Kyrburg
| Kyrburg | ||
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Die Kyrburg, Stein-Kallenfels und Schloss Wartenstein im Hintergrund | ||
| Alternativname(n) | Kirburg | |
| Staat | Deutschland | |
| Ort | Kirn | |
| Entstehungszeit | 1128 (Burg); 1764 (Garnisonshaus) | |
| Burgentyp | Höhenburg | |
| Erhaltungszustand | Ruine (Burg); Erhalten oder wesentliche Teile erhalten (Garnisonshaus) | |
| StĂ€ndische Stellung | Grafen (Burg); FĂŒrsten (Garnisonshaus) | |
| Geographische Lage | 49° 47âČ N, 7° 27âČ O | |
| Höhenlage | 300 mÂ ĂŒ. NHN | |
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Die Kyrburg, auch Kirburg genannt, ist die Ruine einer auf etwa 300 mÂ ĂŒ. NHN[1] erbauten Höhenburg zwischen den TĂ€lern der Nahe und des Hahnenbachs hoch ĂŒber der Stadt Kirn im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz und ist das Wahrzeichen der Stadt.

Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1128 wurde die Burg erstmals in einer Urkunde des Grafen âEmich de Kirbercâ erwĂ€hnt.
Die Burg war eine der Stammburgen der Wildgrafen (Nachfolger der Emichonen). Bis zum Ende des 13. Jahrhunderts hatten sich die Wildgrafen in mehrere Linien aufgeteilt, eine davon nannte sich nach der Kyrburg. 1409 ĂŒbernahmen die Rheingrafen durch Heirat den Besitz. Nach der Burg erhielt das zunĂ€chst von dort aus verwaltete Territorium die Bezeichnung âOberamt Kyrburgâ. SpĂ€ter wurde der Verwaltungssitz nach Kirn verlegt.
Im DreiĂigjĂ€hrigen Krieg von den Spaniern, Schweden und den kaiserlichen Truppen besetzt, kam sie 1681 in die Hand der Franzosen. Acht Jahre spĂ€ter wurde dann eine Erneuerung der Befestigungsanlagen veranlasst. 1734 wurde die Festung, wiederum unter französischer Besatzung, im Zuge des Polnischen Thronfolgekriegs gesprengt. Die Burgruine diente daraufhin den Kirnern als Steinbruch. 1764 lieĂ FĂŒrst Johann Dominik zu Salm-Kyrburg das Garnisonshaus erbauen, in dem sich heute das Restaurant Kyrburg befindet sowie im Keller das bekannte Whisky-Museum.
Im Jahr 1908 kam die Burganlage in den Besitz der FĂŒrsten zu Salm-Salm, seit 1988 ist sie Eigentum der Stadt Kirn.
Heutige Nutzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Burgruine bietet als FreilichtbĂŒhne eine dramatische Kulisse fĂŒr kulturelle Ereignisse. In den vergangenen Jahren sind dort mehrere Opern (v. a. von Giuseppe Verdi) aufgefĂŒhrt worden, auĂerdem finden diverse TheaterauffĂŒhrungen, Konzerte und Festlichkeiten statt.
- Grundriss der Anlage
- Barockes Garnisonshaus mit Gastronomiebetrieb
- Die freigelegten mĂ€chtigen Burgmauern mit SĂŒd-West-Turm
- Auf der Ruine mit Blick auf den alten Steinbruch. An der Stelle der Fahne steht zu Weihnachten ein Christbaum, der weit ĂŒber Kirn zu sehen ist.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alexander Thon, Stefan Ulrich, Achim Wendt: â⊠wo trotzig noch ein mĂ€chtiger Thurm herabschautâ. Burgen im HunsrĂŒck und an der Nahe. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2493-0, S. 106â109.
- Becker, Kurt (Hrsg.): Heimatchronik des Kreises Kreuznach, Köln 1966.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Geschichte der Kyrburg
- InternetprÀsenz der Stadt Kirn
- Kyrburg in der wissenschaftlichen Datenbank âEBIDATâ des EuropĂ€ischen Burgeninstituts

