Babisnau
Babisnau Gemeinde Kreischa | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 58âČ N, 13° 46âČ O |
| Höhe: | 211â309 mÂ ĂŒ. NN |
| Einwohner: | 110 (31. Dez. 2023)[1] |
| Eingemeindung: | 20. Juni 1957 |
| Eingemeindet nach: | BĂ€renklause-Kautzsch |
| Postleitzahl: | 01731 |
| Vorwahl: | 035206 |
Lage von Babisnau in Kreischa | |

Babisnau ist ein Ortsteil der sÀchsischen Gemeinde Kreischa im Landkreis SÀchsische Schweiz-Osterzgebirge.
Geografie
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Babisnau liegt sĂŒdlich der Landeshauptstadt Dresden und nördlich von Kreischa. Im Norden fĂŒhrt die Bundesautobahn 17 vorbei. In der NĂ€he des Ortes steht die Babisnauer Pappel.
Nachbarorte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Golberode | Gaustritz | Sobrigau |
| Rippien | ||
| Brösgen | BÀrenklause |
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die erste urkundliche ErwĂ€hnung Babisnaus stammt aus dem Jahr 1288.[2] 1378 gehörte der Ort zum Castrum Dresden, 1547 zum Amt Dresden. Seit 1748 wechselte die Verwaltungszugehörigkeit mehrmals zwischen dem Amt Dresden und dem Amt Pirna. 1856 war Babisnau zum Gerichtsamt Dresden gehörig, danach zur Amtshauptmannschaft Dresden. Am 17. April 1945 stĂŒrzte wĂ€hrend eines Tagangriffes amerikanischer BomberverbĂ€nde auf Dresden eine B-17G âFlying Fortressâ knapp westlich der Ortslage ab. Sieben Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Eine Scheune brannte, durch Explosionen verursacht, bis auf die Grundmauern nieder.[3] Ein Gedenkstein fĂŒr die alliierte Flugzeugbesatzung markiert den Ort.[4] 1952 wurde der Ort Teil des Kreises Dresden-Land, 1957 wurde Babisnau zum Kreis Freital abgegeben und nach BĂ€renklause-Kautzsch eingemeindet. Zum 1. MĂ€rz 1994 erfolgte die Eingliederung dieser Gemeinde nach Kreischa. Im Zuge der Landkreisreform in Sachsen 1994 wurde Kreischa mit seinen Ortsteilen Teil des aus den Landkreisen Freital und Dippoldiswalde neugebildeten WeiĂeritzkreises.[5] Dieser wurde zum 1. August 2008 mit dem Landkreis SĂ€chsische Schweiz zum Landkreis SĂ€chsische Schweiz-Osterzgebirge vereinigt.
Entwicklung der Einwohnerzahl
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohnerzahl[5] |
|---|---|
| 1552 | 3 besessene Mann, 4 Inwohner |
| 1764 | 3 besessene Mann |
| 1834 | 45 |
| 1871 | 59 |
| 1890 | 43 |
| Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|
| 1910 | 48 |
| 1925 | 47 |
| 1939 | 40 |
| 1946 | 50 |
| 1950 | 55 |
Ortsnamenformen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Name des Ortes Babisnau Ànderte sich geschichtlich wie folgt:[5]
- 1288: Pabznowe
- 1350: Babsenowe
- 1378: Babiznow
- 1445: Babissenaw
- 1487: Bobisenaw
- 1529: Babyssen
- 1547: Babisnaw, Babistnau oder Pabesenn
- 1588: Babstenaw, Babsen
- 1620: Pabsten
- 1875: Babisnau, auch Papstenau
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Statistik des Einwohnermeldeamtes/Standesamtes und des Sachgebietes Soziales der Gemeinde Kreischa. (PDF; 48 kB) Gemeinde Kreischa, abgerufen am 7. September 2024.
- â Babisnau. In: kreischa.de. Abgerufen am 26. Juli 2014.
- â Schildbach, Matthias: Die letzte Mission. 1. Auflage. Selbstverlag Matthias Schildbach, Kreischa 1. November 2019, S. 664â665.
- â Schildbach, Matthias: MID AIR COLLISION. Selbstverlag Matthias Schildbach, Kreischa 2018.
- 1 2 3 Babisnau im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
