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Rework (Band)

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Rework
Allgemeine Informationen
Herkunft Stuttgart, Deutschland
Genre(s) Minimal House, New Wave, Electro
Aktive Jahre seit 2000
Auflösung
Website wanna-rework.de
Aktuelle Besetzung
Daniel Varga
Michael Kuebler
Ehemalige Mitglieder
Laetitia Rometsch (2000–2004)
Gesang
Caroline „Caro“ Vezian (2003–2005)
Gesang
Sascha Hedgehog (2005–2015)

Rework ist ein deutsches Musikprojekt aus Stuttgart, bestehend aus Daniel Varga und Michael Kuebler. Zu Rework gehörten zeitweise SĂ€ngerinnen; namentlich wirkten mit: Laetitia Rometsch (2000–2004), Caroline Vezian (Caro, 2003–2005) und Sascha Hedgehog (ab 2005; verließ die Band 2015). Rework ist bekannt fĂŒr einen Mix aus Minimal House, New Wave und Electro und stand zunĂ€chst beim Frankfurter Label Playhouse unter Vertrag. SpĂ€ter grĂŒndete Michael Kuebler das eigene Label Exlove Records, auf dem Rework seine Veröffentlichungen fortsetzt.

Daniel Varga und Michael Kuebler lernten sich laut der Stuttgarter Zeitung in ihrer Schulzeit in Stuttgart-Weilimdorf kennen.[1] Sie begannen gemeinsam mit analogen Synthesizern und Drumcomputern zu experimentieren und entwickelten einen reduzierten, rhythmusbetonten Stil. Erste Veröffentlichungen erschienen ab 2002 auf Playhouse, darunter die LP Fall Right Now und der Song You’re So Just Just, die ihnen internationale Aufmerksamkeit verschafften.

Nach frĂŒhen Erfolgen mit SĂ€ngerin Laetitia Rometsch arbeitete Rework mit verschiedenen Vokalistinnen, darunter Caroline Vezian und ab 2005 Sascha Hedgehog. Die Zusammenarbeit mit der französischen Musikerin prĂ€gte den markanten Gesangsstil der Gruppe. Hedgehog verließ die Band im Jahr 2015, seither treten Varga und Kuebler als Duo auf. In den Folgejahren veröffentlichten sie unter anderem auf Labels wie Visionquest und My Favorite Robot; ab 2022 erschienen Alben auf Exlove Records, einem Label, das von Kuebler gegrĂŒndet wurde.

Das Musikmagazin Groove beschreibt Reworks Klang als „clashige Coolness“, die sich „durch zurĂŒckhaltende, kĂŒhle House-Grooves und Vocals mit französischem Akzent“ ausdrĂŒckt.[2] In einem Interview mit Magnetic Magazine erklĂ€rten Varga und Kuebler, dass ihre Produktionen „auf rohen Emotionen und minimaler Struktur“ basieren, um eine Balance zwischen ClubĂ€sthetik und introspektiver Popkultur zu schaffen.[3]

Das 2023 auf Exlove Records erschienene Album Cue It Back setzt den reduzierten, melancholischen Stil des Duos fort.[4]

In regionalen Medien wie der Stuttgarter Zeitung wird Rework als eines der „bekanntesten unbekannten“ Elektronikprojekte der Stadt bezeichnet.[1] Ihre Veröffentlichungen werden regelmĂ€ĂŸig in Musikmagazinen besprochen; Groove und Mixmag ordnen das Duo in die Tradition der deutschen Minimal-Szene ein, betonen aber den eigenstĂ€ndigen, melodischen Ansatz. Internationale DJs wie Ricardo Villalobos, ChloĂ© ThĂ©venin, Richie Hawtin und Daniel Avery haben Rework-Tracks in Sets und Mix-Compilationen verwendet.

Diskografie (Auswahl)

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  • 2003: Fall Right Now (Playhouse – CD005)
  • 2007: Pleasure Is Pretty (Pavlek Records – pvlk 026)
  • 2014: You Play (Visionquest – VQCD005)
  • 2018: Heat (My Favorite Robot Records – MFR176)
  • 2022: Real Love (Exlove Records)
  • 2023: Cue It Back (Exlove Records – ex032)
  • 2025: Disco Love (EP, Exlove Records)[5]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Stuttgarter Band Rework mit neuem Album: Ziemlich bekannte Unbekannte. Stuttgarter Zeitung, 27. April 2023, abgerufen am 19. Oktober 2025.
  2. ↑ Rework – You Play (Album Review). Groove, 16. Juni 2014, abgerufen am 19. Oktober 2025.
  3. ↑ Exlove is about stripping things back to raw emotion: Rework Interview. Magnetic Magazine, MĂ€rz 2025, abgerufen am 19. Oktober 2025 (englisch).
  4. ↑ Rework – Cue It Back (2LP). HHV Records, 2023, abgerufen am 19. Oktober 2025.
  5. ↑ Rework – Disco Love. The Clubmap, 15. MĂ€rz 2025, abgerufen am 19. Oktober 2025 (englisch).