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Startlauf

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Der Startlauf ist die erste Phase des Starts. Das ist die Beschleunigung eines Luftfahrzeugs auf der Startbahn vom völligen Stillstand bis zum Rotieren (FluglageÀnderung bzgl. der Querachse, also Heben der Nase und Senken des Hecks).

Die LĂ€nge des Startlaufs hĂ€ngt vom Flugzeugtyp, dem Gewicht des Flugzeugs, der Konfiguration (Auftriebshilfen, »Landeklappen«), der Höhe des Startflugplatzes und den Wind- und Wetterbedingungen (Luftdruck) ab. Hersteller wie Boeing und Airbus geben dafĂŒr technische Spezifikationen heraus (siehe Weblinks). Beispielsweise betrĂ€gt die Startstrecke einer Boeing 737-700 bei maximalem Startgewicht unter Normalbedingungen 1830 Meter. Die Startstrecke eines Airbus A340 wird mit ca. 3000 Metern angegeben.

WĂ€hrend des Startlaufs mĂŒssen die FlugzeugfĂŒhrer die Systeme des Flugzeugs und die Ausrichtung des Flugzeugs entlang der Mittellinie der Startbahn ĂŒberwachen. Vor dem Start werden zur Planung des Startlaufs aus den oben genannten Parametern Richtgeschwindigkeiten berechnet, zum Beispiel die Entscheidungsgeschwindigkeit fĂŒr einen Startabbruch V1, die Rotationsgeschwindigkeit VR, bei der das Bugrad von der Startbahn abhebt und das Flugzeug um das Hauptfahrwerk rotiert und die Abhebegeschwindigkeit Vlof (von „lift off“), bei der das Hauptfahrwerk und somit das Flugzeug von der Startbahn abhebt.