Methenolon
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Methenolon | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
(5α,17ÎČ)-17-Hydroxy-1-methylandrost-1-en-3-on | |||||||||||||||||||||
| Summenformel | C20H30O2 | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 302,45 g·molâ1 | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0âŻÂ°C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Methenolon, auch Metenolon, ist eine organische chemische Verbindung aus der Gruppe der Steroide. Als Arzneistoff PrimobolanÂź zeigt es geringe androgene, aber starke anabole Wirkung.[3]
Methenelon wird entweder als Methenolonenantat (Primobolan Depot) intramuskulĂ€r injiziert oder oral als Methenolonacetat (Primobolan S) eingenommen. Das Steroid wird nach peroraler Aufnahme rasch und vollstĂ€ndig resorbiert; nach etwa 3,5 h sind 90 % zu Konjugaten metabolisiert. Die Plasmahalbwertszeit betrĂ€gt etwa einen Tag. Die Elimination erfolgt je zur HĂ€lfte ĂŒber Urin und Stuhl. Die Ester Methenolonacetat und Methenolonenantat sind lĂ€nger wirksam, da sie â je nach Gewebe â zunĂ€chst in Methenolon und die entsprechende SĂ€ure umgesetzt werden mĂŒssen. Die androgene Wirkung entspricht funktionell der des Dihydrotestosterons (Androstanolon).[3]
Zu den Nebenwirkungen zÀhlen Prostatawachstum, Kopfhaarausfall, Haarwuchs am Körper, Akne und bei Frauen eine VermÀnnlichung durch Klitoriswachstum, Bartwuchs und Stimmvertiefung.[4]
Primobolan wurde von der Schering AG in Deutschland und Mexiko hergestellt und wird heute von der Bayer AG hergestellt. Die Einnahme war in den 1970er-Jahren in Bodybuildingkreisen stark verbreitet.[5]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Eintrag zu Methenolon bei Vetpharm
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 C. R. Ganellin, David J. Triggle: Dictionary of pharmacological agents, Band 2: HâZ. CRC Press, 1996, ISBN 978-0-412-46630-4, S. 1293.
- â FĂŒr diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von Metenolone im Classification and Labelling Inventory der EuropĂ€ischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 3. April 2020. (Achtung: Anstelle des obigen defekten Links dĂŒrfte dieser Link korrekt sein.)
- 1 2 F. v. Bruchhausen, S. Ebel, A. W. Frahm, E. Hackenthal: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis. Band 8. Stoffe EâO. 5. Auflage, Springer, 1995, ISBN 978-3-540-52688-9, S. 907â908.
- â Bernhard Kleine, Winfried Rossmanith: Hormone und Hormonsystem: eine Endokrinologie fĂŒr Biowissenschaftler. Springer, 2007, ISBN 978-3-540-37702-3, S. 229.
- â Steve Theunissen: Arnold & Steroids: Truth Revealed ( vom 7. Dezember 2003 im Internet Archive), 2002.