MitGift
| Film | |
| Titel | MitGift |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1976 |
| LĂ€nge | 110Â Minuten |
| Altersfreigabe |
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| ProduktionsÂunternehmen | Sentana und den WDR |
| Stab | |
| Regie | Michael Verhoeven |
| Drehbuch | Michael Verhoeven |
| Produktion |
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| Musik | Michael RĂŒggeberg |
| Kamera | Igor Luther |
| Schnitt | Helga Borsche |
| Besetzung | |
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MitGift ist eine deutsche Kriminalkomödie aus dem Jahre 1976. Unter der Regie von Michael Verhoeven spielen Verhoevens Ehefrau Senta Berger, Mario Adorf und Ron Ely.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine ungewöhnliche Dreierbeziehung steht im Mittelpunkt dieser Geschichte. Gemeinsam haben Alice und ihr Geliebter Edgar mit ein paar Pillen zu viel den herzkranken Senator Millinski, Alices Vater, vom Leben zum Tode befördert und leben jetzt von dessen Vermögen in seiner luxuriösen Villa. Jedoch macht stĂ€ndiges Misstrauen seitdem beiden das Leben fortschreitend zur Hölle. Alice, eine schöne und junge Frau, nimmt sich zunĂ€chst heimlich, dann aber immer offener verschiedene Liebhaber. Ihrer neuesten Eroberung, dem attraktiven, hoch gewachsenen aber schlecht bezahlten Wissenschaftler Kurt, vertraut sie schlieĂlich ihre gröĂte Sorge an: Dass Edgar sie eines Tages ermorden könnte. Sie plagt die Ahnung, er wolle sich auf diese Weise fĂŒr all ihre Verfehlungen, ihre SeitensprĂŒnge und handfesten AffĂ€ren, rĂ€chen.
Und tatsĂ€chlich hat Edgar einen raffinierten Mordplan ausgeheckt, um Alleinbesitzer des groĂen Vermögens zu werden. Er tauscht ihre Medizin gegen eine giftige Substanz aus, und beide fahren ins sonnige Sorrent, um sich vom vielen Nichtstun daheim endlich zu erholen. Doch Alice hat lĂ€ngst den Braten gerochen, tĂ€uscht die Einnahme ihrer âMedizinâ vor und stellt sich tot. Erst im Leichenhaus kehrt sie zu den Lebenden zurĂŒck, doch da ist ihr Edgar lĂ€ngst wegen Mordes verhaftet worden und muss nun im GefĂ€ngnis einsitzen. Bald ist auch Kurt abgeschrieben, und Alice fĂ€hrt mit dem Auto fort in eine ungewisse, von Ex-Liebhabern befreite Zukunft. Unterwegs gabelt sie einen gut aussehenden, jungen Anhalter auf, eine neue AffĂ€re. Im Rausch des SiegesgefĂŒhls unachtsam geworden, nimmt Alice einen Schluck aus Edgars FlĂ€schchen, das sie lĂ€ngst nicht mehr auf der Rechnung hatte...
Produktionsnotizen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Schreibweise âMitGiftâ ist ein Wortspiel, das mit einer Doppeldeutigkeit jongliert: mit den Worten âmit Giftâ und mit dem Terminus âMitgiftâ.
- Der Film passierte am 15. Dezember 1975 die FSK und wurde am 13. Februar 1976 uraufgefĂŒhrt.
- Der aus den USA verpflichtete Ron Ely war in der Bundesrepublik Deutschland zu Beginn der 1970er Jahre durch seine Darstellung des Tarzan in der gleichnamigen Fernsehserie (Ausstrahlung im ZDF) zu groĂer PopularitĂ€t gekommen und erhielt daraufhin mehrere deutsche Filmangebote.
- Die KostĂŒmentwĂŒrfe stammen von Ilse Dubois, deren letzter Kinofilm MitGift war.
Kritik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im film-dienst ist zu lesen: âMichael Verhoeven will die durchweg gepflegt und diszipliniert im attraktiven âbesserenâ Milieu arrangierte KinomĂ€r als Komödie verstanden wissen. Doch die beliebten Unterhaltungsklischees sind zu wenig versetzt, SchauplĂ€tze und Figuren etwas zu bunt und zusammengewĂŒrfelt, die Handlung zu schwerblĂŒtig-zĂ€hflĂŒssig und arm an echten Ăberraschungsmomenten. Zu einer schwarzen Komödie angelsĂ€chsischer GĂŒtemarke hatâs vor allem deshalb nicht gereicht, weil ein guter SchuĂ unterkĂŒhlter Ironie fehlt. [âŠ] Doch eigentlich vermögen nur Elisabeth Flickenschildt und Helmut Qualtinger in zwei Nebenrollen dem faden, grobkörnigen Gift der schönen weiten Welt etwas knisterndes Salz beizumischen. [âŠ] Immerhin, handwerklich ein Lichtblick in der tristen Landschaftsszene deutschen Konsumfilms.â[1]
Das Lexikon des Internationalen Films schrieb: âAbsichtsvoll mit Klischees und Kolportageelementen ĂŒberladene âSchwarze Komödieâ von Michael Verhoeven. Die etwas zĂ€hflĂŒssige Inszenierungsweise bremst das Tempo der Geschichte und mildert ihre satirische SchĂ€rfe.â[2]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- MitGift bei IMDb
- MitGift bei filmportal.de