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VĂ€

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

VĂ€ ist der sĂŒdlichste Teil der schwedischen Stadt Kristianstad, des Hauptortes der Gemeinde Kristianstad, in der sĂŒdschwedischen Provinz SkĂ„ne lĂ€n und der historischen Provinz Schonen.

Der frĂŒher eigenstĂ€ndige Ort liegt etwa sechs Kilometer sĂŒdwestlich des Zentrums von Kristianstad an der Europastraße 22.

Ruine der St.-Gertrud-Kapelle

Das GrĂŒndungsdatum von VĂ€, auch VĂŠ, VĂŠĂŠ (dĂ€nisch) oder VÀÀ (schwedisch), was Kult- oder Opferplatz bedeutet, ist unbekannt. Dort wurde um 1170 von Erzbischof Eskil ein PrĂ€monstratenserkloster samt dazugehöriger Kirche gegrĂŒndet. Hier wurde 1197 die aus Deutschland stammende Königin Gertrud, Ehefrau von König Knut VI. von DĂ€nemark, bestattet. Das Kloster brannte 1213 nieder, und die Chorherren gingen ins nahegelegene Kloster BĂ€ckaskog. Die Kirche selbst blieb vom Feuer unbeschĂ€digt.

VĂ€ war im Mittelalter eine blĂŒhende Stadt. Die Marienkirche (Mariakyrkan) aus dem 12. Jahrhundert mit sehenswerten Wandmalereien vom Ende des 12. Jahrhunderts sowie die Ruine der St.-Gertrud-Kapelle aus dem spĂ€ten 15. Jahrhundert zeugen heute noch davon.

Die Stadt wurde 1452 von König Karl VIII., 1509 von Svante Sture und 1612 von schwedischen Truppen unter Gustav II. Adolf im Krieg gegen DĂ€nemark abgebrannt. Die meisten Bewohner des abgebrannten Ortes siedelten sich in der 1614 neu gegrĂŒndeten Stadt Kristianstad (ursprĂŒnglich Christianstad) an. VĂ€ selber verlor nach der GrĂŒndung Kristianstads seine Privilegien und wurde zu einem Bauerndorf, in dem sich jene Bauern ansiedelten, die durch die GrĂŒndung Kristianstads ihr Land verloren hatten.

Koordinaten: 56° 0â€Č N, 14° 5â€Č O