Rivenich
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 53′ N, 6° 51′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Bernkastel-Wittlich | |
| Verbandsgemeinde: | Wittlich-Land | |
| Höhe: | 140 m ü. NHN | |
| Fläche: | 7,77 km² | |
| Einwohner: | 728 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 94 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54518 | |
| Vorwahl: | 06508 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WIL, BKS | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 31 111 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kurfürstenstraße 1 54516 Wittlich | |
| Website: | www.rivenich.de | |
| Ortsbürgermeister: | Paul Esch | |
| Lage der Ortsgemeinde Rivenich im Landkreis Bernkastel-Wittlich | ||

Rivenich ist eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rivenich liegt in der vorderen Eifel an der Salm. 33 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Die nächstgelegene Großstadt ist Trier etwa 24 km im Südwesten.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rivenich wurde erstmals 748 als Riveniacus urkundlich erwähnt. Nach der französischen Revolution wurde der Ort Teil des Saardepartements. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.
Pfarrkirche Sankt Briktius
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Die heutige Kirche in Rivenich wurde zwischen 1870 und 1871 im neugotischen Stil nach den Plänen von Reinhold Wirtz erbaut, wobei der mittelalterliche Turm erhalten blieb. Die Kirche erfuhr im Jahr 2000 eine Renovierung des Inneren. Dabei wurden Fresken aus den 1920er Jahren entdeckt, die bei der letzten Renovierung übermalt worden waren.[2] |
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gemeinderat in Rivenich besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:
| Wahl | SPD | FWG a | WGK b | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | per Mehrheitswahl c | 12 Sitze[3] | ||
| 2019 | 2 | 10 | – | 12 Sitze[4] |
| 2014 | 5 | 7 | – | 12 Sitze |
| 2009 | 7 | 5 | – | 12 Sitze |
| 2004 | 5 | 5 | 2 | 12 Sitze[5] |
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Paul Esch wurde am 26. August 2024 Ortsbürgermeister von Rivenich.[7] Da bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 kein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat,[8] der sich auf seiner konstituierenden Sitzung einstimmig für Paul Esch entschied.[7]
Eschs Vorgänger Peter Knops (FWG) hatte das Amt 2014 übernommen und war bei der Wahl 2024 nicht erneut angetreten.[9][7] Zuvor war Günter Thul (SPD) von 1994 bis 2014 Ortsbürgermeister von Rivenich.[10][11]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Blasonierung: „Schild schräglinks stufenförmig geteilt, vorne in Silber ein roter Drache, hinten in Rot drei goldene Ähren.“ | |
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Es wurde 1975 von der Bezirksregierung Trier genehmigt. |
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nordwestlich von Rivenich verläuft die Bundesautobahn 1. Im nahegelegenen Hetzerath ist ein Bahnhof der Eisenbahnstrecke Koblenz–Trier.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Söhne und Töchter der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wilfried König (1928–2001), Ingenieur und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Produktionstechnik
- Günter Rösch (* 1943), Politiker (SPD)
- Klaus Toppmöller (* 1951), Fußballspieler und Gemeinderat (SPD)
Mit Rivenich verbundene Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Reinhold Wirtz (1842–1898), Architekt der Pfarrkirche Sankt Briktius
- Dino Toppmöller (* 1980), Fußballspieler, Sohn von Klaus Toppmöller, spielte beim SV Rivenich
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Linkkatalog zum Thema Rivenich bei curlie.org (ehemals DMOZ)
- Literatur über Rivenich in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand 31. Dezember 2025 von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
- ↑ Ein kleiner Wegweiser durch die Pfarrkirche Sankt Briktius in Rivenich, Hrsg. Heinz Günther Schöttler, Bamberg
- ↑ Peter Knops (Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Rivenich am 9. Juni 2024. In: Mein Wittlich.Land, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 21. Juni 2024, abgerufen am 4. Juli 2026.
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
- ↑ Mitglieder des Gemeinderates 2004–2009. Ortsgemeinde Rivenich, abgerufen am 23. Januar 2021.
- ↑ Rivenich, Gemeinderatswahl 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Rivenich. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 4. Juli 2026.
- 1 2 3 Paul Esch (Ortsbürgermeister): Konstituierende Sitzung des Gemeinderates Rivenich. In: Mein Wittlich.Land, Ausgabe 36/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 4. Juli 2026.
- ↑ Rivenich, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Rivenich. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 4. Juli 2026.
- ↑ Rat trifft sich – Gewitter verzieht sich. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 24. Juli 2014, abgerufen am 23. Januar 2021 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).
- ↑ Korrektur: Vorname des Ortsbürgermeisters. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 10. März 2009, abgerufen am 23. Januar 2021 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).
- ↑ SPD schlägt Orts-Chef Günter Thul vor. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 21. März 2014, abgerufen am 23. Januar 2021 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).

