Pommard
| Pommard | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Bourgogne-Franche-ComtĂŠ | |
| DĂŠpartement (Nr.) | CĂ´te-dâOr (21) | |
| Arrondissement | Beaune | |
| Kanton | Ladoix-Serrigny | |
| Gemeindeverband | Beaune CĂ´te et Sud | |
| Koordinaten | 47° 1â˛Â N, 4° 48â˛Â O | |
| HĂśhe | 215â411Â m | |
| Fläche | 10,05 km² | |
| Einwohner | 430 (1. Januar 2023) | |
| BevÜlkerungsdichte | 43 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 21630 | |
| INSEE-Code | 21492 | |
Blick auf Pommard | ||
Pommard ist eine franzĂśsische Gemeinde und ein Weinort mit 430 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) in der Region Bourgogne-Franche-ComtĂŠ, im DĂŠpartement CĂ´te-dâOr. Pommard liegt circa 20 Kilometer sĂźdlich von Dijon am Fluss Vandène und grenzt im SĂźden an Volnay sowie nordĂśstlich an Beaune. Pommard ist Teil der CĂ´te de Beaune. Die Einwohner werden Pommardois genannt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Pommard reicht bis in die Antike zurßck. Man sagt, der Name komme von Pomona, der GÜttin der Frßchte und Gärten, die von den ersten Bewohnern verehrt wurde. Spuren der Antike, vor allem zahlreiche kaiserliche Mßnzen aus der Zeit von Nero bis Valentinian I., geben ein Zeugnis von der Besiedlung dieser Gegend während der rÜmischen Herrschaft.
Im 13. Jahrhundert gehĂśrte Pommard Alix de Vergy, Ehefrau des Odo III., Herzog von Burgund. In den Jahren 1224 und 1240 schenkt sie die Gemarkungen dem Erzbischof von Lyon. In der Folgezeit gehĂśrt Pommard verschiedenen Adeligen und KlĂśstern und wird erst 1789, dem Jahr der FranzĂśsischen Revolution, aufgeteilt und den Einwohnern zugeteilt.
Der Ort ist reich an alten romanischen Häusern, Weinkellern, SchlÜssern und Keltereien.
BevĂślkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2009 | 2016 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 838 | 840 | 754 | 606 | 552 | 594 | 535 | 523 | |
| Quellen: Cassini und INSEE | |||||||||
Weinbaugebiet Pommard
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um ihren Wein besser vermarkten zu kĂśnnen, grĂźndeten Ăśrtliche Winzer die Weinbruderschaft Souverain Bailliage de Pommard. Die Ernennungen neuer Mitglieder, Inthronisation genannt, finden im feierlichen Rahmen im Keller der Gemeinde Pommard statt, verbunden mit einem Festessen.
Die Appellation Pommard, (Appellation dâOrigine ContrĂ´lĂŠe seit dem 11. September 1936) verfĂźgt Ăźber 28 Premier-Cru-Lagen. Angebaut werden ausschlieĂlich Rotweine aus der Rebsorte Pinot noir. Der Ertrag ist beim Rotwein fĂźr die normale Orts-Appellation auf 40 Hektoliter/Hektar beschränkt. Durch Ausnahmeregelungen darf der Ertrag um maximal 20 % hĂśher liegen. Die durchschnittliche Erntemenge, die auf einer Fläche von 337 Hektar geerntet wird, liegt bei ca. 16.000 hl/Jahr.
Der Mindestalkoholgehalt beträgt 10,5 % fßr den Rotwein. Im Falle einer kßnstlichen Anreicherung durch Trockenzucker (Chaptalisation) wird ein maximaler Alkoholgehalt festgelegt, der bei 14 % fßr Rotwein liegt. Im Falle einer Premier-Cru-Lage liegt der Mindestalkoholgehalt bei 11 %.
Appellation Pommard Premier Cru
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Premier-Cru-Lagen (insgesamt 125 Hektar) sind:
Les Arvelets, Les Boucherottes, La Chanière, Les Charmots, La Platière, Les Saussilles, Les PÊzerolles, En Largillière, Les Grands Epenots, Clos de Epeneaux, Les Petits Epenots, Le Clos Micot, Les Combes Dessus, Clos de Verger, Clos de La Commaraine, La Refène, Clos Blanc, Le Village, Derrière Saint Jean, Les Rugiens-Bas, Les Rugiens-Hauts, Les Chaponnières, Les Croix Noires, Les Poutures, Les Bertins, Les Fremiers, Les Jarolières und Les Chanlins-Bas.
- Kirche Sankt Peter und Agnes
- Fassade der Kirche
- Inneres der Kirche
- Taufbecken
Gemeindepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Francorchamps, Belgien
- Nackenheim in Rheinhessen, Deutschland
