Hallo liebe Freunde,
zwei Jahre bin ich nun nicht mehr bei Frauchen. Ich bin nun zwei Jahre in meinem neuen und ewigen zu Hause.

Es ist still hier auf dem Blog geworden. Nicht, weil ich Euch oder Frauchen vergessen habe. Und ich spĂŒre auch, dass Frauchen mich nicht vergessen haben. Immer wieder reden sie von mir oder teilen Erinnerungen untereinander. Es ist still geworden, weil die Trauer und das Vermissen etwas dem Alltag gewichen ist.
Mir geht es gut hier. Mit all meinen Freunden wie Meggie, Beauguard, Amy, Imi und all den anderen.
Ich freue mich, wenn ich als höre, wie Frauchen noch ĂŒber mich reden.
Sagen, dass ich an diesem oder jenen Ort als auch dabei war oder dies gerne gefressen habe. Dass es mir gerade mit der Hitze nun wohl zu heià wÀre oder lachen, wenn sie sich erinnern, wie sie mir die Kletten aus dem Schwanz schneiden mussten.
Ich sehe ihnen zu, wie sie am Bodensee Urlaub machen und mit ihrem Stand up Board ĂŒber den See paddeln. Ich beobachte sie, wenn sie mit Mama und Papa einen Spaziergang machen.
Und ich spĂŒre Frauchens Herz, wie sie mich vermissen. Gerade abends im Bett oder bei dem nach Hause kommen von der Arbeit.
Doch bei all dem merke ich auch die Erleichterung und das Wissen, dass es gut ist, dass ich nun in meinem ewigen zu Hause bin. Dass es der richtige Zeitpunkt war umzuziehen. Das es so kommen musste wie es gekommen ist.
Ăber zehn Jahre waren wir zusammen. Haben vieles gemeinsam erlebt. Viele lustige Abenteuer aber auch sorgenvolle Momente. Wir sind zusammen durch den PfĂ€lzer Wald gelaufen, haben den Bodensee erobert und Karlsruhe unsicher gemacht. Aber wir lagen auch zusammen nĂ€chtelang wach. Frauchen haben mein BĂ€uchlein gestreichelt wenn es mir nicht gut ging oder sind stundenlang mit mir beim Tierarzt gesessen.
Zwei Jahre sind Frauchen nun ohne mich und ich ohne sie. Viel ist in der Zwischenzeit passiert und hat sich geÀndert. Und manches ist doch beim Alten geblieben.
Frauchen sagen immer, dass es nicht stimmt, dass die Zeit alle Wunden heilt. Sie sagen, es ist eher wie ein Stein, denn man ins Wasser wirft. Zuerst schlĂ€gt er Wellen, diese werden immer weniger, dann wird das Wasser wieder ruhig. Man könnte meinen, es wĂ€re nichts gewesen. Und doch liegt der Stein am Grunde des Wassers. FĂŒr immer. Und wenn man hinein schaut, dann sieht man ihn. Aber es gibt auch Tage, da lĂ€uft man achtlos dran vorbei.
Ich werde Frauchen immer im Herzen tragen - und sie werden mich auch immer bei sich haben.
Mit vielen schönen Erinnerungen, und doch einer TrĂ€ne in den Augen, sage ich tschĂŒss meine lieben Freunde.
Eure Easy

Alle Fotos aus diesem Blogbeitrag stammen aus Àlteren BlogbeitrÀgen.
Ihr könnt Euch gerne durch das Stichwortverzeichnis klicken. Ich habe die Fotos unter folgenden Stichwörtern im Blog ausgebuddelt: Honig, Bett, Fenster, Bodensee, Tattoo, Buddeln, Kletten, Krankheiten...
Manche Fotos sind von den ersten BlogbeitrÀgen die ich erstellt habe - also schon sehr alt. Da war ich noch jung. Andere entstanden kurz bevor ich in mein neues und ewiges zu Hause gezogen bin.
Ich wĂŒrde mich sehr freuen, wenn Ihr Zeit und Lust hĂ€ttet Euch durchzuklicken. Viele Erinnerungen leben so wieder auf.