SyncSound
Der Begriff SyncSound beschreibt bei Filmkameras die Eignung fĂŒr die Nutzung des Originaltons.
Hintergrund: Ăltere oder billigere Filmkameras sind so laut, dass der Originalton nicht genutzt werden kann, sodass GerĂ€usche und GesprĂ€che in einem Tonstudio synchron zu dem Film zugespielt werden mĂŒssen. Diese Produktionsweise war bei Spielfilmen vor 1980 ĂŒblich.
FĂŒr SyncSound mĂŒssen die Kameras studioleise (GerĂ€usch kleiner als 24 dB) laufen. Dieses wird durch einen in die Kamera integrierten Schallschutz (im Fachjargon Blimp genannt) erreicht. Seit Anfang der 1970er Jahre wurden sogenannte selbstgeblimpte Kameras angeboten. Deren gröĂte Bildfrequenz (fĂŒr Zeitlupe) betrĂ€gt 60 bis 70 Bilder pro Sekunde. FĂŒhrende Anbieter waren Panavision und Arnold & Richter Cine Technik (Arri).
Arri bezeichnet diese Typen als ArriCam-Serie. Nochmals unterteilt wird diese Serie in die ArriCam ST (fĂŒr Studio, schwerer und leiser) und die ArriCam LT (fĂŒr light, leichter und lauter, fĂŒr Steadicam geeignet).