Werner Jansen
Werner Jansen (* 5. Februar 1890 in WĂŒlfrath; â 28. Dezember 1943 in Velden am Wörthersee) war ein deutscher Schriftsteller und Arzt, der dem Nationalsozialismus nahestand. 1933 wurde er vom nationalsozialistischen Kultusminister Bernhard Rust ohne Habilitation zum Medizinprofessor an der Berliner UniversitĂ€t ernannt. 1934 berief Rust ihn als Medizinalreferent in die Hochschulabteilung des Reichsministeriums fĂŒr Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, in der er wissenschaftspolitischen Einfluss im Sinne der Nationalsozialisten ausĂŒbte. Jansen wurde Heinrich Himmlers Lieblingsschriftsteller.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Werner Jansen wurde 1890 als Sohn des Sparkassendirektors Robert Jansen geboren. Er hatte zwei BrĂŒder und eine Schwester.[1] Jansen besuchte die Volksschule in WĂŒlfrath und daraufhin das Realgymnasium in Elberfeld, an welchem er an Ostern 1909 die AbiturprĂŒfung bestand.[1] Hiernach studierte Jansen von 1909 bis 1913 Germanistik, Geschichte, Französisch und Philosophie in Berlin, Genf, Marburg und Greifswald und schloss diese Studium als Dr. phil ab. Am Ersten Weltkrieg nahm Jansen von 1914 bis 1916 als Freiwilliger im FĂŒsilier-Regiment 39, zuletzt im Range eines Unteroffiziers, teil.[1] 1923 bis 1930 studierte er Medizin in Greifswald und Berlin, schloss dies mit der StaatsprĂŒfung ab und wurde zum Doktor der Medizin promoviert. 1931 lieĂ Jansen sich als Arzt in Ochtmissen bei LĂŒneburg nieder.[2] Zum 1. MĂ€rz 1933 trat er in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 1.560.950);[3] 1935 wurde er Mitglied der SS (SS-Nummer 253.038).[4] In diesem Jahr wurde Werner Jansen (ohne Habilitation) zum Leiter der Hydrotherapeutischen UniversitĂ€tsanstalt Berlin sowie zum Professor fĂŒr natĂŒrliche Heil- und Lebensweisen ernannt.[5]
Werk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schriftstellerisches Schaffen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch seine beiden wĂ€hrend des Krieges erschienenen BĂŒcher, mit denen er die Nibelungensage bzw. den Gudrunstoff in Romanform aufbereitete (Buch Treue 1916 und Gudrun 1918), machte er sich einen Namen als Schriftsteller; seine Romane erreichten bis 1945 hohe Auflagenzahlen. Schwerpunkt seiner literarischen Arbeit mit völkischer Perspektive waren die deutschen Heldensagen. 1920 folgte zur VervollstĂ€ndigung der Trilogie das Buch Leidenschaft (zum Amelungenroman) mit dem Lieblingshelden der deutschen Sage Dietrich von Bern. Dem Historiker Peter Longerich zufolge handelt es sich dabei um âSagentexte umgedeutet als germanisch-deutsche Mythen, unterlegt mit rassistischen und deutschtĂŒmelnden Klischees, eine Art Karl May fĂŒr germanophile, vor allem jugendliche Leserâ.[6]
Das Buch Treue ist âden jĂŒngsten deutschen Totenâ gewidmet, der Gudrunroman den âHeldinnenâ daheim. Der Nibelungenroman sei, so Frank Westenfelder, geprĂ€gt von der ârassistischen Freund-Feind-GegenĂŒberstellung, von den blaublonden, deutschen Recken unterscheiden sich die Hunnen durch ihre âgelbe, krumme, triefĂ€ugige Gestaltâ; sie sind âAffenâ und âblutsfremde WĂŒrgerââ. Im Gudrunroman resultiere Gudruns rassische Ăberlegenheit gegenĂŒber den sie gefangen haltenden Normannen aus deren gemischtrassischem Charakter, so dass âdeutsch-blondâ und âdunkel-welschâ als Eigenschaften in Gegensatz zueinander stehen. âDie militĂ€rischen Gegner des Deutschen Reiches werden durch Jansens rassistische Argumentation entweder vertiert oder auf eine niedere Stufe des Menschseins gestellt, wodurch die Feindschaft als naturgegeben erscheint.â[7]
1923 erschien als weiterer erfolgreicher Titel Heinrich der Löwe. Dieser Roman bildet mit Die irdische Unsterblichkeit (1924) (seit 1929: Robert der Teufel) und Geier um Marienburg (1925) eine weitere Trilogie, die mittelalterliche Persönlichkeiten thematisiert.[8] Nachdem der 1927 erschienene und antisemitisch gefĂ€rbte Roman Die Kinder Israel nicht den erwĂŒnschten Erfolg erzielt hatte, brachte Jansen in der NS-Zeit eine Neuauflage des Romans (1935) heraus â diesmal mit dem Untertitel Ein Rasseroman.[9] Vielgelesen waren nicht nur sein Roman Verratene Heimat (1932), in dem er Widukinds Kampf gegen Karl den GroĂen verherrlichte,[10] sondern auch sein letzter Roman Die Insel Heldentum (1938), der mit völkischem Gedankengut, antisemitischen Stereotypen und der Glorifizierung eines heilbringenden FĂŒhrers voll und ganz der NS-Ideologie entsprach.[11] So Ă€uĂerte sich das SS-Organ Das Schwarze Korps Ă€uĂerst positiv ĂŒber Jansens Werk, weil âseine Haltung uns entspricht, weil sein Ausruf uns trifft, weil es das gesagt hat, was Tausenden von uns auf der Zunge liegt.â[12] FĂŒr diesen Roman wurde Jansen 1940 âin Anerkennung der schriftstellerischen Arbeit im Dienste der rassischen Erneuerung des deutschen Volkesâ die Goethe-Medaille fĂŒr Kunst und Wissenschaft verliehen.[13]
Seit 1925 war Jansen Ehrenausschuss-Mitglied des Wilhelm-Raabe-Denkmalausschusses, aus dem 1931 die Wilhelm-Raabe-Stiftung hervorging. Gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Abbitz-Schultze und dem Balladen-Dichter Börries von MĂŒnchhausen bildete Jansen den Vorstand der Stiftung und nominierte ab 1933 völkisch-nationale Dichter fĂŒr den Volkspreis fĂŒr deutsche Dichtung.[14] Nachdem Jansen von 1939 bis 1941 Mitglied der Jury des Preises war, erhielt er 1942 selbst die Auszeichnung (nun umbenannt in Volkspreis fĂŒr deutsche Dichtung der deutschen Gemeinden und GemeindeverbĂ€nde) fĂŒr seinen Roman Die Insel Heldentum.[15]
Nach Kriegsende wurde Jansens Roman Die Insel Heldentum in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.[16]
Professor in Berlin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach erfolgter Approbation lieĂ sich 1931 Jansen kurzfristig als praktischer Arzt in Ochtmissen nieder. Durch einen Erlass vom 31. MĂ€rz 1933 wurde Jansen als Vertretung fĂŒr den erkrankten Franz Schönenberger mit der Leitung der Hydrotherapeutischen Anstalt beauftragt. Am 1. Juli 1933 wurde Jansen (ohne Habilitation) auf das Betreiben von Bernhard Rust hin zum auĂerordentlichen Professor fĂŒr natĂŒrliche Heil- und Lebensweisen ernannt. Im Jahr 1934 kam es zur Vereinigung der Hydrotherapeutischen Institutsanstalt mit der III. Medizinischen Poliklinik zum âInstitut fĂŒr natĂŒrliche Heil- und Lebensweisenâ[17]. Jansen plante den Bau von einem âHaus der Gesundheitâ âzum Ziel, die Millionenscharen von AnhĂ€ngern der Laienbehandlung wieder zum akademischen Arzt zurĂŒckzufĂŒhrenâ[18]. Dies konnte aufgrund eigener Erkrankungen (siehe unten) nicht umgesetzt werden. Deshalb wurde der Lehrstuhl ab 1937 zeitweise kommissarisch von Rudolf JĂŒrgens geleitet und ab Januar 1940 von Paul Vogler ĂŒbernommen.[19][20]
Wissenschaftspolitiker
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jansen wurde 1934 unter Rust Medizinalreferent in der Hochschulabteilung des Reichsministeriums fĂŒr Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung und ĂŒbte in dieser Funktion groĂen Einfluss auf die âNeue Deutsche Heilkundeâ aus, fĂŒr die die Dritte Medizinische Poliklinik in Berlin zu einem âHaus der Gesundheitâ innerhalb der 1934/35 geplanten âReichsakademie der Forschungâ ausgestaltet werden sollte. Von 1935 bis 1937 erweiterte er als VizeprĂ€sident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) seinen Einflussbereich.[21]
Bekanntschaft mit Heinrich Himmler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1935 trat Jansen in die SS ein, wo er es bis zum StandartenfĂŒhrer brachte. Er publizierte als Heinrich Himmlers Lieblingsautor in den SS-Leitheften von 1936 und 1937 und unterstĂŒtzte die weltanschauliche Schulung. Auf Himmlers LektĂŒreliste belegten die Romane Jansens einen hervorragenden Platz, so dass sich viele seiner âgermanischenâ Neigungen auf seine seit 1923 belegte LektĂŒre der Treue-Liebe-Leidenschaft-Trilogie zurĂŒckfĂŒhren lassen. Longerich zufolge war Himmler ârestlos hingerissenâ und hatte sein âErweckungserlebnisâ.[22] Jansen schrieb BeitrĂ€ge fĂŒr die SS-Zeitschrift Das Schwarze Korps. WĂ€hrend der Mobilisierungsphase zum Kriegsbeginn 1939 schrieb Jansen an Himmler und bat ihn âherzlich, mich als Ihren Geschichtsschreiber an dem groĂen Geschehen teilhaben zu lassenâ. Himmler teilte ihn 1940 dem Stab seiner SS-TotenkopfverbĂ€nde zu.[23] Aus Jansens ChronistentĂ€tigkeit wurde allerdings nichts, denn er erlag im Dezember 1943 einer lĂ€ngeren Krankheit. Die Arbeit an der Chronik seiner Taten hatte Himmler indessen auch auf eine andere Schulter gelegt: Sein Freund Hanns Johst, PrĂ€sident der Reichsschrifttumskammer, der ihn seit 1939 begleitete, sollte zum Sieg die âHeinrich-Sagaâ vorlegen.[24]
Krankheit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Obwohl man bei Jansen eindeutig Multiple Sklerose (MS) diagnostiziert hatte,[25] berichtete er 1943 wĂ€hrend seines Kuraufenthaltes in Velden seinem Dichterkollegen Gustav Frenssen von einer âbis jetzt noch nicht aufgeklĂ€rte[n] Krankheit [âŠ] (wahrscheinlich ein Virus), ich bin an Armen und Beinen so weit gelĂ€hmt, daĂ ich weder gehen noch stehen noch schreiben kann [âŠ]. Es soll in diesem Klima eine Möglichkeit der Besserung geben.â[26] Zu dieser KrankheitseinschĂ€tzung sagt Recke (2015): âOb Jansen die Krankheit, die sich ja nun ĂŒberhaupt nicht mit dem sozialdarwinistisch und erbbiologisch geprĂ€gten Selbstbild der arischen Herrenmenschen vereinbaren lieĂ, nicht wahrhaben wollte oder ob er von den Ărzten in Unkenntnis gehalten wurde, wissen wir nicht.â[27] Jedenfalls sei nach Jansens Tod vom SS-FĂŒhrungshauptamt âunter Verschleierung der Tatsachen die Version verbreitet worden, Jansen sei in Folge eines schweren Kriegsleidens gestorben.â[28]
Ehe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Italien heiratete Werner Jansen am 4. April 1922 Hertha Podlich (* 1895 in Danzig).[29] Gemeinsam hatte das Paar bereits vor der EheschlieĂung verschiedene BĂŒcher beim Westermann Verlag in Braunschweig herausgebracht, wobei Podlich die Texte kalligrafisch schrieb, so zum Beispiel einen Gedichtband von Theodor Storm. Diese Zusammenarbeit setzte sich auch nach der Hochzeit fort, so 1923 mit dem im englischen Original erschienenen Werk Hop-Frog von Edgar Allan Poe und 1924 mit Gedichten von Joseph von Eichendorff. Nachdem 1925 das erste gemeinsame Kind geboren worden war, beendete Podlich allerdings ihre kĂŒnstlerische TĂ€tigkeit.[30]
Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Autor
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dem neuen Gott entgegen. Roman 1909.
- Das Kind vom heiligen Geist. Roman 1912.
- Das Buch Treue. Nibelungenroman. 1916.
- Gudrun. Roman. 1918. (Ab 1920 unter dem Titel Das Buch Liebe. Gudrunroman)
- Das Buch Leidenschaft. Amelungenroman. 1920.
- Leben, Lieben, Wandern vor hundert Jahren. Roman eines fahrenden Gesellen, Verlag Georg Westermann, Braunschweig, 1921.
- Herr Reineke Fuchs. Verlag Georg Westermann, Braunschweig, 1922. (1942 auch als Feldpostausgabe)
- Heinrich der Löwe. Roman 1923.
- Die irdische Unsterblichkeit. Roman, Verlag Georg Westermann, Braunschweig, 1924. (Ab 1929 unter dem Titel Robert der Teufel)
- Geier um Marienburg. Roman 1925.
- Die Kinder Israel. Mose-Roman 1927. (Ab 1935 unter dem Titel Die Kinder Israel. Rasseroman)
- Verratene Heimat. Roman 1932.
- Die Insel Heldentum. Roman 1938.
Als Herausgeber
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Heimatlande. Der schöne Niederrhein. 1920. (Digitalisat)
- Der Heiland : Worte des Reinen. 1921.
- Gottes deutscher Garten. 1921.
- Die BĂŒcher deines Volkes.
- Bd. 1: Die MĂ€rchen. 1921.
- Bd. 2: Die VolksbĂŒcher. 1922.
- Bd. 3: Die Volkssagen. 1923.
- BedrĂ€ngte Ströme. Ein Novellenkranz. 1923â1924.
- Bd. 1: Rhein. 1923. EnthÀlt: Viktor von Scheffel: Hugideo; Jacob Grimm: Das Waltharlied; Gottfried Kinkel: Margaret.
- Bd. 2: Elbe. 1923. EnthÀlt: Johann Karl August MusÀus: Libussa.
- Bd. 3: Weichsel. 1924. EnthÀlt: Johanna Schopenhauer: Erinnerungen.
- Bd. 4: Memel. 1924. EnthÀlt: Ernst Wiechert: Mutter und Tochter; Ders.: Der Totenwolf.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Michael GrĂŒttner: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik (= Studien zur Wissenschafts- und UniversitĂ€tsgeschichte. Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8. S. 84.
- Werner Hoffmann: Die Kudrun-Romane Werner Jansens und Alma Johanna Königs. In: Gudrun Marci-Boehncke, Jörg Riecke (Hrsg.): âVon Mythen und MĂ€renâ. Mittelalterliche Kulturgeschichte im Spiegel einer Wissenschaftler-Biographie. Festschrift fĂŒr Otfrid-Reinald Ehrismann zum 65. Geburtstag. Olms, Hildesheim 2006. ISBN 3-487-13179-X. S. 144â172.
- Werner Hoffmann: Das Buch Treue. Werner Jansens Nibelungenroman. In: Joachim Heinzle, Klaus Klein, Ute Obhof (Hrsg.): Die Nibelungen. Sage â Epos â Mythen. Reichert, Wiesbaden 2003, ISBN 3-89500-347-6, S. 511â521.
- Markus Kiel: Im Dienst der heimischen Wirtschaft â Biografie ĂŒber den Nationalsozialisten und ehemaligen PrĂ€sidenten der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Remscheid Dr. Friedrich Ludwig Wachs. Momberger, Wuppertal 2015, FuĂnote 108, S. 241 f.
- Markus Kiel: Niederbergische Heimat 1953 â ein Streifzug durch den ersten Jahrgang der 'WĂŒlfrather Zeitung â Niederbergische Heimat' 1953. Scala, Velbert 2022, S. 22 f.
- Hyuk-Sook Kim: Das Ende des historischen Romans im Zeitalter seiner VerklÀrung. Werner Jansen und seine Heldenzeit-Trilogie. Peter Lang, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-631-57497-3.
- Nina Recke: Werner Jansen â der Germane. In: Rolf DĂŒsterberg (Hrsg.): Dichter fĂŒr das âDritte Reichâ. Biografische Studien zum VerhĂ€ltnis von Literatur und Ideologie. Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 129â154.
- Wolfgang Weismantel: Jansen, Werner. In: Walther Killy (Hrsg.): Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache, Bd. 6, Bertelsmann 1990, S. 84â85.
- Michael Laws: Werner Jansen und die Vereinigung der Hydrotherapeutischen UniversitĂ€tsanstalt mit der III. Medizinischen Poliklinik zum Institut fĂŒr natĂŒrliche Heil- und Lebensweisen. In: Das Wirken des Ordinarius fĂŒr Physikalische Therapie Paul Vogler (1899â1969) am Institut fĂŒr natĂŒrliche Heil- und Lebensweisen der Berliner Medizinischen FakultĂ€t. Berlin 1993, S. 6â8.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Bundesarchiv: R 9361-III/533346
- â Michael GrĂŒttner: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik. Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8. S. 84.
- â Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18090832
- â Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP. Stand vom 1. Dezember 1936, S. 78 f. (JPG; 1,10 MB) In: dws-xip.pl. Abgerufen am 4. November 2019.
- â Laws 1993, S. 6â8.
- â Peter Longerich: Heinrich Himmler. Biographie. Siedler, MĂŒnchen 2008, S. 87, 280, 324.
- â Frank Westenfelder: Entstehung, Entwicklung und Wirkung der nationalsozialistischen Ideologie zwischen 1890 und 1950 am Beispiel des âMassenmediumsâ historischer Roman. (darin Kapitel II.5.3. Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg)
- â Nina Recke: Werner Jansen â der Germane. In: Rolf DĂŒsterberg (Hrsg.): Dichter fĂŒr das "Dritte Reich". Biografische Studien zum VerhĂ€ltnis von Literatur und Ideologie. Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 133f.
- â Nina Recke: Werner Jansen â der Germane. In: Rolf DĂŒsterberg (Hrsg.): Dichter fĂŒr das "Dritte Reich". Biografische Studien zum VerhĂ€ltnis von Literatur und Ideologie. Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 134â136.
- â Hans MĂŒller: Elemente nationalsozialistischen Gedankengutes in Werner Jansens Nibelungenroman von 1916
- â Nina Recke: Werner Jansen â der Germane. In: Rolf DĂŒsterberg (Hrsg.): Dichter fĂŒr das "Dritte Reich". Biografische Studien zum VerhĂ€ltnis von Literatur und Ideologie. Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 136â141.
- â Das Schwarze Korps vom 1. Dezember 1938. Archiv der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin, Personalakte des b.a.o. Prof. Dr. Werner Jansen, zitiert nach Recke (2015), S. 141.
- â Franz Lennartz: Die Dichter unserer Zeit. Einzeldarstellungen zur deutschen Dichtung der Gegenwart. Kröners Taschenausgabe Band 217. 4. Auflage, Kröner Verlag, Stuttgart 1941, S. 193f.
- â Nina Recke: Werner Jansen â der Germane. In: Rolf DĂŒsterberg (Hrsg.): Dichter fĂŒr das "Dritte Reich". Biografische Studien zum VerhĂ€ltnis von Literatur und Ideologie. Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 144â146.
- â Nina Recke: Werner Jansen â der Germane. In: Rolf DĂŒsterberg (Hrsg.): Dichter fĂŒr das "Dritte Reich". Biografische Studien zum VerhĂ€ltnis von Literatur und Ideologie. Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 147.
- â http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-i.html
- â UniversitĂ€tskurator der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin, Medizinische FakultĂ€t, Personalakte J36 Band II, Werner Jansen, Blatt 16. zitiert nach: Laws 1993, Seite 8.
- â UniversitĂ€tskurator der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin, Medizinische FakultĂ€t, Personalakte J36 Band II, Werner Jansen, Blatt 8. zitiert nach: Laws 1993, Seite 8.
- â Laws 1993, S. 8â9.
- â Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 2., aktualisierte Aufl., 2005, S. 284.
- â Michael Hubenstorf, Peter Th. Walther: Politische Bedingungen und allgemeine VerĂ€nderungen des Berliner Wissenschaftsbetriebs 1925â1950. In: Wolfram Fischer, Klaus Hierholzer, Michael Hubenstorf (Hg.): Exodus von Wissenschaften aus Berlin (= Akademie der Wissenschaften zu Berlin: Forschungsbericht 7). de Gruyter, Berlin 1994. ISBN 3-11-013945-6. S. 5â100, hier S. 37.
- â Peter Longerich (2008), S. 87, 280, 324.
- â Peter Longerich (2008), S. 437.
- â Rolf DĂŒsterberg: Völkermord und Saga-Dichtung im Zeichen des âGroĂgermanischen Reichesâ. Hanns Johsts Freundschaft mit Heinrich Himmler. In: Internationales Archiv fĂŒr Sozialgeschichte der deutschen Literatur (IASL), Jg. 24 (1999), Heft 2, S. 88â133.
- â Nina Recke: Werner Jansen â der Germane. In: Rolf DĂŒsterberg (Hrsg.): Dichter fĂŒr das "Dritte Reich". Biografische Studien zum VerhĂ€ltnis von Literatur und Ideologie. Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 150f.
- â Jansen an Frenssen vom 19. Oktober 1943. SHL, Cb 21. Frenssen, Gustav, 56:974, zitiert nach Recke (2015), S. 151.
- â Nina Recke: Werner Jansen â der Germane. In: Rolf DĂŒsterberg (Hrsg.): Dichter fĂŒr das "Dritte Reich". Biografische Studien zum VerhĂ€ltnis von Literatur und Ideologie. Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 151.
- â Nina Recke: Werner Jansen â der Germane. In: Rolf DĂŒsterberg (Hrsg.): Dichter fĂŒr das "Dritte Reich". Biografische Studien zum VerhĂ€ltnis von Literatur und Ideologie. Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 152.
- â Hyuk-Sook Kim: Das Ende des historischen Romans im Zeitalter seiner VerklĂ€rung. Werner Jansen und seine Heldenzeit-Trilogie. S. 27.
- â Uwe Baur, Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Ăsterreich 1938â1945. Handbuch eines literarischen Systems. Band 2: KĂ€rnten. Böhlau, Wien, Köln, Weimar 2011, ISBN 978-3-205-78653-5, S. 147.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jansen, Werner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller und Arzt |
| GEBURTSDATUM | 5. Februar 1890 |
| GEBURTSORT | WĂŒlfrath |
| STERBEDATUM | 28. Dezember 1943 |
| STERBEORT | Velden am Wörthersee |
- Autor
- Literatur (20. Jahrhundert)
- Literatur (Deutsch)
- Historischer Roman
- Mitglied der Reichsschrifttumskammer
- Sagensammler
- Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)
- NSDAP-Mitglied
- Politiker (Deutsches Reich, 1933â1945)
- Hochschullehrer (Humboldt-UniversitÀt zu Berlin)
- Allgemeinmediziner
- SS-Arzt
- Deutscher
- Geboren 1890
- Gestorben 1943
- Mann