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Priestermangel

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Priestermangel bzw. Pfarrermangel bedeutet, dass es nicht ausreichenden Priester oder Pfarrer fĂŒr die geistlichen und seelsorgerlichen BedĂŒrfnissen eines Gebiets gibt.

Situation in der römisch-katholischen Kirche

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Die Priesterzahl in der römisch-katholischen Kirche ist in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts absolut gesunken, von 2000 bis 2017 stieg sie leicht an. 1978 gab es noch 416.329 Priester, 2001 waren es nach Angaben der Kongregation fĂŒr den Klerus weltweit 405.067 Diözesanpriester und Ordenspriester, im Jahr 2017 nach dem pĂ€pstlichen Jahrbuch 414.582. Bis zum Jahr 2023 sank diese Zahl auf 406.996.[1][2][3] Gleichzeitig stieg die Zahl der stĂ€ndigen Diakone bis 2023 auf 51.433.[4]

Eine aussagekrÀftigere Kennzahl zur Beurteilung der Pastoralversorgung ist die Anzahl der von einem Priester betreuten Gemeindemitglieder. Weltweit verdoppelte sich die Zahl der Katholiken pro Priester im Zeitraum 1969 bis 2008 von 1.428 auf 2.849 und stieg bis 2022 weiter auf 3.408.[4][2][5] Die Situation ist je nach Kontinenten sehr unterschiedlich: In Europa sinkt die absolute Priesterzahl deutlich, liegt jedoch relativ mit einem Priester pro 1.812 Katholiken im Weltvergleich noch am höchsten. In Asien liegt das VerhÀltnis bei 1:2.111, in Afrika bei 1:5.077 und in Amerika bei 1:5.592.[1] Dabei wird nicht zwischen aktiven und Priestern im Ruhestand unterschieden.[4][6][7]

Situation in einzelnen LĂ€ndern

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In Deutschland blieb die Zahl der Priester im Laufe des 19. Jahrhunderts in etwa konstant, in einiger BistĂŒmern nahm sie leicht zu. Allerdings sank die Zahl der Priester bezogen auf die schnell ansteigende Zahl der Katholiken. So gab es 1830 im Erzbistum MĂŒnchen und Freising 1094 Diözesanpriester und rund 450.000 Katholiken, um 1900 waren es etwa ebenso viele Diözesanpriester (1100), doch die Zahl der Katholiken hatte sich fast verdoppelt (auf rund 950.000).[8] In dieser Zeit kam die Diskussion ĂŒber den „Priestermangel“ und dessen Ursachen auf.[9]

Im Zeitraum 1990–2025 sank die Zahl der Priester von 19.707 auf 11.083[10][11][12][13][14][15][16][17][18] Davon waren 7.249 im aktiven Dienst und 5.673 in der Pfarrseelsorge eingesetzt.[15][18][19]

Die Zahl der Katholiken pro Priester in Deutschland stieg im Zeitraum 1969 bis 2025 von 992 auf 1.750. Die Zahl der Katholiken pro aktivem Pfarrseelsorger liegt bei 3500. Die Zahl der Neupriester, die in den Priesterseminaren der 27 deutschen BistĂŒmer ausgebildet worden sind, ging in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zurĂŒck und liegt seit 2008 unter 100 pro Jahr.

Jahr19621970198019902000200820092010201120122013201420152016201720182019202020212022202320242025
Priester26.08925.06319.70717.12915.52715.36715.13614.84714.63614.49014.40414.08713.85613.56013.28512.98312.56512.28011.98711.70211.41711083
Neupriester[11][20][21][22]
ohne Orden
557303211295154939981867698755877746055564833352926

In Österreich sank die Priesterzahl von 6.238 im Jahre 1961 ĂŒber 4.478 im Jahre 2001[23] und 3.944 im Jahre 2015 auf 3.320 im Jahr 2023.[24][25] Die Zahl der Mitglieder pro Priester stieg von 980 (1961) ĂŒber 1.343 (2001) auf 1.397 (2023).[23] Der RĂŒckgang der Priesterzahlen in Österreich fĂŒhrte 2011 zu dem Entschluss der österreichischen BistĂŒmer, Priesterseminare zusammenzulegen.[26] Die Priesterseminare werden in Österreich folgendermaßen zusammengelegt:

  • St. Pölten, Eisenstadt (Burgenland) und Wien: Hauptstandort in Wien
  • Linz, Innsbruck und Feldkirch: Hauptstandort in Innsbruck
  • Salzburg (vorerst eigenstĂ€ndig fĂŒr sich)
  • Graz und Klagenfurt.

2018 gab es in Österreich 17 Priesterweihen[25], 2015 waren es 22. Beispielhaft zeigt die Pfarrer-Initiative die Überalterung in der Diözese Innsbruck auf: 2011 war das Durchschnittsalter der aktiven Priester 63 Jahre. Im Dekanat Lienz mit 19 Pfarren und 5 Seelsorgestellen sind von 17 aktiven Priestern vier unter 60 Jahren, sieben unter 75 Jahren und sechs 75 Jahre und Ă€lter.[27]

In der Schweiz sank (1961–2001) die Priesterzahl von 4.492 auf 3.091. Die Zahl der Mitglieder pro Priester stieg in diesem Zeitraum von 519 auf 1.017.[23][28] Die Zahl der Diözesanpriester entwickelte sich folgendermaßen: 1980: 2.580, 1990: 2.188, 2000: 1.859, 2010: 1.553, 2020: 1.354, 2024: 1.239[29]

In Italien lag die Priesterzahl 2012 bei ca. 48.000, der höchsten Anzahl fĂŒr ein Land weltweit.[30] FĂŒr das Jahr 2016 wird ein RĂŒckgang auf 34.810 berichtet.[31] Die Zahl der Mitglieder pro Priester lag bei ca. 1500. Diese Zahl ist im Jahr 2021 weiter auf 31.800 gesunken.[32]

Die Zahl der Priester ist in Frankreich von rund 38.300 im Jahr 1980 auf 11.463 im Jahr 2024 zurĂŒckgegangen und hat sich somit mehr als gedrittelt.[33][34][35][36] Der Median des Lebensalters lag in den 2010er-Jahren bei 75, das heißt, die HĂ€lfte der tĂ€tigen Priester war 75 Jahre alt oder Ă€lter.

Priesterzahlen und -weihen in den letzten Jahren:[37][38]

Jahr2005201720182019202020212022202320242025
Priester 211871478614254137751337412633122911256811463
Neupriester (bis 2019 ohne Orden) ?889782106119141859384

Die Priesterzahl in den Niederlanden sank von 2003 bis 2021 von 799 auf 464[39]. Die Zahl der Kirchenmitglieder pro Priester liegt bei 7909.

Übriges Europa

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Papst Benedikt XVI. hat den Zustand des Priestermangels in einer Rede am 11. September 2006 bedauert.[40] Von einigen Geistlichen werden die Zahlen in Mitteleuropa jedoch relativiert, da die Gesamtkirche in den betroffenen Gebieten schneller schrumpfe als die Priesterzahl. So antwortete Tarcisio Kardinal Bertone, StaatssekretĂ€r des Papstes, auf ein Schreiben österreichischer Geistlicher, dass der RĂŒckgang der Priesterzahl in Österreich eng mit dem RĂŒckgang der praktizierenden Katholiken verbunden sei, und dass heute wahrscheinlich sogar weniger praktizierende Katholiken auf einen Priester in Österreich kĂ€men als in frĂŒheren Jahrzehnten.[41] Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sagte in einem Interview des Kölner Stadt-Anzeigers, es gebe gemessen an der Zahl junger Gottesdienstbesucher heute sogar mehr Priesteramtskandidaten als frĂŒher.[42]

Im Land, in dem die meisten Katholiken leben, gab es 2013 20.701[43] Priester fĂŒr ca. 125 Mio. Katholiken. Jeder Priester muss also ĂŒber 6.000 GlĂ€ubige betreuen, mehr als doppelt so viele wie im Weltdurchschnitt. In Brasilien fanden 2012 547[43] Priesterweihen statt.

Im Land, in dem nach Brasilien die meisten Katholiken leben, gab es im Jahr 1980 10.087 Priester fĂŒr ca. 63 Mio. Katholiken.[44] 2013 waren es 16.688 Priester fĂŒr ca. 97 Mio. Katholiken.[44] Jeder Priester muss also unverĂ€ndert ca. 6.000 GlĂ€ubige betreuen, doppelt so viele wie im Weltdurchschnitt. In Mexiko fanden 2013 357[44] Weihen von Weltpriestern statt.

Auf den Philippinen gab es im Jahr 2013 9040 Priester fĂŒr etwa 76 Millionen Katholiken.[45] Jeder Priester betreut ca. 8000 GlĂ€ubige. Bis zum Jahr 2021 hat sich an dieser Relation nichts geĂ€ndert. Es wurden 10.470 Priester fĂŒr 85 Millionen GlĂ€ubige berichtet.[46]

Vereinigte Staaten

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Entwicklung der Zahlen von Priestern und Katholiken in den Vereinigten Staaten

In den Vereinigten Staaten ging die Zahl der Priester in den Jahren 1970 bis 2023 von 59.192 auf 33.589 zurĂŒck.[47] 3.471 von 16.267 Pfarreien waren 2019 ohne eigenen Priester.[47] Die Zahl der Katholiken pro Priester stieg von 827 im Jahr 1965 auf circa 2000 im Jahr 2023.[47]

Mögliche Ursachen

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Die möglichen Ursachen fĂŒr den Priestermangel in der römisch-katholischen Kirche variieren nach den UmstĂ€nden der betroffenen Gebiete und ĂŒber Lösungswege wird innerhalb der Kirche diskutiert.[48][49]

SĂ€kularisierung

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Die zunehmende SĂ€kularisierung in westlichen Industriestaaten fĂŒhrt zu einer geringeren Zahl an bekennenden GlĂ€ubigen. Sofern die Zahl derer, die sich fĂŒr das Priestertum entscheiden, noch schneller abnimmt als die geistigen BedĂŒrfnisse der Laien, entsteht somit ein Priestermangel.[50]

Der Jesuit und Soziologe Jan Kerkhof sieht eine Ursache in einer verĂ€nderten Familienstruktur in römisch-katholischen Familien mit weniger Kindern, die zugleich mehr Entfaltungsmöglichkeiten im zivilen Leben finden könnten, die Eltern davon abhalte, einen ihrer Söhne in einer Entscheidung fĂŒr den Priesterberuf zu bestĂ€rken. Auch frĂŒhere Vorfeldorganisationen wie die katholischen JugendverbĂ€nde und Pfadfinderschaften hĂ€tten keine werbende Funktion mehr fĂŒr den Priesternachwuchs.[51]

Auch die frĂŒher stark auf die Heranbildung von Priesternachwuchs ausgerichteten katholischen Schulen, Internate und Konvikte haben heute, sofern sie ĂŒberhaupt noch existieren, keinen großen Zulauf mehr.

Zölibatsverpflichtung

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In den Jahren 2000 bis 2004 haben nach Angaben einer Jesuitenzeitschrift 5.380 Priester ihr Amt wegen einer Partnerschaft niedergelegt. Von 69.000 Priestern, die in den letzten 40 Jahren (Stand 2007) geheiratet haben, haben 11.200 diesen Schritt bedauert und sind nach einer Trennung oder nach dem Tod der Partnerin wieder in den priesterlichen Dienst eingetreten.[52]

Theologen wie Hans KĂŒng sehen in einem „Reformstau“ in der katholischen Kirche eine Ursache, welche die Motivation zum Priesteramt bremse und dadurch zum Priestermangel fĂŒhre. Fragen des Zölibats, der Frauenordination und einer interkonfessionellen Eucharistiefeier werden als Gebiete genannt, auf denen Reformen nötig seien, aber „von Rom blockiert“ wĂŒrden.[53] Wieder andere Theologen sehen eben in den seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil erfolgten Reformen in Liturgie, Lehre und Frömmigkeitspraxis einen Grund fĂŒr ausbleibenden Nachwuchs in den diözesanen Priesterseminaren. Das Verschwinden der Pfarrgemeinden alten Typs zugunsten großer pastoraler RĂ€ume und die sich daraus ergebenden VerĂ€nderungen in Bezug auf Lebensweise und Arbeitsbelastung der Weltpriester trĂŒgen ebenfalls dazu bei, dass in den Seminaren Nachwuchs entweder ausbleibe oder Seminaristen die pastorale Ausbildung abbrĂ€chen. GrĂ¶ĂŸer werdende Seelsorgeeinheiten ließen zunehmend weniger Seelsorge zu.

Der Priestermangel fĂŒhrt in der Regel zu einer geringeren sakramentalen und seelsorgerischen Versorgung der GlĂ€ubigen in einem bestimmten Gebiet. In diesem treten dann möglicherweise UmstĂ€nde ein, wie sie bisher nur in Diasporagebieten bekannt waren. FĂŒr die Seelsorger bedeutet dies, dass die Wegstrecken fĂŒr sie immer lĂ€nger werden und sie damit auch weniger Zeit fĂŒr die einzelnen GlĂ€ubigen haben, insbesondere dann, wenn sie nun fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Anzahl von GlĂ€ubigen zustĂ€ndig sind. Gleichzeitig ist aber das VerhĂ€ltnis von Priester zu der tagtĂ€glich zu betreuenden Gemeindemitgliedern in Teilbereichen deutlich gestiegen.[54]

In Deutschland und vielen anderen westeuropĂ€ischen LĂ€ndern hat die Anzahl der Priester in den vergangenen zwei Jahrzehnten abgenommen.[55] So entstehen mittlerweile aufgrund des Priestermangels in den deutschen BistĂŒmern PfarrverbĂ€nde. Zudem werden verstĂ€rkt Priester aus anderen Staaten, besonders aus Polen, Indien und Drittweltstaaten in Deutschland eingesetzt.

In den Vereinigten Staaten nannte der Erzbischof von Boston, SeĂĄn Patrick Kardinal O’Malley, den Priestermangel als BegrĂŒndung fĂŒr die Schließung von Dutzenden von Gemeinden 2004, darunter fĂŒnf Gemeinden, in denen GlĂ€ubige das KirchengebĂ€ude besetzt halten, um gegen die Schließung zu protestieren.[56]

In Drittweltstaaten, insbesondere in Lateinamerika, hingegen wird die Missionierung aufgrund des Priestermangels geschwĂ€cht. Schon Mitte der 1980er Jahre hatten die protestantischen Seelsorger, insbesondere Pfingstler in Brasilien, die katholischen Priester zahlenmĂ€ĂŸig ĂŒberholt; gegenwĂ€rtig haben Protestanten doppelt so viele Seelsorger in Brasilien.[50]

GegenlÀufige Entwicklungen

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Teilweise gegenlĂ€ufig zum allgemeinen Trend entwickelt sich scheinbar der Nachwuchs in den kleinen traditionalistischen Priestergemeinschaften, wie zum Beispiel bei der Priesterbruderschaft St. Petrus, dem Institut Christus König und Hohepriester und anderen. Im Jahr 2010 gehörten diesen Gemeinschaften, die der PĂ€pstlichen Kommission Ecclesia Dei zugeordnet waren, insgesamt etwa 370 Priester an; die Zahl der Seminaristen betrug etwa 300. Die Gemeinschaften arbeiten transnational oder diözesanĂŒbergreifend, so dass die Werte mit nationalen Zahlen nicht vergleichbar sind.

VorschlÀge zur Verringerung des Priestermangels

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Die Pastoraltheologen Paul Zulehner und Bischof Fritz Lobinger beschreiben drei ĂŒblicherweise vorgeschlagene Lösungswege zur Verringerung des Priestermangels. Als „traditionellen“ Lösungsvorschlag bezeichnen sie die Aufforderung zu verstĂ€rktem Gebet um geistliche Berufungen, die Intensivierung von Berufungspastoral und Werbung fĂŒr kirchliche Berufe und die Entsendung von Priestern aus gut versorgten Gebieten in Mangelgebiete. In „pragmatischen“ Lösungsmodellen ĂŒbernehmen Laien und Diakone Aufgaben der Priester; unterstĂŒtzend wird die GrĂ¶ĂŸe der Seelsorgeeinheiten an die Zahl der Priester angepasst. „Reformistische“ AnsĂ€tze schlagen die VergrĂ¶ĂŸerung der fĂŒr den Priesterberuf verfĂŒgbaren Personengruppe durch verĂ€nderte Rahmenbedingungen vor; ĂŒbliche Empfehlung dazu sind die VerĂ€nderung der Priesterausbildung, die Zulassung der Frauenordination und die Aufhebung der Zölibatsverpflichtung fĂŒr Kleriker. Zulehner und Lobinger ergĂ€nzen diese drei Lösungswege durch einen vierten Weg, indem sie neben den zölibatĂ€r lebenden, akademisch gebildeten „Pauluspriester“ mit missionarisch-seelsorgerlichem Auftrag den „Korinthpriester“ stellen, dessen Aufgaben vor allem in der Gemeindeleitung liegen und der verheiratet sein darf.[48]

Der Dogmatikprofessor Michael Seewald regte an, auch zölibatÀr lebende Frauen zur Priesterweihe zuzulassen.[57]

Zur Entlastung der Pfarrer von Verwaltungsarbeiten werden von den deutschen Diözesen zunehmend und flÀchendeckend Verwaltungsleiter (auch -koordinator, -navigator oder Àhnlich genannt) eingestellt. Sie arbeiten am Dienstsitz des Pfarrers und sind ihm zugeordnet. So soll unter anderem im Erzbistum Köln bis 2021 in allen etwa 180 Seelsorgebereichen eine Verwaltungsleitung wirken.[58]

Bereits 1975 erhob die Gemeinsame Synode der BistĂŒmer der Bundesrepublik Deutschland (WĂŒrzburger Synode) die Forderung, Priestern, die das Amt wegen Heirat niedergelegt haben, grundsĂ€tzlich den Einsatz in all den kirchlichen Berufen anzubieten, die auch Laien offenstehen.[59]

Reformorientierte ZusammenschlĂŒsse innerhalb der römisch-katholischen Kirche wie die Synode der Luzerner Kantonalkirche,[60] Laieninitiativen wie die Initiative Kirche von unten,[61] kirchenkritische Journalisten,[62] Politiker wie Doris Leuthard[63] und Theologen wie Eugen Drewermann[64] schlagen vor allem zwei Lösungswege zur Behebung des Priestermangels vor: die Aufhebung des Zölibats und die Weihe von Frauen zu Priestern.

Bei der Bischofssynode zum Thema Amazonien – neue Wege fĂŒr die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie (Amazonassynode) im Oktober 2019 stimmten 128 stimmberechtigte Bischöfe bei 41 Gegenstimmen dafĂŒr, den zustĂ€ndigen kirchlichen AutoritĂ€ten zu empfehlen, kĂŒnftig in der Region Amazonas Diakone auch dann zur Priesterweihe zuzulassen, wenn sie schon vor der Weihe zum Diakon eine Familie gegrĂŒndet haben. Mit einer solchen Entscheidung solle die Seelsorge und die Feier der Eucharistie in Gemeinden sichergestellt werden, die besonders unter Priestermangel leiden.[65] In seinem nachsynodalen apostolischen Schreiben Querida Amazonia griff Papst Franziskus diese VorschlĂ€ge nicht auf[66]; stattdessen drĂŒckte er unter anderem den Wunsch nach einer Vervielfachung der stĂ€ndigen Diakone in der Region Amazonas aus.[67]

Da es starke regionale Abweichungen in der Anzahl der Berufungen gibt, schlagen einige die Entsendung von Priestern aus Regionen vor, die vom Priestermangel weniger stark betroffen sind, in Regionen, die weniger Priester pro GlĂ€ubige haben.[68] Vor etwa hundert Jahren hatte Afrika noch keinen einzigen aus der indigenen Bevölkerung stammenden Priester. In manchen afrikanischen LĂ€ndern hat sich die Situation in den letzten Jahrzehnten jedoch vollkommen umgekehrt. In Nigeria zum Beispiel gibt es so viele Priester, dass die dortigen Bischöfe beschlossen haben, diesen Reichtum mit anderen afrikanischen LĂ€ndern zu teilen. Priester werden unter anderem nach SĂŒdafrika und in den Tschad entsandt, um die dortige Kirche zu unterstĂŒtzen. Weiter ist sogar eine eigene Missionsgesellschaft gegrĂŒndet worden, deren Mitglieder in den Vereinigten Staaten lebende schwarze Katholiken seelsorglich betreuen.[69]

Nahezu 1.400 der insgesamt 12.571 aktiven Priester in Deutschland kamen bereits im Jahre 2001 aus dem Ausland, die meisten aus Polen (rund 470) und Indien.[68][70]

Situation in nicht römisch-katholischen Kirchen

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Pfarrermangel in den evangelischen Kirchen

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In der Evangelischen Kirche in Deutschland zeichnet sich ein Pfarrermangel ab. Die Zahl der Vollzeittheologiestudenten geht zurzeit stark zurĂŒck. WĂ€hrend 1992/93 noch 7.800 evangelische Theologiestudenten als AnwĂ€rter erfasst waren, betrug die Zahl 2011/12 nur noch 2.400. Die EKD plant, die Zahl der Pfarrstellen deutschlandweit von heute ca. 24.500 bis zum Jahr 2030 auf 16.500 zu senken.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern umfasst rund 1700 Stellen, davon sind etwa 250 vakant. Von den einst vier Seminaren in Bayern in NĂŒrnberg, Bayreuth, Neuendettelsau und MĂŒnchen-Pasing gibt es mittlerweile nur mehr das Predigerseminar NĂŒrnberg.[71]

Der KirchenprĂ€sident Volker Jung sieht fĂŒr die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau ab 2017 eine „knappe Situation“ in Bezug auf die Pfarrerzahl. Ab 2020 wird eine Pensionierungswelle ihren Höhepunkt erreichen. Der Oberkirchenrat Joachim Ochel im Kirchenamt der EKD warnt in diesem Zusammenhang zwar vor einem falschen Alarm, rĂ€umt aber auch ein, dass es ab 2020 mit den evangelischen Pfarrern knapp werden könnte.[72]

In der Evangelischen Kirche der Pfalz gehen zwischen 2017 und 2027 die HĂ€lfte der Geistlichen in Pension. GemĂ€ĂŸ den Angaben des Personalreferenten wird in der Pfalz dringend theologischer Nachwuchs gesucht.[73] Ein Kirchenbezirk der Pfalz denkt darĂŒber nach, auf Grund der geringeren aktiven Pfarrer die Anzahl der Gottesdienste zu reduzieren. Des Weiteren sollen auch KĂŒnstler, Schriftsteller und Musiker eingeladen werden, Gottesdienste zu planen und durchzufĂŒhren.[74]

Die Evangelisch-reformierten Kirchen der Schweiz gehen davon aus, dass in den nÀchsten Jahren zahlreiche Pensionierungen anstehen und ein Teil dieser Pfarrstellen mit der derzeitigen Anzahl von evangelischen Theologiestudenten nicht nachbesetzt werden kann. Dem ab 2020 drohenden akuten Pfarrermangel wollen verschiedene Kantone zum Beispiel dadurch entgegenwirken, dass Quereinsteigern der Weg ins Pfarramt ermöglicht wird.[75]

In der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich könnte es in den nĂ€chsten Jahren ebenfalls zu einem Pfarrermangel kommen. Zum einen fehle es an jungen Pfarrern, zum anderen kommen immer weniger evangelische Pfarrer aus Deutschland nach Österreich. Die Pressesprecherin der Evangelische Superintendentur A. B. Steiermark bestĂ€tigt diesen Trend, dass es fĂŒr deutsche Pastoren „nicht mehr so attraktiv sei“, nach Österreich zu kommen. Aus diesem Grund wird verstĂ€rkt auf die Mitarbeit von Lektoren gesetzt.[76]

In der Evangelischen Superintendentur A. B. Oberösterreich waren 2019 von 34 evangelischen Pfarren 9 Pfarrgemeinden ohne Pfarrer oder Pfarrerin. Superintendent Gerold Lehner sieht einen Grund darin, dass das Berufsbild Pfarrer als 24-Stunden-Modell, gegebenenfalls unter ehrenamtlicher Mithilfe der Ehefrau, ans Ende kommt. Er vergleicht diese Tendenz auch mit der Lage der LandÀrzte. Ein weiteres Thema wird die Zusammenlegung von Gemeinden werden. Hinsichtlich dem Umgang der evangelischen Kirche mit dem Pfarrermangel in den Gemeinden sieht sich die Evangelische Kirche in Oberösterreich mit rund 50 ordinierten Pfarrern und Pfarrerinnen sowie etwa 120 Lektorinnen und Lektoren (ohne Theologiestudium) trotzdem noch ganz gut aufgestellt.[77]

In der Evangelischen Superintendentur A. B. KĂ€rnten und Osttirol sieht Superintendent Manfred Sauer eine Herausforderung im Jahr 2020, dass wieder Pfarrstellen vakant werden und dass es in KĂ€rnten momentan zu wenig evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer gibt. Bei den Theologiestudenten besteht die Sorge, wie viele das Amt des Pfarrers dann wirklich anstreben wollen. Es wird eine Herausforderung, Gemeinden zusammenzulegen und GemeindeverbĂ€nde zu grĂŒnden. So wie andere Kirchen, leidet auch die Evangelische Kirche in KĂ€rnten unter dem Thema Kirchenaustritt.[78]

Weitere Kirchen

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In den altkatholischen Kirchen ergibt sich das Problem weniger durch die zu kleine Anzahl von Priestern, die eine bestimmte Zahl von GlĂ€ubigen betreuen soll, sondern vielmehr durch die Diasporasituation. Beitritte ehemals römisch-katholischer Geistlicher konnten in den letzten Jahren garantieren, dass die Zahl der Priester auch bei weniger Priesteramtskandidaten aus der eigenen Kirche genĂŒgend geblieben ist.

Bei den anglikanischen Kirchen spielt das Thema in den traditionellen KernlĂ€ndern des Anglikanismus ebenfalls keine Rolle. FĂŒr das Thema Priestermangel in orthodoxen Kirchen gilt Ă€hnliches. In frĂŒheren Jahrhunderten war Priestermangel in der anglikanischen Kirche ein Grund fĂŒr die Entstehung der bischöflichen Methodistenkirche, insbesondere in den nordamerikanischen Kolonien Großbritanniens.

  • Dean R. Hoge: The First Five Years of the Priesthood: A Study of Newly Ordained Catholic Priests. Liturgical Press, Collegeville, Minnesota 2002.
  • Richard Sipe: Celibacy in Crisis: A Secret World Revisited. Brunner-Routledge, New York und Hove 2003.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Daten fĂŒr 2022 von fides
  2. 1 2 Zahl der Katholiken weltweit um 15,2 Millionen gestiegen. In: katholisch.de. 22. Oktober 2022, abgerufen am 22. Oktober 2022.
  3. ↑
  4. 1 2 3 Überraschende Lichtblicke, domradio 14. Juni 2018
  5. ↑ https://www.fides.org/de/stats/64944-VATIKAN_STATISTIKEN_DER_KATHOLISCHEN_KIRCHE_2018
  6. ↑ Kongregation fĂŒr den Klerus: Klerus – Gesamtzahl (französisch), aufgerufen am 13. April 2007
  7. ↑ Zahl der Katholiken weltweit steigt aufgerufen am 10. Oktober 2008
  8. ↑ Wilhelm Damberg: Das Konzil ist nicht an allem Schuld. In: Katholische Nachrichten-Agentur (KNA), 26. September 2012.
  9. ↑ Anton Erdinger: Mittel zur Abhilfe des Priestermangels. In: Theologisch-praktische Quartalschrift, Jg. 29 (1876), S. 462–467.
  10. ↑ Kirchenstatistik 2023
  11. 1 2 Kirchenstatistik 2022
  12. ↑ Kirchenstatistik 2020
  13. ↑ Kirchenstatistik 2019
  14. ↑ Kirchenstatistik 2018. Deutsche Bischofskonferenz, 19. Juli 2019, abgerufen am 27. April 2023.
  15. 1 2 Eckdaten des kirchlichen Lebens 2017 aufgerufen am 27. Juli 2018
  16. ↑ Deutsche Bischofskonferenz: Flyer Eckdaten Kirchenstatistik 2016
  17. ↑ Zahlen und Fakten 2013/14 (PDF; 4,9 MB), aufgerufen am 30. Juli 2014
  18. 1 2 Zahlen und Fakten 2014/15 (Memento vom 4. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) (PDF), aufgerufen am 20. Juli 2015
  19. ↑ Zahlen und Fakten 2015/16 (PDF; 5,7 MB), aufgerufen am 10. August 2016
  20. ↑ – Kirchliche Statistik, Neupriester (Memento vom 6. September 2013 im Internet Archive) (PDF; 32 kB), aufgerufen am 7. Oktober 2013
  21. ↑ Priesterweihen 1962–2018
  22. ↑
  23. 1 2 3 Kongregation fĂŒr den Klerus: Priester – Zahlen fĂŒr die einzelnen Kontinente und Nationen (französisch), aufgerufen am 13. April 2007
  24. ↑ Online-Portal der katholischen Kirch in Österreich, aufgerufen am 10. November 2013
  25. 1 2 Kirchenstatistik
  26. ↑ Die Presse:Diözesen legen Priesterausbildung zusammen
  27. ↑ Dekan Franz Neuner, Dekan Bernhard Kranebitter: Statistisches: pfarrerinitiative-dioezese-innsbruck.blogspot.com, 6. November 2011
  28. ↑ Kongregation fĂŒr den Klerus: Priester – Zahl der GlĂ€ubigen, die ihrer Hirtensorge anvertraut sind (französisch), aufgerufen am 13. April 2007
  29. ↑ Statista
  30. ↑ CARA-Blog
  31. ↑ Church in distress: 8000 pastors missing, La Stampa, 25. November 2017
  32. ↑ Noch nicht "alarmierend", domradio, 11. November 2021
  33. ↑ Statistik der französischen Bischofskonferenz, abgerufen am 6. Juli 2026.
  34. ↑ Le Figaro 2.7. 2015, abgerufen am 6. Juli 2016.
  35. ↑ http://religions.blogs.ouest-france.fr/archive/2013/06/24/une-eglise-sans-pretres.html
  36. ↑ französischen Bischofskonferenz
  37. ↑ Statistik der französischen Bischofskonferenz, abgerufen am 6. Juli 2026.
  38. ↑
  39. ↑ Kirchendaten
  40. ↑ Benedikt XVI.: Predigt bei der Marianischen Vesper mit den Ordensleuten und Seminaristen Bayerns in Altötting, 11. September 2006
  41. ↑ Amtsblatt fĂŒr die Diözese Regensburg No. 7, 28. Juli 2008, ZDB-ID 505981-1
  42. ↑ Zollitsch: Zölibat ist nicht Schuld am Priestermangel aufgerufen am 10. Oktober 2008
  43. 1 2 katholische Kirche in Brasilien, abgerufen am 12. Juni 2014.
  44. 1 2 3 CARA-Blog Februar 2016, abgerufen am 18. April 2016.
  45. ↑ Manila Standard vom 14. August 2013 (Memento vom 30. August 2018 im Internet Archive), abgerufen am 8. Juli 2016.
  46. ↑
  47. 1 2 3 Frequently requested Church Statistics
  48. 1 2 Christ in der Gegenwart: Priestermangel weitergedacht (Memento vom 20. August 2007 im Internet Archive), Nr. 42/2002, aufgerufen am 13. April 2007
  49. ↑ Leo Auf der Maur: Seelsorgenotstand in der Schweiz – Viri probati und „Priestermangel“: ein zukunftsweisendes Denkmodel (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive), 30. August 2005
  50. 1 2 Philip Jenkins: Demographische Entwicklung der Christen weltweit: Auswirkungen auf die neue Evangelisierung (Vortrag beim Missionskongress 2006) in Arbeitshilfen 202, ab Seite 119 (PDF; 1,4 MB), 2. Mai 2006
  51. ↑ Baby Johannessen: In Europa nimmt der Priestermangel zu, St. Olav, katholische Zeitschrift fĂŒr Religion und Kultur, Nr. 1–2/1998. „FrĂŒher hatten die meisten katholischen Familien viele Kinder und immer jemanden, den sie fĂŒr eine Berufung ‚entbehren‘ konnten. Der Priesterberuf wurde auch als ein Lebensweg fĂŒr viele junge MĂ€nner angesehen. Katholische Eheleute [
] haben seit langem nur ein oder zwei Kinder. Da braucht es viel, um fĂŒr eine Berufung Raum zu schaffen.“
  52. ↑ 69.000 katholische Priester haben geheiratet. In: NZZ, 20. April 2007
  53. ↑ Kommentar zu einem StreitgesprĂ€ch zwischen Karl Kardinal Lehmann und Hans KĂŒng (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive)
  54. ↑ Beispiel Sonntagsmessen in Göttingen: 1960 18 Messen mit 11.000, 1989 24 Messen mit 2.900 GlĂ€ubigen. Quelle: Monsignore Nikolaus Wyrwoll in Stadtanzeiger Wunstorf vom 15. August 2002, S. 30
  55. ↑ Katholische Kirche: Verheiratete Priester: Erzbischof vorsichtig – ORF
  56. ↑ Abby Goodnough, "In Quiet Rebellion, Parishioners Keep the Faith". In: New York Times, 5. Januar 2009
  57. ↑ Michael Seewald, ZölibatĂ€re Frauen weihen in Herder Korrespondenz Juni 2017, S. 49ff., ISSN 0018-0645
  58. ↑ Thomas Suermann de Nocker, Wirtschaftskompetenz fĂŒr die Gemeinden in Herder Korrespondenz Juni 2017, S. 34ff., ISSN 0018-0645
  59. ↑ Lorenz Wachinger Die verheirateten Priester In: Christ in der Gegenwart. 69. Jahrgang, 2017, S. 277
  60. ↑ kirche heute: FĂŒr Frauenordination und Aufhebung des Zölibates, 11. Januar 2004
  61. ↑ IKVU: Weltfrauentag (Memento vom 25. Mai 2007 im Internet Archive)
  62. ↑ Bettina Gabbe: Eine lange Liste dringender Aufgaben. (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive) In: Wiesbadener Kurier, 5. April 2005
  63. ↑ 20min: Interview mit schweizerischen BundesrĂ€tin Leuthard, 8. April 2007
  64. ↑ Netzeitung: Drewermann nennt Vatikan-Erlass «infam» (Memento vom 26. November 2005 im Internet Archive)
  65. ↑ katholisch.de: Amazonas-Synode stimmt fĂŒr verheiratete Priester in AusnahmefĂ€llen, 27. Oktober 2019.
  66. ↑ Querida Amazonia, Nr. 2f.
  67. ↑ Querida Amazonia, Nr. 92
  68. 1 2 Geistliche Green Card. In: Der Spiegel. Nr. 47, 2001 (online).
  69. ↑ Kath.net: Afrika möchte Not an Priestern in Europa lindern 28. April 2007
  70. ↑ Gastarbeiter des Herrn. In: Der Spiegel. Nr. 47, 2013 (online).
  71. ↑ Pfarrermangel bei den Protestanten. MĂŒnchner Merkur, 22. Januar 2015, abgerufen am 6. August 2016.
  72. ↑ Pfarrermangel: Bleibt die Kanzel kĂŒnftig leer. evangelisch.de: Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), 16. August 2011, abgerufen am 6. August 2016.
  73. ↑ Pfarrermangel in der Evangelischen Kirche: Wenn die Kanzel leer bleibt. SWR SĂŒdwestrundfunk, 6. Juni 2015, abgerufen am 6. August 2016.
  74. ↑ Evangelische Kirche in ZweibrĂŒcken: Mehr QualitĂ€t als QuantitĂ€t. SWR SĂŒdwestrundfunk, 16. April 2016, abgerufen am 6. August 2016.
  75. ↑ Auch evangelische Kirchen in der Schweiz haben Nachwuchssorgen. evangelisch.de: Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), 19. September 2014, abgerufen am 6. August 2016.
  76. ↑ Pfarrerlose Zeit in Weiz. Auch in der evangelischen Kirche herrscht Pfarrermangel. Kleine Zeitung. Tageszeitung fĂŒr Steiermark und KĂ€rnten, 1. MĂ€rz 2013, abgerufen am 10. August 2016.
  77. ↑ Das Amt nicht verdĂŒnnen. Der Superintendent der Evangelischen Kirche in Oberösterreich ĂŒber den Karfreitag und das Amt in seiner Kirche und den evangelischen Pfarrermangel. Kirchenzeitung Oberösterreich, 19. MĂ€rz 2019, abgerufen am 5. Januar 2021.
  78. ↑ Das Evangelium ist die Botschaft der Armen. Der Superintendent der Evangelischen Kirche in KĂ€rnten zu Kirchen-Austritten, Pfarrer-Mangel und dem Karfreitag als Feiertag fĂŒr alle. Bezirksrundschau. Ausgabe Klagenfurt, 23. Dezember 2019, abgerufen am 5. Januar 2021.