Macrocyclis
| Macrocyclis | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Macrocyclidae | ||||||||||||
| Thiele, 1926 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Macrocyclis | ||||||||||||
| Beck, 1837 |
Die Gattung Macrocyclis ist die einzige Gattung der Schnecken-Familie Macrocyclidae aus der Unterordnung der Landlungenschnecken (Stylommatophora). Sie enthĂ€lt zwei Arten, die in SĂŒdamerika (Chile und Argentinien) beheimatet sind.
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die GehĂ€use sind relativ groĂ und messen bis etwa 110 mm.[1] Die GehĂ€useform ist abgeflacht mit bis zu fĂŒnf Windungen. Die letzte MĂŒndung fĂ€llt stark aus der Spiralachse der ĂŒbrigen Windungen ab. Die Farbe reicht von grĂŒnlich ĂŒber gelblich zu gelbbraun. Die Embryonalwindungen sind glatt, die spĂ€teren Windungen fein radidalgestreift. Die schiefe MĂŒndung ist oval mit schwach umgebogenen unteren MĂŒndungsrand. Der Umbilikus ist offen. Im zwittrigen Genitalapparat setzt der Penisretraktor im unteren Teil des Penis an. Der Samenleiter (Vas deferens), der im oberen Teil des Penis inseriert, ist mit der Vagina verbunden. Die Vagina ist verhĂ€ltnismĂ€Ăig lang, dagegen ist der freie Ovidukt sehr kurz. Der Stiel der Spermathek ist subzylindrisch, erreicht nicht die AlbumindrĂŒse.
Vorkommen, Lebensweise und Verbreitung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Arten der Gattung kommen nur in Chile und Argentinien (Prov. Neuquén) vor. Sie leben dort in feuchten WÀldern in den Anden.
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Familie Macrocyclidae ist monotypisch und enthĂ€lt nur die Gattung Macrocyclis mit einer oder zwei Arten. Schileyko (1999) erwĂ€hnt nur â1 Art mit ein paar Formenâ aus Chile (Maule bis Chiloe). Die Website Zipcode.com listed dagegen drei Arten auf[2]. Die dort aufgefĂŒhrte Macrocyclis concava (Say, 1821) wird heute der Gattung Circinaria zugerechnet. Dagegen erscheint Macrocyclis laxata (FĂ©russac, 1820) auch noch in einer Arbeit von 2004[3]. Es ist denkbar, dass die beiden Namen Synonyme sind. Die in Schileyko (1999) angegebene Verbreitung ist dagegen unvollstĂ€ndig.
- Macrocyclidae Thile, 1926
- Macrocyclis Beck, 1837
- Macrocyclis peruviana (Lamarck, 1802)
- Macrocyclis laxata (Férussac, 1820)
- Macrocyclis Beck, 1837
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
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- â Genus Macrocyclis ( vom 9. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)
- â Gary Michael Barker: Natural enemies of terrestrial molluscs. 644 S., CABI, Wallingford, 2004 ISBN 978-0-85199-319-5
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Philippe Bouchet & Jean-Pierre Rocroi: Part 2. Working classification of the Gastropoda. Malacologia, 47: 239-283, Ann Arbor 2005 ISSNÂ 0076-2997
- Anatolij A. Schileyko: Treatise on Recent terrestrial pulmonate molluscs, Part 4 Draparnaudiidae, Caryodidae, Macrocylcidae, Acavidae, Clavatoridae, Dorcasiidae, Sculptariidae, Corillidae, Plectopylidae, Megalobulimidae, Strophocheilidae, Cerionidae, Achatinidae. Ruthenica, Supplement 2(14): 437-564, Moskau 1999 ISSNÂ 0136-0027