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Am Sonntag, dem 30. August 2026, ändert ORF 2 sein Programm und würdigt mit der Dokumentation „Dolly Parton – Everybody’s Darling“ (23.05 Uhr) die am Dienstag, dem 25. August 2026, verstorbene US-Country-Ikone. Der Film von Regisseur Nicolas Maupied, der anlässlich des 80. Geburtstags der Sängerin im Jänner 2026 entstand, zeichnet das Porträt einer Frau, die sich in einer Männerdomäne behauptete, zur erfolgreichen Unternehmerin wurde und mit ihrem Sendungsbewusstsein in einem zutiefst gespaltenen Land wie den USA zwischen allen Klassen, Ethnien und politischen Lagern versöhnend wirkte.
Nach Nachrufen im Rahmen der aktuellen Berichterstattung u. a. in „ZIB“-Ausgaben und „ORF III AKTUELL“ widmet sich Ö1 der legendären Sängerin schon am Mittwoch, dem 26. August, etwa in den „Spielräumen“ (17.30 Uhr) mit einer von Alexandra Augustin und Johann Kneihs gestalteten „In memoriam“-Sendung. Auch die Ö1-Journale und das „Kulturjournal“ würdigen Partons Leben und künstlerisches Werk, ebenso Ö3 am Sonntag, dem 30. August, in der Sendung „Solid Gold“ (19.00 Uhr). Auch die ORF-Regionalradios widmen sich in ihren Programmen mit Nachrufen der Ausnahmekünstlerin und ihrem musikalischen Wirken.

„Dolly Parton – Everybody’s Darling“ (23.05 Uhr)

Sie ist Taylor Swifts Vorbild, Beyoncé hat sie gecovert, Miley Cyrus ist ihre Patentochter. Country-Star Dolly Parton hat rund 100 Millionen Tonträger verkauft und 1.000 Songs geschrieben wie gesungen. Die berühmtesten davon kann wohl jeder und jede mitträllern: „Jolene“, „9 to 5“ und „I Will Always Love You“ – letzterer wurde allerdings in der Version von Whitney Houston zum Welthit.
Der im Alter von 80 Jahren am 25. August 2026 verstorbene US-amerikanische Publikumsliebling ist nicht nur eine Country-Ikone, sondern war auch eine begnadete Komödiantin im Film, mit großem Talent zur Selbstironie. Sie verstand es außerdem, Gegensätze zu vereinen: So schrill und quietschrosa ihre Outfits einerseits waren, so bodenständig war Dolly Parton andererseits. Sich selbst bezeichnete sie als leibhaftige Comic-Figur.
Dolly Parton singt auf der Bühne

ORF/Arte/BBC

Im Bild: Dolly Parton.

Auf die Frage, wie lang es dauere, ihre Haare in Form zu bringen, meinte sie im Filme augenzwinkernd: „Ich habe keine Ahnung, ich bin ja nie dabei“. Nicht nur ihre Perücken waren voluminös – „Mehr ist mehr“ lautete ihr Motto. Dabei hatte alles sehr klein begonnen. Dolly Rebecca Parton wuchs als viertes von zwölf Kindern im tiefsten Tennessee in einem schäbigen Haus ohne Strom und fließendes Wasser auf. Da es nicht viel zu tun gab, flüchtete sie sich in Phantasiewelten – und erwarb so das Rüstzeug zur großen Geschichtenerzählerin. Im Alter von sieben Jahren begann sie zu schreiben. Ihr Talent blieb nicht lange unentdeckt. Einer ihrer ersten Charterfolge hieß „Dumb Blond“ – ein sarkastischer Kommentar in Richtung der Macho-dominierten Countryszene. Dass die Künstlerin alles andere als ein „dummes Blondchen“ war, sondern über große Herzensbildung verfügte, bewies Dolly Parton ihr ganzes Leben lang.
Aber auch als politische Aktivistin machte sich die Künstlerin einen Namen: 2020 stand sie im Mittelpunkt einer Internet-Petition. Im Zuge der „Black Lives Matter“-Bewegung hatte sie ebenso deutliche wie deftige Worte gegen die Macht- und Überlegenheitsansprüche Weißer gefunden. Unzählige Menschen forderten darauf, alle Statuen von Südstaatenoffizieren durch solche von Parton zu ersetzen. Unterstützung fand die Petition sowohl von einem demokratischen Abgeordneten als auch von einem republikanischen Gouverneur. Kaum eine andere Persönlichkeit in den USA der jüngeren Vergangenheit hatte eine derartig integrative Kraft.

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Einsendungen an auri@orf.at ab sofort möglich; ab Herbst auf ORF KiDS und in ORF 1 zu sehen
AURI ist zurück – und nun bei ORF KiDS zu Hause. Seine Botschaft bleibt dieselbe: Glaub an deine Träume! In seiner neuen Sendung „AURI UND DU“ lädt es Kinder dazu ein, von ihren großen Plänen und Zielen zu erzählen. Denn AURI hat sich seinen großen Traum schon erfüllt: Gemeinsam mit seinen Freundinnen und Freunden hat AURI es auf die große Musikbühne geschafft. Aber wie gelingt es, so einen Traum wahr werden zu lassen?
Egal was es ist – eine Sportart oder ein Musikinstrument lernen, eine Erfindung machen, eine Reise planen, einen Beruf erlernen, ein Geschäft eröffnen, ein Buch schreiben, die Natur erforschen oder ein Abenteuer erleben – AURI sucht die großen Träume und Pläne seines jungen Publikums. In seiner Sendung trifft es dann Menschen, die tolle Tipps geben, wie diese Ziele umgesetzt werden können.
Ab sofort können interessierte Kinder AURI von ihren Träumen und Plänen erzählen – und Mails bzw. Videos an auri@orf.at einsenden bzw. Briefe an ORF KiDS, Hugo-Portisch-Gasse 1, 1136 Wien schicken.
Die Sendung „AURI UND DU“ wird ab Herbst 2026 auf ORF KiDS und in ORF 1 zu sehen sein.

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Voting ist eröffnet; Verleihung am 18. Dezember in ORF 1 und auf ORF ON
Während die Gewinnerinnen und Gewinner des Österreichischen Kabarettpreises 2026 in vier von sechs Kategorien bereits feststehen, bleibt es beim Fernseh- und Onlinepreis noch spannend: Denn ab sofort kann bis einschließlich Montag, dem 31. August 2026, für die Nominierten, die am Montag, dem 3. August, bekanntgegeben wurden, unter kabarettpreis.at gevotet werden.
Heuer handelt es sich bei allen fünf für den Fernsehpreis nominierten TV-Produktionen um ORF-Sendungen: die ORF-1-Formate „Gute Nacht Österreich“, „Maschek“ und „Pratersterne“ sowie die ORF-III-Produktionen „Die Tafelrunde“ und „Die Kabarett Talente Show“. Vergeben wird auch wieder der Onlinepreis, mit dem der oder die beliebteste digitale Content-Creator:in gewürdigt wird.
Karten für den Österreichischen Kabarettpreis 2026 können unter www.oeticket.com erworben werden.
Die Gewinner:innen des Fernseh- und Onlinepreises werden im Rahmen der glanzvollen Gala am Dienstag, dem 13. Oktober, im Globe Wien bekanntgegeben. Moderiert wird die Verleihung, die am Freitag, dem 18. Dezember, in ORF 1 und auf ORF ON zu sehen ist, von Clemens Maria Schreiner.
Der Österreichische Kabarettpreis verleiht seit 1999 jährlich Auszeichnungen an Kabarettistinnen und Kabarettisten sowie Satiriker:innen. Der Österreichische Kabarettpreis 2026 wird in sechs Kategorien vergeben: Hauptpreis, Programmpreis, Förderpreis, Sonderpreis, Fernsehpreis und Onlinepreis. Unter den Preisträger:innen für 2026 sind Severin Groebner (Hauptpreis) und Chrissi Buchmasser (Förderpreis). Der Programmpreis ehrt „The Kabarettist“ von David Scheid. Der Sonderpreis geht an Robert Steiner und Stefan Gaugusch, die seit 2005 das Publikum von ORF Radio Wien als Moderator und Ratte Rolf Rüdiger zum Lachen bringen. Neben den von der unabhängigen Fachjury vergebenen Auszeichnungen kann das Publikum beim Fernseh- und beim Onlinepreis für seine Favoriten abstimmen. In den vergangenen Jahren wurden die ORF-Formate „Science Busters“, „Was gibt es Neues?“, „Gute Nacht Österreich“ und „Wir sind Kaiser“ mit dem Fernsehpreis ausgezeichnet.