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Manfred Seipold

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Manfred Seipold (* 7. MĂ€rz 1941 in Berlin; † 26. MĂ€rz 1989 in Los Angeles) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.

Seipold besuchte die Staatliche Musikhochschule in Köln und nahm zusĂ€tzlich Schauspielunterricht. BĂŒhnenengagements erhielt er u. a. in Aachen und MĂŒnchen, legte seinen beruflichen Schwerpunkt aber auf die Arbeit in Film und Fernsehen. Dabei spielte er in Krimiserien wie Tatort, Derrick oder Der Alte ebenso wie in den Simmel-Verfilmungen Alle Menschen werden BrĂŒder und Bitte lasst die Blumen leben oder in internationalen Co-Produktionen, z. B. als Bösewicht in dem Mehrteiler Wettlauf nach Bombay.

Daneben war Seipold umfangreich in der Synchronisation tĂ€tig und lieh seine Stimme prominenten Kollegen wie Burt Reynolds (hĂ€ufig, u. a. in Der Tiger hetzt die Meute, Eine Frau steht ihren Mann oder Mein Name ist Gator), RaĂșl JuliĂĄ (Die Organisation), Steve Martin (Die Muppets feiern Geburtstag), Chuck Norris, (McQuade, der Wolf), Bill Murray (Tootsie) oder Bruce Willis (Sunset). Daneben ĂŒbernahm er fĂŒr die Zeichentrickserie Wickie und die starken MĂ€nner die Rolle des ErzĂ€hlers.

Seipold verband eine Jahrzehnte andauernde Freundschaft mit seinem gleichgesinnten Kollegen Werner Pochath (1939–1993), einem bekennenden Homosexuellen. Er starb am 26. MĂ€rz 1989 im Alter von 48 Jahren in Los Angeles an AIDS. Er wurde auf dem Friedhof Floriansberg in Oberaudorf im Landkreis Rosenheim beigesetzt.[1]

Film und Fernsehen (Auswahl)

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Synchronarbeiten

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Einzelnachweise

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  1. ↑ Klaus Nerger: Das Grab von Manfred Seipold. In: knerger.de. Abgerufen am 12. August 2024.