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Wednesday, June 10, 2020

POESIE AUS GEORGIEN: Besik Kharanauli "Das Große Trinken" / ბესიკ ხარანაული "დიდი სმა"

Gespräch von Mariamo Dschanelidse mit dem georgischen Schriftsteller Besik Charanauli über sein neues Buch "Das Große Trinken"

Georgisch mit deutschen Untertiteln

Autoren: Mariam Dschanelidse, Nika Pataraia, Hiro Ugulawa
Ort der Aufnahme: das Dorf Lischo (Georgien)


Mehr hier:
facebook.com/besik.kharanauli
facebook.com/besikkharanauliofficial

Friday, November 17, 2017

GEDICHTE: Die Kartoffelernte. Neue Georgische Lyrik II. Herausgegeben von Matthias Unger


Die Kartoffelernte. Neue Georgische Lyrik II.
Ab dem 26.10. lieferbar. Jetzt schon bestellbar bei Corvinus Presse. Das Buch hat 88 Seiten und kostet 20 €.
Herausgegeben von Matthias Unger.

Gedichte von Besik Kharanauli, Temur Chkhetiani, Rusudan Kaishauri, Lela Tsutskiridze, Nato Ingorokva, Giorgi Lobzhanidze und Nika Jorjaneli.
Zeichnungen von Dieter Goltzsche.
Nachsichtungen von Norbert Hummelt und Sabine Schiffner (nur Nika Jorjaneli).
Deutsche Erstausgabe, Herbst 2017
Die Grafike von Dieter Goltzsche entstanden speziell zu diesen Gedichten. Interlinear ins Deutsche übertragen von Nana Tchigladze.


Dank an Harald Weller für Satz und Layout und natürlich an den Verleger Hendrik Liersch

Corvinus Presse Berlin
www.corvinus-presse.de
BestellEmail: corvinus@nafu.de
ISBN 978-3-942280-41-9

Tuesday, September 05, 2017

LITERATUR: Die georgische Lyrikerin Bela Chekurishvili (fixpoetry.com)

Bela Chekurishvili (c) Dirk Skiba
(fixpoetry.com) * 1974 Gurjaani (Georgien)

Hat georgische Sprache und Literatur an der Universität Tbilisi studiert. Sie arbeitete als Kulturjournalistin und auch als Lehrerin, zeitweise war sie auch eine begeisterte Alpinistin. Jetzt ist sie Doktorantin für Komparatistik an der Universität Tbilisi, zur Zeit studiert sie an der Universität Bonn.

Autorin von vier Gedichtbänden in Georgien, 2012 Fragen an Sisyphus bei Diogenes Tbilisi und zuletzt August 2017 Detektor der Nacktheit bei Intelekti Tbilisi. Auch erschien 2016 bei Intelekti Tbilisi ein Band mit Kurzgeschichten unter dem Titel Rheinische Aufzeichnungen auf Georgisch.

2015 wurden 4 Gedichte in der Sammlung Aus der Ferne Neue Georgische Lyrik Corvinus Presse Berlin erstmals in Deutscher Sprache herausgebracht. Der erste deutsche Lyrikband Wir, die Apfelbäume wurde 2016 bei Wunderhorn Heidelberg veröffentlicht.

Die Dichter zählen ihre Schritte nicht
Georgisches Sprichwort

Sie zählen
die Zeilen, die Wörter in den Zeilen, die Silben in den Wörtern.
Sie zählen, wo sie stehen bleiben,
still sein, atmen, wo sie klagen, wo sie stöhnen
wo sie einen Laut verdoppeln und die Mimik ändern sollten.
Sie zählen und berechnen
wie Baumeister des Altertums, wie Alchemisten, Banker, Wucherer,
wie Markthändler, Versicherungsvertreter, Schuster.
Sie werten die Gefühle aus,
die Lust, das Charisma, den Suizid, die Freunde, Nutten, Stars,
Statisten, die Tage auf der Straße und die Nächte in den Hütten.
Sie zählen und sie wiegen alles wie die Steine,
Kieselsteine, den geschnitzten Findling, Marmor, Ziegel und Granit.
Sie zählen und bemessen,
damit sie’s später passend machen,
wenn sie die Herbergen, die Burgen und die Tempel bauen,
damit man fliehen, sich verstecken oder beichten kann.
Und so passiert es dann, dass diese Tempel, Burgen und Gemächer
zur Zuflucht für die andern werden
und keiner kann sich mehr erinnern
was dafür zurechtgestutzt, poliert, geschnitzt, in Form gebracht
und abgeschliffen worden ist.

Wie’s in den Schulbüchern so steht: das alles ist jetzt ein Gedicht.

Aus: Wir, die Apfelbäume, Wunderhorn 2016 (wunderhorn.de)

Friday, February 03, 2017

LITERATUR: Wir, Die Apfelbäume. Von der georgischen Lyrikerin Bela Chekurishvili. Video: Nona Giunashvili

Aus dem Georgischen von Norbert Hummelt

Gesprochen von Theresa Dahmen

Thursday, March 17, 2016

BUCHMESSE LEIPZIG: Georgia at the Leipzig Book Fair 2016 #lbm16

Georgia will be presented at the Leipzig Book Fair 2016 with the new literary program organized and supported by Georgian national Book Center. The program includes various presentations of ten contemporary Georgian authors and four new German Translations supported by GNBC. Georgia participates at the Leipzig Book Fair with its national stand for the fifth time.

The program, which will be held during 17-20 March is busy with different contents and formats of literary events and is purposed to promote Georgian literature abroad. 

Programm [book.gov.ge]

Georgian Authors to Take Part in Leipzig Book Fair 2016 

Sunday, March 06, 2016

BUCHMESSE LEIPZIG: Aus der Ferne. Neue Georgische Lyrik und Georgische Tafel / Supra in Leipzig am 18. März 2016


Matthias Unger, Lasha Bakradze, Hendrick Liersch & Ralph Hälbig präsentieren im Rahmen der Buchmesse die anwesenden Autorinnen und Autoren Ela Gochiashvili, Bela Chekurishvili, Shota Iatashvili und Shalva Bakuradze und den Band "Aus der Ferne. Neue Georgische Lyrik". Norbert Hummelt liest aus seinen Übersetzungen ihrer Gedichte.

Preis für Speisen und Kultur 20 EUR 


Aus der Ferne. Neue Georgische Lyrik und Georgische Tafel / Supra in Leipzig am 18. März 2016 [facebook]
 

Wir bitten um Rückmeldung für die Organisation einer üppigen Tafel:
ralph.haelbig@terek-media.com
01799094675


Veranstaltungort: margareten kantine & salon

Lindenauer Markt 21, Leipzig

Beginn: 19.30 Uhr

  Hans Scheib 2005, Farbe Knocking`on Heaven`s Door
Georgien, ein Land, in dem die Lyrik eine ungleich wichtigere Rolle spielt als in Deutschland, ist Gastland der Frankfurter Buchmesse 2018. Bereits jetzt liegt in einer liebevollen Edition der Berliner Corvinus Presse ein Band mit sechs der z.Z. bedeutendsten georgischen Dichterinnen und Dichter vor. Fünf von ihnen gehören der "Generation Wende" an: Sie begannen in der postsowjetischen Ära der 80er und 90er Jahre und zeichneten die Veränderungen dieser Zeit in ihre Dichtung ein, indem sie mit der ideologischen Bevormundung und ebenso mit der reichen Formtradition der georgischen Dichtung brachen. So erschließen sie der georgischen Lyrik formal und inhaltlich neue Bereiche. Die sechste im Bunde ist Ela Goshiashvili, die grande dame der georgischen Lyrik, mit deren Gedichten die jüngeren Dichter aufwuchsen – ihrem Langgedicht "Aus der Ferne" ist auch der Titel dieser Sammlung entnommen.

Foto: Sebastian Schobbert / Skulptur: Hans Scheib 2005 Holz/Farbe Knocking`on Heaven`s Door (Georgisch)

Ausgestellt werden Bilder von Theodora Kokhodze und Nini Zhgenti


Malerei von Theodora Kokhodze



Foto von Nini Zhgenti


Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde inmitten der georgischen Dichter zu der georgischen Tafel und einer langen Nacht begrüßen zu dürfen.

Denn jeder Gast, der nach Georgien kommt, wird irgendwann einmal zu einer georgischen Tafel geladen sein und an diesem besonderen Zeremoniell alter Tradition teilnehmen. Entgegen landläufiger Annahme, handelt es sich hierbei nicht nur um üppiges Essen mit übermäßigem Weingenuss.

Gaumarjos



AUS DER FERNE Neue Georgische Lyrik
Mit einem Vorwort von Zaal Andronikashvili.
Gedichte von Ela Gochiashvili, Shalva Bakuradze, Zviad Ratiani, Bella Chekurishvili, Shota Iatashvili, Maia Sarishvili
Herausgeber Matthias Unger
Translineare Übersetzung Tengis Khachapuridse
Nachdichtung Norbert Hummelt
Illustrationen von Hans Scheib
Verleger Hendrik Liersch Corvinus Presse.
Bestellung in jeder Buchhandlung oder direkt beim Verlag www.corvinus-presse.de
82 Seiten, ISBN 978-3-942280-34-1 Preis: 20 €
Corvinus Presse seit 1990








Wednesday, January 20, 2016

LITERATUR: Adolf Endler, Über Georgien erzählen (heidelberger-forum-edition.de)

Adolf Endler, ›Zwei Versuche über Georgien zu erzählen‹. Umschlag der Erstausgabe, erschienen 1976 im Mitteldeutschen Verlag Halle/Saale.
(heidelberger-forum-edition.de) Adolf Endler (1930-2009) betrachtete seinen Reisebericht 'Zwei Versuche über Georgien zu erzählen“ (erschienen 1976 im Mitteldeutschen Verlag Halle/Saale) in der Rückschau als einen Durchbruch für sein Schreiben. Der Text rekonstruiert ein literaturhistorisches Unternehmen, das offiziellen und völkerverbindenden Charakter hatte. Rainer Kirsch (geb. 1934) und A. Endler sollten eine Anthologie georgischer Poesie zusammenstellen, d.h. Texte aufgrund von Interlinearen ins Deutsche übersetzen; dazu hielten sich beide, begleitet von Elke Erb (geb. 1938), in den Sommermonaten 1969 in Georgien auf. Dank neuer Materialien aus dem Nachlass ergeben sich Einsichten in den Kontext sowohl der Lyrikanthologie wie des Reiseberichts, die in eine vom Autor schon in Grundzügen skizzierte erweiterte Neuausgabe, die in Zusammenarbeit mit Brigitte Endler entsteht, eingehen sollen.

Monday, April 13, 2015

LITERATUR: Lesung mit Irma Shiolashvili im Jacques’ Wein-Depot Bonn-Beuel (jacques.de)

(jacques.de) Literaturausschank – Lesungsreihe bei Jacques’ in Bonn-Beuel
Jacques’ Wein-Depot Bonn-Beuel
Mittwoch, 15. April 2015, Beginn: 19:30 Uhr 


Jeden dritten Mittwochabend des Monats (Ausgenommen sind die Mittwoche im Dezember und in den Sommerferien NRW) lesen unterschiedliche Autorinnen und Autorinnen aus ihren Werken im Jacques’ Wein-Depot Bonn-Beuel. Lauschen Sie den Schriftstellern beim Wein, der Ihnen von Jacques’ vorgestellt wird.

Dr. Irma Shiolashvili, Dichterin und Journalistin, Mitglied des georgischen Schriftstellerverbandes und der Europäischen Autorenvereinigung „Die Kogge“, lebt seit 1999 in Bonn, wo sie 2005 mit einer Dissertation über georgische und deutsche Nachkriegslyrik promovierte. Sie trägt ihre Gedichte in georgischer Sprache sowie in deutscher Übertragung vor.

Die Lesungen sind kostenfrei. Die jeweils vorgestellten Weine sowie Säfte werden zum Selbstkostenpreis von 1,50 € pro Glas (0,1 l) verkauft.

+++

(pop-verlag.com) Irma Shiolashvili, * 1974 in Georgien, schrieb schon während ihrer Schulzeit Gedichte, die in verschiedenen Sammelbänden veröffentlicht wurden. 1991-1996 studierte sie an der Universität Tbilissi Journalistik. Nebenbei arbeitete sie in der Kulturabteilung des staatlichen Fern-sehens, wo sie Fernsehsendungen über zeitgenössische georgische Schriftsteller produzierte. 1992 wurde ihr erstes Buch "Nicht-existierendes Wort" im Verlag "Merani" veröffentlicht. Durch Vermittlung der bekannten Dichterin Ana Kalandadse wurde sie im Jahre 1995 eines der jüngsten Mitglieder des georgischen Schriftstellerverbandes. Es folgten weitere Buchveröffentlichungen 1996, 2002 und 2009. 1999 ging sie nach Deutschland und studierte in Bonn für ihre Dissertation über georgische und deutsche politische Nachkriegslyrik, mit der sie 2005 am Institut für Literatur der Georgischen Akademie der Wissenschaften promovierte. Seit dieser Zeit produziert sie im Bürgerfunk "LoCom" (Bonn) zweisprachige Sendungen für das "deutsch-georgische Kulturmagazin". 2007 wurde sie in die Europäische Autorenvereinigung "Die Kogge" auf-genommen. Ihre Gedichte wurden auch ins Russische übersetzt und als Buch veröffentlicht. Irma Shiolashvili lebt mit ihrer Familie in Bonn

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