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Rodenäs

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Wappen Deutschlandkarte
Rodenäs
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rodenäs hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 54° 53′ N, 8° 42′ OKoordinaten: 54° 53′ N, 8° 42′ O
Bundesland:Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Amt: Südtondern
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 19,84 km²
Einwohner: 397 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25924
Vorwahlen: 04668 auch 04664Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: NF
Gemeindeschlüssel: 01 0 54 110
Adresse der Amtsverwaltung: Marktstraße 12
25899 Niebüll
Website: www.rodenaes.de
Bürgermeister: Jörg Nissen (AWR)
Lage der Gemeinde Rodenäs im Kreis Nordfriesland
KarteAchtrupAhrenshöftAhrenviölAhrenviölfeldAlkersumAlmdorfArlewattAventoftBargumBehrendorfBohmstedtBondelumBordelumBorgsumBosbüllBraderupBramstedtlundBredstedtBreklumDagebüllDrageDrelsdorfDunsumElisabeth-Sophien-KoogEllhöftEmmelsbüll-HorsbüllEnge-SandeFresendelfFriedrich-Wilhelm-Lübke-KoogFriedrichstadtGalmsbüllGardingGarding  KirchspielGoldebekGoldelundGrödeGrothusenkoogHallig HoogeHaselundHattstedtHattstedtermarschHögelHolmHörnum (Sylt)HorstedtHudeHumptrupHumptrupHusumImmenstedtJoldelundKampen (Sylt)KarlumKatharinenheerdKlanxbüllKlixbüllKoldenbüttelKolkerheideKotzenbüllLadelundLangeneßLangenhornLeckLexgaardList auf SyltLöwenstedtLütjenholmMidlumMildstedtNebelNeukirchenNieblumNiebüllNorddorf auf AmrumNorderfriedrichskoogNordstrandNordstrandNorstedtOckholmOevenumOldenswortOldersbekOlderupOldsumOldsumOstenfeld (Husum)Oster-OhrstedtOsterheverPellwormPellwormPellwormPoppenbüllRamstedtRantrumReußenkögeRisum-LindholmRodenäsSankt Peter-OrdingSchwabstedtSchwabstedtSchwesingSeethSimonsbergSollwittSönnebüllSprakebüllStadumStedesandStruckumSüderendeSüderhöftSüderlügumSüdermarschSyltTatingTetenbüllTinningstedtTönningTümlauer KoogUelvesbüllUphusumUtersumViölVollerwiekVollstedtWeltWenningstedt-Braderup (Sylt)Wester-OhrstedtWesterheverWestreWinnertWischWitsumWittbekWittdün auf AmrumWitzwortWobbenbüllWrixumWyk auf Föhr
Karte

Rodenäs (dänisch: Rødenæs, nordfriesisch: Runees oder Rornees, südjütisch: Rånæjs) ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Sie markiert den nördlichsten Punkt des deutschen Festlands.

Geografische Lage

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Das Gemeindegebiet von Rodenäs erstreckt sich im Norden des Naturraums Nordfriesische Marsch.[2] Weiter nördlich mündet die Wiedau (dänisch Vidå) im Bereich des dänischen Ortes Hoyer in den Watten­bereich vom dänischen Nationalpark Vadehavet.

Gemeindegliederung

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Oldorf (dänisch Gammelby, nordfriesisch Uuiltorp), Neudorf (dänisch Nyby, nordfriesisch Naitorp)[3][4], Markhäuser (dänisch Markhuse), Ophusum (nordfriesisch Äphüsem), Kixbüll (dänisch Kixbøl, nordfriesisch Kiksbel) und das Naturschutzgebiet Rickelsbüller Koog (dänisch Rikkelsbøl Kog, nordfriesisch Rikelsbeler Kuuch) liegen im Gemeindegebiet.[5] Bei der Volkszählung 1987 wurden darüber hinaus auch folgende Höfesiedlungen im amtlichen Wohnplatzverzeichnis erfasst:[6]

Nachbargemeinden

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Direkt angrenzende Gemeindegebiete sind:[8]

Kommune Tondern (Dänemark)
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Aventoft
Klanxbüll, Neukirchen

Der Boden im Gemeindegebiet ist Marschland. Es ist Bestandteil der nachfolgend aufgeführten Köge (Bedeichungsjahr):[9]

  • Wiedingharder Alter Koog (nördlicher Abschnitt) (1465)
  • Brunottenkoog (Teile im Westen) (1618)
  • Dreieckskoog (nördlicher Teil) (1925)
  • Rickelsbüller Koog (1982)

Der Boden wird, aufgrund des jeweiligen Alters seit Eindeichung, heute überwiegend als Kleimarsch klassifiziert. Aufgrund des absolut flachen Reliefs, ebenso wie aufgrund der niedrigen Lage in Küstennähe auf oder knapp unter der Meeresspiegelhöhe im Hinterland des Nordfriesischen Wattenmeeres, ist am Ort eine aktive Entwässerung des Gemeindegebiets eine grundlegende Notwendigkeit für die landwirtschaftliche Nutzung im Bereich des Ackerbaus. Für die Entwässerung sind ordnungsrechtlich sogenannte Sielverbände verantwortlich. Für das Gemeindegebiet sind dies im Einzelnen:

  • Sielverband Wiedingharder Alter Koog Norden
  • Sielverband Brunottenkoog

Beide sind Mitglieder im übergeordneten Deich- und Hauptsielverband Südwesthörn-Bongsiel.[10]

In Rodenäs herrscht ein Seeklima vor. Auf Basis der Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger wird der Standort der Klasse CfB zugeordnet.[11]

1436 wurde der Goldene Ring genannte erste Deich um die Wiedingharde errichtet.

Der Westteil der auf einer Warft im Ortsteil Oldorf stehenden spätromanischen Kirche wurde aus Resten der untergegangenen Kirche zu Rickelsbüll errichtet, die in der Großen Schadensflut vom 1. Dezember 1615 mitsamt dem Dorf untergegangen war.

Der Rickelsbüller Koog ist nach diesem Dorf benannt.

Politik

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