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Peak

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Begriff Peak kommt aus dem Englischen und bedeutet „Gipfel, Spitze, Scheitelwert“. In der Messtechnik und Stochastik bezeichnet man mit Peak einen signifikanten Spitzenwert.

Zeichnet man Messwerte in einem Diagramm in senkrechter Richtung (Ordinate, y-Achse) gegen die Zeit, den Ort oder eine andere Größe (z. B. Wellenlänge) als waagerechte Achse (Abszisse, x-Achse) auf, stellen sich erhöhte Messwerte als Gipfel/Spitzen dar. Auch sie werden Peaks genannt. Meinstens ist das Maximum des Peaks auf X-Achse von Interesse, oder aber auch die Scheitelhöhe, die Fläche unter dem Peak (Area) oder die Halbwertsbreite.[1] In der Praxis sind die Messwerte links und rechts vom Peak meist nicht null, sondern der Peak ist ein deutlicher Anstieg und Wiederabfall (Ausschlag) des Messsignals über das Grundrauschen hinaus.

Drei Peaksymmetrien (Chromatographie)

Maß für die Intensität des Peaks sind im Allgemeinen die Faktoren, die man auch bei Normalverteilung zugrunde legt, im Speziellen etwa Werte, die der Zeitbewertung des Peaks dienen:

bzw. für negative Peaks bei nur-positiven Skalen, sonst
  • der Tailingfaktor (‚Taillierung‘ der Spitze, Breite des Ausschlags), etwa bei 5 % oder 10 % der Peakhöhe, der auch ein Maß für die Symmetrie des Ausschlags ist
oder mit ya, yb als Entfernung des zugrundeliegenden Prozentwerts von Spitzenwert

Einzelnachweise

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  1. ↑ G. Schwedt: Einführung in Die Chromatographie. Wiley & Sons, Limited, John, 2023, ISBN 978-3-527-35249-4.
  2. ↑ G. Schwedt: Einführung in Die Chromatographie. Wiley & Sons, Limited, John, 2023, ISBN 978-3-527-35249-4.