Manizales
| Manizales | |||
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Lage der Gemeinde Manizales auf der Karte von Caldas | |||
| Koordinaten | 5° 3′ 39″ N, 75° 29′ 39″ W | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Kolumbien | ||
| Caldas | |||
| Stadtgründung | 1849 | ||
| Einwohner | 472.089 (2025) | ||
| Stadtinsignien | |||
| Detaildaten | |||
| Fläche | 508 km² | ||
| Bevölkerungsdichte | 929 Ew./km2 | ||
| Höhe | 2160 m | ||
| Postleitzahl | 170001–170017 | ||
| Vorwahl | 0057 68 | ||
| Zeitzone | UTC−5 | ||
| Stadtvorsitz | Jorge Eduardo Rojas (2024–2027) | ||
| Website | |||
Manizales ist eine Gemeinde (municipio) in Zentralkolumbien und die Hauptstadt des Departamento Caldas. Die Stadt liegt im Hauptkaffeeanbaugebiet in Sichtweite des Vulkans Nevado del Ruiz. Sie hat 472.000 Einwohner (Stand: 2025).[1]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Manizales liegt im Süden von Caldas in der Subregion Centrosur in der Zentralkordillere der Anden. An die Gemeinde grenzen im Norden Neira, im Osten Marulanda sowie Herveo in Tolima, im Süden Villamaría und im Westen Chinchiná, Palestina und Anserma.
Manizales ist die Hauptstadt eines der kleinsten kolumbianischen Departemente. Die Stadt hat eine „abrupte Topographie“ mit vielen Graten und steilen Hängen, die zusammen mit der seismischen Instabilität des Gebietes architektonische Anpassungen und öffentliche Arbeiten erforderlich gemacht haben, um die Stadt sicherer zu machen. Obwohl Manizales diese topographischen Schwierigkeiten hat, gibt es in seinem Umfeld fruchtbare Böden und viele Kaffeeplantagen. Die Stadt liegt im nördlichen Teil der kolumbianischen Kaffeeanbauregion („Eje Cafetero“), in der Nähe des Vulkans Nevado del Ruiz, der eine Höhe von 5.321 Metern (17.457,3 ft) hat.
Klima
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Manizales
Quelle: IDEAM | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Durchschnittswerte 1971–2000
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In präkolumbianischer Zeit siedelten dort Quimbaya. Manizales wurde im Jahr 1849 von 20 Antioquianern gegründet und nach einer verheerenden Feuersbrunst im Jahr 1925 als moderne Stadt wieder aufgebaut, unter anderem mit der Kathedrale von Manizales.[2] Der moderne Wiederaufbau mit Eisen und Zement war nicht zuletzt möglich wegen des Vorhandenseins der längsten Seilbahn der Welt, der Materialseilbahn Mariquita-Manizales.[3]
Am 11. April 1900 wurde das römisch-katholische Bistum Manizales gegründet. Am 10. Mai 1954 wurde es zum Erzbistum Manizales erhoben.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kathedrale von Manizales, mit 113 Metern die dritthöchste Südamerikas
- Museum der Naturgeschichte
- Kunstmuseum
- Archäologisches Museum
- Goldmuseum
- Natur- und Bildungspark Recinto del Pensamiento
- Ökopark Los Yarumos
- Nationalpark Los Nevados
- Kathedrale
- Innenraum der Kathedrale
- Casa Estrada
- Historisches Zentrum (im Hintergrund: Banco de la República)
- Kirche Iglesia del Rosario
- Denkmal für die Kolonisatoren
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wirtschaftliche Schwerpunkte der Stadt sind Kaffee, Kakao und Gold, darüber hinaus Textil-, Streichholz-, Schuh-, Getränke- und Arzneimittelindustrie.
Bildung und Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Manizales gibt es mehrere Universitäten, darunter die Universidad Nacional de Colombia und seit 1943 die staatliche Universidad de Caldas.
Seit 1968 findet jedes Jahr in Manizales ein Theaterfestival statt.
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der in Manizales beheimatete Fußballverein Once Caldas hat im Jahr 2004 die Copa Libertadores gewonnen.
Städtepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Manizales unterhält Städtepartnerschaften mit:
Söhne und Töchter der Stadt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Tulio Botero Salazar (1904–1981), römisch-katholischer Geistlicher, Erzbischof von Medellín
- Rubén Buitrago Trujillo (1921–1991), römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Bischof von Zipaquirá
- Maruja Vieira (1922–2023), Dichterin und Journalistin
- Héctor Jaramillo Duque (1924–1990), römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Bischof von Sincelejo
- Jorge García Isaza (1928–2016), Apostolischer Präfekt (1989–2000) und Vikar (2000–2003) von Tierradentro
- Augusto Aristizábal Ospina (1928–2004), Bischof von Jericó
- Samuel Silverio Buitrago Trujillo (1930–1990), römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Erzbischof von Popayán
- Olavio López Duque (1932–2013), Bischof und Apostolischer Vikar von Casanare
- Alberto Giraldo Jaramillo (1934–2021), römisch-katholischer Geistlicher, Erzbischof von Medellín
- Hernán Giraldo Jaramillo (1936–2026), römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Buga
- Carlos-Enrique Ruiz (* 1943), Dichter
- Simón Vélez (* 1949), Architekt
- Arturo Escobar (* 1952), Anthropologe
- Néstor García (1954–1993), Vulkanologe
- Carolina la O (* 1979), Sängerin und Schauspielerin
darunter Sportler
- Gilberto Aristizábal (1940–2016), Fußballschiedsrichter
- Orlando Marín (1942–2014), Fußballspieler
- Alonso López (1956–2026), Fußballspieler
- José Ricardo Pérez (* 1963), Fußballspieler und -trainer
- Nelson Rodríguez (* 1965), Radrennfahrer
- Alejandro Cortés (* 1977), Radrennfahrer
- Elkin Soto (* 1980), Fußballspieler
- Natalia Giraldo (* 2003), Fußballtorhüterin
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Población de Manizales en 2025. In: telencuestas.com/censos-de-poblacion. Abgerufen am 24. August 2026 (spanisch).
- ↑ Historia de Manizales. Alcaldía de Manizales – Caldas, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 4. April 2019; abgerufen am 1. Februar 2019 (spanisch, Informationen zur Geschichte der Gemeinde). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Cable Aéreo Manizales-Mariquita: 100 años de un sistema que conectó dos regiones, radionacional.co, 2. Februar 2022.



