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Caivano

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Caivano
Caivano (Italien)
Caivano (Italien)
Staat Italien
Region Kampanien
Metropolitanstadt Neapel (NA)
Lokale Bezeichnung Caivano
Koordinaten 40° 57′ N, 14° 18′ OKoordinaten: 40° 57′ 0″ N, 14° 18′ 0″ O
Höhe 28 m s.l.m.
Fläche 27 km²
Einwohner 35.886 (31. Dez. 2025)[1]
Postleitzahl 80023
Vorwahl 081
ISTAT-Nummer 063011
Bezeichnung der Bewohner Caivanesi oder Pascarolesi
Schutzpatron Maria Santissima di Campiglione
Website Caivano

Caivano ist eine Stadt mit 35.886 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) und liegt in der Metropolitanstadt Neapel. Die Ortschaft ist ca. 13,5 km von Neapel entfernt. Fast jedes Jahr findet ein überregional bekanntes Rock-Festival statt, bei dem national sowie international bekannte Interpreten auf der Bühne stehen.

Die Nachbarorte Caivanos sind Acerra, Afragola, Cardito, Crispano, Marcianise (CE) und Orta di Atella (CE).

Bevölkerungsentwicklung

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Die italienische Statistikbehörde ISTAT verzeichnete im Zeitraum von 1991 und 2001 ein Bevölkerungswachstum von 3,1 %. Die Einwohnerzahl stieg dabei von 35.855 (1991) auf 36.966 (2001) an. Caivano verzeichnete seit Beginn der Einwohnerzählungen einen steten Bevölkerungszuwachs. Die Stadt war wie viele Vorstädte im Norden von Neapel ein Zentrum der Textilproduktion. Seitdem in den 1990er Jahren viele Fabriken geschlossen wurden, war Caivano stark von Arbeitslosigkeit und sozialen Problemen betroffen, wobei vor allem der Stadtteil Parco Verde als Hochburg des Drogenhandels und der Camorra berüchtigt war. Das Quartier war eilig nach dem verheerenden Erdbeben vom November 1980 in der Irpinia hoch gezogen worden. Der Priester der Kirche San Paolo Apostolo wurde als Kämpfer gegen die Camorra bekannt und von dieser mit dem Tode bedroht.[2] Pater Maurizio Patriciello war zuvor eine Art Anführer der Bürgerbewegung gegen die Verbrennung von Giftmüll durch die Camorra geworden. Das Dekret gegen Jugendgewalt der Regierung Meloni aus dem Jahr 2023 trug den Namen „Decreto Caivano“.[3] Ab 2023 gab es in Parco Verde mehr Präsenz des Staates und keinen Drogenhandel mehr und 2025 gab Ministerpräsidentin Giorgia Meloni persönlich die Ausschreibung für die Sanierung der Sozialwohnungen in Parco Verde bekannt.[4]

Söhne und Töchter der Stadt

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  • Francesco Morano (1872–1968), katholischer Geistlicher, Kurienkardinal
  • Andrea Mugione (1940–2020), katholischer Geistlicher, Erzbischof von Benevent
Commons: Caivano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2025. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).
  2. ↑ Drogen, Camorra und eine Patronenkugel an der Kommunion: In Neapel kämpft ein Priester gegen die Verelendung, NZZ, 18. Juli 2026
  3. ↑ Gefängnis für Eltern von Schulschwänzern, härtere Strafen, Handy-Verbot: Giorgia Meloni legt Massnahmen gegen Jugendkriminalität vor, NZZ, 8. Dezember 2023
  4. ↑ Parco Verde rinasce: Don Patriciello e Meloni, una svolta per Caivano, Otto Pagine, 27. Mai 2025