Jack und Jenny
| Film | |
| Titel | Jack und Jenny |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1963 |
| LĂ€nge | 86Â Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Victor Vicas |
| Drehbuch | Kurt Nachmann nach dem Roman Early to Bed von Anne Piper |
| Produktion | Gero Wecker |
| Musik | Paul Misraki |
| Kamera | Werner M. Lenz |
| Schnitt | Ira Oberberg |
| Besetzung | |
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Jack und Jenny ist ein deutscher Liebesfilm von Victor Vicas mit Senta Berger und Brett Halsey in den Hauptrollen.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Grundstruktur dieser Geschichte ist die der alten Sage der zwei Königskinder, die nicht zueinander kommen konnten. Hier sind die beiden verhinderten Liebenden eine hĂŒbsche, junge VerkĂ€uferin namens Jenny, die völlig vernarrt in den Maler und Womanizer Jack ist. Auch er findet Jenny einfach entzĂŒckend und umwerfend. Beide haben ihre GrĂŒnde, sich gegenseitig nicht ihre Liebe einzugestehen â es ist das alte Spiel, die Angst davor, zu viel von sich preiszugeben und womöglich zurĂŒckgewiesen und verletzt zu werden. Und so spielen sie in ihrer Nicht-Beziehung miteinander und schleichen um das ewige Thema der Liebe und die drei kleinen Worte herum wie die Katze um den heiĂen Brei.
Zwischen beider erster Begegnung und dem finalen Happy End gehen die beiden Liebenden zahlreiche Umwege. Jenny findet, dass Jack ein Egomane ist und heiratet daher ostentativ zweimal jemand anderen â natĂŒrlich prompt die Falschen. Und doch sinkt sie wĂ€hrend dieses ewigen Hin und Her immer mal wieder in Jacks Arme bzw. landet in seinem Bett, sowohl in der Nacht vor ihrer Hochzeit mit Jacks Freund Eduard als auch anlĂ€sslich der soeben vollzogenen Scheidung. Jack wiederum wĂŒrde gern Jenny haben, ist aber bindungsgestört und hat panische Angst vor der Ehe, auch wenn er Jenny leidenschaftlich liebt. Nach der zweiten Ehe ist Jenny noch immer schön, und nun auch noch eine reiche Witwe. Zeit fĂŒr Jack, nun endlich auf die Frau seines Lebens zuzugehen.
Produktionsnotizen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Dreharbeiten zu Jack und Jenny begannen am 13. September 1963.[1] AuĂenaufnahmen fĂŒhrten bis nach Italien und Thailand. Diese letzte Kinoinszenierung von Victor Vicas wurde am 25. Dezember 1963 in die Kinos gebracht.
Auch fĂŒr die einstige Film-Liane Marion Michael beendete dieser Streifen das Ende ihrer kurzlebigen Kinokarriere. Nach sieben Jahren war ihr Vertrag mit Gero Weckers Produktionsfirma ausgelaufen und wurde nicht verlĂ€ngert.
FĂŒr Hauptdarstellerin Senta Berger hat der sehr schlecht besprochene Film auch ein Gutes gehabt. Sie lernte dort ihren Ehemann Michael Verhoeven (den sie bereits 1960 erstmals gesehen hatte) richtig kennen und gleich am ersten Drehtag auch lieben, wie sie in einem Interview verriet.[2]
Die Bauten entwarf Ernst H. Albrecht und wurden von Max Vorwerg ausgefĂŒhrt. Die KostĂŒme entwarf Ingrid ZorĂ©. Chefkameramann Werner M. Lenz war auch Herstellungsleiter. Der einstige Disney-Mann Steve Previn soll (ungenannt) Victor Vicas bei der Regie ausgeholfen haben.
Kritiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]âDer Film belegt die These von der sozialen Gerechtigkeit auf der Ebene des heruntergekommenen Kinderreims, daĂ jeder Topf seinen Deckel findet; Victor Vicas, dessen zweifelhafter âWeg ohne Umkehrâ ein Meilenstein in der Entwicklung des kalten Krieges war, hat weder ein Lustspiel noch eine Satire, sondern lediglich einen Schmarren auf die Leinwand gebannt.â
In Paimannâs Filmlisten heiĂt es: âIn dieser Handlung wird trotz guter AnsĂ€tze und einer darob gelungenen Exposition und sympathischer Besetzung spĂ€ter oft statt Charme Direktheit geboten. [...] EinigermaĂen ansprechend.â[4]
âMiĂglĂŒcktes Lustspiel, daĂ das Sexuelle bagatellisiert und die Bindungslosigkeit propagiert.â
Das Lexikon des Internationalen Films befand: âPlatte Komödie.â[6]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Kurzmeldung im Hamburger Abendblatt vom 14. September 1963.
- â BamS-Interview mit Senta Berger
- â Quelle: Die Zeit, Ausgabe 5/1964
- â Jack und Jenny ( des vom 13. MĂ€rz 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Paimannâs Filmlisten
- â Quelle: Filme 1962/64, Handbuch VII der katholischen Filmkritik, DĂŒsseldorf 1965, S. 88.
- â Jack und Jenny. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 31. Dezember 2015.