Klavierzyklus
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Ein Klavierzyklus ist ein gröĂeres, mehrteiliges Klavierwerk, bestehend aus einer Folge von EinzelstĂŒcken in meist freier Form (im Gegensatz zur Suite oder Sonate), die in der vom Komponisten vorgesehenen Reihenfolge als ein Ganzes gespielt bzw. interpretiert werden sollen.
Im Konzertbetrieb wird gelegentlich auch eine Folge solistischer Klavierkonzerte, die durch ein ĂŒbergreifendes Thema inhaltlich verbunden sein können, als Klavierzyklus bezeichnet.
Einige Beispiele fĂŒr Klavierzyklen sind:
- Johann Sebastian Bach: Goldberg-Variationen
- Ludwig van Beethoven: Diabelli-Variationen
- Robert Schumann: Papillons op. 2 | Carnaval op.9 | Sinfonische EtĂŒden op. 13 | Kinderszenen op. 15 | Kreisleriana op. 16 | Faschingsschwank aus Wien op. 26 | Waldszenen op. 82
- FrĂ©dĂ©ric Chopin: 24 PrĂ©ludes op. 28 | EtĂŒden op. 10 und op. 25
- Adolf Jensen: Wanderbilder
- Modest Petrowitsch Mussorgski: Bilder einer Ausstellung
- Claude Debussy: PrĂ©ludes | Childrenâs Corner
- Maurice Ravel: Miroirs
- Enrique Granados: Goyescas
- Paul Hindemith: Ludus tonalis
- Sergei Rachmaninow: 10 Préludes, op. 23, 13 Préludes, op. 32, 17 Etudes-tableaux op. 33 & 39