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Maud Island

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Maud Island
Maud Island – Sicht von Nordosten
Gewässer Marlborough Sounds (Südpazifik)
Geographische Lage 41° 1′ 28″ S, 173° 53′ 19″ OKoordinaten: 41° 1′ 28″ S, 173° 53′ 19″ O
Maud Island (Neuseeland)
Maud Island (Neuseeland)
Länge 3,5 km
Fläche 3,1 km²
Höchste Erhebung 368 m
Einwohner unbewohnt
Karte
Form und Lage von Maud Island

Maud Island (in der Maori-Sprache: Te Hoiere) ist eine kleine, zu Neuseeland gehörende Insel. Sie ist mit etwa 310 Hektar die zweitgrößte Insel in den Marlborough Sounds, einer Inselgruppe in der Cookstraße. Sie wird vom Department of Conservation verwaltet und gepflegt.

Auf Maud Island befindet sich ein Naturreservat von hoher zoologischer Bedeutung, zu dem nur Wissenschaftler und Naturschützer Zutritt haben. Besucher dürfen nur mit Ausnahmegenehmigung auf die Insel.

1974 konnte dank der Bemühungen des neuseeländischen Ornithologen Don Merton der Kakapo hier eingeführt werden. Im Jahr 1998 schlüpften hier drei Kücken, deren Vater Richard Henry der letzte bekannte überlebende Südinselkakapo war, und dessen Nachkommen besondere Bedeutung im Arterhaltungsprogram beigemessen wird.[1] Später wurden alle Maud Island Kakapos auf stärker bewaldete Inseln überführt, welche ein besseres Habitat für Kakapos darstellen.

Auch die Südinseltakahe, eine seltene neuseeländische Ralle, wurde 1985 auf die raubtier- und rattenfreie Insel gebracht und hat hier eine zweite Heimat gefunden.

Eine weitere seltene Tierart auf dieser Insel ist der Pakeka oder Maud-Island-Frosch (Leiopelma pakeka), den man erst 1998 vom Hamilton-Frosch (Leiopelma hamiltoni) abgespalten hat und seitdem als eigene Art ansieht.

Commons: Maud Island – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Te Pākeka/Maud Island (Scientific Reserve). Department of Conservation, abgerufen am 25. Dezember 2015 (englisch).
  • Maud Island/Te Hoiere Scientific Reserve. Department of Conservation, archiviert vom Original am 15. Oktober 2008; abgerufen am 25. Dezember 2015 (englisch, Originalwebseite nicht mehr verfügbar; enthält weitere Informationen).

Einzelnachweise

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  1. ↑ Richard Henry Profil auf der Website des "New Zealand Department of Conservation. Abgerufen am 1. September 2026.