Liebe Klebi-FrÀuleins
Kennt ihr das Hochzeitsmagazin Swiss Wedding? Dieses Heftli bietet der Braut in spe Beratung und Inspiration auf ihrem Weg zum Altar. Das gute daran, die Zeitschrift stammt aus der Schweiz, man findet dort also HĂ€ndler, Servicedienstleister und Veranstaltungsorte in unserer NĂ€he.
Sicherlich habt ihr schon beim lesen des Titels gedacht, was das jetzt mit der Heiraterei soll. Schliesslich bin ich schon zehn (10!!!!!!) Jahre verheiratet.
Nun ja, das ging so. Swiss Wedding stellt immer wieder neue und schöne Produkte vor. So kam es, dass in der aktuellen Augabe die Lightboxen prĂ€sentiert wurden. Diese könnt ihr ĂŒbrigens auch gewinnen. DafĂŒr entweder an den Kiosk springen und ein Heft kaufen oder dann auf der Homepage des Heftlis nachschauen
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Die Redaktionsleiterin von Swiss Wedding wird vielen von Euch bekannt sein. Sie schreibt nÀmlich einen wunderbaren Blog. Ihr findet sie hier:
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Therese KrĂ€henbĂŒhl hat in allen Lebenslagen einen Sinn fĂŒr das Schöne. Sie ist stets aufmerksam, wenn es wunderbare Dinge zu entdecken gibt, sei es in ihrer Heimat oder weiter weg auf Reisen.
Ich hab die Gelegenheit beim Schopf gepackt und ihr ein paar Fragen zu ihrer Arbeit gestellt.
Los gehts:
- liebe Therese, Du arbeitest beim
Hochzeitsmagazin Swiss Wedding. Ein rosaglitzer MĂ€dchentraum?
Auch bei dieser Arbeit gibt es viel alltÀgliches
Handwerk aus dem Bereich Journalismus, Marketing und Verkauf. Als
Redaktionsleiterin laufen bei mir die FĂ€den zusammen und leider bleibt dann oft
fĂŒr meine grosse Leidenschaft das Schreiben nicht mehr so viel Zeit. Ein
rosaglitzer MĂ€dchentraum ist es daher sicher nicht. Als Team versuchen wir das
Thema so aufzuarbeiten, dass es erwachsene Menschen zum TrÀumen ihres eigenen
Hochzeitstraums anregt.
- Sieht man Deinen BĂŒrotisch
ĂŒberhaupt noch, oder sind da ĂŒberall Parfums, Kosmetik und schöne StrumpfbĂ€nder
aufgetĂŒrmt?
Wenn der Tisch zu voll ist, dann mit Hochzeitsmagazinen
aus der ganzen Welt und Katalogen und ja, ab und zu flattert auch die eine oder
andere Kosmetika-Lieferung rein. Die Sachen werden dann aber immer fair auf das
ganze Team aufgeteilt. Alles was Mode anbelangt wird sowieso ganz unromantisch
einfach per Mail geschickt. DafĂŒr ist mein Computer eine wahre WundertĂŒte,
randvoll gefĂŒllt mit Brautmodekollektionen.
- Was ist das besondere daran, die
Arbeit mit dem Thema Hochzeit verbringen zu dĂŒrfen?
Heiraten ist in erster Linie ein schönes, positives
und auch ein sehr emotionales Thema. Diese Aspekte machen die Arbeit besonders.
- Bei all den Ideen und
Inspirationen, da wĂ€rs doch auch mal ein Thema, das eigene GelĂŒbde zu erneuern,
oder? :)
Nein. Einmal heiraten war fĂŒr mich definitiv genug.
Ich fand es ganz schön stressig und geniesse seither jede Hochzeit von Herzen,
bei der ich einfach zuschauen darf. Ich bin aber immer gerne bereit Leuten aus
meinem Umfeld bei der Vorbereitung und Organisation ihrer Hochzeit zu helfen.
Das war auch schon lange bevor ich bei Swiss Wedding zu arbeiten begonnen habe
so. Da konnte ich bereits ausgiebig Erfahrungen im SchmĂŒcken von Kirchen,
BrautstrÀusse-Binden, Dekorieren und Polterband organisieren sammeln.
- Was kommt was geht in der
Brautwelt?
Das ist eine schwierige Frage. Ganz allgemein lÀsst
sich sicher sagen, dass die Paare immer mutiger werden was die Gestaltung ihrer
Hochzeit anbelangt. Individualismus wird ganz gross geschrieben. Modetechnisch
habe ich den Eindruck, dass die Vintage-Welle etwas abflacht und man wieder
mehr minimalistische Kleider sieht. Aber auch hier gilt wieder „Frau trĂ€gt, was
ihr gefĂ€llt“.
- Welche Erlebnisse der schönen Art,
hÀttest Du ohne Swiss Wedding nicht gehabt?
Das schönste Erlebnis war ein Interview, das ich kĂŒrzlich
mit den Starfriseuren Johann Hellström und Peter HÀgelstam von Björn Axén
fĂŒhren durfte. Sie haben das Unternehmen von Björn AxĂ©n ĂŒbernommen und gelten
als Hof-Friseure der schwedischen Königsfamilie. Auch ich hatte die Ehre mich
von ihnen frisieren zu lassen und zu sehen wie sie arbeiten war wirklich ein
einmaliges Erlebnis. Auf dem Weg durch ZĂŒrich und in der S-Bahn Nachhause wurde
ich dann praktisch auf Schritt und Tritt auf meine Frisur angesprochen. So
etwas ist mir noch nie passiert.
- Hast Du Dinge von Deiner eigenen
Hochzeit aufbewahrt?
Ja, ich habe eine Hochzeitserinnerungskiste mit
Dekosachen, der Speisekarte, dem Schleier, der Tasche und eine weitere Kiste
mit allen GlĂŒckwunschkarten. ZusĂ€tzlich habe ich eine Kiste mit Belegexemplaren
unserer Hochzeitszeitung, die mein Bruder und unsere Trauzeugin mit
UnterstĂŒtzung unserer Familien und meinen ehemaligen Arbeitskollegen gemacht
haben, und mein Brautkleid hÀngt in unserem Schlafzimmer.
- Bei welcher Hochzeit wÀrst Du
gerne dabei gewesen?
Ganz klar bei bei Kate und William von England. Leider
musste ich mich mit einer Hochzeitsparty mit Grossleinwand und Scones bei mir
Zuhause begnĂŒgen. Das war aber auch ganz lustig. Was mich wirklich Ă€rgert ist,
dass ich die Hochzeit von lieben Freunden in der Normandie verpasst habe, weil
sie kurz vor unserer Hochzeit stattfand und mein Mann nicht fĂŒr diese und
unsere Hochzeit frei nehmen konnte.
Liebe Therese, merci viumau, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten. Dein Blog ist eine Augenweide. Und an Deiner Arbeit bei Swiss Wedding darf man sich ebenfalls erfreuen!
Und nun: fröhlichen Dienstag, FrÀuleins!