Zum Inhalt springen

Scientific Management

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Frederick Winslow Taylor

Das Scientific Management (deutsch Wissenschaftliche BetriebsfĂŒhrung) ist ein Managementkonzept, das Frederick Winslow Taylor (1856–1915) entwickelte und 1911 in seinem gleichnamigen Hauptwerk darlegte.[1] Taylor meinte, Management, Arbeit und Unternehmen mit einer rein wissenschaftlichen Herangehensweise optimieren zu können, um dadurch soziale Probleme zu lösen sowie „Wohlstand fĂŒr alle“ zu erreichen. Als wesentliche Komponenten gelten:

Scientific Management bezieht sich hauptsĂ€chlich auf noch eher handwerklich orientierte Massenproduktionsstrukturen (Werkstattfertigung) im Übergang von Manufaktur- zur Fabrikarbeit und weniger auf Strukturen, in denen der Arbeitstakt durch Maschinen bestimmt wird.[2]

Zu unterscheiden sind die als Scientific Management benannten Ideen Taylors selbst von deren Rezeptionen, Weiterentwicklungen und Kritiken, die mit dem Begriff Taylorismus zusammengefasst werden.[3]

Begriff Scientific Management

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff Scientific Management wurde nicht durch Taylor selbst geprÀgt, sondern von Louis D. Brandeis im Rahmen eines von ihm organisierten Treffens, an dem unter anderem auch Frank Bunker Gilbreth und Henry Laurence Gantt teilnahmen. Taylor selbst akzeptierte den Begriff nur sehr widerwillig. Die alternative Bezeichnung Taylor-System lehnte er gÀnzlich ab und bevorzugte selbst den Begriff Prozesssteuerung (Original: task management.[4]). Schlussendlich zeigte er sich mit dem Begriff Scientific Management einverstanden, nachdem sich dieser öffentlich durchsetzen konnte.[5]

Prinzipien und GrundsÀtze des Scientific Management

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Ausgangspunkt seiner Analyse wĂ€hlte Taylor das sogenannte loafing (englisch: Faulenzen; hier: LeistungszurĂŒckhaltung) der Arbeiter. Die Frage war, wie man die Arbeiter zur vollstĂ€ndigen Erbringung der ihnen möglichen Arbeitsleistung bewegen könnte. Er kam zu dem Schluss, dass zwischen Arbeitern und Management ein Machtkampf herrsche und dass dieser Kampf von den Arbeitern gewonnen wĂŒrde, solange nur sie die Arbeit kennen und beherrschen und dem Management nicht bekannt sei, was die tatsĂ€chlich erreichbare Arbeitsleistung ist. Taylor war von der Unsinnigkeit eines solchen Machtkampfes ĂŒberzeugt und postulierte, dass die Erbringung der maximal möglichen Tagesleistung durch einen Arbeiter nicht nur im konvergenten Interesse der beiden Parteien ist, sondern sogar der ganzen Gesellschaft. Daher ging er von zwei Prinzipien aus:

  1. Statt einander zu bekĂ€mpfen, sollen sich Mitarbeiter und Manager ihrer gemeinsamen Interessen bewusst werden und sich gemeinsam um das höchstmögliche Wohlergehen beider Seiten und damit des Unternehmens und der Gesellschaft bemĂŒhen.
  2. Beide Seiten sollen dazu auf die neue Wissenschaft des Scientific Management vertrauen, welche die Erfordernisse und Bedingungen einer ArbeitstÀtigkeit unparteiisch und unbezweifelbar festlegt.[6]

Ziel sind „hohe Löhne, geringe Herstellkosten“[7] bei einer Arbeitsbelastung, die es dem Arbeiter ermöglicht, diese Leistung Tag fĂŒr Tag ĂŒber Jahre hinweg ohne GesundheitsbeeintrĂ€chtigungen zu erbringen. Dazu forderte er die Anwendung folgender GrundsĂ€tze:[8]

  1. ein großes tĂ€gliches Arbeitspensum,
  2. GleichmĂ€ĂŸigkeit und geregelte Arbeitsbedingungen,
  3. hohe Löhne bei hoher Arbeitsleistung sowie
  4. Einbuße an Lohn bei Minderleistung.

FĂŒr WerkstĂ€tten, welche sein System bereits weitgehend erfolgreich eingefĂŒhrt haben, soll ein fĂŒnfter Grundsatz dazu kommen, nĂ€mlich: „Das tĂ€gliche Arbeitspensum sollte so hoch bemessen sein, dass es nur durch einen erstklassigen Arbeiter vollbracht werden kann“.[8] Dieser Grundsatz orientiert sich bereits sehr stark an seine Methoden und Instrumente.

Grundprinzipien

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von Taylor vorgeschlagenen Methoden beruhen auf verschiedenen Grundprinzipien (Axiomen) und funktionieren nur, solange diese Prinzipien eingehalten werden können:

  1. Die externen (z. B. Zulieferer) und internen (z. B. ArbeitsablÀufe) Prozesse eines Unternehmens können berechnet und beherrscht werden.
  2. Die Arbeit kann in ausfĂŒhrende und planende Arbeit getrennt werden.
  3. Die Arbeiter und Maschinen erfĂŒllen lediglich einzelne Funktionen (Spezialisierung), die sich zentral planen und steuern lassen (Zentralisierung).
  4. Anhand wissenschaftlicher Methoden ist es möglich, die beste Art und Weise zur AusfĂŒhrung eines Arbeitsschrittes zu ermitteln.
  5. Die notwendigen ArbeitsablĂ€ufe, um ein Produkt zu fertigen, bestehen aus einer bestimmten und festlegbaren Abfolge von AusfĂŒhrungsfunktionen.
  6. Menschen arbeiten lediglich, um Geld zu verdienen.

In der Praxis können jedoch oftmals diese Grundprinzipien nicht eingehalten werden. So können sich Zulieferer verspĂ€ten und Arbeiter krank werden, Maschinen gehen kaputt oder WerkstĂŒcke entsprechen nicht den QualitĂ€tsanforderungen und mĂŒssen nachgearbeitet werden. Durch den hohen Spezialisierungsgrad der Arbeit entsteht bei den Arbeitenden Monotonie, was der LeistungsfĂ€higkeit abtrĂ€glich ist. Dies hat zur Folge, dass ein immer höherer Aufwand betrieben werden muss (mit steigender BĂŒrokratie), um die Berechenbarkeit und Beherrschbarkeit der Arbeitssysteme aufrechtzuerhalten. Es mĂŒssen Reserven angelegt werden, um verspĂ€tete Lieferungen aufzufangen, kranke Arbeiter oder kaputte Maschinen zu ersetzen, was weitere Kosten verursacht.[9]

Organisation des Scientific Management

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
F. Taylor 1873

Bei den Organisationsvorstellungen bewegte sich Taylor an einem Scheideweg zwischen „traditioneller“ Manufakturorganisation und den Erfordernissen an „moderner“ Fabrikorganisation. Mit der Situation des in Fabriken oft durch die Maschine bestimmten Arbeitstaktes setzt er sich kaum auseinander. Den Zusammenbruch der Meisterwirtschaft in der industriellen Fabrikation und das Problem des alleinigen Einflusses des Arbeiters auf die Herstellungszeit außerhalb eines Maschinentaktes analysiert er treffend. Seine LösungsvorschlĂ€ge stoßen jedoch teilweise auf große Skepsis sowohl im Management als auch bei den Gewerkschaften und in der Literatur.

Kern seiner Organisation ist das so genannte ArbeitsbĂŒro (heute: Arbeitsvorbereitung). Hierhin sollte mindestens die HĂ€lfte der Arbeit verlagert werden. Es sollte mindestens, fĂŒr jeden Arbeiter, fĂŒr den jeweils nĂ€chsten Tag, detaillierte ArbeitsplĂ€ne erarbeiten und dem Arbeiter damit schriftlich mitteilen, was er wie und wie lange zu tun hatte. Speziell am ArbeitsbĂŒro entzĂŒndeten sich WiderstĂ€nde des Managements, das darin eine Beschneidung der eigenen Funktion und Macht sah.

Taylor sah das bis dahin ĂŒbliche, militĂ€risch orientierte, Einliniensystem ĂŒberfordert und postulierte stattdessen die Notwendigkeit einer funktionalen Arbeitsteilung auch im Management, insbesondere im ArbeitsbĂŒro. Dabei zerlegte er die Meisteraufgabe in insgesamt acht Funktionen und sah fĂŒr jede der Funktionen einen so genannten Funktionsmeister vor, welcher den Arbeiter in seiner jeweiligen Funktion nicht nur detailliert unterweisen und trainieren, sondern auch die jeweilige Arbeit selbst gut genug beherrschen sollte, um einem Arbeiter jederzeit etwas vorzumachen.[10]

Methoden und Instrumente

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von Taylor vorgestellten Methoden hielt dieser selbst fĂŒr zweitrangig. Sie nĂŒtzen nichts, wenn die GrundsĂ€tze nicht verstanden seien und beachtet wĂŒrden. Er erwartete zudem, dass sie in der weiteren Entwicklung durch bessere ersetzt wĂŒrden.

Methode 1: Erfassung und Normierung der ArbeitstÀtigkeit

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Rechenschieber fĂŒr Dreharbeiten entwickelt von Taylors Mitarbeiter, dem Mathematiker Carl Georg Barth um 1904

Planung und Kontrolle der Produktion sollen von deren AusfĂŒhrung getrennt werden (Trennung von Hand- und Kopfarbeit). Die physisch-mechanische DurchfĂŒhrung der Produktion wird von am Lohn interessierten Arbeitern vollzogen, die Analyse und Planung des Arbeitsprozesses wird durch Spezialisten im Management auf wissenschaftlichen Grundlagen basierend ausgefĂŒhrt.[11] Taylor stellte heraus, dass viele der Gewerke, welche in „modernen“ FabrikwerkstĂ€tten anzutreffen seien, bereits seit tausenden von Jahren handwerklich ausgeĂŒbt wĂŒrden und von Generation zu Generation verbessert wurden. Dennoch wĂŒrden sie von Handwerker zu Handwerker auf ganz unterschiedliche Weise durchgefĂŒhrt und untersuchte man sie mit neuen wissenschaftlichen Methoden, ließen sie sich noch entscheidend verbessern. Seine Schlussfolgerung war, dass der Arbeiter, selbst bei bestem BemĂŒhen, nicht fĂ€hig sei, die beste Arbeitsmethode selbst zu entwickeln.

Er machte dies am Beispiel des Drehens deutlich. Hier wurde es erst durch umfangreiche Zeitstudien und mit der Hilfe eines Mathematikers (EinflussgrĂ¶ĂŸenrechnung) möglich, einen Rechenschieber zu entwickeln, auf dem der Arbeiter fĂŒr einen gegebenen Drehauftrag das beste Werkzeug und die optimale Drehgeschwindigkeit ablesen kann. Eine Leistung, die der Arbeiter alleine aufgrund seiner Erfahrung nicht in der Lage sei, zu erbringen.

Taylor war damit weder – wie in der Literatur oft behauptet – der Erfinder der Zeitstudien noch gar der Arbeitsteilung. Neuartig war die Nutzung der Zeitstudie zur Analyse des Arbeitsablaufes und zu seiner Verbesserung. Mit dem Ziel, auf diese Art Verschwendung zu vermeiden, werden auch in der Industrie des beginnenden 21. Jahrhunderts wieder vermehrt Zeitstudien betrieben.[12]

Methode 2: Selektion und Instruktion

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taylor stellte heraus, dass nicht alle Menschen gleich seien und es deswegen fĂŒr jede Arbeit den idealen Arbeiter, der alleine zu Höchstleistungen auf diesem Gebiet fĂ€hig ist, geben muss. Dieser sei ausfindig zu machen und fĂŒr die Arbeit einzusetzen. Dabei ging er davon aus, dass wegen der guten Passung von Arbeit und Mensch sogar noch eine erhöhte Arbeitsfreude erreicht wĂŒrde als bei weniger intensiver Personalselektion.

Die Arbeit sollte auf prĂ€zisen Anleitungen basieren, die das Management systematisch mit wissenschaftlichen Methoden zu erarbeiten und vorzugeben sowie deren Einhaltung zu ĂŒberwachen hatte. Diesem Prinzip lag die Annahme zu Grunde, dass es einen besten Weg gĂ€be, eine Arbeit zu bewĂ€ltigen (One-best-Way-Prinzip). Taylor ging es dabei – wie ebenfalls oft behauptet – nicht darum, dem Arbeiter sein Wissen zu entreißen. Er war vielmehr davon ĂŒberzeugt, dass der Arbeiter aufgrund seiner mangelnden wissenschaftlichen Ausbildung die effizienteste Arbeitsmethode gar nicht selbst herausfinden kann. Vielmehr sei es Aufgabe der Arbeitsingenieure, diese zu ermitteln und dann die Arbeiter entsprechend zu unterweisen und anzuleiten.

Methode 3: Motivieren

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taylor hatte ein durchaus positives Menschenbild und ging vom Vorhandensein einer grundsĂ€tzlichen Arbeitsbereitschaft aus, die allein durch die bisherigen Systeme der Werkstattsteuerung, also der angewandten Managementmethode, behindert wĂŒrde.[13] Gleichwohl lag es ihm am Herzen, die Bereitschaft, sich seinem System zu unterwerfen durch einen Entgeltanreiz zu unterstĂŒtzen. Da er erhebliche Leistungssteigerungen versprach, forderte er mindestens 30 % bis zu 60 % mehr Arbeitsentgelt als auf traditionell gesteuerten, gleichartigen ArbeitsplĂ€tzen gezahlt wurde. Geld wurde also als Motivationsinstrument eingesetzt, indem die Bezahlung von der erbrachten Leistung abhĂ€ngig gemacht wurde.

Das von Taylor vorgeschlagene Leistungsentgeltsystem nannte er „differenzierte StĂŒcklohnsĂ€tze“[14] und es hatte die Eigenschaft, dass der Arbeiter, soweit er die vorgegebene maximale Leistung tatsĂ€chlich erreichte, einen ausgelobten, hohen Lohn erhielt. Blieb die Leistung jedoch dahinter zurĂŒck, wurde der Lohn anteilig gekĂŒrzt. In der Taylorismuskritik an diesem System steht vor allem dieses Malusprinzip im Mittelpunkt. Kaum mal erwĂ€hnt dabei wird, dass der vorgegebene Maximallohn deutlich ĂŒber dem fĂŒr solche Arbeiten ĂŒblichen lag. Taylor wollte den erhöhten Lohn nicht als Entlohnung der StĂŒckleistung verstanden wissen, sondern als Motivation, dass der Arbeiter sich den Vorgaben unterwarf. Tat er dies, so Taylors Überzeugung, stellte sich die Leistung automatisch ein.[15]

Trotz des breiten Raumes, den Entgeltthemen bei Taylor einnahmen, waren seine Vorstellungen ĂŒber Motivation nicht darauf beschrĂ€nkt. Zumindest zwei BeitrĂ€ge zur modernen Motivationstheorien werden heute gesehen, nĂ€mlich zur VIE-Theorie und zur Zielsetzungstheorie. Bedeutsam ist, dass er herausfordernde aber erreichbare Ziele forderte, sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlte und ausgebildete Arbeiter, prĂ€zise Aufgaben, rasches Feedback ĂŒber Ergebnisse und Fortschritte sowie neben Entgelt auch nicht finanzielle Leistungsanreize wie Beförderungen vorsah.[16]

Entwicklung und Anwendung des Scientific Management

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scientific Management in Taylors Zeit

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mechaniker bei Tabor Co. einer der Vorzeigefirmen Taylors um 1905

Ab 1882 ließ Taylor groß angelegte Zeitstudien durchfĂŒhren, fĂŒhrte Leistungslohnsysteme ein und entwickelte neue, wissenschaftlich begrĂŒndete, detaillierte Arbeits- und BewegungsablĂ€ufe zur Steigerung der Leistung der Arbeiter. Dadurch kam es zu einer stark zunehmenden Rationalisierung in den Betrieben: Die Arbeiter bekamen eine normgerechte Umgebung mit standardisierter Beleuchtung, Werkzeugen und BetriebsablĂ€ufen. Im Gegenzug wurde ihnen Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung mehr und mehr abgesprochen. Der Arbeiter war jetzt nur noch fĂŒr die AusfĂŒhrung der Arbeit an sich zustĂ€ndig, nicht mehr fĂŒr deren Planung und Vorbereitung und das Lösen von Problemen.

Taylor publizierte seine Ideen zunĂ€chst in VortrĂ€gen vor der American Society of Mechanical Engineers (ASME), deren Vorsitzender er in dieser Zeit war, und gab sie in verschiedenen Werken, meist ĂŒber die ASME, heraus. Als erstes erschienen 1885 seine Ideen zu StĂŒck-Lohn-Systemen,[17] dann folgte, 1903, Shop Management[18] und schließlich, 1911, Scientific Management.[19]

Seine Erfolge brachten ihm viel Aufmerksamkeit, viele Gefolgsleute und mehr oder weniger fĂ€hige Nachahmer, aber auch erbitterte Kritik und WiderstĂ€nde (siehe: Taylorismus). Scientific Management wurde zum Politikum mit den typischen Folgen solcher interessensgeleiteter Rezeptionen und eskalierte bis zu Verhandlungen vor einem amerikanischen Kongressausschuss.[20] Die unterschiedlichen, meist nur Teilaspekte aufgreifenden praktischen Umsetzungen ließen den Begriff des Scientific Management rasch unscharf werden. Theorie und Praxis des Scientific Management unterschieden sich in den USA bereits 1915 deutlich voneinander. So stellte der Leiter der vom amerikanischen Kongressausschuss eingesetzten Untersuchungskommission, Robert Hoxie, in dem Jahr fest, dass die Experten fĂŒr Fragen der Effizienz ihre Dienste kurzfristig orientiert anböten und nicht die FĂ€higkeiten oder Bereitschaften zeigten, Wissenschaftliche BetriebsfĂŒhrung in Übereinstimmung mit den Vorstellungen Taylors einzufĂŒhren.[21]

Teile von Taylors Konzepten gelangten nicht zu Umsetzung. Dies gilt besonders fĂŒr das Konzept der Funktionsmeister. Soweit man das bezogen auf Personen wörtlich nimmt und nicht als personifizierte Funktionenbeschreibungen auffasst, gelang das nicht einmal Taylor selbst in seinen Vorzeigebetrieben.

Entwicklung des Scientific Management nach Taylor

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA wurde 1912 die Taylor Society gegrĂŒndet, die 1936 mit der Society of Industrial Engineers zur Society for the Advancement of Management verschmolz. Parallel dazu verschob sich der Sprachgebrauch dahingehend, statt von Scientific Management von Industrial Engineering zu sprechen.[22]

Taylors Ideen wurden auch im Ausland rasch aufgegriffen.

Bereits 1907 erschien sein Standardwerk „Shop Management“ in Frankreich und man machte sich bei Michelin und Renault daran, nach den Vorgaben zu arbeiten. Das dortige, ungeschulte und generell mangelhaft ausgebildete Arbeitsstudienpersonal brachte das Scientific Management jedoch zunĂ€chst in Misskredit und verlangsamte seine Verbreitung in diesem Land.[23]

Deutsche und niederlĂ€ndische Ausgaben von „Shop Management“ erschienen ebenfalls rasch. Unter anderem zur Verbreitung und Weiterentwicklung des Scientific Management erfolgte 1924 die GrĂŒndung des REFA. Durch die EinfĂŒhrung der Leistungsgradbeurteilung und der Verteilzeit wurde den Gewerkschaften eine „HintertĂŒr“ zur Mitsprache geöffnet, was das System fĂŒr diese akzeptabel machte. Anders als Taylor setzte man im Wesentlichen auf Akkordarbeit.

Ausgehend von der ersten internationalen Management-Konferenz 1924 in Prag erhielt Scientific Management einen starken Impuls in Polen, der damaligen Tschechoslowakischen Republik und Ungarn.[24]

Es folgte eine Serie von Kongressen in BrĂŒssel (1925), Rom (1927), Paris (1929), Amsterdam (1932), London (1935) und Washington (1938) mit durchschnittlich 1.300 Teilnehmern. Die Organisation der Konferenzen kam 1927 in die HĂ€nde einer festen Einrichtung, des Le Comite International de l'Organisation Scientifique (CIOS)[25] in Frankreich. Im selben Jahr wurde in den USA das International Management Institute (IMI) gegrĂŒndet.[26]

Lenin setzte sich intensiv mit Scientific Management auseinander und gilt als Verehrer von Taylors Ideen.[27] FĂŒr ihn war es der SchlĂŒssel, um aus den russischen Bauern Industriearbeiter zu machen. In Korrespondenz mit der amerikanischen Taylor-Society wurde durch Alexei Gastew ein Institut fĂŒr wissenschaftliche Arbeitsorganisation errichtet und betrieben. Mit ansteigenden Spannungen zur westlichen Welt wich dieses ausdrĂŒcklich amerikanisch basierte Vorgehen einer Gegenbewegung, die „mit den veralteten technischen Normen [...] projektierten LeistungsfĂ€higkeiten“ brechen, dem Stachanovism (siehe auch: Stachanow-Bewegung). Analog dazu gab es in der DDR die Henneke Bewegung, die das „Refasystem“ ablösen sollte.[28]

In Japan erschien Scientific Management 1911, die Übersetzung ins Japanische erfolgte 1913. In den folgenden Jahren wurden dort einige Organisationen zur Entwicklung des Scientific Managements gegrĂŒndet, die zum grĂ¶ĂŸten Teil 1927 in der japanischen Vereinigung der Vereine zur Effizienzforschung aufgingen, welche die Zeitschrift Industrielle Effizienz herausgab.[29] Die hohen ProduktivitĂ€tserfolge in Japan werden auf eine besonders konsequente Anwendung der GrundsĂ€tze des Scientific Management zurĂŒckgefĂŒhrt. Eine systemische Betrachtung legt selbst beim Toyota-Produktionssystem die Anwendung dieser GrundsĂ€tze offen. Dass die Wurzeln dort liegen, wurde auch von Taiichi Ìno 1988 nahegelegt.[30]

Nur in England stellten sich die sehr starken Gewerkschaften zusammen mit bedeutenden Unternehmern wie beispielsweise John Cadbury, teils als Replik auf Taylors rigides Vorgehen bei der Lizenzvergabe auf seine Patente wie den Schnelldrehstahl,[31] gegen den „Taylorismus“, der – so in die Zange genommen – dort lange nicht zur BlĂŒte kam.[32]

Scientific Management in der Managementausbildung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der ersten amerikanischen „Management Schools“, die heute noch bedeutsame Wharton School, wurde von Joseph Wharton gegrĂŒndet. Wharton kannte Taylors Ideen als Insider aus seiner Arbeit im Vorstand von Bethlehem Steel, wo Taylor viele seiner Ideen entwickelt hatte, genau. Taylor trat an der Wharton School als Gastdozent auf.

Ebenfalls lehrte er an der, von den sehr pragmatisch vorgehenden deutschen Ingenieursschulen geprÀgten, ebenfalls heute noch wichtigen Tuck School of Business.

In dieser deutschen Tradition unterrichtete damals auch die Harvard Business School. Dort wurden Taylors Ideen grundlegend in das Ausbildungskonzept integriert. Taylor selbst, dem UniversitĂ€ten zu theoretisch waren, war zur Lehre in Harvard, die er von 1909 bis 1914 ĂŒbernahm,[33] nur durch den Hinweis zu bewegen, dass man sein System mit oder ohne seine Mitwirkung dort lehren werde.

Die Grundstrukturen moderner Managementausbildungen an den einflussreichsten amerikanischen Managementschulen wurden also durch Taylors Ideen mitgeprÀgt.

Wesentliche Weiterentwicklungen und intermediÀre Strukturen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Umsetzung und Weiterentwicklung der Methoden des Scientific Management erfolgte in den meisten LĂ€ndern zunĂ€chst ĂŒber Unternehmensberater, die somit als IntermediĂ€re fungierten und erst spĂ€ter, als Industrial Engineering (in Deutschland: Arbeitsingenieurwesen/Arbeitswissenschaft), durch universitĂ€re Forschung und Lehre. Die Problematik bei der Verbreitung durch Berater ist die schwierige Unterscheidbarkeit zwischen SeriositĂ€t und Scharlatanerie (siehe auch: Taylorismus). Der Wettbewerb unter den Beratern fĂŒhrt zudem zu hĂ€ufigen Scheininnovationen, die fĂŒr die Klienten selbst bei seriösen Angeboten rasch eine hohe UnĂŒbersichtlichkeit bedeuten.

In Deutschland etablierten namhafte Industrielle wie beispielsweise Carl Friedrich von Siemens mit staatlicher UnterstĂŒtzung aus dem Wirtschaftsministerium semi-staatliche VerbĂ€nde, die als IntermediĂ€re ausgewĂ€hlter und abgestimmter Methoden dienen sollten. Ziel war, dass eigene Mitarbeiter die Methoden in den Organisationen umsetzen und sie ohne Zwischenschaltung von Beratern direkt ausgebildet werden sollten. So entstanden zunĂ€chst das RKW und spĂ€ter der REFA. Die Verbreitung ĂŒber Berater lief deswegen in Deutschland schleppend. Lediglich der Bedaux-Gesellschaft gelang es, in Deutschland im nennenswerten Umfang Fuß zu fassen. Sie wurde 1926 gegrĂŒndet und 1933 von der Nazi-Regierung geschlossen. Dagegen wurden beispielsweise auch in Frankreich Ă€hnliche Institutionen unter Beteiligung des Staates und der SpitzenverbĂ€nde der Wirtschaft gegrĂŒndet, ohne dass diese an den Erfolg ihrer deutschen Pendants auch nur entfernt anknĂŒpfen konnten.[34]

Unter den Beratern, die wesentliche eigene Entwicklungen zum Scientific Management beitrugen, ragen die Gilbreths und Charles Bedaux besonders heraus.

Neuzeitliche Entwicklung und Kritik

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Akkordlohn und der Einsatz der Stoppuhr zur Ermittlung der Sollzeiten und zugehörige Abrechnungssysteme weltweit in den verschiedensten Varianten nicht nur in der Industrie ĂŒblich. Verschiedene EinflĂŒsse und Ideen, unter anderem Fords, waren hinzugekommen und hatten sich unspezifisch vermischt. Mit Taylor wurden die Systeme kaum mehr direkt in Verbindung gebracht. Bereits an der Entwicklung der Teilnehmerstrukturen der CIOS-Konferenzen wurde das deutlich. Es kamen mehr und mehr Top-Manager und weniger Ingenieure. Auf der ersten Nachkriegskonferenz 1947 stellte man fest, dass „Scientific Management“ zu einem Sammelbegriff fĂŒr alle produktivitĂ€tssteigernden Techniken geworden war.[35]

Erst in den 1970ern, als sich durch Automatisierung und den Folgen aus dem Wandel vom VerkÀufer- zum KÀufermarkt die Anforderungen an Produktionsprozesse einerseits radikal verÀnderten, andererseits aber die Möglichkeiten des Outsourcing und die Möglichkeit schlecht ausgebildete und bezahlte Gastarbeiter einzusetzen, das Sterben der nun schon traditionellen Strukturen hinauszögerten, kam er, in seinen Ideen meist nur mangelhaft rezipiert, als abzulösendes Gegenmodell unter dem wie ein Schimpfwort verwendeten Begriff Taylorismus wieder ins GesprÀch.

Erreichten die Versuche, Arbeitsorganisationen neu zu denken und durch Arbeitsstrukturierung tradierte, „tayloristische“, Formen zu beseitigen in den frĂŒhen 1990ern einen Höhepunkt, so zeigt sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts, dass die Prinzipien des Scientific Management die aus Calvinistischer Tradition stammende Shareholder-Value-Ideologie zusammen mit der Prinzipal-Agent-Theorie gut unterstĂŒtzen. So kehren Taylors Ideen auf breiter Front in viele Unternehmen – unter vielfĂ€ltigen neuen Bezeichnungen – und Werkhallen zurĂŒck.[36]

Aus Sicht des 21. Jahrhunderts können der Konzeption des Scientific Management mindestens folgende anhaltende Impulse entnommen werden:[37]

  1. Zur Sicherung der WettbewerbsfĂ€higkeit ist es notwendig, kontinuierlich an der Senkung der StĂŒckkosten zu arbeiten.
  2. Unternehmensleitung und Mitarbeiter bilden eine Interessengemeinschaft.
  3. Das Verbessern von Arbeitsverfahren gehört zu den Kernaufgaben des Managements.
  4. Das mittlere Management bildet das RĂŒckgrat eines funktionierenden Unternehmens.
  5. Arbeiter und Management sind auf kooperative Zusammenarbeit angewiesen.
  • Frederick W. Taylor: Shop Management. In: Transactions, American Society of Mechanical Engineers. Band XXVIII, 1903, S. 1337–1480.
deutsch: Die Betriebsleitung insbesondere der WerkstÀtten. Springer, Berlin 2007, ISBN 978-3-540-72147-5. (Nachdruck der 3., vermehrten Aufl. Berlin, 1914; 2., unverÀnd. Neudr. 1919.)
  • Frederick W. Taylor: The principles of scientific management. Cosimo, New York 2006, ISBN 1-59605-889-7. (Nachdruck der Ausgabe: London: Harper & Brothers, 1911)
deutsch: Die GrundsĂ€tze wissenschaftlicher BetriebsfĂŒhrung. Salzwasser, Paderborn 2011, ISBN 978-3-86195-713-3.
  • Angelika Ebbinghaus: Arbeiter und Arbeitswissenschaft : Zur Entstehung der „wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung“. Westdeutscher Verlag, Opladen 1984, ISBN 3-531-11667-3.
  • Christian Haußer: Amerikanisierung der Arbeit? Deutsche WirtschaftsfĂŒhrer und Gewerkschafter im Streit um Ford und Taylor (1919–1932). Stuttgart: ibidem, 2008, ISBN 978-3-89821-920-4.
  • Simon Head: The new ruthless economy : work & power in the digital age. Oxford University Press, Oxford 2005, ISBN 0-19-517983-8. (detaillierte Beschreibung und Analyse der neotayloristischen Praktiken in der Automobilindustrie und im Dienstleistungssektor in den USA)
  • Walter Hebeisen: F. W. Taylor und der Taylorismus : ĂŒber das Wirken und die Lehre Taylors und die Kritik am Taylorismus. ZĂŒrich: vdf, 1999, ISBN 3-7281-2521-0.
  • Robert Kanigel: The one best way : Frederick Winslow Taylor and the enigma of efficiency. MIT Press, Cambridge, Mass. 2005, ISBN 0-262-61206-2.
  • Karl Markus Michel, Wieser, Harald (Hrsg.); Hans Magnus Enzensberger (Bearb.): Arbeitsorganisation : Ende des Taylorismus? (= Kursbuch. 43). Rotbuch, Berlin 1976.
  • Rita Pokorny: Die Rationalisierungsexpertin Irene M. Witte (1894–1976) : Biografie einer GrenzgĂ€ngerin. Dissertation. TU, Berlin 2003. (PDF-Volltext). – Über eine deutsche Vertreterin des Taylorismus
  • Fritz Söllheim: Taylor-System fĂŒr Deutschland : Grenzen seiner EinfĂŒhrung in deutsche Betriebe. Oldenbourg, MĂŒnchen 1922.
  • John-Christopher Spender, Hugo J. Kijne (Hrsg.): Scientific Management : Fredrick Winslow Taylor's Gift to the World. Kluwer, Norwell, Mass. 1996, ISBN 0-7923-9758-4.
  • Rolf Todesco: Der rationale Kern im Taylorismus. In: A&O Zeitschrift fĂŒr Arbeits- und Organisationspsychologie. Nr. 3, 1994. (Volltext)
  • Walter Volpert, Richard Vahrenkamp (Hrsg.); Frederick Winslow Taylor: Die GrundsĂ€tze wissenschaftlicher BetriebsfĂŒhrung. Beltz, Weinheim 1977, ISBN 3-407-54043-4.
Commons: Scientific Management – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Frederick W. Taylor: The principles of scientific management. Cosimo, New York 2006, ISBN 1-59605-889-7. (Nachdruck der Ausgabe Harper & Brothers, London 1911)
  2. ↑ Manfred Schulte-Zurhausen: Organisation. 5., ĂŒberarbeitete und aktualisierte Auflage. Vahlen, MĂŒnchen 2010, ISBN 978-3-8006-3736-2, S. 10 f.
  3. ↑ Die Bezeichnung Taylorismus wurde auch in auf Scientific Management verweisenden Werken verwendet. Zum Beispiel Edgar Herbst: Der Taylorismus in unserer Wirtschaftsnot. 2., erweiterte Auflage. Anzengruber, Leipzig 1920.
  4. ↑ ZeitgemĂ€ĂŸe Übersetzungen sind Aufgabensteuerung oder Aufgabenverwaltung.
  5. ↑ Daniel A. Wren, Alexander Ring (Übers.): Fredrick W. Taylor : Mythos und Wirklichkeit. In: Eduard Gaugler (Hrsg.): Taylor, Frederick Winslow : The principles of scientific management ; Vademecum zu dem Klassiker der Wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung. Verlag Wirtschaft und Finanzen, DĂŒsseldorf 1996, ISBN 3-87881-102-0, S. 55, 70.
  6. ↑ Walter Volpert, Richard Vahrenkamp (Hrsg.): Frederick Winslow Taylor: Die GrundsĂ€tze wissenschaftlicher BetriebsfĂŒhrung. Beltz, Weinheim 1977, ISBN 3-407-54043-4. S. XII.
  7. ↑ Adolf Wallichs (Hrsg.): Fred. W. Taylor : Die Betriebsleitung insbesondere der WerkstĂ€tten. Dritte, vermehrte Auflage. Springer, Berlin 1919 (Nachdruck: (= Meilensteine der Nationalökonomie. Band. 7). 2007, ISBN 978-3-540-72147-5, S. 7)
  8. 1 2 Adolf Wallichs (Hrsg.): Fred. W. Taylor : Die Betriebsleitung insbesondere der WerkstÀtten. Dritte, vermehrte Auflage. Springer, Berlin 1919. (Nachdruck: (= Meilensteine der Nationalökonomie. Band. 7). 2007, ISBN 978-3-540-72147-5, S. 23)
  9. ↑ H. SchĂŒpbach: Arbeits- und Organisationspsychologie. (= UTB basics). Ernst Reinhardt, MĂŒnchen 2013.
  10. ↑ Eduard Gaugler: The Principles of Scientific Management : Bedeutung und Nachwirkungen. In: Eduard Gaugler (Hrsg.): Taylor, Frederick Winslow : The principles of scientific management ; Vademecum zu dem Klassiker der Wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung. Verlag Wirtschaft und Finanzen, DĂŒsseldorf 1996, ISBN 3-87881-102-0, S. 31.
  11. ↑ Gertraude Mikl-Horke: Industrie- und Arbeitssoziologie. 6., vollst. ĂŒberarb. Auflage. Oldenbourg, MĂŒnchen 2007, ISBN 978-3-486-58254-3.
  12. ↑ Ingo Janas: Taylor auf dem Jakobsweg : Fallbeispiel zur Reaktivierung der Zeitwirtschaft bei Bosch Rexroth. In: IAW Lehrstuhl und Institut fĂŒr Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen (Hrsg.): Arbeitsorganisation der Zukunft : Wachstum durch ProduktivitĂ€tsmanagement. (4. Symposium 18. Sept. 2008). IAW, Aachen 2008.
  13. ↑ Eine These, die vermutlich in Unkenntnis dieses prominenten VorlĂ€ufers Ende der 1990er-Jahre durch Reinhard Sprenger vertreten gerade bei Gegner des Taylorismus sehr viel Zustimmung auslöste. Vgl. auch: Eduard Gaugler: The Principles of Scientific Management : Bedeutung und Nachwirkungen. In: Eduard Gaugler (Hrsg.): Taylor, Frederick Winslow: The principles of scientific management ; Vademecum zu dem Klassiker der Wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung. Verlag Wirtschaft und Finanzen, DĂŒsseldorf 1996, ISBN 3-87881-102-0, S. 34.
  14. ↑ Daniel A. Wren, Alexander Ring (Übers.): Fredrick W. Taylor : Mythos und Wirklichkeit. In: Eduard Gaugler (Hrsg.): Taylor, Frederick Winslow : The principles of scientific management ; Vademecum zu dem Klassiker der Wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung. Verlag Wirtschaft und Finanzen, DĂŒsseldorf 1996, ISBN 3-87881-102-0, S. 70.
  15. ↑ Walter Hebeisen: F. W. Taylor und der Taylorismus : ĂŒber das Wirken und die Lehre Taylors und die Kritik am Taylorismus. vdf, ZĂŒrich 1999, ISBN 3-7281-2521-0, S. 85.
  16. ↑ Daniel A. Wren, Alexander Ring (Übers.): Fredrick W. Taylor : Mythos und Wirklichkeit. In: Eduard Gaugler (Hrsg.): Taylor, Frederick Winslow : The principles of scientific management ; Vademecum zu dem Klassiker der Wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung. Verlag Wirtschaft und Finanzen, DĂŒsseldorf 1996, ISBN 3-87881-102-0, S. 72 f.
  17. ↑ Frederick Winslow Taylor: A Piece Rate System : Being a Step Toward Partial solution of the Labor Problem. In: American Society of Mechanical Engineers (Hrsg.): Transactions of the American Society of Mechanical Engineers. New York City: The Society, 1895 (Vol. XXIV), S. 856–903. ( Morgen Witzel: Human resource management. Thoemmes Press, Bristol 2000, ISBN 1-85506-629-7)
  18. ↑ Frederick Winslow Taylor: Shop Management. In: American Society of Mechanical Engineers (Hrsg.): Transactions of the American Society of Mechanical Engineers. Vol. XXVIII, The Society, New York City 1903, S. 1337–1480.
  19. ↑ Frederick Winslow Taylor: The principles of scientific management. Harper & Brothers, London 1911. (Cosimo, New York 2006, ISBN 1-59605-889-7)
  20. ↑ Angelika Ebbinghaus: Arbeiter und Arbeitswissenschaft : Zur Entstehung der „wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung“. Westdeutscher Verlag, Opladen 1984, ISBN 3-531-11667-3, S. 110 f.
  21. ↑ Daniel A. Wren, Alexander Ring (Übers.): Fredrick W. Taylor : Mythos und Wirklichkeit. In: Eduard Gaugler (Hrsg.): Taylor, Frederick Winslow : The principles of scientific management ; Vademecum zu dem Klassiker der Wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung. Verlag Wirtschaft und Finanzen, DĂŒsseldorf 1996, ISBN 3-87881-102-0, S. 68.
  22. ↑ knol (Hrsg.): Industrial Engineering : Definition, Explanation, History, and Programs (Memento vom 24. Januar 2010 im Internet Archive), abgelesen: 10-11-20.
  23. ↑ Daniel A. Wren, Alexander Ring (Übers.): Fredrick W. Taylor : Mythos und Wirklichkeit. In: Eduard Gaugler (Hrsg.): Taylor, Frederick Winslow : The principles of scientific management ; Vademecum zu dem Klassiker der Wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung. Verlag Wirtschaft und Finanzen, DĂŒsseldorf 1996, ISBN 3-87881-102-0, S. 65.
  24. ↑ Eric Bloemen: The Movement for Scientific Management in Europe between the Wars. In: John-Christopher Spender, Hugo J. Kijne (Hrsg.): Scientific Management : Fredrick Winslow Taylor's Gift to the World. Kluwer, Norwell, Mass. 1996, ISBN 0-7923-9758-4, S. 113 f.
  25. ↑ Eric Bloemen: The Movement for Scientific Management in Europe between the Wars. In: John-Christopher Spender, Hugo J. Kijne (Hrsg.): Scientific Management : Fredrick Winslow Taylor's Gift to the World. Kluwer, Norwell, Mass. 1996, ISBN 0-7923-9758-4, S. 111.
  26. ↑ Eric Bloemen: The Movement for Scientific Management in Europe between the Wars. In: John-Christopher Spender, Hugo J. Kijne (Hrsg.): Scientific Management : Fredrick Winslow Taylor's Gift to the World. Kluwer, Norwell, Mass. 1996, ISBN 0-7923-9758-4, S. 122.
  27. ↑ Wallace J. Hopp, Mark L. Spearman: Factory physics : foundation of manufacturing management. 2. Auflage. McGraw-Hill Higher Education, Boston 2001, ISBN 0-256-24795-1, S. 27.
  28. ↑ Kurt KĂŒhn: Stachanow und Hennecke : Ist die Hennecke Bewegung in der Ostzone Deutschlands der Stachanow Bewegung in der Sowjet-Union gleichzusetzen. FDGB, Dresden 1949, S. 9 und 7.
  29. ↑ Moriyuki Tajima: Scientific Management : Einfluß auf Theorie und Praxis des Management in Japan. In: Eduard Gaugler (Hrsg.): Taylor, Frederick Winslow : The principles of scientific management ; Vademecum zu dem Klassiker der Wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung. Verlag Wirtschaft und Finanzen, DĂŒsseldorf 1996, ISBN 3-87881-102-0, S. 81 f.
  30. ↑ Seishi Nakagawa: Scientific Management and Japanese Management, 1910–1945. In: John-Christopher Spender, Hugo J. Kijne (Hrsg.): Scientific Management : Fredrick Winslow Taylor's Gift to the World. Kluwer, Norwell, Mass. 1996, ISBN 0-7923-9758-4, S. 163–179.
  31. ↑ Daniel A. Wren, Alexander Ring (Übers.): Fredrick W. Taylor : Mythos und Wirklichkeit. In: Eduard Gaugler (Hrsg.): Taylor, Frederick Winslow : The principles of scientific management ; Vademecum zu dem Klassiker der Wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung. Verlag Wirtschaft und Finanzen, DĂŒsseldorf 1996, ISBN 3-87881-102-0, S. 65.
  32. ↑ Hugo J. Kijne, John-Christopher Spender: Introduction. In: John-Christopher Spender, Hugo J. Kijne (Hrsg.): Scientific Management: Fredrick Winslow Taylor's Gift to the World. Kluwer, Norwell, Mass. 1996, ISBN 0-7923-9758-4. S. xv.
  33. ↑ Manfred Schulte-Zurhausen: Organisation. 5., ĂŒberarb. und aktualisierte Auflage. MĂŒnchen, Vahlen 2010, ISBN 978-3-8006-3736-2, S. 9.
  34. ↑ Michael Faust: Warum boomt die Managementberatung? : und warum nicht zu allen Zeiten und ĂŒberall. In: Sofi-Mitteilungen. 28, 2000, S. 67f. (PDF), abgerufen am 21. Februar 2011.
  35. ↑ Eric Bloemen: The Movement for Scientific Management in Europe between the Wars. In: John-Christopher Spender, Hugo J. Kijne (Hrsg.): Scientific Management : Fredrick Winslow Taylor's Gift to the World. Kluwer, Norwell, Mass. 1996, ISBN 0-7923-9758-4, S. 121.
  36. ↑ Hanns Blasius: Porsche – Toyota – General Electric : Gute UnternehmensfĂŒhrung in Deutschland, Japan und den USA. Orell FĂŒssli, ZĂŒrich 2007, ISBN 978-3-280-05227-3, S. 207.
  37. ↑ Eduard Gaugler: The Principles of Scientific Management : Bedeutung und Nachwirkungen. In: Eduard Gaugler (Hrsg.): Taylor, Frederick Winslow : The principles of scientific management ; Vademecum zu dem Klassiker der Wissenschaftlichen BetriebsfĂŒhrung. Verlag Wirtschaft und Finanzen, DĂŒsseldorf 1996, ISBN 3-87881-102-0, S. 44 ff.