Rendel (Film)
| Film | |
| Titel | Rendel |
|---|---|
| Produktionsland | Finnland |
| Originalsprache | Finnisch |
| Erscheinungsjahr | 2017 |
| Länge | 105 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Jesse Haaja |
| Drehbuch | Jesse Haaja, Pekka Lehtosaari, Timo Puustinen, Miika J. Norvanto |
| Produktion | Jesse Haaja, Timo Puustinen, Miika J. Norvanto, Trevor Doyle |
| Musik | Tiko Lasola |
| Kamera | Tero Saikkonen |
| Schnitt | Miika J. Norvanto |
| Besetzung | |
| |
Rendel ist ein finnischer Superhelden-Film von Jesse Haaja, der auf einer gleichnamigen Comicfigur basiert.[2]
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Finanzberater einer großen Bank lehnt einen Kredit ab. Obwohl er beruflich richtig handelt, greift eine obere Instanz ein und er wird daraufhin entlassen. Seine Suche nach einem neuen Job bleibt erfolglos, als ob er auf einer schwarzen Liste stehen würde. Schließlich erhält er doch eine Stelle bei einer dubiosen Firma. Er soll deren Archiv aufräumen. Dort lagert auch eine Substanz, vor der ihn der Mann, der ihn einstellt, warnt: Sie könne den Körper verändern. Danach wird er von einem Mann aufgesucht, der vom Clan der VALA stammt. Der tötet seine Frau und seine Tochter und will auch ihn erschießen. Doch er überlebt. Schwer verletzt schleppt er sich in das Archiv und kontaminiert sich dort absichtlich mit der verbotenen Substanz. Sein Körper überzieht sich mit einer schwarzen Kruste. Jetzt erwacht in ihm der Wunsch nach Rache. So beginnt sein Kampf in der finnischen Stadt Mikkeli gegen den Clan der VALA. Die kriminelle Organisation exportiert seit Jahren den ungetesteten Impfstoff Nh25 in die Dritte Welt. Rendel nimmt als maskierter und verkrusteter Held den Kampf auf und verursacht bei VALA große finanzielle und personelle Verluste. Eine räteselhafte Blondine begleitet ihn, die sich später als sein Alter Ego entpuppt. Aber auch eine Journalistin ist dem Clan auf den Versen und beobachtet ihn. Rendel führt einen unerbittlichen Krieg gegen den Clan: keine Gnade, keine Gefangenen. Viele Kämpfe werden ausgefochten. Am Ende gerät die Journalistin in die Gewalt des Clans. Rendel befreit sie und tötet den letzten Vertreter des Clans, der kurz zuvor seinen eigenen Vater erschossen hat, um in dessen Führungsposition zu gelangen. Als Rendel, selbst schwer verletzt, die Szene verlässt, wartet die Journalistin in einem Wagen auf ihn. Er geht aber ohne sie weiter. Im Abspann schwört er, für die Gerechtigkeit zu kämpfen.
Der Film arbeitet mit zahlreichen, teils auch verwirrenden Rückblenden, beeindruckt aber durch atmospährische Dichte und Spannung und ist geprägt durch Kampfhandlungen mit extremer Gewalt.
Produktion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es handelt sich bei Rendel um den ersten Superhelden-Film aus Finnland.[3] Der Film spielt in der finnischen Stadt Mikkeli. Obwohl er als Superheld betrachtet werden kann, ist er etwas dunkler als die traditionellen Vertreter dieses Genres. Es ist das Regie-Debüt von Jesse Haaja,[4] der die Figur als jugendlicher Comiczeichner erfunden hat und gemeinsam mit Pekka Lehtosaari, Timo Puustinen und Miika J. Norvanto auch das Drehbuch zum Film schrieb.[5] Der Film wurde im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes einem internationalen Publikum vorgestellt und gehört zur offiziellen Auswahl des Fantasy Filmfest 2017 in Deutschland.
2024 entstand die Fortsetzung Rendel – Cycle of revenge.
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]„Ein Fantasy-Actioner im Geiste von ‚The Punisher‘ und ‚Spawn‘.“
„Ein düsterer Rache-Actionthriller, der glatt als das uneheliche Kind von Batman und Spawn durchgehen könnte.“
„Eine stylishe Non-stop-Actiongranate aus dem hohen Norden.“
Festivals
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Official Selection:
- Fantasy Filmfest (FFF), Deutschland am 6. September 2017.[6]
- Razor Reel Flanders Film Festival (RRFFF), Brügge 2017.[7]
- The Helsinki International Film Festival – Love & Anarchy (HIFF), Helsinki 2017.[8]
- Feratum International Fantastic Film Festival, Mexico (2017).[9]
- Cinepocalypse, Chicago 2017.[10]
Awards
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- „Best Action Movie“ / Feratum International Fantastic Film Festival, Mexico (2017).[11]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Freigabebescheinigung für Rendel. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 172660/V; abgerufen am 17. April 2026).
- ↑ splendid-Film.de
- ↑ imdb.com
- ↑ rendelmovie.com
- ↑ comic-books-in-the-media.wikia.com
- ↑ Archivierte Kopie ( des vom 8. August 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ rrfff.be
- ↑ hiff.fi
- ↑ feratumfilmfest.com
- ↑ musicboxtheatre.com
- ↑ feratumfilmfest.com