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Babisnau

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Babisnau
Gemeinde Kreischa
Koordinaten: 50° 58â€Č N, 13° 46â€Č OKoordinaten: 50° 58â€Č 25″ N, 13° 45â€Č 41″ O
Höhe: 211–309 mÂ ĂŒ. NN
Einwohner: 110 (31. Dez. 2023)[1]
Eingemeindung: 20. Juni 1957
Eingemeindet nach: BĂ€renklause-Kautzsch
Postleitzahl: 01731
Vorwahl: 035206
Karte
Lage von Babisnau in Kreischa
Blick von Babisnau auf das Kreischaer Becken, die SĂ€chsische Schweiz im Hintergrund (2017)

Babisnau ist ein Ortsteil der sÀchsischen Gemeinde Kreischa im Landkreis SÀchsische Schweiz-Osterzgebirge.

Babisnauer Pappel

Babisnau liegt sĂŒdlich der Landeshauptstadt Dresden und nördlich von Kreischa. Im Norden fĂŒhrt die Bundesautobahn 17 vorbei. In der NĂ€he des Ortes steht die Babisnauer Pappel.

Golberode Gaustritz Sobrigau
Rippien Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Brösgen BÀrenklause

Die erste urkundliche ErwĂ€hnung Babisnaus stammt aus dem Jahr 1288.[2] 1378 gehörte der Ort zum Castrum Dresden, 1547 zum Amt Dresden. Seit 1748 wechselte die Verwaltungszugehörigkeit mehrmals zwischen dem Amt Dresden und dem Amt Pirna. 1856 war Babisnau zum Gerichtsamt Dresden gehörig, danach zur Amtshauptmannschaft Dresden. Am 17. April 1945 stĂŒrzte wĂ€hrend eines Tagangriffes amerikanischer BomberverbĂ€nde auf Dresden eine B-17G „Flying Fortress“ knapp westlich der Ortslage ab. Sieben Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Eine Scheune brannte, durch Explosionen verursacht, bis auf die Grundmauern nieder.[3] Ein Gedenkstein fĂŒr die alliierte Flugzeugbesatzung markiert den Ort.[4] 1952 wurde der Ort Teil des Kreises Dresden-Land, 1957 wurde Babisnau zum Kreis Freital abgegeben und nach BĂ€renklause-Kautzsch eingemeindet. Zum 1. MĂ€rz 1994 erfolgte die Eingliederung dieser Gemeinde nach Kreischa. Im Zuge der Landkreisreform in Sachsen 1994 wurde Kreischa mit seinen Ortsteilen Teil des aus den Landkreisen Freital und Dippoldiswalde neugebildeten Weißeritzkreises.[5] Dieser wurde zum 1. August 2008 mit dem Landkreis SĂ€chsische Schweiz zum Landkreis SĂ€chsische Schweiz-Osterzgebirge vereinigt.

Entwicklung der Einwohnerzahl

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JahrEinwohnerzahl[5]
15523 besessene Mann, 4 Inwohner
17643 besessene Mann
183445
187159
189043
JahrEinwohnerzahl
191048
192547
193940
194650
195055

Ortsnamenformen

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Der Name des Ortes Babisnau Ànderte sich geschichtlich wie folgt:[5]

  • 1288: Pabznowe
  • 1350: Babsenowe
  • 1378: Babiznow
  • 1445: Babissenaw
  • 1487: Bobisenaw
  • 1529: Babyssen
  • 1547: Babisnaw, Babistnau oder Pabesenn
  • 1588: Babstenaw, Babsen
  • 1620: Pabsten
  • 1875: Babisnau, auch Papstenau
Commons: Babisnau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Statistik des Einwohnermeldeamtes/Standesamtes und des Sachgebietes Soziales der Gemeinde Kreischa. (PDF; 48 kB) Gemeinde Kreischa, abgerufen am 7. September 2024.
  2. ↑ Babisnau. In: kreischa.de. Abgerufen am 26. Juli 2014.
  3. ↑ Schildbach, Matthias: Die letzte Mission. 1. Auflage. Selbstverlag Matthias Schildbach, Kreischa 1. November 2019, S. 664–665.
  4. ↑ Schildbach, Matthias: MID AIR COLLISION. Selbstverlag Matthias Schildbach, Kreischa 2018.
  5. 1 2 3 Babisnau im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen