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Liveact

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Ein Liveact ist eine Echtzeitproduktion und Darstellung eines musikalischen Ereignisses fĂŒr anwesendes Publikum und stellt den Gegensatz zu einer Studioproduktion dar, welches das Werk dem Rezipienten auf InformationstrĂ€gern (LP, CD usw.) zur VerfĂŒgung stellt.

In der elektronischen Musik

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Als Liveact wird von elektronischen Tanzmusikern ein musikalischer Live-Auftritt im Umfeld der elektronischen Musik bezeichnet. Im Unterschied zu einem Konzert ist der Computer bzw. Sequenzer zur Steuerung verschiedener GerĂ€te (Synthesizer, Drumcomputer) von zentraler Bedeutung und nicht die Performance an handgespielten Instrumenten. Liveacts werden meist von Einzelpersonen oder von einem Duo durchgefĂŒhrt.

Bei den benutzten Instrumenten unterscheidet man grundsÀtzlich zwischen Software-basierter Arbeitsweise mit virtuellen Instrumenten am Laptop und Hardware auf der anderen Seite.

Das „Live“-Element im elektronischen Kontext konzentriert sich vor allem auf die Modulation einzelner KlĂ€nge (am Synthesizer oder an EffektgerĂ€ten) und die VerĂ€nderung des programmierten Arrangements durch das Setzen von Loops, das Ein- und Ausblenden einzelner Spuren am Mischpult und das ZusammenfĂŒgen programmierter Elemente. Die Herangehensweise ist hierbei sehr individuell und lĂ€sst einen weitaus grĂ¶ĂŸeren Einfluss auf die Musik zu als sie z. B. ein DJ hat.

Ein DJ spielt TontrĂ€ger (Vinyls, CDs, MP3) anderer Produzenten/KĂŒnstler und mischt diese in seinem DJ-Set gekonnt ineinander. Hingegen bei einem Liveact werden fast ausschließlich Kompositionen und live-Remixe der auftretenden KĂŒnstler gespielt, ineinandergemischt und fast beliebig verĂ€ndert.

Bekannt fĂŒr solche Liveacts sind z. B.: