Paunat
| Paunat Paunac | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Dordogne (24) | |
| Arrondissement | Périgueux | |
| Kanton | Périgord Central | |
| Gemeindeverband | Le Grand Périgueux | |
| Koordinaten | 44° 54âČ N, 0° 52âČ O | |
| Höhe | 44â216 m | |
| FlĂ€che | 18,28 kmÂČ | |
| Einwohner | 320 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 18 Einw./kmÂČ | |
| Postleitzahl | 24510 | |
| INSEE-Code | 24318 | |
| Website | paunat.fr | |
Paunat â Ortsbild mit ehemaliger Abteikirche | ||
Paunat (okzitanisch Paunac) ist eine sĂŒdwestfranzösische Gemeinde mit 320 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im DĂ©partement Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Bewohner werden Paunatois und Paunatoises genannt.
Die Gemeinde erhielt 2022 die Auszeichnung âZwei Blumenâ, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jĂ€hrlichen Wettbewerbs der blumengeschmĂŒckten StĂ€dte und Dörfer verliehen wird.[1]
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Paunat liegt in einer Höhe von etwa 115 MeternÂ ĂŒ. d. M. am gleichnamigen Bach im PĂ©rigord noir und nur etwa sieben Kilometer (Fahrtstrecke) vom sĂŒdwestlich gelegenen Ort TrĂ©molat entfernt. Die Stadt Bergerac befindet sich etwa 40 Kilometer westlich.
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2012 | 2020 |
| Einwohner | 282 | 226 | 217 | 246 | 271 | 303 | 319 | 314 |
Im 19. Jahrhundert hatte der Ort zeitweise ĂŒber 1000 Einwohner, doch infolge der Reblauskrise im Weinbau und der Mechanisierung der Landwirtschaft gingen die Einwohnerzahlen seitdem bis auf die TiefststĂ€nde in den 1970er und 1980er Jahren zurĂŒck.
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bewohner des Ortes leben mehrheitlich von der Landwirtschaft, vom Kleingewerbe und vom Tourismus, denn in den letzten Jahren wurden viele verlassene HÀuser zu FerienhÀusern (gßtes) umgebaut.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Geschichte des Ortes ist eng verknĂŒpft mit der bereits im 8. Jahrhundert erwĂ€hnten Abtei, die in den Jahren 849 und 860 von den Normannen geplĂŒndert wurde. Ein weiterer VorgĂ€ngerbau der heutigen Abteikirche wurde â der Ăberlieferung zufolge â im Jahre 991 durch den Bischof Frotarius von PĂ©rigueux geweiht. Im Jahre 1304 stattete Bertrand de Got, der Erzbischof von Bordeaux und spĂ€tere Papst Clemens V., der Abtei einen Besuch ab.
SehenswĂŒrdigkeiten
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Kirche Saint-Martial
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kirche ist seit 1956 als Monument historique[2] klassifiziert.
Sonstige
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Unmittelbar sĂŒdlich der Kirche steht das ehemalige Pfarrhaus (presbytĂšre) aus dem 18. Jahrhundert, in welchem sich heute ein gehobenes Restaurant befindet.
- Am Ortsrand hat sich noch ein versenkt gelegenes Waschhaus (lavoir) aus dem 19. Jahrhundert erhalten.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Thorsten Droste: PĂ©rigord. Dordognetal und Quercy. Die Landschaften im Herzen SĂŒdwestfrankreichs (= DuMont Kunst-ReisefĂŒhrer.). DuMont, Köln 1997, ISBN 3-7701-4003-6, S. 143 f.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Paunat. Conseil national des villes et villages fleuris, abgerufen am 3. April 2023 (französisch).
- â Ăglise Saint-Martial, Paunat in der Base MĂ©rimĂ©e des französischen Kulturministeriums (französisch)
