Laminat
Als Laminat (, von lateinisch lamina âSchichtâ) oder Schichtstoff bezeichnet man Produkte, die aus zwei oder mehreren flĂ€chig miteinander verklebten Schichten bestehen. Diese Schichten können aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Die Herstellung eines Laminats bezeichnet man als laminieren.
Zweck
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Generell gibt es zwei GrĂŒnde fĂŒr die Herstellung eines Laminates:
- Vereinigung verschiedener Werkstoffe, so dass das fertige Laminat die Eigenschaften aller Komponenten in sich vereint, zum Beispiel
- FuĂbodenbelĂ€ge, bei denen eine preiswerte, stabilisierende, aber wenig abriebfeste Unterlage mit einer dekorativen und robusten Deckschicht (z. B. Holzimitat) zum Laminatboden verklebt wird;
- Personalausweise, bei denen eine bedruckte Karte als InformationstrĂ€ger zwischen zwei schĂŒtzenden Plastikfolien verleimt ist.
- Kontrollierter Aufbau von Material entsprechend den Festigkeits- oder QualitÀtsanforderungen, zum Beispiel
- bei der Herstellung von Bauteilen aus faserverstÀrkten Kunststoffen, deren Gewebeeinlage an stark belasteten Stellen konzentriert wird und deren Faserrichtung sich am Verlauf der Zugspannungen orientiert;
- bei der Herstellung von Sperrholz, bei der Fehlstellen und Faserverlauf der einzelnen Furnierlage durch die Verleimung mit den anderen Lagen ausgeglichen werden.
Laminat als Bodenbelag
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]LaminatfuĂböden imitieren das Aussehen eines hochwertigen Bodenbelages (meist Parkett), bestehen allerdings aus einer preiswerten TrĂ€gerschicht, die mit einer dĂŒnnen Dekorschicht verziert und versiegelt wird. Ein solcher FuĂboden ist (verglichen zum Beispiel mit Parkett oder Fliesen) preiswerter und leichter zu verlegen.
LaminatfuĂböden sind in verschiedenen PaneelstĂ€rken und mit unterschiedlicher Abriebfestigkeit (Nutzungsklasse) erhĂ€ltlich. Preiswertere Laminate sind relativ dĂŒnn, haben ein relativ einfaches Dekor und sind empfindlicher gegen Abrieb und Feuchtigkeit (besonders in den StoĂkanten zwischen zwei Paneelen). Hochwertige Laminate dagegen imitieren mit StrukturprĂ€gungen (zur Nachbildung einer gemaserten HolzoberflĂ€che) und V-Fugen zwischen den Paneelen sehr realistisch das Aussehen eines echten Parkettbodens. AufwĂ€ndige OberflĂ€chenversiegelungen ermöglichen den Einsatz von Laminat auch auf hochbelasteten FuĂböden wie beispielsweise in Diskotheken.
Alle LaminatfuĂböden haben einen Nachteil gemeinsam: bei BeschĂ€digungen oder VerschleiĂ der OberflĂ€che lassen sie sich nicht wie ein Massivholzparkett abschleifen, da das TrĂ€germaterial unter der dĂŒnnen Dekorschicht freigelegt wĂŒrde.
Laminate aus faserverstÀrkten Kunststoffen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Laminate aus faserverstÀrkten Kunststoffen sind feste, leichte und frei gestaltbare Werkstoffe aus in Kunstharz eingebetteten Fasern. Sie werden in der Luftfahrt, im Boots- und Automobilbau und in vielen weiteren Bereichen eingesetzt, in denen hochfeste und leichte Materialien benötigt werden.


Man unterscheidet Laminate nach mehreren Kriterien:
Nach ihrem Aufbau
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Volllaminat, also massive AusfĂŒhrung: Das Bauteil besteht vollstĂ€ndig aus faserverstĂ€rktem Kunststoff. Solche Laminate sind relativ schwer, aber weniger empfindlich gegen Punktbelastung, und in engen Radien leichter zu fertigen.
- Sandwichlaminat: Zwischen zwei Laminatschichten aus faserverstĂ€rktem Kunststoff wird eine leichte, aber schubfeste Zwischenlage eingelegt, die beispielsweise aus Holz, Aluminium, Hartschaum oder Kunststoffwaben bestehen kann. Diese Zwischenschicht ist entscheidend fĂŒr die Form, StĂ€rke und Steifigkeit des Gesamtbauteils, fĂŒhrt jedoch zu einer Gewichts- und Materialersparnis im Vergleich zu einer ebenso steifen Zwischenschicht aus Volllaminat. Ein Nachteil ist die Empfindlichkeit gegen Durchstich und Punktbelastung (wenn die Deckschichten zu dĂŒnn ausgefĂŒhrt werden).
Nach dem Material der verwendeten Fasern
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hartpapier: Papier in Melamin, der elektrisch isolierende Werkstoff ist brĂ€unlichgelb bis dunkelbraun und war historisch der erste Werkstoff fĂŒr Leiterplatten.
- Glasfaserlaminat (GFK): preiswert, leicht verfĂŒgbar, in dĂŒnnen Lagen transparent bis durchscheinend. Die farblos weiĂen Fasern sind bestĂ€ndig gegen UV-Licht. Elektrisch isolierend, wasserfest â fĂŒr moderne, auch Mehrschicht-Leiterplatten.
- Kohlenstofffaserlaminat (CFK): sehr leicht und fest, aber teuer. Elektrisch leitend und schlagempfindlich. Bei Verwendung entsprechender Gewebe ergibt sich eine optisch reizvolle OberflÀche (sogenannte Sichtkohle).
- Aramidlaminat: relativ unempfindlich gegen Schlag- und Punktbelastung. VibrationsdÀmpfend und elektrisch isolierend. Die Fasern sind UV-empfindlich und können Feuchtigkeit aufnehmen.
Nach der Ausrichtung der verwendeten Fasern
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Unidirektionales Laminat: die einzelnen Faserschichten laufen jeweils nur in eine Richtung. Dadurch liegen die Fasern sehr gestreckt und können ZugkrĂ€fte besonders gut aufnehmen. Die einzelnen Schichten sind ĂŒblicherweise in verschiedenen Richtungen ausgerichtet, um Lasten in mehreren Richtungen aufnehmen zu können. Die Festigkeit in jede Richtung ist sehr genau definierbar.
- Gewebelaminat: besteht aus einem Gewebe aus Fasern. Die Fasern werden miteinander verwoben und haben somit Kett- und SchussfÀden. WÀhrend die SchussfÀden gerade verlaufen, sind die KettfÀden durch sie hindurchgewoben. Die KettfÀden können sich unter Last also strecken, daher ist das Laminat in Kettrichtung weniger steif.
- Fasermattenlaminat: die Fasern liegen ungeordnet aufeinander. Da die Fasern nicht gerichtet und nicht gestreckt sind, ist ein solches Laminat weniger steif als die oben genannten.
- Spritz-Laminat: Dieses Material ist eigentlich kein Laminat, weil keine definierten Lagen aufgebracht werden. Stattdessen wird Harz mit einer SprĂŒhpistole in eine Form eingebracht, wobei kurze (maximal einige Zentimeter lange) FaserstĂŒcke beigemischt werden. Die kurzen und ungeordneten Fasern und der sehr hohe Harzanteil sorgen fĂŒr schlechte Festigkeitswerte und groĂe Neigung zu Mikrorissen, die das Material weiter schwĂ€chen. DarĂŒber hinaus ist es unmöglich, die aufgebrachte Schichtdicke genau zu kontrollieren. Vorteilhaft ist lediglich die sehr billige Herstellung.
Nach dem Material des verwendeten Harzes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Matrix zur Aufnahme und Fixierung der Fasern, ĂŒblicherweise:
- Polyesterharz: preiswert und leicht zu verarbeiten. HĂ€rtet schnell aus, ist aber relativ spröde und neigt dazu, Mikrorisse zu bilden. OberflĂ€chen aus Polyesterharz sind sehr glatt und glĂ€nzend, daher sind sie gut geeignet fĂŒr dekorative OberflĂ€chen oder den Formenbau.
- Vinylesterharz: hochwertiger, aber auch teurer als Polyester. Weniger spröde.
- Epoxidharz: teuer und relativ aufwÀndig in der Verarbeitung. Lange AushÀrtezeiten ermöglichen lange Bearbeitung, erfordern aber auch viel Zeit. Um hohe Festigkeiten zu erzielen, ist oft ein genau definiertes NachhÀrten unter erhöhter Temperatur (sogenanntes tempern) nötig. Sehr elastisch und hochfest, ausgezeichnete Klebeigenschaften.
- Phenolharz: sehr hitzebestĂ€ndig, daher fĂŒr Hochtemperaturanwendungen wie BremsbelĂ€ge oder Hitzeschilde geeignet.
HPL (High Pressure Laminate)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bereits frĂŒh nach der Entwicklung der ersten Kunstharze entdeckte man, dass sich diese dazu eignen, preiswerte TrĂ€germaterialien wie Papier, Pappe oder Textilfasern zu imprĂ€gnieren und zu Hartpapier, Hartgewebe oder zu HPL-Platten verarbeiten. Dazu werden mehrere mit Melamin- und Phenol-Harz getrĂ€nkte Papiere unter Druck und Temperatur miteinander und mit einer Deckschicht zu einem dekorativen Schichtstoff verpresst.
HPL-Platten (kurz fĂŒr High Pressure Laminate) werden auf Deutsch auch als Hochdruck-Schichtpressstoffplatten oder nach DIN Dekorativer Kunststoff-Schichtpressstoff (DKS) bezeichnet und unter Markennamen wie Dekodur, Duropal, Resopal, FunderMax, Trespa oder Sprelacart angeboten.
Durch die Verwendung hitzebestÀndiger Harze halten die Platten auch hohen Temperaturen kurzzeitig stand, ohne Schaden zu nehmen. Die OberflÀchen sind leicht zu pflegen und zu reinigen, lichtbestÀndig sowie geruchsneutral und unempfindlich gegen Alkohol, organische Lösemittel und Wasser. OberflÀchen aus Melaminharz sind lebensmittelecht.[1]
HPL wird wegen der Kratzfestigkeit und der Vielfalt, die durch verschiedene bedruckte Papiere erzeugt werden kann, in vielen Produkten des tĂ€glichen Lebens verarbeitet. Tischplatten, TĂŒrblĂ€tter, Möbel und KĂŒchenplatten sind nur einige der hĂ€ufigen Anwendungen. Sofern eine hohe StoĂfestigkeit nicht notwendig ist, oder die Beschichtung den Konturen des Materials folgen soll, können TrĂ€gerplatten mit einer Direktbeschichtung versehen werden. Dann werden beispielsweise zwei mit Melaminharz imprĂ€gnierte Papiere oder ein sogenannter Finishfilm direkt mit dem TrĂ€germaterial verpresst.
Eine als umweltfreundlich vermarktete Variante von HPL sind die ECO-HPL genannte Schichtstoffplatten. Sie werden ĂŒberwiegend aus Recyclingpapier gepresst und ohne Einsatz kĂŒnstlicher Phenol-Formaldehyd-Harze hergestellt.[2]

HPL-Platten sind in einer groĂen Vielfalt von Dekoren, OberflĂ€chenstrukturen und Materialdicken erhĂ€ltlich. Neben unterschiedlichen Farben werden auch Nachbildungen von Metall-, Holz- und SteinoberflĂ€chen angeboten. Das elektronenstrahlgehĂ€rtete Schichtstoffverfahren dient zum Herstellen diverser OberflĂ€chenstrukturen. Zu den typischen Anwendungsbereichen gehören z. B.:[3]
- im KĂŒchenbau und Möbelbau, fĂŒr Fronten, Tischplatten, KĂŒchenspiegel, abgehĂ€ngte KĂŒchenbeleuchtung sowie MöbelstĂŒcke wie StĂŒhle, Tische, SchrĂ€nke und sogar fĂŒr TĂŒren und TĂŒrzargen
- im SanitĂ€rbereich fĂŒr Toiletten-Raumtrenner sowie fĂŒr Umkleiden und SchlieĂfĂ€cher in SchwimmbĂ€dern
- im Baubereich als Paneel-Verkleidung von hinterbelĂŒfteten und gedĂ€mmten GebĂ€udefassaden, DachĂŒberstĂ€nden und BalkonbrĂŒstungen
- bei der Innenausstattung als Wand- und Deckenverkleidung, fĂŒr TrennwĂ€nde und Einbaumöbel
- im Laden- und Messebau fĂŒr die Verkaufsausstattung, Raumtrenner bzw. StellwĂ€nde, Kassentische, Theken und sonstige Möblierung, sowie fĂŒr Werbetafeln
- in der Industrie zur Arbeitsplatzausstattung (z. B. fĂŒr WerkzeugschrĂ€nke und Arbeitsplatten) sowie fĂŒr die Verkleidung von Werkzeugmaschinen
Die Materialdicken reichen von 0,3 mm bei Direktbeschichtungen bis zu 45 mm bei sogenannten Kompaktplatten. Der Materialkern ist bei der Verwendung von reinem Phenolharz rötlich braun, kann durch Pigmentierung und farbige Papiereinlagen jedoch auch schwarz, weià oder andersfarbig sein.
CPL (Continuous Pressure Laminate)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]CPL-Platten werden im Durchlauf- oder Endlosverfahren in zweiseitig beheizten Rollenbandpressen in einer Art Endlosplatte verpresst. Der Pressdruck ist geringer als bei HPL-Platten.
Weitere Bauarten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch die Verwendung spezieller Materialien lĂ€sst sich eine erhöhte WiderstandsfĂ€higkeit gegen Flammeneinwirkungen erreichen. Eine wĂ€rmeableitende Schicht, z. B. eine Metallfolie, macht die Platte gegenĂŒber Zigarettenglut bestĂ€ndig, indem die Hitze schnell abgeleitet wird.
FĂŒr den vorbeugenden Brandschutz geeignetes Material ist nach der Baustoffklasse DIN 4102-1 - A1 (A2) und nach EN 13501-1 mit A2-s1-d0 als ein nicht brennbares Bauelement auf unterschiedlichen TrĂ€gerwerkstoffen als Bauelement klassifiziert. Verschiedene Platteneigenschaften, wie Zug-/Biegefestigkeit, Abriebfestigkeit, Kratz- und Fleckenunempfindlichkeit, Verhalten gegenĂŒber Zigarettenglut, heiĂen Kochtopfböden, kochendem Wasser etc., sind in PrĂŒfnormen geregelt.
FĂŒr Postforming-Platten verwendete Papiere und Harze lassen eine nachtrĂ€gliche Erweichung der ImprĂ€gnierung zu, da die Vernetzung der KunststoffmolekĂŒle zunĂ€chst noch nicht abgeschlossen ist. So ist eine Verformung unter Einwirkung von WĂ€rme und Druck möglich, um die Schichtstoffplatte beispielsweise um die abgerundeten Kanten des TrĂ€gerwerkstoffes herum zu kleben.
Holzwerkstoffe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Viele bekannte Holzwerkstoffe sind ebenfalls Laminate, dazu gehören zum Beispiel
- Sperrholz mit seinen Unterarten, wie beispielsweise Multiplex-Platten, Tischlerplatten, sowie als formverleimtes Sperrholz, bei dem die einzelnen Furnierschichten des Sperrholzes nicht auf einer ebenen FlÀche, sondern gleich in der vorgesehenen Form verklebt werden, wodurch relativ komplexe Formen gefertigt werden können.
- Kaltverleimtes Formschichtholz besteht Ă€hnlich wie formverleimtes Sperrholz aus vielen, bei Raumtemperatur verklebten Furnierschichten. Hier lĂ€uft allerdings die Maserung in allen Schichten parallel, so dass das geschaffene Formteil Ă€hnliche Eigenschaften hat wie Massivholz. Im Gegensatz zum Sperrholz wird hier auf das Sperren (Verdrehen der Schichten zueinander) meist aus optischen GrĂŒnden verzichtet.
- Arbeitsplatten und Möbelfronten, bei denen eine Spanplatte oder MDF-Platte mit Furnier oder einer schĂŒtzenden Kunststoff-Dekorschicht (HPL, Melamin oder RTF/Rigid Thermal Foil) verleimt wird.
- OSB-Platten (orientated strand board, Grobspanplatten) sind streng genommen nicht als Laminate zu bezeichnen, da sie nicht aus definierten Schichten (lat.: laminae) aufgebaut sind.
- Verschiedene laminierte Holzwerkstoffe
- Sperrholz
- Multiplexplatte
- Spanplatte mit und ohne auflaminierte Dekorschicht
- Ein Stuhl aus formverleimtem Sperrholz
- Kaltverleimtes Formschichtholz
- OSB-Platte
Versiegelung von Druckerzeugnissen
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In diesem Zusammenhang bezeichnet Laminieren das VerschweiĂen von Dokumenten, Fotos oder Ă€hnlichen Druckerzeugnissen zwischen zwei transparenten Kunststofffolien (Polyesterfolien).
Dadurch wird Papier vor NĂ€sse, Knicken und BeschĂ€digungen geschĂŒtzt, auĂerdem werden Manipulationen erschwert und Beschriftungen lassen sich bei Bedarf leicht wieder entfernen. Die Laminierfolien werden meist als sogenannte Laminiertaschen oder im Dienstleistungssektor als Rollen, die ĂŒber groĂe Laminiermaschinen verarbeitet werden, vertrieben. Die Laminiertaschen sind mittig gefalzt, wodurch Dokumente leichter gerade ausgerichtet werden können. Es gibt verschiedene Dicken von Laminierfolien. Die Angaben sind gewöhnlich in Mikrometer (oft als ”, Mic, Mi oder MĂŒ bezeichnet) angegeben und beziehen sich auf eine Schichtdicke der Folie. Bei einer Angabe von beispielsweise 80 Mic betrĂ€gt die Dicke eines laminierten Dokumentes 160 Mikrometer zuzĂŒglich der Dicke des Papiers. Man unterscheidet zwei Verarbeitungsarten:
- HeiĂlaminieren: Hierbei wird das Papier in die Folie eingelegt und in einem LaminiergerĂ€t ĂŒber eine heiĂe Rolle gefĂŒhrt, die beide Kunststofflagen bei etwa 60 bis 120 °C miteinander durch Hitze und Druck verschmolzen.
- Kaltlaminieren: Hierbei befindet sich in der Folientasche ein Klebstoff, der bereits durch Druck miteinander verklebt. Kaltlamination kann daher auch ohne besonderes GerÀt von Hand vorgenommen werden.
Sonstige Verwendung des Begriffs âLaminatâ
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- einseitige Schutzlaminierung von Druckwerken mit Klebefolien, meist im AuĂenbereich fĂŒr Infotafeln und Ăhnliches zum Schutz vor Witterung, UV-Licht oder Vandalismus wie Graffiti.
- Laminatsegel aus hochfesten Fasern, die von beidseitigen Folien oder Gewebelagen fixiert und geschĂŒtzt werden.
- Textillaminate, bei denen eine wasserdampfdurchlĂ€ssige, atmungsaktive Membranschicht mit Decklagen verklebt wird, um die Membran vor BeschĂ€digungen zu schĂŒtzen.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Laminieren im Veredelungslexikon der HTWK Leipzig
FuĂnoten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Anwendungstechnische MerkblĂ€tter, pro-K Industrieverband langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme e.V., Juni 2000, (PDF)
- â HPL-Umweltprofil, PDF
- â HPL, International Committee of the Decorative Laminates Industry, Englisch