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Yves Rénier

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Yves Rénier (1965)

Yves RĂ©nier (* 29. September 1942 in Bern, Schweiz; † 23. April 2021 in Neuilly-sur-Seine[1]) war ein französischer Schauspieler.

Leben und Wirken

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RĂ©nier war der Sohn des Dramatikers und Drehbuchautors Max RĂ©gnier (1905–1993).[2] Sein FilmdebĂŒt gab Yves RĂ©nier 1961 in Der Graf von Monte Christo als Albert de Morcerf. Nach dieser Rolle spielte er oft den schönen VerfĂŒhrer mit brutalem Charme. Er ließ 20-jĂ€hrig als Christian in AndrĂ© Hunebelles Vorsicht, meine Damen (1962) in Konkurrenz zum Heiratsschwindler Paul Meurisse die Herzen der betagten Damen MichĂšle Morgan und Danielle Darrieux höher schlagen.

Seine bekannteste Rolle hatte Yves RĂ©nier als Kommissar Moulin, den er ab 1976 bis 2006 in der gleichnamigen Fernsehserie spielte. Insgesamt wurden 70 Folgen in SpielfilmlĂ€nge mit RĂ©nier in der Rolle eines unkonventionell agierenden Kommissars gedreht. Bereits zuvor hatte RĂ©nier mehrere Fernsehrollen ĂŒbernommen: In der Miniserie BelphĂ©gor oder das Geheimnis des Louvre spielte er 1965 neben Christine Delaroche die Hauptfigur des AndrĂ© Bellegarde. Auch im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt, wurde die französische Fernsehserie Die Globetrotter (1966–1969) bekannt, in der er und Edward Meeks befreundete Weltenbummler mimten.

Rénier (links) mit dem tschechischen Schauspieler Mirek Moravec (2015)

Neben der Fernseharbeit war er immer wieder im Kino zu sehen. Pierre Granier-Deferre gab ihm 1967 eine Hauptrolle neben Jacques Perrin und Eva Renzi in Die Zeit der Kirschen ist vorbei. Nach seinem DebĂŒt als Kommissar Moulin war er immer wieder in Kinofilmen wie Diane Kurys’ Die kleinen Pariserinnen (1977), Roman PolaƄskis Frantic (1988) und Jean-Marie PoirĂ©s Die Schutzengel (1995) zu sehen. 2001 agierte er in Absolument fabuleux, der französischen Kinoversion von Absolutely Fabulous neben Nathalie Baye und Josiane Balasko in der Rolle des Alain. 2005 war er in der Serie Dolmen – Das Sakrileg der Steine zu sehen. Nach dem Ende von Kommissar Moulin wirkte er bis kurz vor seinem Tod noch an verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit.

Bei seiner Teilnahme an der Rallye Dakar 1980 belegte er auf einem Toyota Land Cruiser BJ den 17. Platz in der Automobil-Wertung.[3]

Der Schauspieler war Vater von vier Kindern. Er starb im April 2021 im Alter von 78 Jahren in seinem Haus an einem Herzinfarkt.[4]

Filmografie (Auswahl)

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  • 1961: Der Graf von Monte Christo (Le Comte de Monte Cristo)
  • 1963: Die Jungfrauen (Les vierges)
  • 1963: Vorsicht, meine Damen! (MĂ©fiez-vous, mesdames)
  • 1965: BelphĂ©gor oder das Geheimnis des Louvre (BelphĂ©gor, Fernseh-Miniserie)
  • 1966: Verlorene Illusionen (Illusions perdues, Fernseh-Miniserie)
  • 1966–1969: Die Globetrotter (Les Globe-trotters, Fernsehserie, 39 Folgen)
  • 1967: Die Zeit der Kirschen ist vorbei (Le Grand Dadais)
  • 1973: George qui?
  • 1976–2007: Kommissar Moulin (Commissaire Moulin, Fernsehserie, 70 Folgen)
  • 1977: Die kleinen Pariserinnen (Diabolo menthe)
  • 1982: Der Chef (Commissaire Moulin: Le Patron)
  • 1988: Frantic
  • 1991: Dem Leben sei Dank (Merci la vie)
  • 1995: Die Schutzengel (Les Anges gardiens)
  • 1999: In den Fußstapfen meines Vaters (Je rĂšgle mon pas sur le pas de mon pĂšre)
  • 2001: Mortal Transfer (Mortal transfert)
  • 2005: Dolmen – Das Sakrileg der Steine (Dolmen, Fernsehserie, sechs Folgen)
  • 2007: 3 amis
  • 2011: Beur sur la ville
  • 2020: I Love You Coiffure (Fernsehfilm)
Commons: Yves RĂ©nier – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. ↑ JĂ©rĂŽme Lachasse: RĂ©nier, interprĂšte du commissaire Moulin, est mort. In: bfmtv.com. 24. April 2021, abgerufen am 24. April 2021 (französisch).
  2. ↑ Mort d’Yves RĂ©nier : voici comment il imaginait ses obsĂšques. linternaute.com, abgerufen am 28. April 2021 (französisch).
  3. ↑ 11980 Yves RĂ©nier / Yves GĂ©niĂšs / Pat Le Guen – TOYOTA BJ n°160. In: Dakar d’antan. Abgerufen am 16. Februar 2019 (französisch).
  4. ↑ Michel Valentin: DĂ©cĂšs du comĂ©dien Yves RĂ©nier, le cĂ©lĂšbre commissaire Moulin sur TF1. In: leparisien.fr. 24. April 2021, abgerufen am 24. April 2021 (französisch).