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Power Architecture Platform Reference

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Die Power Architecture Platform Reference, kurz PAPR, ist eine Spezifikation fĂŒr eine Hardwareplattform auf Basis von Prozessoren der Power- und PowerPC-Befehlssatzarchitektur, die auf eine Initiative von Power.org zurĂŒckgeht.[1] Power.org wurde Ende 2004 als Zusammenschluss mehrerer Firmen gegrĂŒndet.[2] Die Spezifikation ersetzt die PowerPC Platform der 1990er Jahre.

Bereits ab 2005 wurde ĂŒber Power.org das interne Design des Prozessorkerns PowerPC 450 interessierten Forschern und UniversitĂ€ten zugĂ€nglich gemacht[3] und 2006 wurden auf der Webseite sĂ€mtliche Designunterlagen des PowerPC-basierten Pegasos-Mainboard veröffentlicht.[4] Der Pegasus wurde noch nach der Spezifikation Common Hardware Reference Platform (CHRP, 1995 in PowerPC Platform umbenannt) entwickelt, dem VorlĂ€ufer der PAPR.

Mit dem Ziel, die Power- und PowerPC-Prozessorarchitektur voranzutreiben, arbeiteten unter der Schirmherrschaft von Power.org Firmen wie Freescale und IBM zusammen. IBMs Power5 und Power6 dienten als Ausgangspunkt der gemeinsamen Weiterentwicklung.[5]

Im August 2013 wurde mit der OpenPOWER Foundation eine Allianz zur gemeinsamen Fertigung von Power-basierten Produkten zwischen IBM, Google, Nvidia, Mellanox und Tyan gegrĂŒndet,[6] der ein Jahr spĂ€ter auch Samsung beitrat.[7]

Spezifikationen

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  • PAPR – Power Architecture Platform Reference
  • ePAPR – Embedded Power Architecture Platform Requirements
  • LoPAPR – Linux on Power Architecture Platform Reference

Die vollstĂ€ndige Spezifikation ist nur OpenPOWER-Mitgliedern zugĂ€nglich, allerdings sind die Embedded Power Architecture Platform Requirements[8] und die Linux on Power Architecture Platform Reference,[9] letztere eine gekĂŒrzte Version der Spezifikation, frei verfĂŒgbar.[10]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Oliver Lau: Power.org-Gemeinde hisst Power-Fahne. In: Heise online. 8. Juni 2005. Abgerufen am 1. Juli 2019.; Zitat: „WĂ€hrend GrĂ¶ĂŸen wie Apple sich vom PowerPC abkehren, hĂ€lt die Power.org-Gemeinde am morgigen Donnerstag zur ersten European Power.org Community Conference in Barcelona die Power(PC)-Fahne in die Höhe.“.
  2. ↑ Torge Löding: Neue Open-Standards-Community fĂŒr Chiphersteller. In: Heise online. 2. Dezember 2004. Abgerufen am 1. Juli 2019.
  3. ↑ Mattias Hermannstorfer: Forscher erhalten Einblick in PowerPC-Spezifikationen. In: Heise online. 15. Dezember 2005. Abgerufen am 1. Juli 2019.
  4. ↑ Mattias Hermannstorfer: Design des PowerPC-Mainboards Pegasos veröffentlicht. In: Heise online. 12. Januar 2006. Abgerufen am 1. Juli 2019.; Zitat: „Die vollstĂ€ndige Designunterlagen fĂŒr das PowerPC-basierte Mainboard Pegasos lassen sich nun von der Webseite der PowerPC-Community Power.org herunterladen.“.
  5. ↑ Erich Bonnert: ISSCC: IBM und Freescale kooperieren bei Power-Entwicklung. In: Heise online. 7. Februar 2006. Abgerufen am 1. Juli 2019.
  6. ↑ Christof Windeck: IBM sucht neue Kunden fĂŒr Power-Prozessoren. In: Heise online. 6. August 2013. Abgerufen am 1. Juli 2019.
  7. ↑ Christof Windeck: Samsung tritt der OpenPOWER-Foundation bei. In: Heise online. 13. Februar 2014. Abgerufen am 1. Juli 2019.
  8. ↑ Power.orgℱ Standard for Embedded Power Architectureℱ Platform Requirements (ePAPR). (PDF; 674 kB) Power.org, 8. April 2011, abgerufen am 18. Februar 2020 (englisch, Version 1.1).
  9. ↑ Linux on Power Architecture Platform Reference. (PDF; 4,9 MB) IBM (OpenPOWER Foundation), 24. MĂ€rz 2016, abgerufen am 1. Juli 2019 (englisch, Entwurf (DRAFT), Version 1.1).
  10. ↑ Michael Ellerman: Re: [resend] [PATCH 0/3] powerpc/pseries: use H_BLOCK_REMOVE. (Mailingliste) In: LKML. 3. August 2018, abgerufen am 1. Juli 2019 (englisch): „The only public document is LoPAPR, which is a stripped down version of the 2012 PAPR.“