlreichen FĂ€hnchen um die des feindlichen Nachbarstaates Nordkorea. Erbost brechen die Asiaten den Staatsbesuch ab. Die KaisermĂŒhlner schmausen nun in RenĂ©s und Lenas Gasthaus die vorbereiteten Roßschnitzel und lauschen den Extremschrammeln.
  • Vom Storch gebissen: Sabine gesteht Gitti, dass sie schwanger ist. Allerdings kann das Baby sowohl von ihrem Mann Robert als auch aus der kurzen Beziehung zu dem – inzwischen abgereisten – Surflehrer stammen. FĂŒr Gitti ist die biologische Vaterschaft zweitrangig, sie rĂ€t Sabine, Stillschweigen zu bewahren und das Kind gemeinsam mit Robert großzuziehen.
  • KuchenbĂ€cker vermittelt TĂ€ubler als „Schreckgespenst“ an die Geisterbahn. Ebenso hilft Joschi weiterhin Reini bei seinen Überwachungsjobs, im Zuge dessen erwischt er Frau Kaiser beim Ladendiebstahl in einer ParfĂŒmerie.
  • Gustl und Trautmann erpressen Pipsi: Er soll die ehemalige chinesische Kellnerin Mei Ling, die er zur Prostitution zwingen wollte, in Ruhe lassen. Mei Lings Danksagung Gustl gegenĂŒber fĂ€llt etwas ĂŒppig aus. Frau Kaiser verbreitet daraufhin das GerĂŒcht, dass Gustl Nancy betrĂŒgen wĂŒrde, Gittis Rettungsversuche werden von Nancy falsch gedeutet, und es kommt zum Streit.

Gastrolle: Alf Poier als FahnenverkÀufer, Roland Neuwirth und seine Extremschrammeln haben einen musikalischen Gastauftritt.

49. Folge – Der Lauschangriff

Handlung:

  • Joschi ist mit seiner Arbeit in der Geisterbahn unglĂŒcklich. Er fordert Vysloczil auf, ihm das Schnitzelplatzl zu verpachten, der Politiker fordert im Gegenzug eine notariell beglaubigte ErklĂ€rung, dass sich die beiden nicht aus dem GefĂ€ngnis kennen.
  • Nancy verlĂ€sst Gustl. Er wohnt jetzt in seiner baufĂ€lligen Neuerwerbung.
  • Trautmann wird vom Dienst suspendiert, weil er Pipsi gesteckt haben soll, dass seine Verhaftung bevorsteht.
  • SchnĂŒfflerin Kaiser setzt jetzt auf elektronische Helfer: In einem FachgeschĂ€ft ersteht sie Wanzen, die sie am Hauseingang der „Zehner-Stiege“ anbringt. So erfĂ€hrt sie, dass Sabines Kind eventuell nicht von ihrem Ehemann stammt, prompt vertratscht sie diese Neuigkeit an Robert.
  • Robert stellt Gitti wĂŒtend zur Rede. Reini, Koziber und Gitti ĂŒberlegen anschließend, woher Kaiser den Inhalt ihrer PrivatgesprĂ€che kennt. Schließlich entdecken sie die Wanze am Hauseingang und schmieden einen Racheplan. Kaiser denkt, dass die drei versuchen sie zu ermorden. Als sie bei der Polizei um Hilfe ansucht, wird sie wegen der illegalen Verwanzung angezeigt.
  • Suntil vertraut sich Pepi an. Diese Gelegenheit nutzt Pepi, um ihr zu gestehen, dass sein Doktortitel von der Jelzin-UniversitĂ€t nur erkauft ist.
  • Claudia sendet Fotos aus Mosambik.
  • Sebesta stemmt die Straße mit Gustls Kompressor auf, um wieder nach Steinhof eingewiesen zu werden.

Gastrolle: Klaus Rott als Oberst der Kriminalpolizei, Peter Lodynski als Kriminalbeamter.

50. Folge – Tiroler Gröstl

Handlung:

  • Franzi ist ĂŒber Sandras Abreise unglĂŒcklich und igelt sich zuhause ein. Koziber schlĂ€gt vor, dass „der FĂŒnfer“ Sandra doch in Tirol besuchen soll. Kudrnac begleitet ihn, um Sandras Tante wiederzusehen.
  • Sebesta wird aus Steinhof ausgewiesen, da er des Simulierens beschuldigt wird.
  • Gitti redet Nancy ins Gewissen.
  • Trautmann ertrĂ€nkt seinen Kummer ĂŒber das Disziplinarverfahren in Alkohol. Schließlich erhĂ€lt er einen anonymen Anruf, dass der „Maulwurf“ in der Abteilung Kaltenegger sein soll.
  • Gneisser ersteht einen Dienstwagen, dieser wird bald abgeschleppt.
  • Ines ist in ihrer Beziehung unglĂŒcklich.
  • Robert entschuldigt sich bei Gitti.
  • Schoitl erfĂ€hrt, dass seine Ehe mit Turecek ungĂŒltig war, weil die mitwirkende Standesbeamtin keine Befugnis zur Eheschließung hatte.
  • Claudia kommt aus Mosambik zurĂŒck und hat einen kleinen Buben dabei, Maurice.
  • Joschi versucht sich in der Vermietung von „SurffahrrĂ€dern“ an der Alten Donau.

51. Folge – Der schwarze Engel

Handlung:

  • Claudia möchte den vierjĂ€hrigen Maurice adoptieren, vor österreichischen Behörden ist dies aber nicht möglich, da sie unverheiratet ist. Verzweifelt bittet Claudia Pepi um eine erneute Heirat, dieser lehnt ab. Ihre letzte Hoffnung sind Lena und RenĂ©. Doch diese haben zwei Probleme: die bĂŒrokratischen Hindernisse und Franzis Eifersucht.
  • Joschis GeschĂ€ft lĂ€uft schlecht. Reini bittet ihn wieder um Hilfe, er spielt den Lockvogel bei einer Beschattungsaktion. Die Sache geht jedoch schief.
  • Trautmanns Disziplinarverfahren wird eingestellt, er bittet wegen des – jetzt erlangten – „schlechten Rufes“ um Versetzung.
  • Mutter Schoitl und Johanna Suntil sind mit Erwins TĂ€tigkeit in der katholischen Filmkommission nicht mehr einverstanden.
  • Nancy möchte Gustl zu einer Paartherapie ĂŒberreden, der Preis ist aber abschreckend hoch.

Gastrolle: Hubert Kramar als Eheberater

52. Folge – MissverstĂ€ndnisse

Handlung:

  • Die Gstettners adoptieren nun Maurice. Frau Kaiser zeigt sie beim Jugendamt an, Trautmann kann mit Hilfe von Gitti und Robert Henker die Situation aber klĂ€ren.
  • Erwin Schoitl wird in der katholischen Filmkommission aufgefordert seine „unordentlichen“ VerhĂ€ltnisse zuhause zu Ă€ndern. Im Wirtshaus wettert er angetrunken gegen seine Arbeitgeber und die gesamte katholische Kirche, ein Journalist schnappt seine Hasstiraden auf und publiziert diese. Schoitl leugnet daraufhin, wird aber trotzdem gekĂŒndigt.
  • Gneisser „borgt“ sich von Schoitl alte Pornos der Filmkommission aus, Wilma erwischt ihn und setzt ihn mitten in der Nacht vor die TĂŒr.
  • Claudia kehrt nach Afrika zurĂŒck.
  • Joschis neueste GeschĂ€ftsidee ist eine Automatenhalle. Diesmal wirbt er Reini als Partner an.
  • Pepis erschwindelter Doktortitel wird entdeckt, er muss seinen Posten aufgeben.

53. Folge – Provokationen

Handlung:

  • Koch Hassan kĂŒndigt bei den Gstettners und schlĂ€gt gleich seine Nachfolgerin, Milanka, vor.
  • Erwin Schoitl ist wegen seiner KĂŒndigung niedergeschlagen.
  • Koziber glaubt, dass im Hof des Gemeindebaus mit Drogen gedealt wird. Trautmann erwischt schließlich den jungen SuchtmittelhĂ€ndler.
  • Pepi fehlt eine BestĂ€tigung von der UniversitĂ€t, damit sein erkaufter Doktor anerkannt wird. Im Amt trifft er zufĂ€llig Ines, die dort arbeitet. Sie hilft ihm und beide kommen sich auch privat nĂ€her. Ines wird jedoch erwischt und erhĂ€lt eine Standpauke, mit Pepi macht sie sofort wieder Schluss.
  • Suntil bittet Trautmann um Hilfe. Sie braucht ein einwandfreies Leumundszeugnis, um als Raumpflegerin in der Bank arbeiten zu können. Trautmann beruhigt sie, ihre Verfehlungen seien lĂ€ngst getilgt.
  • Rudis SekretĂ€rin Olga möchte ihn verfĂŒhren, als er sich weigert, dreht sie den Spieß um und verbreitet das GerĂŒcht, dass er sie sexuell belĂ€stigt hat. Zwischen Wilma und Rudi herrscht auf Grund dieses Vorfalles Eiszeit, zu allem Überfluss verliert Gneisser auch noch seinen Sitz im Bundesrat.
  • Trautmann macht Gitti einen Heiratsantrag, Gitti lehnt dies unter dem Hinweis, sie sei „eh“ schon seine Frau, ab. Gemeinsam greifen sie Gustl und Nancy mit einer Geldspende unter die Arme.

54. Folge – Die Liebe höret nimmer auf

Handlung:

  • Gneisser und Schoitl treffen einander beruflich wieder, beide werden Direktoren des KaisermĂŒhlner Bezirksmuseums.
  • Gustl und Nancy laden zur „Housewarming-Party“.
  • Joschi wird von Vysloczil gekĂŒndigt, letzterer wird von Rowdys, die eigentlich Joschi verprĂŒgeln wollten, selbst angegriffen.
  • Kudrnac reist wieder nach Tirol, um Resi zu sehen, Franzi fĂŒrchtet, dass er dorthin auswandern möchte.
  • Frau Kaiser zeichnet seit neuestem mit einer Videokamera auf.
  • KuchenbĂ€cker heiratet Christine Brantner, TĂ€ubler wird Trauzeuge. Er möchte das Paar auch zur Hochzeitsreise nach Venedig kutschieren, doch schon bei St. Pölten bleibt sein Chevy liegen.
  • Trautmann und Gitti machen mit den Henkers einen Ausflug in den Prater, dort treffen sie Hassan, der jetzt eine eigene „Schnitzelbude“ hat, ebenso lĂ€uft ihnen Sebesta ĂŒber den Weg, der Joschis Posten als „Geisterbahn-Tod“ ĂŒbernommen hat.

Gastrolle: Nina Proll als Cousine von KuchenbÀcker.

90 min. Serienspezial: Das Jahrtausendbaby

Handlung:

  • Weihnachten 1999 steht vor der TĂŒr: Kudrnac und Resi feiern zusammen in der „Zehnerstiege“. Gitti und Trautmann bescheren mit Ines, Gustl, Nancy und den Kindern. Als die familiĂ€re Feier zu Ende ist, stehen Reini und Koziber vor der TĂŒr.
  • Gneisser besucht Schoitl am Nachmittag des 24. Dezember zuhause, noch vor der Bescherung sind die beiden betrunken. Rudi versĂ€umt deshalb das familiĂ€re Weihnachtsessen und Wilma ist stocksauer, Claudia kann mit einem Anruf aus Mosambik die Situation kitten.
  • Pepi beglĂŒckt die gesamte Familie mit Aktien. Vor der Mitternachtsmette trifft er Ines, die beiden verbringen ein „SchĂ€ferstĂŒndchen“ und werden vor den zurĂŒckkehrenden Schoitls erwischt.
  • KuchenbĂ€cker, verehelichter Brantner, renoviert die Wirtsstube seiner Angetrauten. Seine Eltern reisen fĂŒr den Heiligen Abend an. Ehekrach ist vorprogrammiert.
  • Joschi und Michaela verbringen Weihnachten in Afrika, sie geben sich als ReisebĂŒromitarbeiter aus. Dort werden Joschis „Entertainer-QualitĂ€ten“ entdeckt und er wird als Animateur engagiert.
  • Sebesta gibt in Steinhof den Weihnachtsmann, er wird jedoch erkannt und hinausgeworfen.
  • Am Christtag setzen bei Sabine Henker die Wehen ein. Es war jedoch „falscher Alarm“ und sie wird jedoch vorzeitig entlassen. Ein Reifenplatzer am 31. Dezember löst aber dann doch die Geburt aus, Trautmann, der dienstlich unterwegs ist, ist gleich zur Stelle. Um Punkt Mitternacht kommt Rosanna zur Welt, sie ist das europĂ€ische „Neujahrsbaby“.
  • Trautmann hilft der Prostituierten Helli, wieder einmal hat Pipsi seine Finger im Spiel. Aus Dank wird Trautmann von Helli und ihren Kolleginnen mit einer Party ĂŒberrascht.
  • Mutter Schoitl kehrt zum Jahreswechsel in eine ruhige Pension ein, Hassan ĂŒberrascht sie mit einem abendlichen MenĂŒ.
  • Das neue Jahrhundert wird von den KaisermĂŒhlenern im Schutzhaus begossen, RenĂ© gibt selbstgeschriebene Lieder zum Besten.

Gastrolle: Erwin Strahl als KuchenbÀckers Vater, Christian Schmidt als Joschis neuer Chef.

55. Folge – Zarte Bande

Handlung:

  • Koziber wird Taufpatin vom „Neujahrsbaby“ Rosanna Henker.
  • Gitti ist auf der Suche nach einer Mitarbeiterin in der Trafik, Sabine ist im Mutterschutz und Koziber, die ihr ausgeholfen hat, ist ĂŒberfordert. Sie macht Johanna Suntil ein Angebot, die freudestrahlend annimmt.
  • Auch Gneisser und Schoitl suchen eine Historikerin fĂŒr das Bezirksmuseum, beim VorstellungsgesprĂ€ch erliegen sie den Reizen einer hĂŒbschen, jungen Frau.
  • Reini hat einen Auftrag im Prater, er untersucht das Verschwinden von Pferdemist. Nachdem er den Dieb geschnappt hat, beginnt er ein VerhĂ€ltnis mit seiner Auftraggeberin. Doch ihn plagt das schlechte Gewissen. Koziber schöpft schließlich Verdacht, welcher ihr von Franzi bestĂ€tigt wird.
  • Joschi blĂŒht als Animateur im Hotel auf. Michaela kommt ihn besuchen und möchte ihn zurĂŒck nach Wien-Donaustadt lotsen.
  • RenĂ© bekommt ein Angebot auf einem Kreuzfahrtschiff als Big-Band-SĂ€nger zu arbeiten, Trautmann erinnert ihn an seine Verantwortung seiner Familie gegenĂŒber. Doch RenĂ© reist heimlich ab, die am Boden zerstörte Lena sucht Trost und Rat bei Gitti.
  • KuchenbĂ€ckers neuer Klient Xandi Berghofer taucht in KaisermĂŒhlen auf.
  • Kudrnac kehrt aus Tirol zurĂŒck, aus der Beziehung mit Resi ist nichts geworden.
  • Pepi trĂ€umt von einem eigenen ComputergeschĂ€ft.
  • Gustl gibt das Geld mit beiden HĂ€nden aus, Nancy ist sauer und Trautmann und Gitti machen sich Sorgen.

Gastrolle: Therese Lohner als Historikerin Monika Grabowski, Wolfgang Pissecker als Personalchef und Peter Traxler als Dieb im Prater.

56. Folge – Es tut sich was

Handlung:

  • Koziber jagt den untreuen Reini fort.
  • Gneisser und Schoitl haben wie so oft eine Idee: Eine SchiffmĂŒhlenausstellung im Bezirksmuseum soll Besucher anlocken. Der StadtschulratsprĂ€sident ist begeistert.
  • Rudi und Wilma sind ĂŒber die RĂŒckkehr ihrer Tochter begeistert. Die Freude wĂ€hrt aber nur kurz, noch am Bahnhof werden Claudia und ihr Begleiter, der Tiroler Lukas, wegen des Verdachts des Drogenschmuggels festgenommen. Die VorwĂŒrfe stellen sich aber als haltlos heraus.
  • Ines hat Neuigkeiten fĂŒr Gitti: Sie erwartet ein Kind von Pepi.
  • Gustl und Nancy erfahren, dass Vysloczil ein BetrĂŒger ist. Das GrundstĂŒck, das sie erstanden haben, hat diesem nie gehört. Gustl ist fuchsteufelswild, er muss das GrundstĂŒck samt Haus um 2,2 Millionen Schilling zurĂŒckkaufen. Pipsi wittert seine Chance, Trautmann und seiner Sippe eins auszuwischen.
  • Gegen Vysloczil wird ein Betrugsverfahren eröffnet, er wird aber schließlich wegen drohender HaftunfĂ€higkeit auf freiem Fuß angezeigt.
  • Rosa „Roserl“ Naderer, die Ehefrau des Herrn Naderer (Ernst Hinterberger), ist verstorben.
  • Sebesta bekommt Hausverbot in Steinhof.
  • KuchenbĂ€cker ist verzweifelt auf der Suche nach einem Job fĂŒr Xandi.

Gastrolle: Therese Lohner als Historikerin Monika Grabowski, Viktor Gernot als Chef von „Immobilien Holzer“, Kurt Scholz als er selbst.

57. Folge – Die Quereinsteigerin

Handlung:

  • Gneisser bekommt vom StadtschulratsprĂ€sidenten einen Orden verliehen.
  • Außerdem tritt Gneisser freiwillig zurĂŒck, da er glaubt, Bezirksvorsteherstellvertreter zu werden, in Wahrheit nutzt der Bezirksvorsteher nur die Gunst der Stunde und „entledigt“ sich des ungeschickten Rudis, da dieser im Zuge der Verleihung bemerkt, dass ihn seine erfolgreiche Arbeit im Bezirksmuseum und sein Mandat als Bezirksrat ĂŒberlasten. Der Bezirksvorsteher bittet Gitti, den freigewordenen Sitz im Bezirksrat zu belegen, da sie in Donaustadt bekannt und beliebt ist. Nach kurzem Zögern akzeptiert Gitti.
  • Hermann Vysloczil flieht nach Casablanca.
  • Pipsi inszeniert einen Unfall, um Gustl ĂŒber seine finanzielle Situation auszufragen. TatsĂ€chlich beißt der verzweifelte Gustl an und bietet an gegen Geld als „Maulwurf“ fĂŒr Pipsi zu arbeiten.
  • Auch der Pachtvertrag zwischen Vysloczil und den Gstettners war ungĂŒltig. Immobilienmakler Holzer bietet Lena an, weiterhin PĂ€chterin zu bleiben, allerdings zu verteuerten Konditionen.
  • Frau Kaiser trifft Reini und seine neue LebensgefĂ€hrtin im Prater. Diese verliert einige böse Worte ĂŒber Koziber, die Kaiser natĂŒrlich prompt an diese weitergibt.
  • Pepi und Ines eröffnen der Familie Schoitl, dass sie ein Kind erwarten sowie ein GeschĂ€ft grĂŒnden wollen. Johanna will ihnen finanziell unter die Arme greifen.
  • In ihrer neuen Funktion als BezirksrĂ€tin interveniert Gitti bei Holzer. Holzer möchte aber eine Gegenleistung.
  • Über den Verlust seines Sitzes im Bezirksrat wĂŒtend, stĂŒrzt sich Gneisser voller Elan in seine Museumsarbeit. Er verhandelt mit dem AktionskĂŒnstler Hermann Nitsch. Wilma ist dagegen.
  • Xandi betrĂŒgt beim Kartenspiel, die Serviererin in der Gaststube ist aufmerksam und verlangt einen Teil des Gewinns.

Gastrolle: Therese Lohner als Historikerin Monika Grabowski, Hermann Nitsch als er selbst, Kurt Scholz als er selbst, Sabine Petzl als Serviererin und Beatrice Frey als Bootsverleiherin.

58. Folge – Die Wallfahrt

Handlung:

  • Wallfahrt in KaisermĂŒhlen: Mutter Schoitl, Ines Schimek, Johanna Suntil und SchnĂŒfflerin Kaiser reisen nach St. Koloman. Nach einem technischen Gebrechen des Busses mĂŒssen die Damen in Notbetten ĂŒbernachten. Bei der Abreise mit dem notdĂŒrftig reparierten Bus wird die keifende Kaiser zurĂŒckgelassen, darauf wird in der Jausenstation krĂ€ftig angestoßen und die Damen erreichen recht betrunken Wien.
  • Reini bekommt einen Sportwagen als Liebespfand von seiner Praterbekanntschaft geschenkt.
  • Gittis Vermittlungen bei Holzer haben gefruchtet: Lena bekommt fĂŒr das Schutzhaus einen fairen Pachtvertrag angeboten. Im Gegenzug erwartet Holzer nun von Gitti, dass sie fĂŒr ihn im Bezirksrat stets ein gutes Wort einlegt, Gitti sagt zu, allerdings nur unter der Bedingung, dass „sie hinter der Sache stehen kann“.
  • Nancy bemĂŒht sich um eine geringfĂŒgige Anstellung bei einem Juwelier.
  • Sebesta will als Mitarbeiter der MĂŒllabfuhr verkleidet in Steinhof einschleichen, der Versuch geht schief.
  • Ines gesteht Johanna, dass sie doch kein Kind erwartet.
  • Gneisser ist verzweifelt auf der Suche nach einer passenden Assistentin fĂŒr die Kunstperformance des Malers Nitsch.
  • Xandi versucht, den Bewohnern der „Zehnerstiege“ „Asteroiden-Versicherungen“ anzudrehen, KuchenbĂ€cker holt bei Trautmann am Kommissariat die Kohlen aus dem Feuer.

Gastrollen: Therese Lohner als Historikerin Monika Grabowski, Klaus HĂ€ndl als Priester, Alexander Lhotzky als Busfahrer und Felix Dvorak als Juwelier

59. Folge – Gewalt im Gemeindebau

Handlung:

  • Karoline Haydn zieht in den SchĂŒttauhof. Auch sie ist eine leidenschaftliche Beobachterin und macht Frau Kaiser Konkurrenz. Es kommt zum „Hahnenkampf“ zwischen den beiden Damen im Stiegenhaus.
  • Johanna Suntil wird von ihrer Vergangenheit eingeholt: Ein Kunde in der Trafik erkennt sie und beginnt sie zu erpressen. Trautmann schreitet ein.
  • Das Museum ist gĂ€hnend leer: Gneisser will KaisermĂŒhlen zum Weltkulturerbe erklĂ€ren, um Besucher anzulocken.
  • Reini versucht sich bei Koziber zu entschuldigen.
  • Lena braucht Hilfe im KaisermĂŒhlner Schutzhaus. Hassan wird Teilhaber.
  • Mutter Schoitl ĂŒbergibt Pepi ein ErbstĂŒck, damit er endlich sein ComputergeschĂ€ft eröffnen kann.
  • Nancys Chef möchte sie aufheitern und bietet ihr an, zu verkaufenden Schmuck auch privat zu tragen, um sich fĂŒr ihren Mann hĂŒbsch zu machen. Gustl beobachtet Nancys Danksagungen, ist eifersĂŒchtig und droht mit Scheidung.

60. Folge – Schatten

Handlung:

  • Im Kommissariat herrscht dicke Luft: Die AufklĂ€rungsquote ist deutlich gesunken. Trautmann bekommt von der ehemaligen Prostituierten Helli gesteckt, dass Gustl mit Pipsi eine Abmachung getroffen hat.
  • Trautmann erwischt Gustl mit Pipsi und zwingt ihn dazu, sich zur Verkehrsstreife zu melden.
  • Franzis Geburtstagsfeier findet statt: Gitti und Lena mieten eine alte Straßenbahn und kutschieren als „5er“ durch KaisermĂŒhlen.
  • Erwin Schoitl lĂ€sst Mutter Schoitls Ring schĂ€tzen. 600.000 Schilling bekommen sie fĂŒr den Verkauf. Zerknirscht mĂŒssen Pepi und Ines Mutter Schoitl schließlich gestehen, dass Ines doch kein Kind erwartet, diese ist ĂŒber diese Nachricht erfreut.
  • Rudi beschließt, sich die Kunst fĂŒr das Museum selbst zu schaffen, dabei verwĂŒstet er die Gemeindebauwohnung.
  • Gitti setzt sich, ihre Abmachung gemĂ€ĂŸ, fĂŒr Makler Holzers Seewirtshaus ein.
  • Rosanna ist dem Surflehrer wie aus dem Gesicht geschnitten, behauptet zumindest Koziber.
  • Gustl dreht durch: Er zĂŒndet sein selbstgebautes Haus an. Trautmann und Gitti sind rasch am Tatort und können die anrĂŒckende Polizei besĂ€nftigen.
  • Kudrnac und Frau Haydn kommen sich nĂ€her.

Gastrolle: Heinz Werner Schimanko als TĂŒrsteher, Isabella Gregor als Ludmilla und Louie Austen als Polizist.

61. Folge – Neue Perspektiven

Handlung:

  • Pepi und Ines eröffnen den Computershop. Fast ganz KaisermĂŒhlen deckt sich nun mit den neumodischen GerĂ€ten ein.
  • Xandi dreht Johanna Zigaretten vom Schwarzmarkt fĂŒr die Trafik an. Gitti kommt dahinter und will mit der Sache nichts zu tun haben. Nun sitzen Schoitl und Suntil auf Bergen von Tabakwaren.
  • Sebesta hat Xandis alte Freundin, Ludmilla, „aufgerissen“.
  • Reinis Freundin, die Praterunternehmerin, kommt bei einem Zusammenstoß mit der Liliputbahn mitten im VergnĂŒgungspark ums Leben. Sie vererbt ihm sĂ€mtliche Betriebe und all ihr Vermögen. Reini möchte sich nun, als gemachter Mann, mit Koziber wieder versöhnen. Gitti erzĂ€hlt Koziber von den neu erworbenen ReichtĂŒmern, daraufhin nimmt die Hausmeisterin ihren treulosen Ehemann zurĂŒck.
  • Der Surflehrer taucht wieder auf und trifft auf Sabine. Sabine fasst allen Mut zusammen und fragt ihn, ob er zeugungsfĂ€hig ist, der Surflehrer verneint. Robert verliert unterdessen in der Schule die Nerven und ohrfeigt einen SchĂŒler, der behauptet, er sei nicht der leibliche Vater seiner Tochter. Daraufhin wird er suspendiert. Schließlich gesteht Sabine ihrem Mann die AffĂ€re und es kommt zur Versöhnung.
  • Göls wirft Nancy hinaus, da er sie des Diebstahls verdĂ€chtigt. Der Schuldige ist aber Xandi.

Gastrolle: Isabella Gregor als Ludmilla

62. Folge – Venedig in Wien

Handlung:

  • Robert Henker hilft seit seiner Suspendierung im ComputergeschĂ€ft aus.
  • Mathilde Schoitl finanziert ihrem Enkel ein Auto fĂŒr sein Unternehmen. Es kommt zu einem Unfall mit dem neuen Lieferwagen und Wilma Gneisser, die Rudis „Dienstauto“ navigiert.
  • Kaum Unternehmer geworden, mĂŒssen sich Reini und Koziber schon mit den Schutzgelderpressungen des Steuerberaters herumschlagen. Sie engagieren daraufhin einen Klienten KuchenbĂ€ckers als Bodyguard.
  • Kudrnac fĂŒhrt Frau Haydn vor den Traualtar.
  • Joschi TĂ€ubler wird zum Chef der Animation befördert.
  • Sebestas Freund aus Steinhof wird Kassierer in der Geisterbahn, versagt aber dort aufgrund seiner Platzangst.
  • Xandi stiehlt Kaiser die Geldbörse, diese verdĂ€chtigt aber KuchenbĂ€cker.
  • Um den italienischen Kulturminister zu beeindrucken, planen Gneisser und Schoitl eine Art venezianische Parade auf der Alten Donau. Die Extremschrammeln spielen auf einem der Schiffe.

Gastrolle: Bernhard Ludwig als er selbst, Roland Neuwirth und seine Extremschrammeln, Christian Schmidt als Joschis Chef und Marcus Strahl als AutoverkÀufer.

63. Folge – Wenn einer eine Reise tut

Handlung:

  • Reini, Koziber, Trautmann und Gitti planen eine Reise. Reini entdeckt, dass Joschi als Animateur im Magic-Life-Club arbeitet und bucht eine Reise nach Tunesien, um ihn wiederzusehen.
  • ZufĂ€llig trifft die Reisegemeinschaft auf den verkleideten Vysloczil. Nach einer wilden Verfolgungsjagd stellen Joschi, Trautmann und Reini den FlĂŒchtigen.
  • FĂŒr Gneisser und Schoitl gibt es wieder einmal Ärger vom Bezirksvorsteher: Nach der erfolgreichen Schifffahrt haben die beiden etwas zu lange gefeiert und betrunken ein Boot versenkt.
  • DarĂŒber hinaus gibt Rudi Franzi, der jetzt als Bote im Bezirksamt arbeitet, eine wichtige Liste fĂŒr den Bezirksvorsteher. Diese gelangt aber zu den KaisermĂŒhlner Freiheitlichen. Gneisser ist bei der Partei unten durch.
  • Roberts Suspendierung wird aufgehoben.
  • Frau Kaiser bietet selbsterstellte Horoskope feil.

64. Folge – KaisermĂŒhlen wird immer sein

Handlung:

  • Der SchĂŒttauhof feiert sein 75-jĂ€hriges Bestehen. Gitti plant ein großes Fest, der Bezirksvorsteher will aber nur Geld herausrĂŒcken, wenn Gitti ihm hilft. Diese kann es aber nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, zuzustimmen, dass das Kaiserwasser in Bauland umgewandelt wird. Auch Holzer versucht Gitti zu bestechen, Gitti nimmt ihn auf Band auf und beginnt ihn zu erpressen, Holzer zahlt das Feuerwerk des Hoffestes als „Schweigegeld“. Trotzdem legt Gitti ihr Mandat im Bezirksrat zu Gunsten Gneissers zurĂŒck.
  • Kozibers Nachfolge als Hausbesorger tritt das jugoslawische Ehepaar Mičič an.
  • Sebestas Freund wird wieder von der Kassa der Geisterbahn zurĂŒck nach Steinhof gebracht. Sebesta tritt in Hungerstreik, um auch zurĂŒck in die Nervenheilanstalt zu kommen.
  • Claudia hat Freund Lukas in Afrika „geheiratet“, die standesamtliche Trauung soll aber in KaisermĂŒhlen stattfinden.
  • Auch Joschi ist auf Heimaturlaub.
  • Die Alkoholikerin, welche Stammgast in Frau Brantners Lokal ist, ist erblindet.
  • Xandi wird beim Einbruch ins JuweliergeschĂ€ft von Göls erwischt. Überraschenderweise verzichtet Göls aber auf eine Anzeige und fordert Xandi auf, die versicherten SchmuckstĂŒcke zu stehlen.
  • Kaiser verlĂ€sst mit Hund Wasti den Gemeindebau Richtung Wien-Hietzing.
  • Abschließend findet der große Festakt im Hof der „Zehner-Stiege“ statt: Gneisser verliest ein selbstgeschriebenes Gedicht, das mit den Worten „Mögen zerfallen Erd' und Stein, KaisermĂŒhlen wird immer sein!“ endet, Franzi zĂŒndet verfrĂŒht das Feuerwerk.
  • Auch bei den Gstettners gibt es ein Happy End: RenĂ© kehrt nach Wien-Donaustadt zurĂŒck und verkĂŒndet, von der „weiten Welt“ „die Schnauze voll zu haben“.
  • Im Nachspann erfĂ€hrt man, dass Vysloczil zu 6 Jahren verurteilt wurde und sich eine GefĂ€ngniszelle mit Pipsi teilt. Reini und Kozibers GeschĂ€fte im Prater laufen großartig. Sebesta hat sich als GĂ€rtner verkleidet nach Steinhof geschlichen. Joschi und KuchenbĂ€cker fliegen in die TĂŒrkei. Ines ist hochschwanger. Lukas und Claudia feiern Hochzeit. Gustl und Nancy haben den Traum vom Haus aufgegeben. Schoitl und Gneisser neuestes Projekt ist eine Dessous-Show im Bezirksmuseum. Herr Naderer schreibt ein Buch.

Gastrolle: Karl KĂŒnstler als Pyrotechniker.

Charakterisierung der Hauptfiguren

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Gitti Schimek

Sie ist sowohl in der Romanvorlage als auch in der Serie der Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Gitti ist eine lebenslustige Frau, anfangs der Serie ist sie Ende 40. Über ihren familiĂ€ren Hintergrund wird nicht viel erzĂ€hlt, offensichtlich stammt sie aus einer Arbeiterfamilie und ist schon seit langer Zeit im Gemeindebau zu Hause. In Folge 37 lernt sie ihren angeblichen Vater kennen, einen Soldaten, der in der französischen Fremdenlegion tĂ€tig war.

Gitti wird am Beginn der Handlung gekĂŒndigt und schlĂ€gt sich dann mit einigen Jobs durch, bis sie fĂŒr die gesamte Seriendauer eine Trafik ĂŒbernimmt. Sie ist sehr couragiert und sagt stets ihre Meinung ohne dabei ausfĂ€llig zu werden. Gerne setzt sich Gitti fĂŒr SchwĂ€chere ein, mehrmals wird angedeutet, dass Gitti Sozialdemokratin ist. Jedoch ist die resolute Dame keineswegs „obrigkeitshörig“ und bildet sich stets eine eigene Meinung. In einer Folge wird erwĂ€hnt, dass sie mit einer bekannten SPÖ-Politikerin bei den roten Falken war. Sie ist willensstark, ehrlich und nicht auf den Mund gefallen, rutscht jedoch nie ins VulgĂ€re ab, wie andere Seriencharaktere.

Gitti hat zwei Kinder: Sohn Gustl und Tochter Ines. Anfangs leben beide noch bei ihr, ĂŒber ihren Vater wird fast nichts erzĂ€hlt. In Folge 4 sagt Kaiser beilĂ€ufig, dass Gitti Schimek „der Mann weggelaufen sei.“ Auch Hausmeisterin Turecek erwĂ€hnt, dass Gitti ihre Kinder „alleine durchgebracht hat“ (Folge 18). Gustl bemerkt, dass er „nie einen richtigen Vater gehabt hat“.

Die etwas rundliche Gitti ist wegen ihrer fröhlichen Lebensart, ihren blonden Haaren und blauen Augen bei MĂ€nnern begehrt. Im Laufe der Serie machen ihr einige Herren Avancen. Die Trafikantin sucht jedoch einen Mann, der es ernst mit ihr meint. ZunĂ€chst ist Gitti mit dem dunkelhĂ€utigen Chauffeur Josephus liiert. Obwohl sie einigen Fremdenfeindlichkeiten ausgesetzt ist, steht sie zu ihrer Beziehung. SpĂ€ter erobert Trautmann ihr Herz. Gitti wird von vielen Personen um Rat gefragt oder um Hilfe gebeten. GroßzĂŒgig versucht sie stets diese zu unterstĂŒtzen. Rassismus und spießige Kleinkariertheit machen sie wĂŒtend, mehrmals protestiert Gitti Schimek lautstark gegen Ungerechtigkeiten. Ihre besten Freundinnen sind die Koziber und Sabine, mit der sie ein beinahe mĂŒtterliches VerhĂ€ltnis verbindet.

Wie auch ihre Darstellerin Marianne Mendt singt Gitti Schimek leidenschaftlich gerne. Der KaisermĂŒhlenblues, das Lied, welches die Serie instrumental eröffnet, wird von ihr in einigen Folgen gesungen

August „Gustl“ Schimek

Gustl ist Gitti Schimeks Sohn. Am Beginn der Serie ist er als Streifenpolizist tĂ€tig, spĂ€ter wechselt er zur Kriminalpolizei. Gustl ist mit Leib und Seele Staatsbeamter, in fast jedem Dialog macht er seine TĂ€tigkeit zum Thema. Genauso oft schimpft er aber ĂŒber „den Verein“. Er ist etwas jĂ€hzornig und vorlaut, in der Serie erleidet er aufgrund seines frechen Mundwerkes einige Nachteile. Gustl verkörpert das Abbild eines wienerischen Vorstadtproleten: Aufbrausend, vulgĂ€r, etwas fremdenfeindlich, pessimistisch, obrigkeitshörig und machohaft.

Gustl heiratet in der ersten Staffel die Kellnerin Nancy. Sie bekommen kurz darauf einen Sohn August jr. („Gusti“) und danach eine Tochter, Leonore.

Gustl ist sehr ehrgeizig und möchte sein berufliches und privates Leben immer verbessern. So nimmt er beispielsweise den Bau eines Hauses in Angriff. Oft zankt Gustl mit seiner Schwester Ines und bekommt von Mutter Gitti den Kopf gewaschen, wenn er sich wieder einmal als Herr im Haus aufspielt. Gustls Unternehmungen gehen oft schief, so muss er sein Hausprojekt am Ende der Serie als gescheitert begraben.

Ines Schimek

Ines ist Gittis zweites Kind und einzige Tochter. In Folge 35 ist sie 25 Jahre alt. Ines ist eine hĂŒbsche und lebenslustige junge Frau. Sie verliebt sich rasch und glaubt immer, dass der momentan Verehrte der Mann ihres Lebens ist. Mehrmals hat sie konkrete HeiratsplĂ€ne, zu ihren Verflossenen zĂ€hlen u. a. Burschi, Vysloczil und Abdul, ein Medizinstudent aus Ägypten. Genauso wie in ihren Beziehungen fĂŒhrt Ines auch im Job ein unstetes Leben. Oft wechselt sie den Arbeitsplatz und zieht bei Gitti ein und aus. Zu Gittis LebensgefĂ€hrten Trautmann baut sie ein besonderes VertrauensverhĂ€ltnis auf. In Folge 35 wird Ines in Tirol vergewaltigt und lĂ€sst das Baby daraufhin abtreiben. Letztendlich ist sie mit Pepi Schoitl liiert und erwartet am Ende der Serie ein Baby von ihm.

Trautmann

Trautmann ist Kriminalinspektor und tritt in Folge 17 erstmals in Erscheinung. Er wird bald darauf Gittis LebensgefĂ€hrte. Über seine Vergangenheit ist nur bekannt, dass er verheiratet war und eine Tochter hatte. Seine Ehe scheiterte an der Arbeitsbelastung und seine Tochter, Ilse, starb mit 17 Jahren an einer Überdosis Heroin. Trautmann leidet deswegen unter starken Gewissensbissen, da er dies nicht verhindern konnte. In Folge 46 wird erstmals erzĂ€hlt, dass Trautmann gelernter Zimmermann ist.

Trautmann ist das uneheliche Kind eines englischen Besatzungssoldaten namens Weaver und schĂ€mt sich seines Vornamens „Polycarp“. In der Serie lĂ€sst er sich daher nur mit seinem Nachnamen ansprechen. Er ist ein ruhiger, souverĂ€ner Polizist, der seine Arbeit gewissenhaft verfolgt und sich aber um Vorschriften nicht kĂŒmmert, wenn menschliches FingerspitzengefĂŒhl gefragt ist.

ZunĂ€chst arbeitet Trautmann in KaisermĂŒhlen, wird aber bald in den 20. Wiener Gemeindebezirk versetzt und ist somit Gustls Vorgesetzter. Trautmann unterstĂŒtzt Gustl und Ines, wo er kann. Er wird zu einer Vaterfigur fĂŒr die beiden, ohne dies zu beanspruchen. Er ist starker Raucher und wird oft beim Zigarettendrehen gefilmt. Mehrmals werden auch Sympathien fĂŒr die Sozialdemokratische Partei Österreichs angedeutet.

Die Figur des Trautmann wurde fĂŒr eine weitere Serie gewonnen. Nach dem Ende des KaisermĂŒhlenblues wurden von 2000 bis 2008 zehn 90-minĂŒtige Folgen der Serie Trautmann gedreht, in denen Trautmann FĂ€lle, die meistens in der Wiener Unterwelt stattfinden, löst. In einer Trautmann-Folge wird erzĂ€hlt, dass sich Gitti von Trautmann trennt, da dieser in seinem Beruf zu stark beansprucht wird. Daraufhin zieht Trautmann wieder in seine alte Wohnung und lĂ€sst sich in die Leopoldstadt (Polizeikommissariat 2, ugs. Koat 2) versetzen. Trautmann wird dort Abteilungsinspektor fĂŒr die neu geschaffene Gruppe 4. Die gesamte Serie spielt insbesondere im Viertel um den Karmelitermarkt. Andere Figuren (außer die Figur des King Kong, der in KaisermĂŒhlen Blues eine Nebenfigur war) aus dem KaisermĂŒhlenblues kommen darin nicht mehr vor.

Rudi Gneisser

Gneisser ist der sozialistische Gegenpart zu seinem GegenĂŒber, dem Bezirksrat Schoitl. Er ist mit Wilma verheiratet und hat eine Tochter namens Claudia. Auch in Gneisser verarbeitet Hinterberger das Klischee eines wienerischen Bezirkspolitikers: Gneisser ist sehr engagiert, seine Ideen scheitern jedoch meistens an fehlender RealitĂ€tsnĂ€he.

Der Politiker geht wĂ€hrend der Serie verschiedenen Arbeiten nach, wobei er sich immer gleich „blöd“ anstellt und diese Posten wieder verliert. Hinterberger kritisiert hier den österreichischen Postenschacher, denn Gneisser wird stets von Parteikollegen in verschiedene Stellen in der österreichischen Verwaltung gebracht.

Gneisser ist dem weiblichen Geschlecht sehr zugetan und auch Wilma betrĂŒgt ihren Gatten.

Der Wiener ist schusselig und verwechselt oft Wichtiges. In der Serie tritt er fast immer an der Seite seines Pendants Schoitl auf. Auch hier karikiert Ernst Hinterberger die Zusammenarbeit der österreichischen Altparteien ÖVP und SPÖ. Gneisser und Schoitl arbeiten einige Male zusammen, „Ideen“ fĂŒr den Bezirk hecken sie auch gemeinsam aus. Von der ParteifĂŒhrung gibt es fĂŒr ihre seltsamen BemĂŒhungen und Skandale hĂ€ufig „eins auf die MĂŒtze“. Gneisser treibt es so weit, dass er schließlich sein Mandat als Bezirksrat verliert. Gitti Schimek, die an seiner Stelle den Platz ĂŒbernahm, legt ihr Mandat schließlich zugunsten des SPÖ-Politikers zurĂŒck.

Erwin Schoitl

Schoitl ist ÖVP-Bezirksrat fĂŒr die Donaustadt und lebt nicht im Gemeindebau in der SchĂŒttaustraße. Er hat ein Blockhaus mit Garten, wo er anfangs mit seiner deutschen Ehefrau Renate, spĂ€ter dann mit Leopoldine Turecek und zuletzt mit Johanna Suntil sowie seinem aus einer frĂŒheren Ehe stammenden Sohn Josef Pepi wohnt. Schoitl besitzt ein GeschĂ€ft fĂŒr Lederwaren, das er aber bald aufgeben muss, danach geht er verschiedenen TĂ€tigkeiten nach. Wie schon bei Bezirksrat Gneisser, bekommt Schoitl Posten von seinen Parteikollegen zugeschanzt. Ebenso wie Gneisser stellt er sich dabei so ungeschickt an, dass er diese nach kurzer Zeit verliert. Die beiden arbeiten stets an neuen Projekten, die allesamt zum Scheitern verurteilt sind.

Eine weitere Gemeinsamkeit mit Rudi Gneisser ist Schoitls Liebe zum anderen Geschlecht. Zahlreiche außereheliche Pantscherl bestimmen sein Leben, schon in der ersten Folge wird von einem VerhĂ€ltnis zu Sabine Leitner berichtet. Er pflegt anschließend eine lange Beziehung mit Leopoldine Turecek, die er auch heiratet, die Ehe stellt sich aber spĂ€ter als ungĂŒltig heraus. In der katholischen Filmkommission sieht sich Erwin Pornofilme an und bewertet diese. Mit seiner Mutter hat Erwin seine liebe Not: Die Frau Mama möchte gerne ĂŒber ihren Buben bestimmen und mischt sich in seine Angelegenheiten ein. Darunter leidet Schoitl sehr.

Leopoldine Turecek

Turecek ist zu Beginn der Serie die Hausmeisterin der Zehnerstiege und nicht gerade auf den Mund gefallen. AuffĂ€llig modisch (meist pinkfarben) gekleidet, fĂŒhrt sie mit spitzer Zunge „Krieg“ gegen jeden, der sich in „ihrem“ Haus als Chef ausspielen will. „Gemma, gemma“ oder „...sonst spritzen die Funken“ sind typische SprĂŒche der resoluten Dame. Sie gilt als Kontrollfreak und muss immer wissen, was im Haus vor sich geht. Mit Gitti Schimek versteht sie sich gut.

Nach einigen gescheiterten Gspusis ist sie mit Erwin Schoitl liiert, den sie BĂ€rli-BĂ€r nennt. Schoitl ist zwischen seiner Mutter und Turecek hin- und hergerissen, beide wollen ĂŒber sein Leben bestimmen. Turecek gibt den Hausmeisterposten schließlich auf, Koziber wird ihre Nachfolgerin. Die Ex-Hausbesorgerin eröffnet mit Schoitl ein Schnitzellokal. Dieses muss in Folge 42 schließen. In Folge 44 verlĂ€sst sie ihren Ehemann und taucht von da an nicht mehr in der Serie auf.

Elisabeth „Lieserl“ Koziber

In Folge 9 wird Koziber Hausmeisterin in der SchĂŒttaustraße. Gitti Schimek lernte sie aber schon zuvor kennen (Folge 4). Gitti arbeitete anfangs mit Koziber in der KĂŒche eines KaisermĂŒhlner Wirtshauses zusammen, aus einem Streit wurde eine Freundschaft, als Gitti sich gegenĂŒber Koziber solidarisch zeigte. Koziber ist ruhiger als Turecek, aber ebenso neugierig und interessiert am Leben in der Zehnerstiege. Sie und die gesamte Schimek-Familie verstehen sich sehr gut, so wird Koziber u. a. Taufpatin von Klein-Gusti. SpĂ€ter heiratet sie Reini, einen Polizisten und spĂ€teren Privatdetektiv, der sie Lieserl nennt. Die Ehe mit Reini durchlebt eine Krise, als der Detektiv wĂ€hrend eines Überwachungsjobs eine AffĂ€re mit einer Prater-Unternehmerin beginnt. Schließlich findet das Paar wieder zusammen und Reini erbt von seiner Liebschaft, als diese plötzlich verstirbt, ihr gesamtes Unternehmen. Die Serie endet damit, dass Reini und Koziber glĂŒcklich ihre VergnĂŒgungsanlagen im Wiener Prater verwalten.

Kozibers „Standard-Ausspruch“ „Da kommt Freude auf!“ wurde zu einem geflĂŒgelten österreichischen Wort.

Eberhard Kudrnac

Kudrnac ist ein alleinstehender Pensionist, der in der Zehnerstiege lebt. Er war frĂŒher als StrandwĂ€rter an der alten Donau tĂ€tig. Trotz seiner einfachen LebensverhĂ€ltnisse ist Kudrnac sehr gebildet und hat das Herz am rechten Fleck. Gerne beschĂ€ftigt er sich mit der geschichtlichen Vergangenheit KaisermĂŒhlens und erarbeitet u. a. eine Chronik. Der Pensionist beginnt ab Folge 5 den geistig behinderten Franzi zu betreuen. Dieser, Gitti Schimek und Koziber zĂ€hlen zu Kudrnacs besten Bekannten in der SchĂŒttaustraße. Auch Kudrnac lĂ€sst sich nur mit seinem Nachnamen anreden, denn sein Vorname ist ihm peinlich. Der Zuschauer erfĂ€hrt diesen erstmals, als Kudrnac die HĂŒtte an der Donau mietet. SpĂ€ter fĂ€hrt er mit Franzi nach Tirol, weil sich Kudrnac in Sandras Tante verliebt hat. Diese Beziehung scheitert, doch am Ende heiratet der Pensionist Karoline Haydn.

Kudernacs Beagle wird von ihm Bezirksrat genannt, da er demselbigen angeblich Àhnlich sieht. In Folge 17 wird der Hund eingeschlÀfert, Kudrnac erhÀlt aber bald darauf einen Nachfolger, der ihn stÀndig begleitet.

Angelika Kaiser

Angelika Kaiser wird meist nur Frau Kaiser genannt. Sie ist die Antagonistin der Serie, da sie als arrogante und oberflĂ€chliche Bewohnerin gezeigt wird. Oft beobachtet sie mit dem Fernglas die Leute der Zehnerstiege und teilt ihre Erkenntnisse einer Frau Pippal, die aber in der Serie nicht in Erscheinung tritt, per Telefon mit. Frau Pippal stirbt in Folge 31. Immer an Frau Kaisers Seite ist ihr Hund Wasti. Frau Kaiser ist eine eingebildete SchnĂŒfflerin, sie verbreitet viele Unwahrheiten und GerĂŒchte und löst so Katastrophen aus. Bei ihren SchnĂŒffelaktionen bedient sie sich Hilfsmitteln wie z. B. einer Videokamera oder Wanzen. Niemand in der „Zehnerstiege“ mag sie. Im Abspann wird erzĂ€hlt, dass Kaiser nach Wien-Hietzing umzieht, von wo sie auch gekommen ist.

Der Nachname des Bezirksrats „Gneisser“ geht auf das wienerische Verb „gneißen“ zurĂŒck; es bedeutet so viel wie „verstehen“, „begreifen“ und ist ironisch gemeint, also im Sinn von „begriffsstĂŒtzig“. „Schoitl“ bedeutet „Dummkopf, einfĂ€ltiger Mensch, Narr, Tölpel“. Es leitet sich von jiddisch schĂłtje (= Narr) ab und ist im Grimmschen Wörterbuch mit der Lautform „Schaute“ vermerkt. Auch die Figur des Herrn Naderer, gespielt vom Autor Ernst Hinterberger selbst, ist ein „sprechender Name“. Das Verb „nadern“ bedeutet „denunzieren, anzeigen, verraten“, das Substantiv „Naderer“ gehört zu „Natter“ (Schlange).

FĂŒr Außenstehende sehr karikierend, fĂŒr Wiener oder Österreicher aber trotz des Widerspruches ĂŒblich, ist auch, dass der Nachname des fremdenfeindlichen FPÖ-Politikers Hermann Vysloczil (Alfons Haider) auf einen in Wien hĂ€ufigen tschechischen Migrationshintergrund hinweist.

Peter Fröhlich trug in seiner Rolle als Erwin Schoitl die ganze Serie ĂŒber ein Toupet, da er eine Halbglatze hatte.

Seit 2015 ist Wolfgang Böck Sprecher der Stationsansagen auf den Wiener Autobuslinien 92A und 92B, deren Routen durch KaisermĂŒhlen fĂŒhren.

Unterschiede zwischen Serie und Roman

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In Hinterbergers Roman werden fast alle Charaktere der Serie beleuchtet und einige Episoden gekĂŒrzt erzĂ€hlt. Hier einige Unterschiede und PrĂ€zisionen:

CharakterBuchSerieSonstiges
Kudrnac
  • Im Buch wird erlĂ€utert, dass Kudrnac vor dem Zweiten Weltkrieg den Beruf des Industriekaufmannes erlernt hatte, er war anschließend zwei Jahre in britischer Kriegsgefangenschaft (Dorset) und dort als Landarbeiter tĂ€tig. Um weiterhin an der frischen Luft zu bleiben, bewarb er sich, nach einer TĂ€tigkeit als Straßenarbeiter, als StrandwĂ€rter im GĂ€nsehĂ€ufl. Er heiratete und bekam eine Tochter. Bereits mit ca. 30 Jahren wurde er Witwer und sieht seine Tochter heute nicht hĂ€ufig. Außerdem hat Kudrnac zwei Enkeltöchter, zur Familie seiner Tochter besteht aber wenig Kontakt, da Kudrnacs Schwiegersohn ein „Besserer“ ist und die Weltanschauungen des Kommunisten nicht teilt.
  • Kudrnac ist Vizeobmann der „Arbeiterfischer“ in Albern.
  • Kudrnac kennt Gitti Schimek seit ihrer Kindheit.
  • Kudrnacs Hund heißt im Buch „BĂŒrgermeister“, da er dem damaligen Wiener BĂŒrgermeister Helmut Zilk Ă€hnlich sehen soll.
  • Kudrnacs Hund und sein „Nachfolger“ heißen beide „Bezirksrat“.
Gitti Schimek
  • Gittis familiĂ€rer Hintergrund wird im Buch genauer beschrieben: Gitti erlernte den Beruf der Frisörin in einem GeschĂ€ft auf der Praterstraße. Ihr erster Freund hieß Hansi, der zweite Robert. Von Robert wurde Gitti zweimal schwanger, das erste Mal ließ sie eine illegale Abtreibung vornehmen. Als sie im sechsten Monat mit ihrem zweiten Kind schwanger war, warfen sie ihre strengen Eltern hinaus und sie fand bei ihrem Großvater, der ein pensionierter Polizist war, in der Moissigasse Unterschlupf. Ihre nĂ€chste große Liebe, Toni, lernte sie im GĂ€nsehĂ€ufl kennen, von diesem stammt Tochter Ines. Gittis Mutter zog ihre Enkeln in der SchiffmĂŒhlenstraße auf, wĂ€hrend Gitti in Liesing in einer Metallwarenfabrik arbeitete.
  • Im Buch zĂ€hlt Gitti das Lesen von Romanen und alte Fernsehkrimis zu ihren Hobbys. Ihre LieblingssĂ€nger sind Ray Charles und Nat King Cole.
  • Sie ist starke Raucherin.
  • Gitti kĂŒndigt im Schutzhaus, nachdem der Wirt, die vielen UNO-BeschĂ€ftigten, die wegen Gittis hervorragender Hausmannskost kommen, hinauswerfen möchte.
  • In der Serie wird nur erwĂ€hnt, dass Gittis Mann ihr „davongelaufen“ sei. In Folge 4 sagt Gustl zu Ines: „Wir beide können unmöglich denselben Vater haben.“ In der Serie sind die beiden also Geschwister und nicht nur Halbgeschwister.
  • Gitti zeigt sich gegenĂŒber Koziber solidarisch, da der Wirt seine alte Arbeitskraft schlechter behandelt, weil Gittis KochkĂŒnste den GĂ€sten mehr munden. Gitti kĂŒndigt daraufhin.
Ines Schimek
  • Ines Geburtstag liegt laut Buch im MĂ€rz. Sie ist das Kind von Toni Burggraf, einem Dreher aus Simmering. Er wollte Gitti nicht heiraten, als sie mit Ines schwanger war, da er mit der Ehe „schlechte Erfahrung“ gemacht hatte.
  • Ines spielt besonders gerne Platten und ist, was den Haushalt anbelangt „ein faules Trum“ (O-Ton Gitti Schimek).
  • Wie auch im Buch wird auch in der Serie die Tatsache, dass Ines sich sehr oft nackt in der Wohnung bewegt, gezeigt. Auch ihre hĂ€ufigen „Amouren“ sowie Streitereien mit Gustl werden thematisiert.
„Gustl“ Schimek
  • Gustls Vater ist, dem Buch zufolge, Gittis Jugendliebe Robert: Ein Schneiderlehrling, den Gitti kennenlernte, als er seine Lehrzeit beim Schneidermeister Minarik auf der Praterstraße verbrachte. Gustl ist, nach Gittis abortus, das zweite Kind aus dieser Beziehung. Sein Vater ist als „unbekannt“ in der Geburtsurkunde eingetragen, das ist fĂŒr „Gustl“ beschĂ€mend. Robert machte sich schon vor Gustls Ankunft aus dem Staub und so lernten sich Vater und Sohn nie kennen.
  • Gustl erlernte den Beruf des Elektrikers. Er war als Kind sehr anhĂ€nglich und brav, die Schule und die Lehrzeit machten aus ihm aber einen „rauen Burschen“.
  • Um seinem Urgroßvater nachzueifern, ging Gustl zur Polizei.
  • Gustl erwĂ€hnt in der Serie nur, er habe nie einen richtigen Vater gehabt.
René
  • Im Buch lautet RenĂ©s Nachname „Haslinger“
  • Er wird weiters als Kleinganove dargestellt. Sein Spitzname lautet „der Gschwinde“, weil er so schnell sein Messer zieht.
  • In der Serie heißt RenĂ© „Gstettner“ mit Familiennamen.
  • RenĂ© wird eher als „Halbstarker“ gezeigt.
Trautmann
  • Im Buch erzĂ€hlt Trautmann die Geschichte seiner Familie anders: Seine Frau starb demnach an Unterleibskrebs und seine Tochter ist 24 Jahre alt und auf die „schiefe Bahn“ geraten. Seit ihrem 22. Lebensjahr findet Trautmann Einstichstellen an den Armen seines Kindes und es verkehrt mit „zwielichtigen“ MĂ€nnern. Ingrid, so der Name des MĂ€dchens, hat zwar maturiert, lebt aber als Bummelstudentin in den Tag hinein.
  • Die Beziehung zwischen Gitti und Trautmann nimmt im Buch nicht so viel Platz ein, da Gitti ihren zukĂŒnftigen LebensgefĂ€hrten erst gegen Ende des Romanes kennenlernt.
  • In der Serie ist Trautmanns Tochter Ilse mit 17 Jahren verstorben. Trautmanns Frau hat sich lange davor von ihm scheiden lassen. In Buch und TV stimmt nur ĂŒberein, dass die Ehe durch Trautmanns Arbeitsbelastung zerrĂŒttet wurde und dass der Polizist zu wenig Zeit fĂŒr sein Kind hatte.
„Burschi“ Leitner
  • Im Buch eröffnet „Burschi“ das Fitness-Center
  • „Burschi“ war einst Profi bei der Wiener Austria. SpĂ€ter fĂŒhrte ihn seine Karriere nach Spanien, Italien und Frankreich. Wegen seiner zwei Tore beim AuswĂ€rts-LĂ€ndermatch in Schottland wurde er der „Held von Glasgow“ genannt.
  • In der Serie ist Joschi TĂ€ubler derjenige, der dies tut.
  • Im Buch taucht der Charakter „Joschi TĂ€ubler“ ĂŒberhaupt nicht auf. Eine Ă€hnliche Figur ist „Gucki Strohal“, ein Kleinganove, der zur Gruppe um „Burschi“ und RenĂ© gehört.
  • Im Spin-off „Trautmann“ taucht in Folge 3 ebenfalls ein ehemaliger Fußballer auf: Josef Kriwanek, genannt der „Panther von Glasgow“. Ein ehemaliger „Wundergoalie“ bei der Austria, der jetzt als obdachloser Alkoholiker lebt.
Nancy
  • Nancys Arbeitsplatz im Buch ist das „CafĂ© GĂ€nsehĂ€ufel“, dort lernte sie „Gustl“ kennen.
  • In der Serie ist Nancy Kellnerin im China-Restaurant gewesen.
  • Im Buch wird weiter erzĂ€hlt, dass das „CafĂ© GĂ€nsehĂ€ufel“ der (zwielichtige) VorgĂ€nger des China-Lokales ist. Sebesta, RenĂ© Haslinger (Gstettner), Burschi Leitner und „Gucki“ Strohal waren dort oft zu Gast. Gustl hatte Nancy dort getroffen und ließ, als Beamter, die RauschgiftgeschĂ€fte im Hinterzimmer auffliegen.
Frau Pippal
  • Im Buch telefoniert Kaiser mit einer Frau Vlk.
  • In der Serie heißt diese Person „Pippal“.
Vysloczil
  • Im Buch lautet sein Vorname: Horst.
  • In der Serie heißt der Charakter: Hermann Vysloczil.
Koziber
  • Im Buch stellt sich Koziber Gitti als „Hanni“ vor.
  • Koziber erzĂ€hlt, dass ihr Großvater von den Nazis in einem Pflegeheim „totgespritzt“ wurde.
  • Koziber heißt Elisabeth und wird von Ehemann „Reini“ „Lieserl“ gerufen.
Frau Kaiser
  • Im Buch wird Kaiser nicht nur als geschwĂ€tzige „Bissgurn“ gezeigt, ihre Ablehnung AuslĂ€ndern gegenĂŒber wird noch verdeutlicht. Hinterberger bezeichnet sie als „Nazifee“. Nicht nur auslĂ€ndische MitbĂŒrger, sondern auch der behinderte „Franzi“ sind Kaiser ein Dorn im Auge.
  • Direkte Nazisympathien Ă€ußert Kaiser in der Serie nicht.
Erwin Schoitl
  • Im Buch wird erzĂ€hlt, dass Schoitl seine deutsche Ehefrau an der Ostsee kennengelernt hat. Mit deren Geld hat sich der Taschnergehilfe seine Lederwarenhandlung gekauft.
  • Wie die Schoitls zu ihrem GeschĂ€ft sowie zu ihrem Privathaus kamen, wird in der TV-Serie nicht behandelt.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Im Original:
    KAISER
    MÜHLEN
    BLUES
  2. 1 2 Siehe DVD, u. a. dvd-forum.at, SammlerstĂŒcke: KaisermĂŒhlen Blues – Gesamt Ausgabe (Memento vom 20. Januar 2009 im Internet Archive), (abgerufen am 1. Mai 2010)
  3. ↑ Ernst Hinterberger: KaisermĂŒhlen Blues. Ein Wiener Roman. Deuticke, Wien 1994, ISBN 3-216-30068-4.